Beschwerden durch gereifte Lebensmittel

Histamin-Intoleranz – mehr als ein Enzymdefekt

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Dr. rer. nat. Michaela E. Detzel, Heilpraktikerin

Verdauungsbeschwerden, Hautrötungen, Kopf- oder Bauchschmerzen und weitere Symptome können Anzeichen einer Histamin-Intoleranz sein, sofern keine anderen Ursachen gefunden werden. Die Eliminationsdiät, das Weglassen der „üblichen Verdächtigen“ – zumindest auf Zeit – ist das sicherste Mittel zur Diagnose und gleichzeitig ein wichtiger Therapiebaustein. Oft kann man mit einer zusätzlichen Darmsanierung die Beschwerden zum Verschwinden bringen.

Brennnessel

Wehrhaftes Kraut mit viel Nährstoffpower

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Bei uns sind zwei Brennnesselarten heimisch: die Große (Urtica dioica) und die Kleine Brennnessel (Urtica urens). Sie gehören zur Familie der Nesselgewächse, wachsen auf nährstoffreichen, gut gedüngten Böden und eignen sich beide zum Verzehr. Ihr Geschmack ähnelt dem von Spinat. Man kann sie fast ganzjährig ernten: die ersten Blättchen bereits im März, Blätter und Triebspitzen bis Anfang August, ab Juni die Blüten, September/Oktober die Samen. Besonders entlang von Feld- und Waldwegen, an Waldrändern, in Auwäldern, an Hecken und Zäunen sind … Weiterlesen

Lasst das Osterlamm leben!

Osterbrunch rein pflanzlich genießen

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Alexandra Kuchenbaur, Heilpraktikerin

Die Luft wird milder. Schneeglöckchen und Krokusse sprießen als erste Farbtupfer aus der harten Wintererde nach oft monatelangem und mitunter bitterkaltem Grau. Sie läuten den Frühling ein und damit das Osterfest, das freudig das erwachende Leben feiert. Wir zollen dem Leben Respekt: mit einem rein pflanzlichen Osterbrunch. Wir haben allen Grund zu feiern: Nach dem winterlichen Rückzug in unser warmes Zuhause und in uns selbst, laden uns die Frühlingsboten ein, unsere Fühler auszustrecken und unsere Wahrnehmung wieder auszudehnen, wie die … Weiterlesen

Wie die Medien unser Essverhalten beeinflussen

Wer entscheidet, was wir essen?

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Dipl. oec. troph. Johanna Zielinski

Die Medien beeinflussen uns täglich. Und meist ohne dass uns diese Einflussnahme bewusst wird. Selbstverständlich nutzen wir die Vorteile der Informationsgesellschaft, um uns unter anderem über Ernährungsthemen schlau zu machen. Bleibt die Frage, ob und inwieweit unser Essverhalten davon berührt wird?

Chicorée

Knackige Triebe aus der Dunkelheit

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Chicorée (Cichorium intybus var. Foliosum) ist eine Varietät der Gemeinen Wegwarte (Cichorium intybus) aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er bildet eine etwa 15 cm lange Rübe und eine Blattrosette. Bis etwa Mitte des 19. Jahrhunderts war das Gemüse völlig unbekannt, man stellte bis dahin aus der Wurzel einen Kaffee-Ersatz her. Wahrscheinlich durch Zufall entdeckten belgische Bauern, dass Zichorienwurzeln, die im Dunklen lagerten, kräftige weiße, wohlschmeckende Triebe bilden. Im Jahr 1873 wurde Witloof (flämisch: Weißlaub) zum ersten Mal auf einer … Weiterlesen

Buchweizen

Pseudogetreide: kräftigend und glutenfrei

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Buchweizen (Fagopyrum esculentum) ist nicht, wie viele meinen, eine Getreideart, sondern ein Knöterichgewächs. Man spricht auch von „Pseudo-Getreide“. Mit dem Weizen ist er nicht verwandt, sondern mit Sauerampfer und Rhabarber. Der Name „Buchweizen“ bezieht sich auf die Ähnlichkeit der dreieckigen Früchte mit Bucheckern. Im Mittelalter kam die wärmeliebende Pflanze aus ihrer ursprünglichen Heimat Asien nach Europa. Sie stellt keine hohen Ansprüche an den Boden und wächst sogar auf nährstoffarmen Gebirgs- und sauren, torfigen Böden. Die einjährige, krautige Pflanze mit einem … Weiterlesen

Bausteine erfolgreicher Gewichtsreduktion

Kampf den Kilos: Damit Ihre Diät gelingt

Dr. med. Rainer Matejka

Wer unter Übergewicht leidet, hat meist frustrierende Erfahrungen mit verheißungsvollen Diäten hinter sich. Wenn es doch nur so einfach wäre, wie die „Diäterfinder“ versprechen … Auch wenn es „die eine“ Methode zur Gewichtsreduktion für alle nicht gibt, lassen sich Bausteine eines nachhaltigen Konzepts definieren. Dr. med. Rainer Matejka weiß, worauf es ankommt.

Moderne Ernährungsformen unter der Lupe

Wegweiser im Ernährungsdschungel

B.Sc. oec. troph. Alina Moritz

Ernährungsratgeber schießen wie Pilze aus dem Boden, und jeder empfiehlt etwas anderes! Mal ist es das Fleisch, das krebserregend sein soll, mal der Weizen, der zu einer „Wampe“ führt und dann die Milch, die Allergien fördert. Während die einen die vegane Ernährung als die gesündeste ansehen, orientieren sich andere an Steinzeitkost, essen nur Rohes oder verzichten auf Kohlenhydrate.

Orthorexie

Wenn sich alles um Ernährung dreht

Dipl. oec. troph. Johanna Zielinski

Bewusste, ausgewogene Ernährung liegt im Trend. Denn wer gesund lebt, ist „in“. Und das wird auf allen möglichen Kanälen kommuniziert. Im Grunde eine positive Entwicklung, da der eigene Lebensstil hin und wieder überprüft wird. Und damit auch die Ernährungsweise. Doch man kann es mit dem „leiblichen Wohl“ auch übertreiben. Denn was nur wenige wissen: Auch gesundes Essen kann zum Zwang werden.

Endlich zuckerfrei leben

So entkommen Sie der Zuckerfalle!

Marion Selzer

Wussten Sie, dass Ketchup bis zu 40 Prozent aus Zucker besteht? Mit nur einem Esslöffel des Tomaten-Dips nehmen Sie also einen Teelöffel Zucker zu sich. Auch der so gesund wirkende handelsübliche Krautsalat hat es in sich: Pro 100 Gramm sind vier Zuckerwürfel enthalten … Viele von uns tappen in die Zuckerfalle. Aber es gibt auch Wege, um ihr zu entkommen.

Heitere Hülsenfrucht mit inneren Werten

Warum Kichererbsen so gesund sind

Alexandra Kuchenbaur, Heilpraktikerin

Kichererbsen sind nicht nur eine hervorragende pflanzliche Proteinquelle. Sie wirken sich auch äußerst positiv auf Blutzuckerspiegel, Herz-Kreislauf-System und auf die Verdauung aus. Die kleinen Nährstoffbündel liefern hochwertige Wirkstoffe auf kleinstem Raum und lassen sich in gesunde Köstlichkeiten verwandeln.

Ayurvedisches Stärkungsmittel

Die Milch: Ein heiliges Geschenk der Kühe

Dr. med. Ernst Schrott

Viele Ernährungswissenschaftler empfehlen sie als hochwertiges Nahrungsmittel, andere, vor allem Vertreter einer veganen Ernährungsweise, lehnen ihren Konsum hingegen strikt ab: Milch und Milchprodukte spalten die Gemüter. Anders in der Medizin des Ayurveda. Hier gilt Milch als wertvolles Geschenk der Kühe, das nur in kleinen Mengen als leichtverdauliches Stärkungsmittel genossen wird.

Grünkohl

Vom biederen Gemüse zum kultigen Superfood

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Das klassische Wintergemüse Grünkohl (Brassica oleracea var. sabellica L.), das man früher nur als zerkochte Beilage kannte, hat seit einigen Jahren mit neuen Zubereitungsarten einen Imagewandel erfahren: Die moderne vegetarische Küche serviert Grünkohl als knackigen Salat, cremige Suppe oder knusprige Chips (engl. Kale-Chips). Angefangen hat dieser Trend in Manhattens Szenelokalen, wo Grünkohl zum gesunden Superfood gekürt wurde. Das auch Grün-, Braun- oder Krauskohl genannte Gemüse hat vor allem in Norddeutschland Tradition. An der Nordseeküste liegt das größte Kohlanbaugebiet Europas, der … Weiterlesen

Temperatur regeln über die Ernährung

Im Winter wärmende Kost bevorzugen

Dr. med. Rainer Matejka

Wer über gesunde Ernährung spricht, sollte auch die individuelle Bekömmlichkeit berücksichtigen, die wiederum von der Konstitution des Einzelnen abhängt. Der Wiener Arzt Bernhard Aschner entwickelte dafür ein Konzept, das inzwischen fast in Vergessenheit geraten ist. Auch die Jahreszeit spielt eine Rolle, denn im Sommer isst man eher Kühlendes, im Winter Wärmendes.

Weihnachtliches Festmenü

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Was wäre die Weihnachtszeit ohne ihre besonderen Aromen? Verlockende Düfte nach Bratäpfeln, Plätzchen und weihnachtlichen Gewürzen verkünden den Beginn der schönsten Zeit des Jahres. Und während wir genießen, steht sie wie alljährlich plötzlich im Raum. Die Frage: Was kochen wir eigentlich an den Feiertagen? Festlich und köstlich soll es sein, uns aber bitte nicht die Fähigkeiten eines Paul Bocuse abverlangen. Wir schenken Ihnen auch im diesjährigen Dezember-Naturarzt wieder einen selbstverständlich vegetarischen Menüvorschlag zum Fest. Mit ein paar Kniffen passen Veganer … Weiterlesen

Quinoa

Wertvolles Inkakorn wächst auch in Europa

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Quinoa (Chenopodium quinoa) ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Die auch „Reismelde“ genannte Pflanze aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse gedeiht bis in Höhen von 4200 m und ist in den Anden seit etwa 5000 Jahren als Kulturpflanze bekannt. Mais oder Gerste kann so hoch oben nicht mehr angebaut werden, sodass sich Quinoa in diesen Regionen als wichtiges Grundnahrungsmittel der Bergvölker erhalten hat. Es existieren unzählige Sorten, die in unterschiedlichen Lebensräumen gedeihen. Manche eignen sich besonders für die Herstellung von Mehl, … Weiterlesen

Berberitze

Der Sauerdorn macht seinem Namen alle Ehre

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Die gewöhnliche Berberitze (Berberis vulgaris) wird aufgrund des säuerlichen Geschmacks der Beeren auch Sauerdorn oder Essigbeere genannt. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Nordafrika, sie ist aber auch in Europa, Westasien und Nordamerika zu finden. Bei uns wird der dornige Strauch gerne in Hecken angepflanzt. Oder er wächst wild an lichten Waldrändern und auf sonnigen Hängen. Man kann die Berberitzensträucher gut an der Gelbfärbung im Inneren der Zweige erkennen. Weil sie Zwischenwirt des Getreideschwarzrosts, eines Getreideschädlings sind, wurden sie allerdings in … Weiterlesen

Knackig, geschmack- und gehaltvoll

Das steckt in der Nuss: Gesundheit und Genuss

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Dr.-Ing. Uwe Jakubik

Nüsse bieten viel mehr als nur eine harte Schale: Sie bereichern die Ernährung in vielerlei Hinsicht, halten Körper und Geist in Schuss und leisten einen Beitrag zur Vitalität. Zwar waren sie lange als „Kalorienbombe“ verpönt, zunehmend wird aber ihr Nutzen für die Gesundheit erkannt. Unter anderem senken sie den Cholesterinspiegel und beugen damit Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Feige

Süße Köstlichkeit vom Mittelmeer

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Die Echte Feige (Ficus carica) wächst an Bäumen oder Sträuchern, die maximal zehn Meter hoch und bis zu 100 Jahre alt werden. Nach acht Jahren lohnt sich die erste Ernte, nach 40 Jahren verringern sich die Erträge wieder. Die Heimat der Pflanze liegt vermutlich in Kleinasien. Schon in der Antike waren Feigen im gesamten Mittelmeerraum verbreitet und dienten als wichtiges Grundnahrungsmittel. Der überwiegende Teil der gesamten Weltproduktion wird auch heute noch dort angebaut, vor allem in der Türkei, gefolgt von … Weiterlesen

Ernährung, Alkohol und Übergewicht

Zu viele fette Jahre: Leber in Gefahr

Dipl. oec. troph. Karin Possin

Sie kommt auf leisen Sohlen und wird oft nur per Zufall entdeckt: Eine Fettleber betrifft in Deutschland etwa ein Viertel aller Menschen, Tendenz steigend. Meist stecken zu üppige Ernährung, Übergewicht oder Alkoholkonsum dahinter. Das Problem dabei: Die Fettleber ist eine Vorstufe schwerer Lebererkrankungen und ein letzter Hinweis für notwendige Kursänderungen im Lebensstil.

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