Traumabehandlung in der Psychotherapie

Wenn die Psyche unter Schock steht

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Christian Hilse, Psychologe und Heilpraktiker

Wenn einem Menschen ein erschütterndes, traumatisches Erlebnis widerfährt, speichert er es in seiner Psyche ab. Dabei ist es unerheblich, ob das Ereignis allgemein als „traumatisierend“ bewertet wird. Entscheidend ist, wie es der jeweilige Mensch individuell erlebt und ob er es letztlich – gut oder weniger gut – verarbeiten kann. Sprich: ob und wie sich das Erlebnis von nun an auswirkt. Foto: John Gomez/Shutterstock

Gedächtnisstörungen, Fibromyalgie, Arthrose, Krebs

Kryptopyrrolurie: viele Krankheiten, eine Ursache?

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Hinrich Hörnlein-Rummel, Facharzt für Neurologie

Die Kryptopyrrolurie ist eine angeborene Stoffwechselbesonderheit. Durch einseitige Ernährungsgewohnheiten, Umweltschadstoffe und Stress kann es dadurch jedoch zu vielfältigen Symptomen kommen, weil dem Körper Vitamin B6 und Zink entzogen werden, die er für viele Stoffwechselvorgänge benötigt. Die Folge können chronische Krankheiten sein, aber auch unklare neurologische Symptome, Hirnfunktions- und Gedächtnisstörungen. Foto: Maxx-Studio/Shutterstock

Wo Kortisol und Adrenalin produziert werden

Die Nebenniere verdient Beachtung

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Dr. med. Rainer Matejka

Die Nebenniere steht selten im Fokus. Seltsam, denn dort werden so wichtige Hormone wie Kortisol und Adrenalin produziert. Die Nebenniere ist damit maßgeblich an der Regulation von Blutdruck, Herzfrequenz, Immunsystem und Sexualität beteiligt. Offenbar sind die Erkrankungen der Nebenniere „eher selten“. Umso wichtiger, dass man bei entsprechenden Indizien dennoch an sie denkt.

Nervenkrankheit Polyneuropathie

Wenn die Datenübertragung nicht mehr funktioniert

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Priv.-Doz. Dr. med. Rainer Brenke

Kribbeln, Brennen und Sensibilitätsstörungen sind häufige Symptome bei der Polyneuropathie. Die Krankheit ist als Folge von Diabetes bekannt, tritt aber auch unabhängig davon auf. Man kennt über 200 verschiedene Auslöser. Oft können die Symptome mit konventioneller Therapie nur unzureichend gelindert werden. Naturheilkundliche Maßnahmen bieten hier eine nebenwirkungsarme Ergänzung.

Den eigenen Laborzettel besser verstehen

Die Leberwerte: Kein Buch mit sieben Siegeln

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Dr. med. Volker Schmiedel

Anhand der Leberwerte aus dem Blut können wir ohne großen Auf-wand quasi in das Organ hineinschauen. Jeder einzelne Laborwert lie-fert dabei einen bestimmten Aspekt. Mehrere sinnvoll kombinierte Werte ergeben so viele Informationen, dass der erfahrene Arzt meist Diagnosen stellen und Therapien in die Wege leiten kann. Erfahren Sie, was sich hinter den exotisch klingenden Bezeichnungen und Ab-kürzungen verbirgt.

Nicht Sitzen und Stehen, sondern Liegen und Laufen

Thrombose frühzeitig erkennen und vorbeugen

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Dr. med. Rainer Matejka

Der Begriff „Thrombose“ taucht häufig im Zusammenhang mit  Flugreisen in den Medien auf und heißt dann auch „Economy-Class Syndrom“. Der Grund: stundenlanges, beengtes Sitzen ist ein Risikofaktor für die Entstehung einer Thrombose, genauso wie Bettlägerigkeit und mangelnde Bewegung. Es kann oberflächliche, aber auch innen liegende Venen betreffen. Wichtig ist es, die Anzeichen zu erkennen, um rechtzeitig zu behandeln, sowie zu wissen, wie man vorbeugen kann.

Bewegungseinschränkung der Schulter

Kalkschulter: Was stoppt den akuten Schmerz?

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Dr. med. Andreas Weiß

Erst wenn man Probleme mit der Schulter hat, wird einem bewusst, dass dieses Gelenk fast an jedem Handgriff und jeder Bewegung unseres Oberkörpers beteiligt ist. Schulterschmerzen machen sich daher im Alltag gravierend bemerkbar. Eine Ursache können Kalkablagerungen in der Rotatorenmanschette sein. Zwar heilt die Kalkschulter meist von selbst aus, braucht dafür aber Monate. Krankengymnastik, Ultraschall und Strom unterstützen den Heilungsprozess.

XP, ALS, Sklerodermie und andere„Waisenkrankheiten“

Seltene Erkrankungen betreffen viele!

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Barbara Henrike Schuhrk, Heilpraktikerin

Jeder zwanzigste Deutsche ist von einer seltenen Erkrankung betroffen. Die Diagnosestellung ist meist schwierig und langwierig, Behandlungsmöglichkeiten fehlen für viele der Erkrankungen. Um das zu ändern, wurde nun ein „Nationaler Aktionsplan“ ins Leben gerufen: Bessere Diagnosen, passende Arzneien, eine therapeutische Vernetzung, so lauten die Ziele des Aktionsplans.

Roemheld-Syndrom

Wenn der Blähbauch das Herz stolpern lässt

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Dr. med. Rainer Matejka

Das Problem ist scheinbar banal, die Symptomatik jedoch manchmal dramatisch: Gasansammlungen im Bauch können Herzbeschwerden auslösen. Meist steckt zwar keine Herzerkrankung hinter den Symptomen, im Einzelfall können solche Faktoren aber doch beteiligt sein, daher ist eine präzise Diagnostik nötig. Behandeln lässt sich das sogenannte Roemheld-Syndrom am besten auf natürliche Weise. Der Patient hat dabei sein Schicksal sozusagen selbst in der Hand.

Geldrollen und andere Phänomene der Vitalblutuntersuchung

Welche Hinweise liefert die Dunkelfeldmikroskopie?

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Holger Brüning, Heilpraktiker, und Dr. med. Dr. Dr. Christoph Raschka

Da viele Krankheiten an bestimmten Veränderungen der Blutbestandteile erkannt und bezüglich ihres Schweregrades eingeordnet werden können, stellt das Blut die am häufigsten untersuchte Körperflüssigkeit in der Labormedizin dar. Manchmal ist es besonders hilfreich, das Blut näher im aktiven, lebendigen Zustand unter dem Dunkelfeldmikroskop zu betrachten – eine Methode, die in der Naturheilkunde auch als Enderlein-Diagnostik bezeichnet wird.

Reizdarmsyndrom

Der Reizdarm braucht keine Ärzte-Odyssee!

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Dr. med. Bernharda Schinke

Das Reizdarm-Syndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. Es handelt sich um eine funktionelle Störung, das heißt, mit herkömmlichen Methoden lassen sich keine organischen Ursachen für die Beschwerden finden. Allerdings: wer genau hinschaut, findet häufig etwas, z. B. eine der diversen Intoleranzen. Allgemeinbefinden und Lebensqualität lassen sich mit entsprechenden Maß-nahmen deutlich bessern.

Vergrößerte Lymphknoten – was steckt dahinter?

Dicke Lymphknoten sind (noch) kein Grund zur Panik

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Dr. med. Rainer Matejka

Lymphknoten sind ein wichtiger Teil unserer Abwehr. Wenn man sie ertasten kann, deutet dies auf eine erhöhte Aktivität des Immunsystems im betreffenden Bereich. Oft steckt eine banale Infektion dahinter, bei geschwollenen Lymphknoten am Hals etwa eine Erkältung. Aber auch schwerwiegende Erkrankungen können dafür verantwortlich sein. Dennoch sollte man es bei Diagnose und Therapie nicht gleich übertreiben.

Bei unklaren Befindlichkeitsstörungen auch an B12 denken

Vitamin-B12-Mangel nicht unterschätzen!

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Dr. med. Rainer Matejka

Ein verdeckter Mangel an Vitamin B12 besteht häufiger, als man denkt. Besonders ältere Menschen sind betroffen, je nach Studie ist von 10 bis 50 Prozent die Rede. Besonders bei unklaren Beschwerdebildern ist eine Überprüfung des B12-Spiegels also angezeigt. Über die zuverlässigste Bestimmung besteht noch Unklarheit. Im Zweifel bewährt sich nach wie vor die alte „Landarztmethode“: Ausprobieren!

Risiko Arteriosklerose: Homocystein, Lp(a) und mehr

Was für die Gefäße wirklich wichtig ist

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Dr. med. Volker Schmiedel

Arteriosklerose und ihre Folgen – unter anderem Schlaganfall und Herzinfarkt – verursachen die meisten Todesfälle in den westlichen Industrieländern. Es gibt zahlreiche Faktoren, die die Krankheit begünstigen. Ein Teil der Risikofaktoren lässt sich anhand von Blutuntersuchungen bestimmen. Zu den bereits bekannten kamen in den letzten Jahren einige hinzu. Allerdings: die Meinungen darüber sind geteilt.

Ursachen und Therapie von Ödemen

Wasserstau im Gewebe wieder ausschwemmen

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Dr. med. Rainer Matejka

Unter Ödemen versteht man die Ansammlung von Flüssigkeit zwischen den Zellen, in der Fachsprache „interstitieller Raum“ genannt. Ein Ödem ist meist nur ein Symptom, also die Folge einer Krankheit, beispielsweise der Niere oder des Herzens. Es kann, wenn es sich in der Lunge befindet, lebensgefährlich sein. Oft hat ein Ödem aber auch sehr harmlose Ursachen.

Was PSA-Werte (nicht) verraten

Jeden Prostata‑Patienten individuell beurteilen

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Dr. med. Rainer Matejka

Das Prostatakarzinom ist einerseits eine häufige Krebsart, andererseits stirbt nur eine Minderheit der Betroffenen daran (weniger als 20 Prozent). Denn die Erkrankung tritt in der Regel bei älteren Männern auf, für die andere Krankheiten eher zur Todesursache werden. Was bringt es daher dem Einzelnen zu wissen, dass er von einer solchen Krebserkrankung betroffen ist? Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht, aber Anhaltspunkte für eine individuell anzupassende Diagnostik und Therapie.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Die Freude am Essen zurückgewinnen

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Dr. med. vet. Andreas Rüffer

Immer mehr Menschen haben beim oder nach dem Verzehr bestimmter Nahrungsmittel Beschwerden. Diese reichen von Blähungen und Bauchschmerzen über Haut- und Schleimhautreaktionen bis hin zum Kreislaufzusammenbruch. Oft werden solche Probleme von den Betroffenen selbst als Allergien oder Vergiftungen eingeordnet. Doch in den meisten Fällen verbergen sich ganz andere Ursachen dahinter.

Knoten in der Schilddrüse

Nicht gleich zum Skalpell greifen!

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Dr. med. Rainer Matejka

Schilddrüsenknoten kommen in unseren Breiten häufig vor. Welche Bedeutung sie für den Organismus haben und wie sie behandelt werden, hängt davon ab, ob sie gut- oder bösartig sind. Man unterscheidet heiße von normal funktionierenden und kalten Knoten. Erstere produzieren mehr, letztere weniger Hormone als das normale Schilddrüsengewebe. Oft kann man mit einer Operation abwarten, wenn man die Knoten gut im Auge behält.

Schmerzort und -charakter leiten zur Ursache

„Akuter Bauch“ braucht schnelle Diagnose

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Dr. med. Rainer Matejka

Plötzlich auftretende, heftige Bauchschmerzen mit Begleitsymptomen bis hin zum Schock signalisieren eine lebensbedrohliche Situation. Zügiges Handeln ist oberstes Gebot, die Diagnose muss so schnell wie möglich gestellt werden. Bei der Vielzahl möglicher Erkrankungen kommt es auf systematische Ursachenforschung an. Ort und Charakter der Schmerzen geben dabei wertvolle Hinweise.

Harnwegsinfekte ganzheitlich behandeln

Natürliche Antibiotika stoppen den Keim

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Dr. med. Domenica Engelhardt

Harnwegsinfekte gehören mit zu den häufigsten Infektionen, die in der Arztpraxis mit Antibiotika behandelt werden. Zunehmend kommt es allerdings zu Resistenzen der Bakterien, und die Antibiotika wirken nicht mehr. Bei unkomplizierten Infektionen der unteren Harnwege kann man zunächst zu naturheilkundlichen Mitteln greifen: von Akupressur über pflanzliche Antibiotika bis zur Homöopathie.

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