Leuchtend rote Beeren, aromatisch und begehrt
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Himbeeren

Leuchtend rote Beeren, aromatisch und begehrt

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Die Himbeere (Rubus idaeus) gehört zur Familie der Rosengewächse (Ro­saceae). Sie wächst als sommergrüner, meist bedornter Strauch und wird etwa zwischen 1,5 und 3 Metern hoch. In früheren Zeiten kannte man ausschließlich die unvergleichlich aromatischen Waldhimbeeren. Die kultivierten Sorten sind zwar wesentlich größer, aber auch nicht ganz so aromatisch. Bei uns haben sie von Juni bis August Saison – dann schmecken sie auch am besten. Denn reife Himbeeren überzeugen mit süßem Aroma und einem angenehmen Hauch Säure. Werden sie dagegen zu früh gepflückt, überwiegt der saure Geschmack.

Am besten verbraucht man frische Himbeeren möglichst bald und lagert sie bis dahin kühl und locker ausgebreitet auf einem großen Teller. Auf Wärme reagieren sie rasch mit Schimmel, bei zu viel Druck werden sie schnell matschig. Da Himbeeren nicht mit Erde in Berührung kommen, ist das Waschen an sich überflüssig. Eventuelle Blattreste und angeschimmelte Himbeeren sortiert man aus. Wer die Früchte trotzdem waschen möchte, kann sie vorsichtig in einer Schüssel mit Wasser schwenken und anschließend in einem großen Sieb abtropfen und auf Küchenpapier nachtrocknen lassen.

Eine üppig belegte Himbeertorte ist für viele die schönste Art, die feinen Beeren zu genießen. Auch Eis, Cremes, Joghurt- oder Quarkspeisen und Obstsalate bekommen mit Himbeeren das gewisse Etwas. Aus reifen Himbeeren lässt sich außerdem köstliche Konfitüre oder Gelee herstellen. Und matschige Himbeeren eignen sich noch perfekt, um daraus leckeres Himbeermark zuzubereiten. In der herzhaften Küche aromatisiert man mit den Früchten Salate, Essig, Suppen oder Soßen …

Den Artikel zu dieser redaktionellen Einleitung finden Sie in der Naturarzt-Druckausgabe 7/2023