Sehr belastbar, aber anfällig

Das Knie: Unser kompliziertestes Gelenk

Benjamin Hartlieb, Osteopath und Heilpraktiker

Das Kniegelenk ist eines der größten Gelenke unseres Körpers und in Funktion und Aufbau recht komplex. Drei Knochen stehen in Verbindung und sorgen für eine hohe Beweglich- und Belastungsfähigkeit. Bei vielen Sportarten gehören Knieverletzungen zum Alltag: Bänderrisse, Meniskusschäden, Knochenbrüche. Die Möglichkeiten, sich durch aktive Betätigung das Knie zu verletzen, sind vielfältig. Foto: Karelnoppe/Fotolia by Adobe

Vieldeutige Symptome

Unverträglichkeiten: Werden Sie zum Detektiv

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Dr. rer. nat. Ines Lind

Wer unter einem überreagierenden Immunsystem und Unverträglichkeiten leidet, hat es oft schwer, die genauen Auslöser zu identifizieren. Manch einer vermutet Zusammenhänge mit seiner Ernährung, kommt aber den Übeltätern nicht auf die Schliche. Gängige Bluttests helfen nicht wirklich weiter. Eine unbefriedigende Situation, in der sich vor über 20 Jahren auch unsere schwer von Neurodermitis betroffene Autorin befand. Mit einer speziellen Eliminationsdiät (nach Dr. Meyer zu Schwabedissen) werden Sie zum Spürhund für unverträgliche Lebensmittel und können diese gezielt meiden. Foto: iStockphotoAlex_Doubovitsky

Zu wenig weiße Blutkörperchen

Leukopenie – Mangel an Abwehrzellen

Dr. med. Markus Pfisterer

Herrscht im Blut ein Mangel an weißen Blutkörperchen, spricht der Mediziner von einer Leukopenie. Verschiedene Ursachen – von Infektionskrankheit bis Medikamenteneinnahme – können zur Verminderung der weißen Blutzellen führen. Bewegt sich ihre Anzahl an der unteren Grenze der Laborwerte, besteht aber noch lange kein Grund zur Panik. Dr. Pfisterer klärt auf, wann welche Diagnostik sinnvoll ist. Foto: iStockphoto/Henrik5000

Schluckstörungen (Dysphagie)

Wenn Essen und Trinken schwierig wird

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Dr. med. Elisabeth Gabka

Das Schlucken ist ein sehr komplexer Vorgang. Damit es funktioniert, müssen zahlreiche Muskeln und Nerven zusammenwirken. Alle Erkrankungen im Bereich der Mundhöhle, des Rachens, der Speiseröhre und des Mageneingangs können eine Schluckstörung verursachen, ebenso Nerven- und psychische Leiden. Jede Schluckstörung sollte von einem Arzt untersucht und die Grunderkrankung festgestellt werden. Denn sie ist nicht immer harmloser Natur. Foto: puhha/Shutterstock

Vieldeutige Symptome

Ohrendruck: Welche Diagnose passt?

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Dr. med. Karl-Heinz Friese

Ohrendruck und Ohrenschmerzen kennt fast jeder. Die lästigen Beschwerden sind aber nicht immer auf ein Problem mit dem Hörorgan zurückzuführen. Auch Störungen an Halswirbelsäule, Weisheitszähnen oder gar Verschleißerscheinungen des Kiefergelenks können schmerzhaft und störend in die Ohrregion ausstrahlen. Mit homöopathischen Mitteln lassen sich die Beschwerden meist lindern. Foto: namtipStudio/Shutterstock

Rhythmus des Lebens

Was der Puls über den Körper verrät

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Priv.-Doz. Dr. med. Rainer Brenke

Mit dem Puls lässt sich die Qualität der Herzaktionen in entfernteren Regionen des Körpers erfühlen und beurteilen. Dabei wird nicht nur die Häufigkeit der Herzschläge gemessen, sondern auch die Qualität des Pulses ertastet. Erfahrene Behandler nutzen ihn zur Diagnostik und ziehen Rückschlüsse z. B. auf Herzkrankheiten und den Zustand der Gefäße. Vor allem in den östlichen Medizinsystemen wie TCM und Ayurveda spielt die Pulsdiagnostik heute noch eine wichtige Rolle. Foto: F.Schmidt/Fotolia

Der Diagnose auf der Spur

Symptom Hüftschmerz – was steckt dahinter?

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PD Dr. med. Dr. rer. nat. Dr. Sportwiss. Christoph Raschka

Schmerzen in Hüfte und Gesäß können viele Ursachen haben, der oft gefürchtete Bandscheibenvorfall ist nur eine davon. Häufiger stecken muskuläre Probleme dahinter, aber auch Knochen, Schleimbeutel und Nerven können Grund für die Beschwerden sein. Lernen Sie die wichtigsten Ursachen kennen. Foto: iStockphoto/Yuri_Arcurs

Psychosomatische Erkrankungen der Augen

Wenn die Psyche durch die Augen spricht

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Dr. med. Gabriele Emmerich

Auch über die Augen können sich seelische Konflikte ausdrücken. In Redewendungen des Alltags wird diese Beziehung versprachlicht: Vom „Schwarzsehen“, „dem Dorn im Auge“ oder dem „Blindsein vor Wut“ ist die Rede. Für Augenärzte ist es wichtig, diese Zusammenhänge zu berücksichtigen – besonders dann, wenn körperliche Beschwerden trotz gängiger Therapiemaßnahmen andauern. Foto: Elena Efimova/Shutterstock

Iliotibiales Bandsyndrom

Wie das „Läuferknie“ den Sportler ausbremst

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PD Dr. med. Dr. rer. nat. Dr. Sportwiss. Christoph Raschka

Sven K. (45) ist ein ambitionierter Freizeitläufer. Seit einem Monat plagen ihn jedoch Schmerzen mit stechendem Charakter, die sein Training zum Spießrutenlauf machen. Nach ungefähr einer halben Stunde Jogging treten sie an der Außenseite des rechten Knies auf und halten an, bis Sven K. sich abends zu Bett begibt. Am anderen Morgen geht es ihm dann wieder deutlich besser. Zu Beginn macht sich das sogenannte Läuferknie nur unter starker Belastung bemerkbar, bis es sich irgendwann als schmerzhafter Zustand manifestiert. Foto: … Weiterlesen

Headsche Zonen und Segmenttherapie

So steht Innen mit Außen in Verbindung

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Dr. med. Rainer Matejka

Haut, Muskeln und innere Organe können nur funktionieren, weil sie über Nerven mit dem Gehirn verbunden sind und von diesem gesteuert werden. Die Nerven entspringen dem Rückenmark und verlassen die Wirbelsäule zwischen zwei Wirbeln. Dann verzweigen sie sich, manche Äste gehen zur Haut, manche zu einem Organ. Die Kenntnis über diese Zusammenhänge eröffnet weitere Möglichkeiten für Diagnose und Therapie. Foto: Alila Medical Media/Shutterstock

Leukozyten, Erythrozyten und Thrombozyten

Blutbild-Veränderungen und was sie bedeuten

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Dr. med. Rainer Matejka

Sie werden mit jedem „kleinen Blutbild“ bestimmt: weiße und rote Blutkörperchen sowie Blutplättchen (Thrombozyten). Doch was bedeutet eigentlich eine Erhöhung oder Erniedrigung der jeweiligen Werte? Nicht jede Abweichung hat schon Krankheitswert, manchmal sind einfach die Normwerte des Labors zu eng gefasst. Foto: Henrik Dolle/Fotolia

Schädelverletzungen und ihre Folgen

Gehirnerschütterung erkennen und einschätzen

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Priv.-Doz. Dr. med. Dr. rer. nat. Dr. Sportwiss. Christoph Raschka

In Deutschland ereignen sich pro Jahr etwa 300.000 Schädel-Hirn-Verletzungen, häufig als Folge eines Sportunfalls, vor allem in Sportarten wie Eishockey, Fußball oder Handball. Zwar ist die Mehrheit dieser Verletzungen als eher leichtgradig einzustufen. Oft wird die Problematik aber gar nicht erkannt oder unterschätzt. Wichtig sind daher eine sichere Diagnose und die darauf abgestimmte Therapie Foto: Dziurek/Shutterstock

Das Lymphgefäßsystem und seine Erkrankungen

Was passiert im Lymphkreislauf?

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Priv.-Doz. Dr. med. Rainer Brenke

Vom Lymphsystem bzw. den Lymphgefäßen hat man oft nur vage Vorstellungen. Dabei ist es genauso lebenswichtig wie das Herz-Kreislauf-System. Manchmal werden wir durch geschwollene Lymphknoten oder Ödeme auf das Thema gestoßen. Oder das Stichwort „Lymphdrainage“ erinnert uns daran. Wie das alles miteinander zusammenhängt und was dies in der Praxis – etwa bei Ödemen – bedeutet, erklärt Dr. med. Rainer Brenke, der sich seit vielen Jahren mit der Lymphologie beschäftigt. Foto: sciencepies/Shutterstock

Abgestorbene oder wurzelgefüllte Zähne

Zahnherde – Gefahr für den gesamten Organismus

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Dr. med. dent. Hanna Lisewski

Chronische Krankheiten entstehen meistens dann, wenn der Organismus verschiedenen Belastungen ausgesetzt ist, mit denen er nicht mehr alleine fertig wird. Wenn man einige dieser Störungen wegnimmt, kommt die Selbstregulation wieder ins Gleichgewicht. Ein wichtiger Belastungsfaktor können abgestorbene Zähne sein, die dank verbesserter Techniken und Materialien heute auch nicht mehr unbedingt gezogen werden müssen. Foto: WavebreakMediaMicro/Fotolia

Tuberkulose

Rückkehr der Schwindsucht?

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Christian Zehenter, Heilpraktiker

Friedrich Schiller, Franz Kafka und Frédéric Chopin zählten zu ihren Opfern: Bis ins 19. Jahrhundert sprach man von Schwindsucht, wenn der Husten nicht enden wollte und Menschen ohne erkennbaren Grund ihre Kräfte verloren. Erst der deutsche Biologe Robert Koch entdeckte 1882 den Auslöser der Tuberkulose: ein kleines Stäbchen-Bakterium mit extrem robuster Zellwand. In Europa für überwunden gehalten, kehrt es heute schrittweise zurück. Illustration: mauritius images / Science Source

Was tun bei schmerzhaftem Ballenzeh?

Hallux valgus: Wenn der Schuh drückt

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Dr. med. Andreas Weiß

Der Hallux valgus – allgemein als Ballenzeh bezeichnet – betrifft vor allem Frauen: Sie stellen mit circa 90 % den Löwenanteil der Betroffenen. Die im späteren Stadium schmerzhafte Abweichung der Großzehe hat aber nicht nur mit ungünstigem Schuhwerk zu tun. Erschlaffte Fußmuskulatur und Bindegewebsschwäche tun ihr übriges. Vorbeugend stärkt regelmäßige Fußgymnastik die Muskulatur, nur bei schweren Ausprägungen muss eventuell an eine OP gedacht werden. Illustration: Mauritius/Alamy

Elektrolytstörungen – nicht nur für Marathonläufer gefährlich

Wozu der Mensch Na, K, Mg, Ca braucht

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Dr. med. Rainer Matejka

Unter Elektrolyten versteht man in der Medizinersprache Mineralstoffe im menschlichen Organismus, die einerseits für die Aufrechterhaltung des Säftegleichgewichts zwischen der Zelle und ihrer Umgebung verantwortlich sind, andererseits aber auch für die Funktion von Nerven- und Muskelzellen eine zentrale Rolle spielen. Ein Überschuss wird im Allgemeinen über die Niere ausgeschieden. Daher ist es kein Zufall, dass gerade Entwässerungsmittel bei Elektrolytstörungen eine große Rolle spielen. Foto: Shutterstock/JaySi

Ohrausfluss von Blut, Eiter oder Schmutz

Wann droht Gefahr durch laufendes Ohr?

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Dr. med. Karl-Heinz Friese

Wenn eine Flüssigkeit aus dem Ohr läuft, sei es Blut, Eiter oder Schmutz, wird dies bisweilen als sehr besorgniserregend empfunden. Es kann zwar gefährlich sein, ist es aber im Regelfall nicht. In welchem Fall unmittelbar ein Arzt aufgesucht werden muss, beziehungsweise wann der Arztbesuch noch Zeit hat, sollte aber jeder einschätzen können. Foto: Shutterstock/Piotr Marcinski

Diagnostik und Therapie nach Zeckenstich

Borreliose: zunehmend schwieriger zu erkennen

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Dr. med. Markus Pfisterer

Die durch Zecken übertragene Infektionskrankheit Borreliose ist nicht immer leicht zu erkennen. Es gibt unterschiedliche Bakterienarten und verschiedene Ausprägungsstadien der Infektion. Diagnostik und Therapiemöglichkeiten werden zudem in medizinischen Fachkreisen kontrovers diskutiert. Keineswegs eine leichte Situation für Betroffene. Der Artikel gibt eine Übersicht der derzeit vorliegenden Fakten und Erkenntnisse. Foto: www.zecken.de

Wahrnehmung für die Brüste stärken

Thermografie für mehr Brustgesundheit

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Dr. med. Christian Büttner

Wie könnte eine echte Brustkrebs-Vorsorge aussehen, die diesen Namen auch verdient? Statt Krebs-Früherkennung durch belastende Röntgenstrahlen sollten Schutz und Pflege der empfindlichen Brust schon im frühen Alter erlernt werden. Verlaufskontrollen mit dem Verfahren der Thermografie machen veränderte Stoffwechselprozesse sichtbar. So lassen sich frühzeitig Maßnahmen einleiten. Foto: Büttner

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