Die Zucchini (Cucurbita pepo) gehört zur Familie der Kürbisgewächse und ist eine einjährige, rankende oder buschig wachsende Pflanze mit großen, rau behaarten Blättern. Botanisch handelt es sich um eine Beerenfrucht, deren Fruchtfleisch im unreifen Zustand geerntet wird. Charakteristisch sind die längliche Form, die glatte bis leicht gerippte Schale und das zarte, wasserreiche Innere. Je nach Sorte variiert die Farbe der Schale von dunkelgrün über gelb bis gestreift. Die Pflanze bildet getrennte männliche und weibliche, essbare Blüten.
Ursprünglich stammt die Zucchini aus Mittelamerika, wo Kürbisarten bereits vor mehreren Jahrtausenden kultiviert wurden. Die heute bekannte Zucchini-Form entstand jedoch erst im 19. Jahrhundert in Italien durch gezielte Züchtung. Die Früchte sind ganzjährig erhältlich, im Sommer auch aus heimischem Anbau, sonst hauptsächlich aus dem Mittelmeerraum und den Niederlanden. Geerntet werden sie meist jung, wenn sie eine Länge von etwa 15 bis 20 Zentimetern erreicht haben. In diesem Stadium ist das Fruchtfleisch besonders zart und das Aroma mild. Regelmäßiges Ernten fördert zudem die Bildung neuer Früchte. Lässt man sie wachsen, werden sie sehr groß und geschmacklos. Beim Einkauf gibt eine glatte, glänzende Schale einen Hinweis darauf, dass die Früchte frisch geerntet und optimal gelagert wurden.