Die bewährten Heilmittel der Indianerstämme

Ernst-Albert Meyer, Fachapotheker

Einige ursprünglich traditionelle Heilmittel der Indianer zählen heute zu den festen Bestandteilen unserer Heilpflanzenkunde und Homöopathie. Oft wissen wir gar nicht um ihre Herkunft und Tradition. Aber wie und wann gelangten sie nach Europa? Fachapotheker Ernst-Albert Meyer beschreibt Wege und Wandlungen der „Indianermedizin“ zu modernen pflanzlichen Arzneimitteln der heutigen Zeit.

„Blick“ ins Körperinnere

Kleines Blutbild: Was die Werte verraten

Dr. med. Rainer Matejka

„Blut ist ein besonderer Saft“, behauptet Mephisto in Goethes „Faust“. Und in der Tat: Ohne die fünf bis sechs Liter Blut, die in unserem Körper kreisen, wären wir nicht lebensfähig. Es gelangt an fast jede Stelle des Organismus und enthält Informationen in Form von Stoffwechselprodukten. Anhand von Blutuntersuchungen gewinnt man daher Erkenntnisse über Funktion und Zustand der Organe sowie die Nährstoffversorgung.

Naturheilkundlicher Rat

Devil’s grip

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Dr. med. Domenica Engelhardt

Ich bin sehr besorgt um meine kleine Tochter. Eigentlich ist sie (8 Jahre) immer fit, voller Tatendrang und verfügt über eine ausgesprochen gute Immunreaktion. Wenn sie Erkältungen hat, sind sie meist schnell vorüber. Doch diesmal blieb sie nach dem letzten Infekt matt und energielos, obwohl die typischen Symptome schon am Abflauen waren. Dann klagte sie auf einmal: „Mama, mein Herz tut weh.“ Zuerst glaubte ich an eine kindliche Übertreibung, als sie sich dramatisch an die Brust griff. Aber am nächsten … Weiterlesen

Was mir geholfen hat

Nahrungspausen heilten Gastritis und Nasennebenhöhlen

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Beruflicher und privater Stress wurden durch ein Glas Wein kurzfristig erträglicher, doch langfristig reagierte der Organismus von Adrian Zell (Name geändert) auf diese Belastungen. Er entwickelte eine chronische Gastritis und benötigte Schmerzmittel in immer höherer Dosierung. Dann hörte er von der Heilwirkung 16-stündiger Nahrungspausen. Er testete das Intervallfasten – mit Erfolg!

Aus der ärztlichen Praxis

Zahnherd-Sanierung beendete epileptische Anfallsserie

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Naturarzt-Autor Peter Emmrich, Facharzt für Allgemeinmedizin

Der 15-jährigen Melody F. (Name von der Redaktion geändert) wurden alle vier Weisheitszähne gezogen. Ein Zahnarzt spricht in solchen Fällen von einer Entfernung der 8er-Zähne. In der Regel hat ein Erwachsenengebiss 32 Zähne, also jeweils 16 oben und unten. Da stets von der Mitte nach außen gezählt wird, sind die „Achter“ also die Zähne ganz außen im Gebiss. Drei Tage nach dem operativen Eingriff trat zum ersten Mal in Melodys Leben ein epileptischer Anfall auf. Er traf die junge Frau … Weiterlesen

Diagnose und Therapie des Morbus Bechterew

Der Versteifung frühzeitig Paroli bieten

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Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Dr. Sportwiss. Christoph Raschka

Hinweise auf „Rheumatismus“, der eine Gruppe von etwa 300 Krankheiten unfasst, findet man schon in der frühen Menschheitsgeschichte. Sogar Höhlenbären und Dinosaurier waren von den schmerzhaft-entzündlichen Leiden betroffen. Als eigenständige Form rheumatischer Erkrankungen betrifft der fortschreitende Morbus Bechterew vor allem Wirbelsäule und Kreuz-Darmbein-Gelenke. Wie er bei rechtzeitig begonnener Therapie einen milderen Verlauf nehmen kann, beschreibt Prof. Dr. Dr. Dr. Christoph Raschka.

Kreuzallergien

Birke, Apfel, Haselnuss: Ärger mit der Verwandtschaft

Dr. med. Markus Pfisterer

Wenn der Biss in den Apfel oder die Haselnuss Jucken und Schwellung der Mundschleimhaut verursacht, dann handelt es sich oft nicht um eine Lebensmittelallergie, sondern in 60 % sind Pollen, die den Heuschnupfen hervorrufen, die eigentliche Ursache. Man spricht in diesem Fall von einer „Kreuzallergie“ oder „Kreuzreaktion“. Die gute Nachricht: Meist müssen diese Lebensmittel nicht dauerhaft gemieden werden.

Wohlfühlatmosphäre auf der Krankenstation

Heilende Architektur hilft der Genesung

Dr.-Ing. habil. Katharina Brichetti und Dr. hum. biol. Franz Mechsner

Bei der Gestaltung von Krankenhäusern, Arztpraxen und Therapiezentren ist ein Umdenken im Gange. Der Ruf nach Bauten, die aus der Perspektive des Patienten geplant werden, wird immer lauter. Denn Menschen, die sich in ihrer Umgebung wohl fühlen, werden schneller gesund. Wie Architektur heilen kann, erläutern Architektin Katharina Brichetti und Neurobiologe Franz Mechsner.

Naturarzt-Check

Wie fit sind Sie in Alltagshygiene?

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Dipl.-Soz. päd. Christian Zehenter, HP

Unser Körper beheimatet ebenso viele Bakterien wie Körperzellen – etwa 39 Billionen. Ohne diese wäre er nicht überlebensfähig, würde z. B. von Krankheitserregern besiedelt und könnte seine Nahrung nicht verdauen. Doch dieses Ökosystem muss vor krankmachenden Keimen geschützt werden, die sich im Umfeld tummeln können.

Der Methusalem-Code, Teil 7: Humor und Lebensfreude

Die Lust am Leben bewahren

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Bert Ehgartner

Ohne den Wunsch, alt zu werden, werden wir auch nicht alt. Im siebten und abschließenden Teil der Serie „Der Methusalem Code“ lesen Sie, wie sich Humor, Zufriedenheit und stabile Sozialkontakte auf die Gesundheit auswirken. Vorausgesetzt natürlich, dass wir von schweren Schicksalsschlägen verschont bleiben, spielt die Einstellung zum Alter eine überraschend wichtige Rolle für die Lebensdauer. Eine angenehme, abgeklärte Zufriedenheit wirkt lebensverlängernd.

Nachhaltig gärtnern

Auch im Garten Ressourcen sparen

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Dr. rer. agr. Brunhilde Bross-Burkhardt

Nachhaltig gärtnern heißt, Ressourcen schonen und möglichst wenig Wasser, Rohstoffe und Energie verbrauchen. Das betrifft die Pflanzen selbst, aber auch die Pflanzerde, Gartengeräte und -möbel. Was es alles zu bedenken gibt, erläutert Agrarwissenschaftlerin Dr. Bross-Burkhardt.

Buchweizen

Pseudogetreide: kräftigend und glutenfrei

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Buchweizen (Fagopyrum esculentum) ist nicht, wie viele meinen, eine Getreideart, sondern ein Knöterichgewächs. Man spricht auch von „Pseudo-Getreide“. Mit dem Weizen ist er nicht verwandt, sondern mit Sauerampfer und Rhabarber. Der Name „Buchweizen“ bezieht sich auf die Ähnlichkeit der dreieckigen Früchte mit Bucheckern. Im Mittelalter kam die wärmeliebende Pflanze aus ihrer ursprünglichen Heimat Asien nach Europa. Sie stellt keine hohen Ansprüche an den Boden und wächst sogar auf nährstoffarmen Gebirgs- und sauren, torfigen Böden. Die einjährige, krautige Pflanze mit einem … Weiterlesen

Bausteine erfolgreicher Gewichtsreduktion

Kampf den Kilos: Damit Ihre Diät gelingt

Dr. med. Rainer Matejka

Wer unter Übergewicht leidet, hat meist frustrierende Erfahrungen mit verheißungsvollen Diäten hinter sich. Wenn es doch nur so einfach wäre, wie die „Diäterfinder“ versprechen … Auch wenn es „die eine“ Methode zur Gewichtsreduktion für alle nicht gibt, lassen sich Bausteine eines nachhaltigen Konzepts definieren. Dr. med. Rainer Matejka weiß, worauf es ankommt.

Moderne Ernährungsformen unter der Lupe

Wegweiser im Ernährungsdschungel

B.Sc. oec. troph. Alina Moritz

Ernährungsratgeber schießen wie Pilze aus dem Boden, und jeder empfiehlt etwas anderes! Mal ist es das Fleisch, das krebserregend sein soll, mal der Weizen, der zu einer „Wampe“ führt und dann die Milch, die Allergien fördert. Während die einen die vegane Ernährung als die gesündeste ansehen, orientieren sich andere an Steinzeitkost, essen nur Rohes oder verzichten auf Kohlenhydrate.

Orthorexie

Wenn sich alles um Ernährung dreht

Dipl. oec. troph. Johanna Zielinski

Bewusste, ausgewogene Ernährung liegt im Trend. Denn wer gesund lebt, ist „in“. Und das wird auf allen möglichen Kanälen kommuniziert. Im Grunde eine positive Entwicklung, da der eigene Lebensstil hin und wieder überprüft wird. Und damit auch die Ernährungsweise. Doch man kann es mit dem „leiblichen Wohl“ auch übertreiben. Denn was nur wenige wissen: Auch gesundes Essen kann zum Zwang werden.

Endlich zuckerfrei leben

So entkommen Sie der Zuckerfalle!

Marion Selzer

Wussten Sie, dass Ketchup bis zu 40 Prozent aus Zucker besteht? Mit nur einem Esslöffel des Tomaten-Dips nehmen Sie also einen Teelöffel Zucker zu sich. Auch der so gesund wirkende handelsübliche Krautsalat hat es in sich: Pro 100 Gramm sind vier Zuckerwürfel enthalten … Viele von uns tappen in die Zuckerfalle. Aber es gibt auch Wege, um ihr zu entkommen.

Heitere Hülsenfrucht mit inneren Werten

Warum Kichererbsen so gesund sind

Alexandra Kuchenbaur, Heilpraktikerin

Kichererbsen sind nicht nur eine hervorragende pflanzliche Proteinquelle. Sie wirken sich auch äußerst positiv auf Blutzuckerspiegel, Herz-Kreislauf-System und auf die Verdauung aus. Die kleinen Nährstoffbündel liefern hochwertige Wirkstoffe auf kleinstem Raum und lassen sich in gesunde Köstlichkeiten verwandeln.

Ayurvedisches Stärkungsmittel

Die Milch: Ein heiliges Geschenk der Kühe

Dr. med. Ernst Schrott

Viele Ernährungswissenschaftler empfehlen sie als hochwertiges Nahrungsmittel, andere, vor allem Vertreter einer veganen Ernährungsweise, lehnen ihren Konsum hingegen strikt ab: Milch und Milchprodukte spalten die Gemüter. Anders in der Medizin des Ayurveda. Hier gilt Milch als wertvolles Geschenk der Kühe, das nur in kleinen Mengen als leichtverdauliches Stärkungsmittel genossen wird.

Tarsaltunnel-Syndrom

Und plötzlich schmerzt der Fuß

Benjamin Hartlieb, Osteopath und Heilpraktiker

Fußschmerzen können viele unterschiedliche Ursachen haben. Ist der Schmerz brennend, sollte man immer auch an ein Tarsaltunnel-Syndrom denken. Bei diesem Nervenengpass entstehen Schmerzen und Gefühlsstörungen im Fuß als Folge einer Druckbelastung des Schienbeinnerven. Bevor der Gedanke an eine Operation im Raum steht, lohnt sich der Besuch beim Osteopathen. Häufig findet man Blockaden in der gesamten Muskelkette, die sich gezielt lösen lassen, was dem Nerv wieder Platz verschafft.

Aus der naturheilkundlichen Praxis

Fußreflexzonentherapie brachte Verdauung ins Gleichgewicht

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Marianne Porsche-Rohrer, Apothekerin und Heilpraktikerin

Der 73-jährige Hubert K. (Name geändert) klagte über ständig wiederkehrende Verdauungsprobleme: Sodbrennen, Neigung zu Durchfall und Blähungen – alles Hinweise auf eine gestörte Darmflora. (Eine Stuhluntersuchung kann dabei Klarheit schaffen.) Alle Hosen wurden Herrn K. zu eng, obwohl er nicht an Gewicht zunahm. Gewicht, Blutdruck und Cholesterinwerte lagen in der Norm. Sein Diabetes war gut eingestellt. Er bemühte sich um gesunde Ernährung, was aber berufsbedingt nicht gut funktionierte. Außerdem trank er zu wenig, zudem überwiegend Genussmittel wie Wein oder Kaffee. … Weiterlesen

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