Vanille

Schwarz und aromatisch: Die Königin der Gewürze

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Vanille wird aus den fermentierten Kapselfrüchten (Schoten) verschiedener Orchideen-arten der Gattung Vanilla gewonnen, vor allem aus der Gewürzvanille (Vanilla plantifolia), einer immergrüner Kletterpflanze, die bis zu 15 Meter hoch wächst. Sie trägt gelblich-grüne Blüten, die sich jeweils nur für acht Stunden öffnen. Die Frucht ist eine 10 – 15 cm lange Kapsel mit 10 – 15 Tausend winzigen Samen. Ursprünglich war die Pflanze in Mexiko beheimatet und in Europa unbekannt. Der erste Europäer, der das kostbare Gewürz probieren konnte, dürfte daher der spanische Eroberer … Weiterlesen

Kiwi

Chinesische Stachelbeere – smaragdgrün und aromatisch

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Ihren heutigen Namen bekam die Kiwi (Actinidia deliciosa) in Neuseeland, wo sie zum ersten Mal außerhalb Asiens in großem Stil angebaut wurde. Benannt ist sie nach dem National- und Wappentier, dem Kiwi-Vogel. Ursprünglich stammt die Frucht aber aus China und heißt daher auch „chinesische Stachelbeere“. China und Neuseeland sind heute die größten Kiwi-Produzenten, gefolgt von Italien. Die strauchähnliche Kletterpflanze rankt sich an Pfählen und Gittern bis zu zehn Meter hoch und gedeiht auch in milden Klimazonen Europas. Bis zu 1000 … Weiterlesen

Gesunde Ernährung mit sauberem Namen

Clean Eating: Ein neuer Ernährungsstil?

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Dipl. oec. troph. Johanna Zielinski

„Clean Eating“, das „saubere“ Ernährungskonzept, liegt im Trend und klingt nach einem neuen Bewusstsein in puncto Essen. Doch sieht man genauer hin, steckt hinter dem trendigen Namen ein alter Gedanke. Was derzeit mit einem modernen, sportlichen und genussvollen Lebensstil in Verbindung gebracht wird, ist im Grunde die Basis bewährter Vollwertkost. Foto: iStockphoto/izusek

Knoblauch

Aromatische Knolle – Wohltat für die Gefäße

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Bei Knoblauch (Allium sativum) scheiden sich die Geister, die einen lieben ihn, die anderen meiden jeden Hauch davon. Grund dafür ist weniger der Geschmack, sondern der Geruch, den der Knoblauch-esser nach dem Genuss verströmt. Schon in der Antike gab es Regeln, die Menschen mit Knoblauchgeruch auf Abstand halten sollten, z. B. war er in „besseren Kreisen“ verpönt. Tempel durften nach seinem Verzehr nicht mehr betreten werden. Auch bei uns war er lange verachtet, wurde aber mit Einzug der internationalen Küche in … Weiterlesen

Herbstliches Potpourri

Wilde Beeren: Kleine bunte Kraftpakete

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Dr. rer. nat. Markus Strauß

So langsam verabschiedet sich zwar der Sommer mit seiner Beerenfülle, er macht aber Platz für herbstliche Üppigkeit. Denn Früchte von einheimischen oder eingewanderten Büschen, die wir nur als Ziersträucher kennen, sind durchaus essbar. Sie stehen in puncto Gesundheitsnutzen dem oft angepriesenen „Superfood“ aus Übersee in nichts nach. Foto: LianeM/Shutterstock

Brombeeren

Stachelbewehrte und aromatische Wildfrucht

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Brombeersträucher (Rubus sectio Rubus) wachsen auf der gesamten nördlichen Halbkugel. Sie bevorzugen sonnige bis halbschattige Lagen, beispielsweise lichte Wälder oder Wegböschungen. Man findet sie aber auch an Bahndämmen, sonnigen Hängen oder Feldrändern. Sie gehören zur Familie der Rosengewächse und umfassen mehrere tausend Arten – allein in Europa mehr als 2.000. Das Wort Brombeere hat sich aus dem althochdeutschen Wort brāmberi‚ Dorngebüschbeere oder Beere des Dornstrauchs, entwickelt. Die mit gebogenen Stacheln bewehrten Sträucher blühen von Mai bis August. Reife Früchte findet … Weiterlesen

Kleines Lexikon der Ernährungsmythen

Von guten Möhren und bösen Eiern

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Christian Zehenter, Heilpraktiker

Glauben Sie auch, dass fettreduzierte Lebensmittel schlank machen, Frühstückseier das Cholesterin erhöhen und Spinat besonders viel Eisen liefert? Diese und weitere Mythen halten sich hartnäckig. Doch was steckt wirklich dahinter, und welche weiteren Ernährungsmärchen kursieren in der Gesundheitswelt? Foto: Anna Shkuratova/Shutterstock

Rohkosternährung: Wann ist sie sinnvoll?

Rohe Kost: Hauptsache nicht mit Verbissenheit

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Dr. med. Rainer Matejka

Bei der Frage: Rohkost ja oder nein, gibt es glühende Befürworter genauso wie erbitterte Gegner. Und beide haben gute Argumente. Wie so oft liegt die Wahrheit jedoch irgendwo dazwischen. Und ist nicht für jeden gleich. Denn auch hier gilt es zu berücksichtigen: Kein Mensch ist wie der andere, und was der eine gut verträgt, kann für den anderen genau das Falsche sein. Foto: Aleksandra Zaitseva/Shutterstock

Ein Plädoyer für das Essen mit Überlegung

Ernährung für eine bessere Welt

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Alexandra Kuchenbaur, Heilpraktikerin

Wir haben unendlich viele Möglichkeiten, wenn wir die Welt ein bisschen besser machen möchten. Doch kaum etwas hat so weitreichende Konsequenzen für Mensch, Tier und Umwelt wie eine Revolution, die auf unseren Tellern stattfindet. Acht Punkte und unendlich viele Aspekte, über die es sich nachzudenken lohnt. Foto: soupstock/Fotolia by Adobe

Grundlage des Lebens

Gut versorgt mit pflanzlichem Eiweiß

Dipl. oec. troph. Karin Possin

Durch die in den letzten Jahren populär gewordenen Low-Carb-Diäten sind Proteine (Eiweiße) wieder mehr in den Mittelpunkt von Ernährungskonzepten gerückt. Auf der anderen Seite gibt es in der Naturheilkunde die Aussage: Eiweißmast bedeutet Krankenkost. Die Vorstellungen wie viel Eiweiß für den Menschen gesundheitsfördernd wirkt, unterscheiden sich – je nachdem, wem man diese Frage stellt. Foto: Rimma Bondarenko/Shutterstock

 Pflaumen und Zwetschgen

Das Vermächtnis des großen Kaisers

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Die Pflaume (Prunus domestica) gehört zur Familie der Rosengewächse und hat mehrere Unterarten: unter anderem die Rund-und Eierpflaumen, die länglichen Zwetschgen oder Zwetschen, gelbe Mirabellen und grüne Renekloden. Insgesamt gibt es mehr als 2000 Sorten, weil die Bäume im Laufe der Jahrhunderte immer wieder mit fremden Früchten oder anderen Sorten gekreuzt wurden. Selbst Experten haben hier den Überblick verloren. Der Ursprung der Pflaume liegt wahrscheinlich im Kaukasus, wo sie aus der Schlehe und der Kirschpflaume entstand. Bereits im 2. Jahrhundert … Weiterlesen

Wahrer Gesundheitsnutzen oder übersteigerte Erwartungen?

Molke: Trendgetränk mit langer Tradition

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Dipl. oec. troph. Johanna Zielinski

Bereits im 18. Jahrhundert erfreuten sich Molkekuren großer Beliebtheit. Heute gelten Molkedrinks und -pulver im Fitness- und Wellnessbereich als angesagte Trendprodukte, die dank hochwertiger Proteine den Muskelaufbau unterstützen und die Gesundheit des Verdauungstraktes verbessern sollen. Was ist dran an den vollmundigen Versprechungen? Naturarzt-Autorin Johanna Zielinski nimmt den Molke-Hype unter die Lupe. Foto: iStockphoto/ChiccoDodiFC

Blumenkohl

Blütenknospen in vornehmer Blässe

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Der Blumenkohl (Brassica oleracea var. Botrytis) ist eine zarte und sehr bekömmliche Kohlvariante. Wir essen seinen Blütenstand bevor sich die Blütenknospen entwickeln. In diesem Stadium verharrt die Pflanze jedoch nur wenige Tage, danach strecken sich die Äste und es werden Knospen angelegt. Anschließend „schießt“ der Kohl und bildet gelbe Blüten. Hochwertiger Blumenkohl hat wohlriechende schneeweiße bis elfenbeinfarbige Köpfe. Früher knickten die Gemüsebauern einige der inneren Hüllblätter über die lichtempfindlichen Köpfe, damit sie sich durch das Tageslicht nicht verfärbten. Inzwischen wurden … Weiterlesen

Fruchtzucker-Unverträglichkeit erkennen

Fruktose-Intoleranz: Sind Sie betroffen?

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Dr. med. Volker Schmiedel

Kommt Ihnen das bekannt vor? Sie verzehren viel Obst, weil es doch so gesund sein soll. Doch je mehr Sie davon essen, desto stärker treibt Ihr Bauch auf, sie leiden unter Blähungen und krampfartigen Bauchschmerzen. Möglicherweise steckt eine Fruktose-Intoleranz dahinter, das heißt, Sie vertragen den Zucker in Früchten nicht. Naturarzt-Autor Dr. Schmiedel erklärt, wie Sie eine Fruchtzucker-Unverträglichkeit erkennen und damit umgehen können. Foto: iStockphoto/bhotack2

Angereicherte Fruchtsäfte und Smoothies

Saftladen? Gesundheit auf die Schnelle tanken …

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Dipl. oec. troph Kirsten Jänisch-Dolle

In den Supermarktregalen finden wir immer neue Saftzubereitungen, die ein gesundheitliches Extra-Plus versprechen. Fertige Smoothies beruhigen das schlechte Gewissen, wenn die Zeit für selbst zubereitete Obst- und Gemüseportionen wieder einmal nicht ausgereicht hat. Doch sind die aufgepeppten Säfte und Fruchtmus-Zubereitungen tatsächlich so gesund? Foto: VICUSCHKA/Shutterstock

Mit Spirulina gegen Mangelernährung

Von kleinen Algen und großer Hoffnung

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Dipl.-Biol. Jörg Ullmann

Die Mikroalge Spirulina ist ein mehrzelliges Cyanobakterium, welches wie Pflanzen Fotosynthese betreibt und CO2 und Licht in Biomasse umwandelt. Sie kommt in heißen, subtropischen Zonen der Erde vor und wird als Nahrungsergänzungsmittel, als natürlicher Farbstoff in Lebensmitteln, in Anti-Herpes-Cremes und zur Bekämpfung von Mangelernährung bei Kindern eingesetzt. Foto: mauritius images / imageBROKER / Harald von Radebrecht

Stachelbeere

Aromatische Säure in borstiger Hülle

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Die Stachelbeere (Ribes uva-crispa) wuchs ursprünglich wild in ganz Europa. In größerem Umfang wird sie erst seit dem 18. Jahrhundert – vor allem in England – kultiviert. Um 1900 kannte man bereits circa 1000 Sorten, die sich in Form (oval bis kugelig), Farbe (hellgrün über gelb bis zu dunklem Rot) und Geschmack (köstlich süß oder säuerlich) unterscheiden. Sie können außerdem mehr oder weniger behaart sein. Die Erntezeit reicht von Ende Mai bis Ende August. Je nach Verwendungszweck erntet man Stachelbeeren … Weiterlesen

Auf die Plätze, fertig, los!

Mehr Energie durch richtige Sportnahrung

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Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Dr. Sportwiss. Christoph Raschka

Eine Banane vor dem Training, ein Eiweißshake danach und Nudeln satt angesichts eines kräftezehrenden Wettkampfs. Wie Sportler sich ernähren sollen, dazu existieren Ratschläge in Hülle und Fülle. Mindestens ebenso viele wie Riegel, Pulver und Drinks, die seit Jahren den Fitness-Markt überschwemmen und eine optimale Versorgung der Athleten gewährleisten sollen. Mit der Vielfalt des Angebots steigt wie so oft die Verunsicherung. Muss ich mich wirklich anders ernähren, wenn ich trainiere? Die gute Nachricht: So kompliziert ist das Thema „Sporternährung“ gar nicht. … Weiterlesen

Borretsch

Gurkenaroma in zarten Blüten und rauen Blättern

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Borretsch (Borago officinalis), auch Gurkenkraut genannt, erfreut uns mit strahlend blauen Blüten. Aus seiner ursprünglichen Heimat, dem Mittelmeerraum, kam das einjährige Kraut im späten Mittelalter auch nach Zentraleuropa und wird dort seitdem kultiviert. Die Pflanze blüht von Mai bis September und wird bis zu 70 cm hoch. Raue Borsten besetzen Stängel und Laubblätter. Der Geschmack der essbaren Blüten und Blätter erinnert eindeutig an frische grüne Gurken. Borretsch ist Bestandteil der Grünen Soße, einer hessischen Spezialität. In Frankfurt am Main werden … Weiterlesen

Das schmeckt dem Darm!

Ernährung und Darmgesundheit

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Dipl. oec. troph. Johanna Zielinski

„Der Tod sitzt im Darm“ vermutete schon Hippokrates, der berühmteste Arzt der Antike. Heute ist bekannt, dass die Zusammensetzung unserer Darmflora nicht nur wesentlich unsere Gesundheit beeinflusst, sondern auch in enger Abhängigkeit von der Art und Weise unserer Ernährung steht. Kurz gesagt: Wir haben einiges selbst in der Hand. Ernähren wir uns darmgesund, pflegen wir unser körperliches Wohlbefinden. Foto: Yuganov Konstantin/Shutterstock

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