So entkommen Sie der Erschöpfungsfalle

Homöopathie und Phytotherapie bei Burnout

Dipl. Biol. Peter Emmrich M. A., Facharzt für Allgemeinmedizin
Blechmännchen liegt auf der Seite

Immer mehr Menschen leiden in der heutigen Zeit unter dem Gefühl, überlastet zu sein. Falls nicht rechtzeitig die Reißleine gezogen wird, kann eine ständige Überforderung in einen Burnout-Zustand münden. Und dann geht manchmal gar nichts mehr. Um die Heilung durch eine Psychotherapie zu unterstützen, können Homöopathie und Phytotherapie behilflich sein.

Foto: Thinksktock/davincidig


Patienten hoffen, Ärzte warnen

Methadon in der Krebstherapie

Jan Reuter, Apotheker
Frau beim Arzt

Das synthetische Methadon gehört zur Arzneimittelgruppe der Opioide und lindert starke Schmerzen. Bekannt ist es vor allem aus der Heroin-Ersatztherapie. Im Rahmen von Forschungsarbeiten an der Universität Ulm wurde festgestellt, dass Methadon das Wachstum von Krebszellen hemmen kann. Seit diese Ergebnisse Eingang in die Berichterstattung der Medien gefunden haben, wird darüber heftig diskutiert. Für verzweifelte Patienten ist es ein letzter Strohhalm, Ärzte hingegen warnen vor Nebenwirkungen bzw. Wirkungslosigkeit.

Foto: Jonas Glaubitz/Fotolia by Adobe


Es geht nicht weiter wie bisher …

Krebs als Chance zur Veränderung

Dr. jur. Thomas Hartl
Glaskugel auf Todholz

Krebs ist eines der großen Schreckgespenster unserer Zeit. Ein Schock, eine Zäsur für diejenigen, denen die Diagnose gestellt wird. Nach einer erfolgreichen Therapie besteht jedoch die Chance, sein Leben langfristig zu verbessern. Krebs bedeutet für jeden Betroffenen Veränderung. Man sollte sich dieser Tatsache stellen und das Beste daraus machen: für sich und seine Zukunft.

Foto: pixelfreund/Fotolia by Adobe


Australische Wildblütenessenzen für die Seele

Vom Heilschatz der Aborigines

Dr. med. Ingfried Hobert
Aborigine

Das extreme Klima Australiens hat besonders widerstandsfähige Heilpflanzen hervorgebracht, die über außergewöhnliche Kräfte verfügen. Die Aborigines, die Ureinwohner Australiens, nutzten ihr Kräuterwissen, um Gesundheit und Lebenskraft über Generationen hinweg zu erhalten. Die Wildblütenessenzen liefern heute auch in unseren Breiten eine wertvolle Grundlage für tiefergreifende Heilungsprozesse. Sie helfen dabei, Körper und Seele in Balance zu bringen.

Fotos: iStockphoto/Ida Jarosova, Julian Peters Photos/Fotolia by Adobe


Im Einklang mit der Jahreszeit

Winter: Zeit für Muße und Entspannung

Benno Werner, Heilpraktiker
Bäume und Büsche im Winter

Jede physiologische Funktion in unserem Körper unterliegt einem saisonalen Rhythmus. In der einen Jahreszeit ist sie aktiv, in einer anderen hingegen regeneriert sie sich. Der Winter ist für den Menschen in seiner Gesamtheit eine Zeit des Rückzugs – körperlich und geistig. Das Herz-Kreislauf-System und die Muskeln befinden sich in der Erholungsphase, hingegen sind Abwehrsystem, Verdauungsorgane, Nieren und Schilddrüse besonders aktiv.

Foto: Jaroslaw Grudzinski/Shutterstock


Naturheilkundliche Therapien bei Neuropathien

Wenn Nerven schmerzhaft leiden

Priv.-Doz. Dr. med. Rainer Brenke
Neuropathie

Nervenschmerzen, wie neuropathische Schmerzen umgangssprachlich genannt werden, können die unterschiedlichsten Ursachen haben. Manchmal gehen sie mit weiteren Missempfindungen wie Taubheitsgefühlen oder Kribbeln in Händen oder Füßen einher. Der Umgang mit ihnen ist eine große Herausforderung, denn eine Schmerzlinderung gelingt oft nicht auf Anhieb.

Foto: Midas Anim/Shutterstock


Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)

IGeL: Geldmacherei oder Patientenplus?

Dr. med. Rainer Matejka
Igel schaut aus Geldtasche

Wer als Versicherter einer gesetzlichen Krankenkasse individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) wählt, begleicht die entstehenden Kosten als Selbstzahler. Vertreter gesetzlicher Kassen wie auch einige Ärzteverbände sprechen bei IGeL von Geldschneiderei. Andere erkennen in vielen der angebotenen Maßnahmen einen deutlichen Gesundheitsnutzen. Bei dieser Thematik hilft eine differenzierte Betrachtung, um Patientennutzen und mögliche Überdiagnostik voneinander abzugrenzen.

Foto: Alexander_P/Shutterstock


Begleiterscheinungen von pflanzlichen Mitteln

Bei Nebenwirkungen fragen Sie …

Marianne Porsche-Rohrer, Apothekerin und Heilpraktikerin
Gläser mit diversen Kräutern

Viele Menschen machen sich Gedanken über unerwünschte Begleit-erscheinungen, wenn ihnen der Arzt ein chemisches Medikament verordnet. Ganz anders verhält es sich bei pflanzlichen Präparaten und Produkten: Hier glauben die meisten, automatisch auf der sicheren Seite zu sein. Doch alles, was wirkt, hat auch Potenzial für Nebenwirkungen!

Foto: iStockphoto/Kerdkanno


Erfolgreiche Strategien bei Psoriasis

Schuppenflechte: Schutzschild der Seele

Anita Kraut, Heilpraktikerin
Schutzschild und Kriegerhand

Schuppenbildung auf entzündlich geröteten, häufig juckenden Hautarealen – viele Psoriasis-Patienten fühlen sich wegen der sichtbaren Hautveränderungen „entstellt“ und ziehen sich mehr und mehr zurück. Mit schulmedizinischen Therapien lassen sich die Symptome lindern, ursächlich wirken sie nicht. Die Naturheilkunde fragt dagegen nach tieferen Gründen für die stark vermehrte Hornzellenbildung und bezieht auch die seelische Ebene ein. Die gute Nachricht: Beide Ansätze können sich ergänzen!

Foto: iStockphoto/JTGrafix


Beste Voraussetzungen für gesunde Zähne schaffen

Kariesvorbeugung mit Mineralsalzen

Dipl. Biol. Peter Emmrich M. A., Facharzt für Allgemeinmedizin
Frau Zähne und Zahnseide

Viele Patienten klagen über Kariesbefall, obgleich sie täglich zweimal gründlich ihre Zähne putzen. Sie reinigen die Zahnzwischenräume sorgfältig mit Zahnseide, und doch zeigt sich bei jedem zahnärztlichen Kontrollbesuch ein neues Loch. Was tun? Neben einer zuckerarmen, vollkornbetonten Ernährungsweise können Schüßler-Salze, Homöopathie und Pflanzenkraft die Zahngesundheit unterstützen.

Foto: kurhan/Shutterstock


Neuromotorische Entwicklungsförderung

Wenn frühkindliche Reflexe andauern

Johanna Lauff M. A.
Baby in Windelhose

Wenn wir auf die Welt kommen, sind wir mit Reflexen ausgestattet, die in den ersten sechs Monaten unser Überleben sichern. Mit zunehmender Reifung des Säuglings werden sie in kontrollierte Reaktionsmuster umgewandelt. Überdauern Reste dieser frühkindlichen Reflexe, stören sie die neuromotorische Entwicklung des Nervensystems und können beispielsweise Auffälligkeiten wie ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) oder Lern- und Konzentrationsstörungen begünstigen. Individuelle Bewegungsprogramme geben dem Nervensystem Impulse, damit es die Ausreifung nachholen kann.

Foto: Oksana Kzmina/Shutterstock


Durch Stoffwechselentlastung typische Krankheiten vermeiden

Den Füllezustand des Athletikers regulieren

Dr. med. Rainer Matejka
Jacke wie männlicher Oberkörper geformt

Mit dem robust wirkenden Athletiker betrachten wir den dritten der Konstitutionstypen, die der deutsche Mediziner Ernst Kretschmer in den 1920er Jahren beschrieb. Kretschmers Lehre leitet aus der Beschaffenheit des Körperbaus charakteristische Anfälligkeiten für Erkrankungen sowie seelische Grundmuster ab. Aus Sicht der Naturheilkunde lassen sich diese Zuordnungen nutzen, um Schwachstellen schon frühzeitig vorzubeugen.

Foto: Vadim Georgiev/Shutterstock


Migräne und Hormone – ein Duo infernale

Dr. med. Ulrich Selz
Frau hält Fingerspitzen an Schläfe

Heftige anfallsartige, pulsierende, zumeist halbseitige Kopfschmerzen, dazu noch Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit. Allein in Deutschland leiden etwa acht Millionen Menschen unter Migräne, Frauen weitaus häufiger als Männer. Das liegt vor allem daran, dass ihr Leben großen hormonellen Schwankungen unterworfen ist. Gelingt eine Balance der Hormonproduktion, verliert häufig auch die Migräne viel von ihrem Schrecken.

Foto: iStockphoto/mapodile


Teufelskralle, Brennnessel, Weidenrinde, Meerrettich

Mit Pflanzenkraft gegen Schmerz und Entzündung

Dr. med. Hartmut Dorstewitz
Blatt mit Tropfen, Medfizinflasche, Kräuter

Schmerzen sind ein wichtiges Alarmsignal. Sie warnen uns, wenn etwas mit unserem Körper nicht stimmt und zwingen uns zu Ruhe und Schonung. Den Schmerz mit Medikamenten auszuschalten, ist daher nur begrenzt sinnvoll, zumal die „chemischen Keulen“ den Organismus meist zusätzlich noch mit Nebenwirkungen belasten. Aber es stehen auch pflanzliche Alternativen zur Verfügung, die Schmerzen und Entzündungen effektiv lindern.

Foto: rawf8/Shutterstock


Stressbedingte Schmerzen

So entspannen Sie Kiefer, Schultern und Nacken

Heike Höfler, Sport- und Gymnastiklehrerin
Frau mit Sonnenblume, Frau mit Wasser über Schultern

Manch einer kennt es: Nach einem arbeitsreichen Tag oder in psychisch besonders belasteten Zeiten schmerzt der Nacken, die Schultern fühlen sich hart und verspannt an, und manchmal dehnt sich die Anspannung bis in den Kiefer aus. Das beste Gegenmittel: kleine Pausen, Achtsamkeits- und Entspannungsübungen.

Foto: Nina Tiefenbach, TRIAs Verlag, Holger Münch, TRIAS Verlag


Halswirbelsäulensyndrom (Zervikalsyndrom)

HWS: Sieben Wirbel halten nicht alles aus

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Dr. Sportwiss. Christoph Raschka
Frauenrücken, Hand auf Schulter

Schmerzen, Missempfindungen und eventuell Funktionsstörungen in Nacken, Schultern oder Armen werden unter dem Begriff Halswirbelsäulensyndrom (HWS-Syndrom) zusammengefasst. Kopfschmerzen, Schwindel, Seh- und Hörstörungen können je nach Ursache hinzukommen. Physikalische Maßnahmen, Krankengymnastik, Akupunktur und Homöopathie helfen, die Beschwerden zu lindern.

Foto: Jeanne Claire Maarbes/Shutterstock, sciencepics/Shutterstock


Manuelle Behandlungen und Neuraltherapie gezielt einsetzen

Störfelder erkennen und erfolgreich behandeln

Dr. med. Khalil Kermani
Therapeut behandelt Beine

Narben und Entzündungsherde können unsere Körperharmonie empfindlich stören und langfristig zu Gesundheitsproblemen führen. Über unser Fasziensystem, das alle Muskeln und Organe vernetzt, lassen sich solche Störfelder erkennen und wirksam behandeln. Der Erfolg zeigt sich nicht nur in der Entspannung von Faszien und Muskeln. Auch unser vegetatives Nervensystem kann sich wieder erholen.

Fotos: Dr. Khalil Kermani


Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

CED: Neuer Blick auf Darmerkrankungen

Dr. med. Rainer Matejka
Bauch, Hände zum Herz

Jahrzehntelang hatte die Medizin für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa eine Schublade parat: die der Autoimmunerkrankung. Das bedeutet so viel wie: Der Körper richtet seine Abwehrkräfte gegen eigene Organe. Dementsprechend dominierten in der Behandlung entzündungshemmende Medikamente. Mittlerweile hat sich die Einschätzung der Ursachen geändert, die schulmedizinischen Behandlungsansätze aber (noch) nicht.

Foto: underdogstudios/Fotolia by Adobe


Mit Ernährungsumstellung allein ist es nicht getan

Histamin-Intoleranz: ein Chamäleon in der Medizin

Dr. med. Markus Pfisterer; Katharina Heer, Diätassistentin
Bärtiger Mann, Kopfschmerz

Bei einer Histamin-Intoleranz entsteht durch ein Ungleichgewicht von Abbau, Bildung oder Aufnahme von Histamin ein Überschuss im Körper. Dadurch können eine Vielzahl von Symptomen wie z. B. Hautrötungen, Kopf- oder Bauchschmerzen, Durchfälle auftreten. Die Bandbreite an Symptomen ist dabei sehr variabel, was die Diagnosefindung erschwert. Mit einer histaminarmen Ernährung und begleitenden Maßnahmen lassen sich aber viele Gesundheitsprobleme beheben, wenn die Diagnose erstmal steht.

Foto: ESB Professional/Shutterstock


Die Naturapotheke bei Typ-2-Diabetes

Im „Diabetes-Garten“ Beschwerden lindern

Hans Lauber
Eßlöffel mit Zucker, Stevia

Allein in Deutschland leiden fast zehn Millionen Menschen an Typ-2-Diabetes. Ein Großteil dieser Erkrankungen könnte durch eine gesunde Lebensweise mit natürlichen Lebensmitteln und Bewegung vermieden werden. Ausgewählte Heilpflanzen, die Ursachen und Folgen des „Zuckers“ bekämpfen, leisten einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Diabetes-Epidemie.

Foto: BillionPhotos.com/Fotolia by Adobe