Was wir von der Auto-Industrie lernen können …

So bringt Magnesium uns auf Hochtouren

Dr. med. Rainer Matejka
Nüsse, Samen, Banane, Mangoldblatt

Beim Stichwort „Magnesium“ denken wir vielleicht an schmerzhafte, nächtliche Wadenkrämpfe. Oder Fitness-Freunde, die ihre gestählte Muskulatur vor und nach Trainingseinheiten mit dem Mineralstoff versorgen. Doch da unterschätzen wir das besondere Leichtmetall. Denn es kann sehr viel mehr. Getrost könnte man Magnesium als mineralisches Universalgenie bezeichnen, ohne dessen Unterstützung Herz, Gefäße und Knochen ganz schön alt aussähen.

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(Schwer-)metallbelastungen individuell ausleiten

Basis-Entgiftung mit Heilpflanzen & Co

Dr. med. Markus Pfisterer
Bärlauchblätter

Chronische Metallbelastungen schädigen den Organismus schleichend und sind schwer zu erkennen. Nur mit systematischer Stufendiagnostik gelingt es, mögliche Belastungen aufzudecken und ein geeignetes Ausleitungskonzept zu entwickeln. Mit einer naturheilkundlichen Basistherapie kann aber jeder die Ausscheidungsfunktionen der Körperorgane stärken.

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Sanfte Mittel, wenn der Muskel schmerzt

Dipl. Biol. Peter Emmrich, M. A., Facharzt für Allgemeinmedizin
Frau Hände am Rücken

Immer mehr Menschen leiden in der heutigen Zeit unter muskulären Verspannungen und suchen deshalb einen Spezialisten auf. Doch häufig erschöpfen sich die Behandlungsmaßnahmen in Schmerzmittelgaben und Physiotherapie. Dabei finden sich bei muskulären Beschwerden sanfte, aber wirkungsvolle Alternativen.

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Muskelfaserschmerz-Syndrom naturheilkundlich lindern

Fibromyalgie – Schmerzen überall

Verena Rosar, Heilpraktikerin
Frau Hand im Nacken

Ungefähr drei Prozent der Deutschen leben mit einer Fibromyalgie. Frauen leiden häufiger an dem belastenden Ganzkörperschmerz, der mit zahlreichen Begleitsymptomen einhergehen kann. Anhaltender Stress sowie einschneidende Lebensereignisse beschleunigen oft die Entwicklung eines chronischen Zustands. Ein Blick auf die naturheilkundlichen Behandlungsoptionen zeigt, dass man über den Ausgleich verschiedener Mikronährstoffe (unter anderem B-Vitamine, Glutathion und L-Carnitin) und eine Anregung der Serotoninproduktion für Linderung sorgen kann.

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Die 10 besten Heilpflanzen für Ihre Hausapotheke

Christian Zehenter, Heilpraktiker
Arnikablüte

Heilpflanzen sind so alt wie die Geschichte der Menschheit. Alle großen Kulturen nutzten die Schätze der Natur zur Heilung von Erkrankungen. Die „Apotheke Gottes“ lindert Blutungen oder Schlaflosigkeit, wirkt gegen Entzündungen, Frösteln oder Schmerzen. Dies sind die zehn wirkstärksten Pflanzen, die auch heute in keiner Hausapotheke fehlen sollten.

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Geschichte der Naturheilkunde: Wer war Johann Schroth?

Der Semmeldoktor heilte mit feuchter Wärme

Dr. Jürgen Helfricht, Medizinhistoriker
Johann Schroth

Trockene Brötchen als Hauptbestandteil der nach ihm benannten Kur verhalfen ihm zu dem Namen „Semmeldoktor“. Mit seinen Methoden stand er zeitlebens in Konkurrenz zu seinem Schulkamerad, dem „Wasserdoktor“ Vincenz Prießnitz. Die von Medizinern und Ernährungswissenschaftlern strikt abgelehnte klassische Schrothkur wird heute in einigen Kliniken in modifizierter Form durchgeführt.

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F. X. Mayr-Medizin in der Orthopädie

Darm und Wirbelsäule: Szenen einer Ehe

Dr. med. Alex Witasek
Rücken/Darm

Schmerzen am Bewegungsapparat gelten mittlerweile als Volksleiden Nummer eins. Woran bei der Therapie selten gedacht wird: Neben krankhaften Veränderungen an Wirbelsäule und Gelenken tragen auch Darmprobleme zu schmerzhaften Muskelverspannungen und Fehlhaltungen bei. Beachtet man diese Zusammenhänge, ergeben sich neue Behandlungsansätze.

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Ursache unterschiedlichster Beschwerden

Die Atlasblockade und ihre Folgen

Rainer Pflaum
Atlas-Blockade

Die menschliche Wirbelsäule hält den Körper aufrecht und trägt Kopf, Rumpf und Arme. Sie bildet die knöcherne Mitte des Körpers, verbindet Teile des Skeletts miteinander und schützt das im Wirbelkanal verlaufende Rückenmark. Die Last des Kopfes trägt der oberste Halswirbel, der Atlas. Wenn dieser sich verschiebt, gerät die gesamte Statik aus den Fugen. Das zieht unterschiedlichste Beschwerden nach sich.

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Was die Organuhr für die Verdauung bedeutet

Mittagshoch: Dünndarm auf maximaler Leistung

Lothar Ursinus, Heilpraktiker
Organuhr

Die Idee der Organuhr stammt aus der chinesischen Medizin: Im tägli-chen Energiekreislauf wird jedem Organ eine Phase hoher Aktivität und eine Ruhephase zugeordnet. Für den Dünndarm bedeutet das: Höchstleistung zwischen 13 und 15 Uhr. In dieser Zeitspanne verrichtet das Verdauungsorgan seine Aufgaben mit voller Kraft. Sind seine Schutzbarrieren allerdings nicht intakt, sprechen wir von einem „Leaky-gut-Syndrom“ (= „löchriger Darm“), und unerwünschte Substanzen finden ihren Weg in den Körper. Mit typgerechter Ernährung, Mikronährstoffen und bitteren Heilpflanzen können wir die Darmwand stärken.

Foto: Lothar Ursinus


Das Hochleistungsorgan entgiften und reinigen

Wenn die Leber schwächelt …

Jan Reuter, Apotheker
Torso mit Leber, Gallenblase und Milz

Unsere heutige Lebensweise bringt es mit sich, dass unser Organismus täglich mit vielerlei chemischen Substanzen konfrontiert wird. Diese muss er abbauen, umwandeln und ausscheiden. Die meiste Arbeit damit hat unser „Chemielabor“, die Leber. Unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Verdauungsstörungen, Juckreiz können ein Hinweis dafür sein, dass ihre Kräfte nachlassen und sie ihren Aufgaben nicht mehr gewachsen ist. Mit einer Entgiftungskur kann man dem Hochleistungsorgan auf die Sprünge helfen.

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Ätherische Öle für Körper und Geist

Aromatherapie: Duftende Heilkunde

Susanna Färber, Axel Meyer
Frauengesicht, Profil, Lavendel

Dass vertraute Düfte Emotionen wecken können, hat jeder schon erlebt. Ohne dass wir uns dessen bewusst sind, beeinflussen Düfte unser ganzes Leben und sorgen für Wohlgefühl oder Unbehagen. Auch heilende Wirkungen sind seit Jahrhunderten überliefert und heute bereits vielfach wissenschaftlich belegt. Mit sanft wirksamen ätherischen Ölen fördert die Aromatherapie körperliche Gesundheit und seelisches Wohlbefinden. Auch für die Hausapotheke ist der Einsatz der duftenden Öle bestens geeignet.

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Gegen Schmerzen im Bewegungsapparat

Stabil und beweglich durch Faszientraining

Carola Bleis
Frau stehend gestreckt

Erst seit etwa 10 Jahren ist bekannt, dass die meisten Überlastungsschäden am Bewegungsapparat nicht so sehr die Muskelfasern, Knochen oder Bandscheiben betreffen, sondern das faserige, kollagene Bindegewebe: die Faszien. Sie befinden sich überall im Körper. Wenn sie verkleben oder verhärten, kann dies zu den unterschiedlichsten Beschwerden führen – von Gelenk- über Nacken-, Schulter-, Rücken- oder Bauchschmerzen bis hin zu undefinierbaren Schmerzen.

Foto: Carola Bleis


Der Darm aus ayurvedischer Sicht

Stärken Sie das Verdauungsfeuer!

Dr. med. Ernst Schrott
Zimt, Anis, Kurkuma

Ein wichtiger Lehrsatz der ayurvedischen Medizin lautet: Wer sich falsch ernährt, dem hilft keine Medizin. Und wer sich gesund ernährt, für den wird sie überflüssig. Ernährung, Darm und Verdauungsorgane haben im Ayurveda eine herausragende Bedeutung für ein gesundes Leben und für die Behandlung von Krankheiten.

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Metabolisches Syndrom und Gicht

So entkommen Sie der Wohlstandsfalle

Dr. med. Rainer Matejka
Statue August des Starken

Metabolisches Syndrom und Gicht zählen zu den klassischen Wohlstands-erkrankungen. Das bedeutet: Sie hängen ganz wesentlich mit der Art und Weise des individuellen Lebensstils zusammen. Statt symptomorientiert zu reagieren, führt eine Umstellung der Lebensgewohnheiten zu nachhaltigem Erfolg. Die Naturheilkunde bietet hier ursächlich wirksame Therapieansätze – vorausgesetzt, der Wille zur Veränderung ist da.

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Allergenarme Zusatznahrung aus der Sonnenblume

Lecithin beruhigt den entzündeten Darm

Norbert Haberhauer, Heilpraktiker
Sonnenblumenblüte

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa erfordern eine genaue Diagnostik und im akuten Schub meist nebenwirkungsreiche Medikamente. Der Naturstoff Lecithin kann die Darmentzündungen ohne Nebenwirkungen abmildern, die Häufigkeit der akuten Schübe scheint abzunehmen.

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Felke-Kur: Einstieg in einen neuen Lebensstil

Weniger ist mehr – mit Fasten gelingt es

Dr. med. Axel Bolland
Frau mit Teetasse im Sessel

In der Naturmedizin gibt es drei Leitsätze: „Gesundheit muss gelebt werden!“ „Weniger ist mehr!“ „Das Heilmittel Nummer 1 ist unsere Ernährung!“ Mit einer kurzen Fastenkur findet man den Einstieg in ein „Weniger“ und den Übergang zu einer Ernährung, die dem Titel „Heilmittel Nr. 1“ gerecht wird. Unterstützt wird dieser Prozess bei einer Felke-Kur von einem jahrtausendealten Naturstoff, der Heilerde.

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Warum die Diagnose ADHS keine Lösung ist

Besondere Kinder umfassend fördern

Dr. med. Dirk Häger
Junge mit Aufziehschlüssel

ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) gehört heute zu den am häufigsten diagnostizierten Erkrankungen bei drei- bis 17-jährigen Kindern. Die Diagnose umfasst Fälle von unruhigen, unangepassten, störenden Kindern bis hin zu nachweisbaren Fehlfunktionen des Gehirnstoffwechsels. Schulmedizinisch beschränkt sich die Therapie allzu häufig auf Symptombekämpfung mit Medikamenten (Ritalin). Weitet man das Blickfeld auf die Besonderheiten des Kindes innerhalb seines Umfeldes aus, ergeben sich ursächliche Therapieansätze. Vielleicht können wir von diesen Kindern sogar etwas lernen …

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Konstitutionslehre nach Kretschmer

Der Pykniker strotzt vor Kraft und Fülle

Dr. med. Rainer Matejka
Männliche Statue

Menschen von pyknischem Konstitutionstyp zeichnen sich durch einen gedrungenen Körperbau mit deutlichem Bauchansatz aus. Entsprechend neigen sie zu Krankheiten, die durch Fülle charakterisiert sind. Mit naturheilkundlichen Methoden lassen sie sich gut behandeln, sofern sie bereit sind, von der Devise „lieber kurz und gut leben“ abzurücken.

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Immunsystem stärken – Infektneigung reduzieren

Ständig erkältet? Was Ihnen hilft

Dr. med. Bernharda Schinke
Mann, Mütze, Schal, Taschentuch

Kaum ist die eine Erkältung überstanden, kündigt sich schon der nächste Infekt an. Husten und gereizte Schleimhäute werden zum Dauerzustand, parallel nimmt die Erschöpfung zu. Spätestens jetzt ist es Zeit, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Über gezielte Mikronährstoffgaben, Stärkung des Darms und die Aufdeckung möglicher Unverträglichkeiten lässt sich das Immunsystem wieder in Schwung bringen.

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Herpes Zoster aus naturheilkundlicher Sicht

Immunabwehr bei Gürtelrose

Dipl.-Biol. Peter Emmrich M.A., Facharzt für Allgemeinmedizin
Gürtelrosebläschen, Gesichtsnerven, Körpersegmente

So harmlos ihr Name auch klingen mag – eine Gürtel-rose ist für die meisten Patienten mit starken Nervenschmerzen verbunden. In einigen Fällen lange Zeit über das Abklingen der gürtelförmig auftretenden, bläschenförmigen Hauterscheinungen hinaus. Bei Verdacht auf „Herpes zoster“ startet man umgehend mit immunstärkenden Maßnahmen – je früher, desto besser! Zusätzlich beruhigen ausgewählte homöopathische Mittel und Schüßler-Salze die gereizten Nervenbahnen.

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