Naturheilkundliche Therapien bei Neuropathien

Wenn Nerven schmerzhaft leiden

Priv.-Doz. Dr. med. Rainer Brenke
Neuropathie

Nervenschmerzen, wie neuropathische Schmerzen umgangssprachlich genannt werden, können die unterschiedlichsten Ursachen haben. Manchmal gehen sie mit weiteren Missempfindungen wie Taubheitsgefühlen oder Kribbeln in Händen oder Füßen einher. Der Umgang mit ihnen ist eine große Herausforderung, denn eine Schmerzlinderung gelingt oft nicht auf Anhieb.

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Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)

IGeL: Geldmacherei oder Patientenplus?

Dr. med. Rainer Matejka
Igel schaut aus Geldtasche

Wer als Versicherter einer gesetzlichen Krankenkasse individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) wählt, begleicht die entstehenden Kosten als Selbstzahler. Vertreter gesetzlicher Kassen wie auch einige Ärzteverbände sprechen bei IGeL von Geldschneiderei. Andere erkennen in vielen der angebotenen Maßnahmen einen deutlichen Gesundheitsnutzen. Bei dieser Thematik hilft eine differenzierte Betrachtung, um Patientennutzen und mögliche Überdiagnostik voneinander abzugrenzen.

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Begleiterscheinungen von pflanzlichen Mitteln

Bei Nebenwirkungen fragen Sie …

Marianne Porsche-Rohrer, Apothekerin und Heilpraktikerin
Gläser mit diversen Kräutern

Viele Menschen machen sich Gedanken über unerwünschte Begleit-erscheinungen, wenn ihnen der Arzt ein chemisches Medikament verordnet. Ganz anders verhält es sich bei pflanzlichen Präparaten und Produkten: Hier glauben die meisten, automatisch auf der sicheren Seite zu sein. Doch alles, was wirkt, hat auch Potenzial für Nebenwirkungen!

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Erfolgreiche Strategien bei Psoriasis

Schuppenflechte: Schutzschild der Seele

Anita Kraut, Heilpraktikerin
Schutzschild und Kriegerhand

Schuppenbildung auf entzündlich geröteten, häufig juckenden Hautarealen – viele Psoriasis-Patienten fühlen sich wegen der sichtbaren Hautveränderungen „entstellt“ und ziehen sich mehr und mehr zurück. Mit schulmedizinischen Therapien lassen sich die Symptome lindern, ursächlich wirken sie nicht. Die Naturheilkunde fragt dagegen nach tieferen Gründen für die stark vermehrte Hornzellenbildung und bezieht auch die seelische Ebene ein. Die gute Nachricht: Beide Ansätze können sich ergänzen!

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Beste Voraussetzungen für gesunde Zähne schaffen

Kariesvorbeugung mit Mineralsalzen

Dipl. Biol. Peter Emmrich M. A., Facharzt für Allgemeinmedizin
Frau Zähne und Zahnseide

Viele Patienten klagen über Kariesbefall, obgleich sie täglich zweimal gründlich ihre Zähne putzen. Sie reinigen die Zahnzwischenräume sorgfältig mit Zahnseide, und doch zeigt sich bei jedem zahnärztlichen Kontrollbesuch ein neues Loch. Was tun? Neben einer zuckerarmen, vollkornbetonten Ernährungsweise können Schüßler-Salze, Homöopathie und Pflanzenkraft die Zahngesundheit unterstützen.

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Neuromotorische Entwicklungsförderung

Wenn frühkindliche Reflexe andauern

Johanna Lauff M. A.
Baby in Windelhose

Wenn wir auf die Welt kommen, sind wir mit Reflexen ausgestattet, die in den ersten sechs Monaten unser Überleben sichern. Mit zunehmender Reifung des Säuglings werden sie in kontrollierte Reaktionsmuster umgewandelt. Überdauern Reste dieser frühkindlichen Reflexe, stören sie die neuromotorische Entwicklung des Nervensystems und können beispielsweise Auffälligkeiten wie ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) oder Lern- und Konzentrationsstörungen begünstigen. Individuelle Bewegungsprogramme geben dem Nervensystem Impulse, damit es die Ausreifung nachholen kann.

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Durch Stoffwechselentlastung typische Krankheiten vermeiden

Den Füllezustand des Athletikers regulieren

Dr. med. Rainer Matejka
Jacke wie männlicher Oberkörper geformt

Mit dem robust wirkenden Athletiker betrachten wir den dritten der Konstitutionstypen, die der deutsche Mediziner Ernst Kretschmer in den 1920er Jahren beschrieb. Kretschmers Lehre leitet aus der Beschaffenheit des Körperbaus charakteristische Anfälligkeiten für Erkrankungen sowie seelische Grundmuster ab. Aus Sicht der Naturheilkunde lassen sich diese Zuordnungen nutzen, um Schwachstellen schon frühzeitig vorzubeugen.

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Migräne und Hormone – ein Duo infernale

Dr. med. Ulrich Selz
Frau hält Fingerspitzen an Schläfe

Heftige anfallsartige, pulsierende, zumeist halbseitige Kopfschmerzen, dazu noch Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit. Allein in Deutschland leiden etwa acht Millionen Menschen unter Migräne, Frauen weitaus häufiger als Männer. Das liegt vor allem daran, dass ihr Leben großen hormonellen Schwankungen unterworfen ist. Gelingt eine Balance der Hormonproduktion, verliert häufig auch die Migräne viel von ihrem Schrecken.

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Teufelskralle, Brennnessel, Weidenrinde, Meerrettich

Mit Pflanzenkraft gegen Schmerz und Entzündung

Dr. med. Hartmut Dorstewitz
Blatt mit Tropfen, Medfizinflasche, Kräuter

Schmerzen sind ein wichtiges Alarmsignal. Sie warnen uns, wenn etwas mit unserem Körper nicht stimmt und zwingen uns zu Ruhe und Schonung. Den Schmerz mit Medikamenten auszuschalten, ist daher nur begrenzt sinnvoll, zumal die „chemischen Keulen“ den Organismus meist zusätzlich noch mit Nebenwirkungen belasten. Aber es stehen auch pflanzliche Alternativen zur Verfügung, die Schmerzen und Entzündungen effektiv lindern.

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Stressbedingte Schmerzen

So entspannen Sie Kiefer, Schultern und Nacken

Heike Höfler, Sport- und Gymnastiklehrerin
Frau mit Sonnenblume, Frau mit Wasser über Schultern

Manch einer kennt es: Nach einem arbeitsreichen Tag oder in psychisch besonders belasteten Zeiten schmerzt der Nacken, die Schultern fühlen sich hart und verspannt an, und manchmal dehnt sich die Anspannung bis in den Kiefer aus. Das beste Gegenmittel: kleine Pausen, Achtsamkeits- und Entspannungsübungen.

Foto: Nina Tiefenbach, TRIAs Verlag, Holger Münch, TRIAS Verlag


Halswirbelsäulensyndrom (Zervikalsyndrom)

HWS: Sieben Wirbel halten nicht alles aus

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Dr. Sportwiss. Christoph Raschka
Frauenrücken, Hand auf Schulter

Schmerzen, Missempfindungen und eventuell Funktionsstörungen in Nacken, Schultern oder Armen werden unter dem Begriff Halswirbelsäulensyndrom (HWS-Syndrom) zusammengefasst. Kopfschmerzen, Schwindel, Seh- und Hörstörungen können je nach Ursache hinzukommen. Physikalische Maßnahmen, Krankengymnastik, Akupunktur und Homöopathie helfen, die Beschwerden zu lindern.

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Manuelle Behandlungen und Neuraltherapie gezielt einsetzen

Störfelder erkennen und erfolgreich behandeln

Dr. med. Khalil Kermani
Therapeut behandelt Beine

Narben und Entzündungsherde können unsere Körperharmonie empfindlich stören und langfristig zu Gesundheitsproblemen führen. Über unser Fasziensystem, das alle Muskeln und Organe vernetzt, lassen sich solche Störfelder erkennen und wirksam behandeln. Der Erfolg zeigt sich nicht nur in der Entspannung von Faszien und Muskeln. Auch unser vegetatives Nervensystem kann sich wieder erholen.

Fotos: Dr. Khalil Kermani


Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

CED: Neuer Blick auf Darmerkrankungen

Dr. med. Rainer Matejka
Bauch, Hände zum Herz

Jahrzehntelang hatte die Medizin für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa eine Schublade parat: die der Autoimmunerkrankung. Das bedeutet so viel wie: Der Körper richtet seine Abwehrkräfte gegen eigene Organe. Dementsprechend dominierten in der Behandlung entzündungshemmende Medikamente. Mittlerweile hat sich die Einschätzung der Ursachen geändert, die schulmedizinischen Behandlungsansätze aber (noch) nicht.

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Mit Ernährungsumstellung allein ist es nicht getan

Histamin-Intoleranz: ein Chamäleon in der Medizin

Dr. med. Markus Pfisterer; Katharina Heer, Diätassistentin
Bärtiger Mann, Kopfschmerz

Bei einer Histamin-Intoleranz entsteht durch ein Ungleichgewicht von Abbau, Bildung oder Aufnahme von Histamin ein Überschuss im Körper. Dadurch können eine Vielzahl von Symptomen wie z. B. Hautrötungen, Kopf- oder Bauchschmerzen, Durchfälle auftreten. Die Bandbreite an Symptomen ist dabei sehr variabel, was die Diagnosefindung erschwert. Mit einer histaminarmen Ernährung und begleitenden Maßnahmen lassen sich aber viele Gesundheitsprobleme beheben, wenn die Diagnose erstmal steht.

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Die Naturapotheke bei Typ-2-Diabetes

Im „Diabetes-Garten“ Beschwerden lindern

Hans Lauber
Eßlöffel mit Zucker, Stevia

Allein in Deutschland leiden fast zehn Millionen Menschen an Typ-2-Diabetes. Ein Großteil dieser Erkrankungen könnte durch eine gesunde Lebensweise mit natürlichen Lebensmitteln und Bewegung vermieden werden. Ausgewählte Heilpflanzen, die Ursachen und Folgen des „Zuckers“ bekämpfen, leisten einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Diabetes-Epidemie.

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Wie Schulmedizin und Naturheilkunde zusammenwirken

Tumortherapie mit integrativem Ansatz

Dr. med. Doreen Jaenichen
Mistelzweig, Globuli, Medizinfläsche

Die Behandlung einer Krebserkrankung fordert Patienten wie auch Ärzte in besonderem Maße. Neben Operation und belastender Chemo- und/oder Strahlentherapie wünschen sich viele Patienten, ihr körpereigenes Immunsystem zu unterstützen und auch der belasteten Seele Stärkung zu verschaffen. Die Integrative Onkologie reagiert auf diese Bedürfnisse, indem sie Patienten individuelle Therapiekonzepte anbietet, die klassische Schulmedizin und wissenschaftlich geprüfte Natur-heilkunde verbinden.

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Was Basenpulver für Sie tun kann

Sauer macht nicht lustig! Säure-Basen in Balance

Manfred van Treek, Facharzt für Allgemeinmedizin
pH-Indikator, grüne und rote Flüssigkeit

Ein gut funktionierender Stoffwechsel benötigt ein ausgewogenes Verhältnis von Säuren und Basen innerhalb der Zellen. Im Laufe eines Lebens wird dieses Gleichgewicht zunehmend gestört, und überschüssige Säuren lagern sich im Gewebe ab. Das kann die Funktion sämtlicher Organe beeinträchtigen und ist eine Ursache für Zivilisationskrankheiten.

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Vieles hat man selbst in der Hand

Wie Sie gesund älter werden können

Dr. med. Joachim Zeeh
Paar am Meer

Älterwerden ist nicht immer einfach. Vor allem wenn chronische Krankheiten und Gebrechlichkeit den Alltag erschweren und die Lebensqualität beeinträchtigen. Manches liegt in den Genen, aber wir können sehr Vieles dazu beitragen, um körperlich und geistig rüstig zu bleiben. Und: Je früher man damit anfängt, desto eher führen die Maßnahmen zum gewünschten Erfolg.

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Angina pectoris oder Herzinfarkt

Brustenge: Kennen Sie Ihre Risikofaktoren?

Dr. med. Rainer Matejka
Mann, rotes Herz, Hand

Ein „richtiger“ Angina-pectoris-Anfall mit Brustenge und -schmerz löst beim Betroffenen Todesangst aus. Das muss aber nicht immer so sein. Da die Symptome sehr vielfältig sind und unterschiedlich auftreten, orientiert sich der Behandler neben EKG und weiterführenden Untersuchungen auch an individuellen Risikofaktoren und Konstitution des Patienten. Genau hier liegt der Schlüssel zur Vorbeugung: Wer seine individuellen Gefährdungsfaktoren kennt, kann beizeiten vorsorgen. Die Naturheilkunde unterstützt die Herzgesundheit mit Lebensstilanpassungen und Heilpflanzen wirkungsvoll.

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Die Doshas ins Gleichgewicht bringen

Bluthochdruck mit Ayurveda senken

Dr. med. Mathias Kossatz
Frau, Hände, Meditation

Im traditionellen Ayurveda ist hoher Blutdruck (Hypertonie) als Diagnose im westlichen Sinne unbekannt. Der ayurvedische Arzt sucht nach Störungen in den drei universellen Grundkräften, den „Doshas“ Vata, Pitta und Kapha, deren harmonisches Gleichgewicht Gesundheit bedeutet. Folglich orientiert sich die ayurvedische Blutdruckbehandlung am individuellen Patienten. „Zur Ruhe zu kommen“ ist aber immer ein wesentlicher Bestandteil der Therapie.

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