OP, beobachten oder abwarten?

Behandlungsstrategien bei Prostatakrebs

Dr. med. Rainer Matejka

Leitlinien zu einer Erkrankung bündeln den aktuellen medizinischen Wissensstand und leiten daraus Empfehlungen für die Therapie ab. Sie werden regelmäßig aktualisiert und gelten als nicht bindende Handlungsanweisung. Dr. med. Rainer Matejka nimmt die Leitlinie zum Prostatakarzinom unter die Lupe und gleicht sie mit seinen langjährigen Erfahrungen aus der Praxis ab.

Organ mit Doppelfunktion

Stoffwechselmotor Bauchspeicheldrüse

Sebastian Bartning, Heilpraktiker

Die Bauchspeicheldrüse erfüllt im Körper eine Doppelfunktion: Als Verdauungsdrüse spaltet sie die Nahrung in kleinste Moleküle und macht sie damit für den Körper verwertbar. Als Schaltzentrale für den Glukosestoffwechsel ist sie andererseits für die Blutzuckerregulation zuständig. Erkrankungen des Organs haben daher ernste Folgen.

Verschleiß an der Wirbelsäule

Engstelle im Wirbelkanal

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Dr. Sportwiss. Christoph Raschka

Der Spinal- oder Wirbelkanal befindet sich innerhalb der Wirbelsäule. Aus Knochen und Bändern bestehend umhüllt und schützt er das Rückenmark. Wenn sich diese Strukturen nun durch Abnutzung verändern, kann es zu einer Einengung des Wirbelkanals mit Schmerzen kommen. Man spricht von einer Spinalkanalstenose. Zum Glück ist die Krankheit meist ohne Operation gut zu behandeln.

Münzförmige Hautentzündungen

Häufiger als gedacht: nummuläres Ekzem

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Dr. med. Ella Neumann

Vom lateinischen „nummus“ für Münze leitet sich der Name der charakteristischerweise münzförmig auftretenden Hautentzündung ab. Zwar sind die Entstehungsursachen des nummulären Ekzems bis heute ungeklärt, doch lohnt es sich erfahrungsgsgemäß, nach chronischen Herderkrankungen zu suchen. Heilen diese aus, verabschiedet sich häufig auch das Hautleiden. Dermatologin Dr. med. Ella Neumann beschreibt die Therapiemöglichkeiten des wenig bekannten Ekzems.

Abenteuer Mundhöhle – Teil 1

Gesund beginnt im Mund

Naturarzt-Interview mit Dr. med. dent. Hubertus von Treuenfels

Der Atlasspinner, der größte Schmetterling der Welt, führt ein trauriges Leben. Und ein kurzes. Während er sich als Raupe noch den Bauch vollschlagen darf, hat die Natur sich für sein wunderschönes Schmetterlingsdasein etwas wirklich Grausames überlegt. Er ist ein Tier ohne Mund. Wir ahnen: Das geht nicht gut aus. Und tatsächlich ist nach zehn Tagen Schluss mit lustig und mit dem Umherflattern. Der Atlasspinner stirbt einen Hungertod. Für Tier und Mensch ist der Mund unverzichtbares Organ – ein Lebensspender. Mit … Weiterlesen

Latente Schilddrüsenstörungen

Schilddrüse: Beschwerden trotz normaler Werte

Marianne Krug, Ärztin

Latente Schilddrüsenstörungen beweisen, dass man mit Laborwerten allein nicht immer weiterkommt. Das liegt einerseits an der Art und Weise, wie Normwerte festgelegt werden, und andererseits daran, dass Beschwerden auftreten können, ohne dass sich die Blutwerte verändern. Und dann ist möglicherweise trotzdem eine Therapie sinnvoll.

Den Zyklus der fünf Wandlungsphasen zum Fließen bringen

Pulsdiagnostik auf chinesische Art

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Dipl. Biol. Peter Emmrich M. A., Facharzt für Allgemeinmedizin

Im Praxisalltag sehen wir bei unseren Patienten häufig Beschwerdebilder, die sich trotz umfangreicher Diagnostik nicht fassen lassen. Um die tiefere Ursache solcher Störungen im Organismus aufzudecken, bedient sich die traditionelle chinesische Medizin (TCM) einer ausgefeilten Pulsdiagnostik. Mit ihr lassen sich energetische Zustände von Fülle oder Leere in den Funktionskreisen der Organe aufdecken, die durch eine gezielte Therapie ausgeglichen werden können.

Fruchtzucker- und Milchzucker-Unverträglichkeit

Wenn Fruktose und Laktose Unruhe stiften

Dr. med. Markus Pfisterer

Leiden Sie häufig unter Durchfällen, Bauchschmerzen und Müdigkeit und wissen nicht, woran es liegen könnte? Wer Kohlenhydrate wie Milchzucker (Laktose) oder Fruchtzucker (Fruktose) nicht gut verdaut, kann zahlreiche Symptome entwickeln, die das Allgemeinbefinden beeinträchtigen. Mit speziellen Atemgastests kommt man den Ursachen auf die Spur.

Sehr belastbar, aber anfällig

Das Knie: Unser kompliziertestes Gelenk

Benjamin Hartlieb, Osteopath und Heilpraktiker

Das Kniegelenk ist eines der größten Gelenke unseres Körpers und in Funktion und Aufbau recht komplex. Drei Knochen stehen in Verbindung und sorgen für eine hohe Beweglich- und Belastungsfähigkeit. Bei vielen Sportarten gehören Knieverletzungen zum Alltag: Bänderrisse, Meniskusschäden, Knochenbrüche. Die Möglichkeiten, sich durch aktive Betätigung das Knie zu verletzen, sind vielfältig. Foto: Karelnoppe/Fotolia by Adobe

Vieldeutige Symptome

Unverträglichkeiten: Werden Sie zum Detektiv

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Dr. rer. nat. Ines Lind

Wer unter einem überreagierenden Immunsystem und Unverträglichkeiten leidet, hat es oft schwer, die genauen Auslöser zu identifizieren. Manch einer vermutet Zusammenhänge mit seiner Ernährung, kommt aber den Übeltätern nicht auf die Schliche. Gängige Bluttests helfen nicht wirklich weiter. Eine unbefriedigende Situation, in der sich vor über 20 Jahren auch unsere schwer von Neurodermitis betroffene Autorin befand. Mit einer speziellen Eliminationsdiät (nach Dr. Meyer zu Schwabedissen) werden Sie zum Spürhund für unverträgliche Lebensmittel und können diese gezielt meiden. Foto: iStockphotoAlex_Doubovitsky

Zu wenig weiße Blutkörperchen

Leukopenie – Mangel an Abwehrzellen

Dr. med. Markus Pfisterer

Herrscht im Blut ein Mangel an weißen Blutkörperchen, spricht der Mediziner von einer Leukopenie. Verschiedene Ursachen – von Infektionskrankheit bis Medikamenteneinnahme – können zur Verminderung der weißen Blutzellen führen. Bewegt sich ihre Anzahl an der unteren Grenze der Laborwerte, besteht aber noch lange kein Grund zur Panik. Dr. Pfisterer klärt auf, wann welche Diagnostik sinnvoll ist. Foto: iStockphoto/Henrik5000

Schluckstörungen (Dysphagie)

Wenn Essen und Trinken schwierig wird

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Dr. med. Elisabeth Gabka

Das Schlucken ist ein sehr komplexer Vorgang. Damit es funktioniert, müssen zahlreiche Muskeln und Nerven zusammenwirken. Alle Erkrankungen im Bereich der Mundhöhle, des Rachens, der Speiseröhre und des Mageneingangs können eine Schluckstörung verursachen, ebenso Nerven- und psychische Leiden. Jede Schluckstörung sollte von einem Arzt untersucht und die Grunderkrankung festgestellt werden. Denn sie ist nicht immer harmloser Natur. Foto: puhha/Shutterstock

Vieldeutige Symptome

Ohrendruck: Welche Diagnose passt?

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Dr. med. Karl-Heinz Friese

Ohrendruck und Ohrenschmerzen kennt fast jeder. Die lästigen Beschwerden sind aber nicht immer auf ein Problem mit dem Hörorgan zurückzuführen. Auch Störungen an Halswirbelsäule, Weisheitszähnen oder gar Verschleißerscheinungen des Kiefergelenks können schmerzhaft und störend in die Ohrregion ausstrahlen. Mit homöopathischen Mitteln lassen sich die Beschwerden meist lindern. Foto: namtipStudio/Shutterstock

Rhythmus des Lebens

Was der Puls über den Körper verrät

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Priv.-Doz. Dr. med. Rainer Brenke

Mit dem Puls lässt sich die Qualität der Herzaktionen in entfernteren Regionen des Körpers erfühlen und beurteilen. Dabei wird nicht nur die Häufigkeit der Herzschläge gemessen, sondern auch die Qualität des Pulses ertastet. Erfahrene Behandler nutzen ihn zur Diagnostik und ziehen Rückschlüsse z. B. auf Herzkrankheiten und den Zustand der Gefäße. Vor allem in den östlichen Medizinsystemen wie TCM und Ayurveda spielt die Pulsdiagnostik heute noch eine wichtige Rolle. Foto: F.Schmidt/Fotolia

Der Diagnose auf der Spur

Symptom Hüftschmerz – was steckt dahinter?

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PD Dr. med. Dr. rer. nat. Dr. Sportwiss. Christoph Raschka

Schmerzen in Hüfte und Gesäß können viele Ursachen haben, der oft gefürchtete Bandscheibenvorfall ist nur eine davon. Häufiger stecken muskuläre Probleme dahinter, aber auch Knochen, Schleimbeutel und Nerven können Grund für die Beschwerden sein. Lernen Sie die wichtigsten Ursachen kennen. Foto: iStockphoto/Yuri_Arcurs

Psychosomatische Erkrankungen der Augen

Wenn die Psyche durch die Augen spricht

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Dr. med. Gabriele Emmerich

Auch über die Augen können sich seelische Konflikte ausdrücken. In Redewendungen des Alltags wird diese Beziehung versprachlicht: Vom „Schwarzsehen“, „dem Dorn im Auge“ oder dem „Blindsein vor Wut“ ist die Rede. Für Augenärzte ist es wichtig, diese Zusammenhänge zu berücksichtigen – besonders dann, wenn körperliche Beschwerden trotz gängiger Therapiemaßnahmen andauern. Foto: Elena Efimova/Shutterstock

Iliotibiales Bandsyndrom

Wie das „Läuferknie“ den Sportler ausbremst

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PD Dr. med. Dr. rer. nat. Dr. Sportwiss. Christoph Raschka

Sven K. (45) ist ein ambitionierter Freizeitläufer. Seit einem Monat plagen ihn jedoch Schmerzen mit stechendem Charakter, die sein Training zum Spießrutenlauf machen. Nach ungefähr einer halben Stunde Jogging treten sie an der Außenseite des rechten Knies auf und halten an, bis Sven K. sich abends zu Bett begibt. Am anderen Morgen geht es ihm dann wieder deutlich besser. Zu Beginn macht sich das sogenannte Läuferknie nur unter starker Belastung bemerkbar, bis es sich irgendwann als schmerzhafter Zustand manifestiert. Foto: … Weiterlesen

Headsche Zonen und Segmenttherapie

So steht Innen mit Außen in Verbindung

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Dr. med. Rainer Matejka

Haut, Muskeln und innere Organe können nur funktionieren, weil sie über Nerven mit dem Gehirn verbunden sind und von diesem gesteuert werden. Die Nerven entspringen dem Rückenmark und verlassen die Wirbelsäule zwischen zwei Wirbeln. Dann verzweigen sie sich, manche Äste gehen zur Haut, manche zu einem Organ. Die Kenntnis über diese Zusammenhänge eröffnet weitere Möglichkeiten für Diagnose und Therapie. Foto: Alila Medical Media/Shutterstock

Leukozyten, Erythrozyten und Thrombozyten

Blutbild-Veränderungen und was sie bedeuten

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Dr. med. Rainer Matejka

Sie werden mit jedem „kleinen Blutbild“ bestimmt: weiße und rote Blutkörperchen sowie Blutplättchen (Thrombozyten). Doch was bedeutet eigentlich eine Erhöhung oder Erniedrigung der jeweiligen Werte? Nicht jede Abweichung hat schon Krankheitswert, manchmal sind einfach die Normwerte des Labors zu eng gefasst. Foto: Henrik Dolle/Fotolia

Schädelverletzungen und ihre Folgen

Gehirnerschütterung erkennen und einschätzen

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Priv.-Doz. Dr. med. Dr. rer. nat. Dr. Sportwiss. Christoph Raschka

In Deutschland ereignen sich pro Jahr etwa 300.000 Schädel-Hirn-Verletzungen, häufig als Folge eines Sportunfalls, vor allem in Sportarten wie Eishockey, Fußball oder Handball. Zwar ist die Mehrheit dieser Verletzungen als eher leichtgradig einzustufen. Oft wird die Problematik aber gar nicht erkannt oder unterschätzt. Wichtig sind daher eine sichere Diagnose und die darauf abgestimmte Therapie Foto: Dziurek/Shutterstock

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