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Wie Kosmetik die Haut schädigen kann


Konventionelle Kosmetik, die aus körperfremden, synthetischen Bestandteilen hergestellt wird, kann unserer Haut und unserem Organismus großen Schaden zufügen. Leider wird sie oft irreführend als „natürlich“ vermarktet. Der Kunde meint, sich damit Gutes zu tun und führt seine Haut in einen Teufelskreis der Verschlimmerung.

Vielen konventionellen Kosmetikprodukten wird mittlerweile ein grünes Mäntelchen umgehängt. Man bezeichnet es als „Greenwashing“, wenn Firmen gegenüber dem Verbraucher so tun, als ob ihre Kosmetikprodukte natürlicher Herkunft wären. Wenn dann durch solche Produkte Allergien und Unverträglichkeiten auftreten, folgert der ahnungslose Verbraucher, dass er Naturkosmetik nicht verträgt (die jedoch in Wirklichkeit keine Naturkosmetik ist). Er wendet sich nun an den Hautarzt, der meist auf Pharmakosmetik aus der Apotheke verweist. Der Inhalt ist hier jedoch fast derselbe: Silikon, Paraffin, Konservierungsstoffe – nur auf allergieauslösende Duftstoffe wird meist verzichtet. Zum reinen Naturprodukt gelangt der Verbraucher selten.

Die konventionellen Cremes warten u. a. mit folgenden schädlichen Bestandteilen auf:

► Silikon, Acrylate, Mineralöle: In konventioneller, auch (pseudo-)„naturnaher“ Kosmetik werden körperfremde Fette, wie Silikon, oder Paraffin aus Erdöl in großen Mengen eingesetzt, weil sie sehr billig und lange haltbar sind. Sie verdrängen die hauteigenen Lipide (Fette) ohne aber deren Aufgaben zu übernehmen, so dass die Haut Feuchtigkeit verliert. Auf diese Weise muss dann immer mehr gecremt werden – ein Faktor, der vom Hersteller nicht ganz unerwünscht ist, man muss dann ja immer mehr nachkaufen.

► Körperfremde Stoffe (synthetische Bestandteile) belasten unsere Immunzellen in der Haut unnötigerweise, die sich somit ihren eigentlichen Aufgaben nicht mehr mit der nötigen Aufmerksamkeit widmen können.
Konservierungsstoffe töten unsere eigene Abwehr, die hauteigene Mikroflora, die dafür sorgt, dass sich keine fremden Keime oder Pilze ansiedeln. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht in der Hautflora mit der Folge, dass problematische Bakterien überhand nehmen und Hauterkrankungen hervorrufen können.

► Emulgatoren (diese verbinden Wasser und Fett zu einer Emulsion), z. B. PEG-Derivate, sorgen dafür, dass der Hydrolipidfilm durchlässiger für Fremdstoffe wird, was sich in einer überempfindlichen Haut bemerkbar macht.
Die Lösung des Hautproblems besteht darin, die natürliche Hautbarriere wieder herzustellen, die durch synthetische Substanzen nachhaltig zerstört wird. Nur eine gesunde Hautbarriere schützt vor schädlichen Substanzen und Mikroorganismen und bewahrt die Feuchtigkeit in der Haut. Die Natur hält genügend Stoffe bereit, um eine natürliche und unbedenkliche Hautpflege zu gewährleisten. Diese Stoffe finden sich in echter, zertifizierter Naturkosmetik (z. B. im Bio-Laden oder bei spezialisierten Naturkosmetikerinnen).

Quelle: Naturarzt - Ihr Gesundheitsratgeber, 6/2013. Darin finden Sie detaillierte Angaben zu schädlichen und wirklich natürlichen Inhaltsstoffen.



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