Häufig langsamer Verlauf bei „Altersleukämie“

Chronische Leukämie im Alter therapieren

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Dr. med. Doreen Jaenichen

Wörtlich übersetzt bedeutet Leukämie „weißes Blut“. Diesen Begriff prägte der Berliner Arzt Rudolf Virchow Mitte des 19. Jahrhunderts, als er bei einem Patienten eine sehr starke Vermehrung der weißen Blutkörperchen feststellte. Mittlerweile kennen wir unterschiedliche Verlaufsformen der Krankheit, wobei eine chronische Leukämie beim älteren Menschen in der Regel gut beherrschbar ist. Foto: Fotolia/contrastwerkstatt

Wenn die Wirbelsäule streikt

Rückenschmerzen – was steckt dahinter?

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Dr. med. Andreas Weiß

„Im Kreuz“ hat es fast jeder einmal – ob als Hexenschuss, als diffuser Schmerz oder Unbeweglichkeit. Meist sind Muskelverspannungen daran schuld, die aber im MRT oder CT nicht sichtbar sind. Dafür sieht man andere Wirbelsäulenbefunde, die dann fälschlicherweise als Ursache herhalten müssen. Deshalb reicht zur Diagnosestellung zunächst eine gründliche Anamnese und körperliche Untersuchung, bevor eine bildgebende Diagnostik eingeleitet wird. Foto: Shutterstock/Stasique

Übelkeit und Erbrechen

Übelkeit abklären und in den Griff bekommen

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Prof. Dr. med. Karin Kraft

Bei Übelkeit und Brechreiz denkt man als Betroffener vielleicht an verdorbene Lebensmittel, eine Magen-Darm-Infektion oder zu viel Alkohol. Doch die Symptome können z. B. auch auf Störungen im Gehirn (von Gehirnerschütterung bis Migräne) zurückgehen. Naturheilverfahren können dazu beitragen, die Beschwerden zu reduzieren. Doch eine vorausgehende diagnostische Abklärung ist oft unumgänglich. Foto: Fotolia/carla9

Manchmal verschwinden sie spontan

Eierstockzysten: oft harmlose Erscheinungen

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Dr. med. Gabriele Steinbacher

In der gynäkologischen Praxis sind Eierstockzysten eine häufige Diagnose. Meistens bilden sie sich ohne Behandlung spontan zurück. In wenigen Fällen ist eine Operation erforderlich, vor allem um auszuschließen, dass sich ein bösartiger Tumor dahinter verbirgt. Eierstockzysten sollten so lange beobachtet werden, bis sie verschwunden sind. Illustration: iStockphotoMedicalArtInc

Indizien für Nierenschwäche ernst nehmen

Dem Nierenversagen frühzeitig entgegenwirken

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Dr. med. Rainer Matejka

Eine Nierenfunktionsschwäche kann sich gewissermaßen „altersbedingt“ einstellen. Sie kann allerdings auch mit nicht ausreichend behandelten akuten Infektionen (Mandel-, Harnwegsentzündung) oder chronischen Erkrankungen (Bluthochdruck, Diabetes) in Zusammenhang stehen. In jedem Fall gilt es, einer Verschlechterung entschieden entgegenzuwirken, um Nierenversagen und Dialyse zu vermeiden. Foto: Shutterstock/Lightspring

Diagnose und Therapie des chronischen Handekzems

Damit nicht jeder Handgriff zur Qual wird

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Dr. med. Ella Neumann

Handekzeme stellen für die Betroffenen eine große Belastung dar. Gerötete, rissige oder gar nässende Handflächen machen sich bei jedem Handgriff unangenehm bemerkbar. Die Therapie chronischer Handekzeme verläuft oft schleppend und unbefriedigend. Was also kann man tun? Die sorgfältige Ursachenforschung führt auf den Weg zu einer erfolgreichen Behandlung. Foto: Shutterstock/Olga Miltsova

Traumabehandlung in der Psychotherapie

Wenn die Psyche unter Schock steht

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Christian Hilse, Psychologe und Heilpraktiker

Wenn einem Menschen ein erschütterndes, traumatisches Erlebnis widerfährt, speichert er es in seiner Psyche ab. Dabei ist es unerheblich, ob das Ereignis allgemein als „traumatisierend“ bewertet wird. Entscheidend ist, wie es der jeweilige Mensch individuell erlebt und ob er es letztlich – gut oder weniger gut – verarbeiten kann. Sprich: ob und wie sich das Erlebnis von nun an auswirkt. Foto: John Gomez/Shutterstock

Gedächtnisstörungen, Fibromyalgie, Arthrose, Krebs

Kryptopyrrolurie: viele Krankheiten, eine Ursache?

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Hinrich Hörnlein-Rummel, Facharzt für Neurologie

Die Kryptopyrrolurie ist eine angeborene Stoffwechselbesonderheit. Durch einseitige Ernährungsgewohnheiten, Umweltschadstoffe und Stress kann es dadurch jedoch zu vielfältigen Symptomen kommen, weil dem Körper Vitamin B6 und Zink entzogen werden, die er für viele Stoffwechselvorgänge benötigt. Die Folge können chronische Krankheiten sein, aber auch unklare neurologische Symptome, Hirnfunktions- und Gedächtnisstörungen. Foto: Maxx-Studio/Shutterstock

Wo Kortisol und Adrenalin produziert werden

Die Nebenniere verdient Beachtung

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Dr. med. Rainer Matejka

Die Nebenniere steht selten im Fokus. Seltsam, denn dort werden so wichtige Hormone wie Kortisol und Adrenalin produziert. Die Nebenniere ist damit maßgeblich an der Regulation von Blutdruck, Herzfrequenz, Immunsystem und Sexualität beteiligt. Offenbar sind die Erkrankungen der Nebenniere „eher selten“. Umso wichtiger, dass man bei entsprechenden Indizien dennoch an sie denkt.

Nervenkrankheit Polyneuropathie

Wenn die Datenübertragung nicht mehr funktioniert

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Priv.-Doz. Dr. med. Rainer Brenke

Kribbeln, Brennen und Sensibilitätsstörungen sind häufige Symptome bei der Polyneuropathie. Die Krankheit ist als Folge von Diabetes bekannt, tritt aber auch unabhängig davon auf. Man kennt über 200 verschiedene Auslöser. Oft können die Symptome mit konventioneller Therapie nur unzureichend gelindert werden. Naturheilkundliche Maßnahmen bieten hier eine nebenwirkungsarme Ergänzung.

Den eigenen Laborzettel besser verstehen

Die Leberwerte: Kein Buch mit sieben Siegeln

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Dr. med. Volker Schmiedel

Anhand der Leberwerte aus dem Blut können wir ohne großen Auf-wand quasi in das Organ hineinschauen. Jeder einzelne Laborwert lie-fert dabei einen bestimmten Aspekt. Mehrere sinnvoll kombinierte Werte ergeben so viele Informationen, dass der erfahrene Arzt meist Diagnosen stellen und Therapien in die Wege leiten kann. Erfahren Sie, was sich hinter den exotisch klingenden Bezeichnungen und Ab-kürzungen verbirgt.

Nicht Sitzen und Stehen, sondern Liegen und Laufen

Thrombose frühzeitig erkennen und vorbeugen

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Dr. med. Rainer Matejka

Der Begriff „Thrombose“ taucht häufig im Zusammenhang mit  Flugreisen in den Medien auf und heißt dann auch „Economy-Class Syndrom“. Der Grund: stundenlanges, beengtes Sitzen ist ein Risikofaktor für die Entstehung einer Thrombose, genauso wie Bettlägerigkeit und mangelnde Bewegung. Es kann oberflächliche, aber auch innen liegende Venen betreffen. Wichtig ist es, die Anzeichen zu erkennen, um rechtzeitig zu behandeln, sowie zu wissen, wie man vorbeugen kann.

Bewegungseinschränkung der Schulter

Kalkschulter: Was stoppt den akuten Schmerz?

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Dr. med. Andreas Weiß

Erst wenn man Probleme mit der Schulter hat, wird einem bewusst, dass dieses Gelenk fast an jedem Handgriff und jeder Bewegung unseres Oberkörpers beteiligt ist. Schulterschmerzen machen sich daher im Alltag gravierend bemerkbar. Eine Ursache können Kalkablagerungen in der Rotatorenmanschette sein. Zwar heilt die Kalkschulter meist von selbst aus, braucht dafür aber Monate. Krankengymnastik, Ultraschall und Strom unterstützen den Heilungsprozess.

XP, ALS, Sklerodermie und andere„Waisenkrankheiten“

Seltene Erkrankungen betreffen viele!

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Barbara Henrike Schuhrk, Heilpraktikerin

Jeder zwanzigste Deutsche ist von einer seltenen Erkrankung betroffen. Die Diagnosestellung ist meist schwierig und langwierig, Behandlungsmöglichkeiten fehlen für viele der Erkrankungen. Um das zu ändern, wurde nun ein „Nationaler Aktionsplan“ ins Leben gerufen: Bessere Diagnosen, passende Arzneien, eine therapeutische Vernetzung, so lauten die Ziele des Aktionsplans.

Roemheld-Syndrom

Wenn der Blähbauch das Herz stolpern lässt

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Dr. med. Rainer Matejka

Das Problem ist scheinbar banal, die Symptomatik jedoch manchmal dramatisch: Gasansammlungen im Bauch können Herzbeschwerden auslösen. Meist steckt zwar keine Herzerkrankung hinter den Symptomen, im Einzelfall können solche Faktoren aber doch beteiligt sein, daher ist eine präzise Diagnostik nötig. Behandeln lässt sich das sogenannte Roemheld-Syndrom am besten auf natürliche Weise. Der Patient hat dabei sein Schicksal sozusagen selbst in der Hand.

Geldrollen und andere Phänomene der Vitalblutuntersuchung

Welche Hinweise liefert die Dunkelfeldmikroskopie?

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Holger Brüning, Heilpraktiker, und Dr. med. Dr. Dr. Christoph Raschka

Da viele Krankheiten an bestimmten Veränderungen der Blutbestandteile erkannt und bezüglich ihres Schweregrades eingeordnet werden können, stellt das Blut die am häufigsten untersuchte Körperflüssigkeit in der Labormedizin dar. Manchmal ist es besonders hilfreich, das Blut näher im aktiven, lebendigen Zustand unter dem Dunkelfeldmikroskop zu betrachten – eine Methode, die in der Naturheilkunde auch als Enderlein-Diagnostik bezeichnet wird.

Reizdarmsyndrom

Der Reizdarm braucht keine Ärzte-Odyssee!

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Dr. med. Bernharda Schinke

Das Reizdarm-Syndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. Es handelt sich um eine funktionelle Störung, das heißt, mit herkömmlichen Methoden lassen sich keine organischen Ursachen für die Beschwerden finden. Allerdings: wer genau hinschaut, findet häufig etwas, z. B. eine der diversen Intoleranzen. Allgemeinbefinden und Lebensqualität lassen sich mit entsprechenden Maß-nahmen deutlich bessern.

Vergrößerte Lymphknoten – was steckt dahinter?

Dicke Lymphknoten sind (noch) kein Grund zur Panik

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Dr. med. Rainer Matejka

Lymphknoten sind ein wichtiger Teil unserer Abwehr. Wenn man sie ertasten kann, deutet dies auf eine erhöhte Aktivität des Immunsystems im betreffenden Bereich. Oft steckt eine banale Infektion dahinter, bei geschwollenen Lymphknoten am Hals etwa eine Erkältung. Aber auch schwerwiegende Erkrankungen können dafür verantwortlich sein. Dennoch sollte man es bei Diagnose und Therapie nicht gleich übertreiben.

Bei unklaren Befindlichkeitsstörungen auch an B12 denken

Vitamin-B12-Mangel nicht unterschätzen!

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Dr. med. Rainer Matejka

Ein verdeckter Mangel an Vitamin B12 besteht häufiger, als man denkt. Besonders ältere Menschen sind betroffen, je nach Studie ist von 10 bis 50 Prozent die Rede. Besonders bei unklaren Beschwerdebildern ist eine Überprüfung des B12-Spiegels also angezeigt. Über die zuverlässigste Bestimmung besteht noch Unklarheit. Im Zweifel bewährt sich nach wie vor die alte „Landarztmethode“: Ausprobieren!

Risiko Arteriosklerose: Homocystein, Lp(a) und mehr

Was für die Gefäße wirklich wichtig ist

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Dr. med. Volker Schmiedel

Arteriosklerose und ihre Folgen – unter anderem Schlaganfall und Herzinfarkt – verursachen die meisten Todesfälle in den westlichen Industrieländern. Es gibt zahlreiche Faktoren, die die Krankheit begünstigen. Ein Teil der Risikofaktoren lässt sich anhand von Blutuntersuchungen bestimmen. Zu den bereits bekannten kamen in den letzten Jahren einige hinzu. Allerdings: die Meinungen darüber sind geteilt.

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