Zerstörung wichtiger Lebensräume

Palmöl: Leid für Mensch, Tier und Natur

Dr. rer. nat. Frauke Fischer, Frank Nierula M. Sc.

Das Thema Palmöl hat in Deutschland in den letzten Jahren wiederholt für Aufsehen gesorgt. Und das, obwohl in unseren Breiten überhaupt keine Ölpalmen kultiviert werden können. Die Palmölplantagen in tropischen Regionen werden zu Recht mit der Zerstörung der Regenwälder sowie Mensch- und Tierleid in Verbindung gebracht. Dr. Frauke Fischer und Frank Nierula erläutern die Zusammenhänge und zeigen auf, was jede/r tun kann.

Heilende Gewürze (Teil 3): Bohnenkraut, Vanille, Nelken

Aromastoffe für die Sinnlichkeit

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Elisabeth Engler

Liebe geht bekanntlich durch den Magen: Wer aphrodisierend kochen möchte, kommt um luststeigernde Gewürze und Kräuter nicht herum. Sie sind mehr als nur das „Salz in der Suppe“. Besonders im Orient nutzen Männer die entsprechende Wirkung von Gewürzen bereits seit Jahrhunderten. Warum sollte man nicht auch bei uns im Westen die Speisen mit ihren entspannenden, ausgleichenden und anregenden Wirkstoffen bereichern?

Sanddornbeeren

„Zitrone“ des Nordens mit viel Vitamin C

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Der anspruchslose Sanddornstrauch (Hippophaé rhammnides), ursprünglich aus Asien stammend, wächst in Mittel- und Nordeuropa. Als Pionierpflanze ist er an Meeresküsten, insbesondere zur Befestigung von Dünen, anzutreffen. Seitdem man festgestellt hatte, dass die Beeren im Vergleich zu Zitronen ein Vielfaches an Vitamin C enthalten, werden die Sträucher auch kultiviert z. B. in Ostdeutschland und Kasachstan. Die Früchte verarbeitet man in Nahrungsmitteln und Getränken sowie in Hautpflegeprodukten. Die unter Naturschutz stehenden, dornenreichen Sträucher werden bis zu vier Meter hoch und bilden ein tiefes … Weiterlesen

Birne

Saftiges Fruchtfleisch in derber Schale

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Die Birne (Pyrus communis) gehört zu den ältesten kultivierten Obstbäumen und stammt ursprünglich aus dem Kaukasus. Aus Kreuzungen wilder Holzbirnen (P. pyraster) mit asiatischen Wildformen entstand die heutige Kulturbirne. Die ersten Funde gehen bis ins Neolithikum und die Bronzezeit (3500 – 2000 v. Chr.) zurück. Etwa ab Mitte des 18. Jahrhunderts wurden zahlreiche neue Sorten gezüchtet. Heute gibt es davon mehr als 2500. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in Form, Farbe, Beschaffenheit des Fruchtfleisches und Erntezeit. Bekannte Namen sind z. B. Alexander Lucas, Clapps … Weiterlesen

Alltagstaugliche Ernährungstrends

Vegan ist nichts für Weicheier

Martina Fontana

Immer neue Ernährungstrends sprechen eine deutliche Sprache: Unsere Ansprüche an die tägliche Kost sind in den letzten Jahren deutlich größer geworden. Natürlich soll sie den Hunger vertreiben, dabei aber bitte auch noch gesund und fit halten. Und auf keinen Fall der Figur schaden, schließlich muss ja auch von außen zu sehen sein, wie hochwertig und aufwändig man „lebensmitteltechnisch“ für sich sorgt!

Eine „alte Gesundheitslehre“

Rohkost im Fokus: Gesund oder nicht?

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

Manche Menschen bezeichnen Rohkost spöttisch als „Hasenfutter“. Dabei profitieren Anhänger dieser Ernährungsform von einer großen Auswahl an Lebensmitteln. Aber was genau ist Rohkost? Wie ist es um ihren Nähr- und Gesundheitswert bestellt? Und genauso wichtig: Gelingt es mit dieser Ernährungsform, schmackhafte Mahlzeiten herzustellen? Ernährungsexpertin Dr. Bettina Pabel klärt auf.

Ernährungstypen: Jedem das Richtige

Dipl. oec. troph. Karin Possin

Seitdem unzählige Ernährungsgurus aufgetaucht sind, die alle die „gesündeste“ Ernährung propagieren, seitdem die Lebensmittelindustrie uns mit Convenience-Produkten und Werbung bombardiert, wird es für den Einzelnen immer schwieriger, sich auf diesem Gebiet noch zurechtzufinden. Helfen kann die traditionelle Typenlehre und ein Gespür für die eigenen Körpersignale.

Ein Fest für die Sinne

Von der einfachen Kunst des Brotbackens

Alexandra Kuchenbaur, Heilpraktikerin

Der Duft von frischem Brot ist einfach unwiderstehlich. Selbstgebacken ist es nicht nur köstlich und gesund: Es erfüllt seinen Erzeuger völlig zu Recht mit großem Stolz. Mit ein paar einfachen Tricks gelingen auch Anfängern erlesene Brote, die erstaunlich schnell zubereitet sind.

Heidelbeere

Aromatische Wildfrucht färbt Zunge und Zähne

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Heidelbeeren (Vaccinium myrtillus), auch Blaubeeren genannt, gehören in die Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Diese Sommerbeeren schmecken nicht nur köstlich, sondern besitzen aufgrund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe gesundheitsförderndes Potenzial. Ihre Heimat liegt in den gemäßigten und nordischen Zonen von Eurasien. Die 10 bis 60 cm hohen Zwergsträucher blühen ab April/Mai und tragen von Juli bis in den September schwarzblaue, circa einen Zentimeter große Früchte, die im reifen Zustand blaugrau bereift sind. Sowohl in der Schale als auch im Fruchtfleisch befinden sich die … Weiterlesen

Heilende Gewürze (Teil 2): Liebstöckel, Sellerie, Nelken

Mit ätherischen Ölen die Nieren anregen

Elisabeth Engler

Gewürze sind in unserer heutigen Küche selbstverständlich. Ihre Aromen verfeinern auf natürliche Weise unsere Mahlzeiten. Gleichzeitig bereichern wir das Essen mit heilsamen Wirkstoffen. Denn Gewürze enthalten ätherische Öle, die antiviral, antibakteriell oder entzündungshemmend, aber auch entwässernd und harntreibend wirken.

Rote Johannisbeere

Gesunde Beeren mit feiner Säure

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Die Rote Johannisbeere (Ribes rubrum) oder Garten-Johannisbeere gehört zur Familie der Stachelbeergewächse. In Österreich und Südtirol heißt sie Rote Ribisel. Die Früchte wachsen an ein bis zwei Meter hohen Sträuchern ohne Stacheln am ein- und mehrjährigen Holz. Die grünlich-gelben oder auch rötlich gefärbten Blütentrauben erscheinen im April/Mai. Die Erntezeit der saftigen und säuerlichen Beeren beginnt Ende Juni und dauert bis Ende August. Ihren Namen haben sie vom Johannistag (24. Juni), um den herum die frühesten Sorten reif werden. Je länger … Weiterlesen

Radieschen

Rot und scharf für Warmes und Kaltes

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Wer Radieschen (Raphanus sativus var. Sativus) aussät, hat schnell Freude mit ihnen, denn bereits nach vier bis sechs Wochen, bevor die attraktiven rot-weißen Blüten erscheinen, kann man sie ernten. Wartet man mit der Ernte zu lange, dann verholzen die Knollen und verlieren an Geschmack. Frühsorten aus dem Treibhaus werden schnell pelzig und schwammig. Sie sind generell auch kleiner als die Sommersorten. Im Beet vertragen sich Radieschen gut mit Bohne, Erbse, Kapuzinerkresse, Kohl, Kopfsalat, Gartenkresse, Mangold, Möhre, Spinat, Tomate, nicht aber … Weiterlesen

Heilende Gewürze (Teil 1)

Entgiften und Entschlacken mit Heilkräften der Natur

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Elisabeth Engler

Gerade wenn die Tage länger werden und die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, reagieren viele Menschen mit Müdigkeit, Leistungsabfall, Schlaf- und Kreislaufstörungen statt gut gelaunt durchzustarten. Ihr Organismus kann sich nicht so schnell von Winter- auf Sommerbetrieb umstellen. Mit natürlichen Heilmitteln, z. B. Gewürzen, und einfachen Maßnahmen kann man dem Körper helfen, über diese Zeit hinwegzukommen.

Beschwerden durch gereifte Lebensmittel

Histamin-Intoleranz – mehr als ein Enzymdefekt

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Dr. rer. nat. Michaela E. Detzel, Heilpraktikerin

Verdauungsbeschwerden, Hautrötungen, Kopf- oder Bauchschmerzen und weitere Symptome können Anzeichen einer Histamin-Intoleranz sein, sofern keine anderen Ursachen gefunden werden. Die Eliminationsdiät, das Weglassen der „üblichen Verdächtigen“ – zumindest auf Zeit – ist das sicherste Mittel zur Diagnose und gleichzeitig ein wichtiger Therapiebaustein. Oft kann man mit einer zusätzlichen Darmsanierung die Beschwerden zum Verschwinden bringen.

Brennnessel

Wehrhaftes Kraut mit viel Nährstoffpower

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Bei uns sind zwei Brennnesselarten heimisch: die Große (Urtica dioica) und die Kleine Brennnessel (Urtica urens). Sie gehören zur Familie der Nesselgewächse, wachsen auf nährstoffreichen, gut gedüngten Böden und eignen sich beide zum Verzehr. Ihr Geschmack ähnelt dem von Spinat. Man kann sie fast ganzjährig ernten: die ersten Blättchen bereits im März, Blätter und Triebspitzen bis Anfang August, ab Juni die Blüten, September/Oktober die Samen. Besonders entlang von Feld- und Waldwegen, an Waldrändern, in Auwäldern, an Hecken und Zäunen sind … Weiterlesen

Lasst das Osterlamm leben!

Osterbrunch rein pflanzlich genießen

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Alexandra Kuchenbaur, Heilpraktikerin

Die Luft wird milder. Schneeglöckchen und Krokusse sprießen als erste Farbtupfer aus der harten Wintererde nach oft monatelangem und mitunter bitterkaltem Grau. Sie läuten den Frühling ein und damit das Osterfest, das freudig das erwachende Leben feiert. Wir zollen dem Leben Respekt: mit einem rein pflanzlichen Osterbrunch. Wir haben allen Grund zu feiern: Nach dem winterlichen Rückzug in unser warmes Zuhause und in uns selbst, laden uns die Frühlingsboten ein, unsere Fühler auszustrecken und unsere Wahrnehmung wieder auszudehnen, wie die … Weiterlesen

Wie die Medien unser Essverhalten beeinflussen

Wer entscheidet, was wir essen?

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Dipl. oec. troph. Johanna Zielinski

Die Medien beeinflussen uns täglich. Und meist ohne dass uns diese Einflussnahme bewusst wird. Selbstverständlich nutzen wir die Vorteile der Informationsgesellschaft, um uns unter anderem über Ernährungsthemen schlau zu machen. Bleibt die Frage, ob und inwieweit unser Essverhalten davon berührt wird?

Chicorée

Knackige Triebe aus der Dunkelheit

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Chicorée (Cichorium intybus var. Foliosum) ist eine Varietät der Gemeinen Wegwarte (Cichorium intybus) aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er bildet eine etwa 15 cm lange Rübe und eine Blattrosette. Bis etwa Mitte des 19. Jahrhunderts war das Gemüse völlig unbekannt, man stellte bis dahin aus der Wurzel einen Kaffee-Ersatz her. Wahrscheinlich durch Zufall entdeckten belgische Bauern, dass Zichorienwurzeln, die im Dunklen lagerten, kräftige weiße, wohlschmeckende Triebe bilden. Im Jahr 1873 wurde Witloof (flämisch: Weißlaub) zum ersten Mal auf einer … Weiterlesen

Buchweizen

Pseudogetreide: kräftigend und glutenfrei

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Buchweizen (Fagopyrum esculentum) ist nicht, wie viele meinen, eine Getreideart, sondern ein Knöterichgewächs. Man spricht auch von „Pseudo-Getreide“. Mit dem Weizen ist er nicht verwandt, sondern mit Sauerampfer und Rhabarber. Der Name „Buchweizen“ bezieht sich auf die Ähnlichkeit der dreieckigen Früchte mit Bucheckern. Im Mittelalter kam die wärmeliebende Pflanze aus ihrer ursprünglichen Heimat Asien nach Europa. Sie stellt keine hohen Ansprüche an den Boden und wächst sogar auf nährstoffarmen Gebirgs- und sauren, torfigen Böden. Die einjährige, krautige Pflanze mit einem … Weiterlesen

Bausteine erfolgreicher Gewichtsreduktion

Kampf den Kilos: Damit Ihre Diät gelingt

Dr. med. Rainer Matejka

Wer unter Übergewicht leidet, hat meist frustrierende Erfahrungen mit verheißungsvollen Diäten hinter sich. Wenn es doch nur so einfach wäre, wie die „Diäterfinder“ versprechen … Auch wenn es „die eine“ Methode zur Gewichtsreduktion für alle nicht gibt, lassen sich Bausteine eines nachhaltigen Konzepts definieren. Dr. med. Rainer Matejka weiß, worauf es ankommt.

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