Chinesische Organuhr entlarvte Ursachen schlechten Schlafs
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Aus der naturheilkundlichen Praxis

Chinesische Organuhr entlarvte Ursachen schlechten Schlafs

Marianne Porsche-Rohrer, Apothekerin und Heilpraktikerin

Sabine K. (Name von der Redaktion geändert), 55 Jahre, von Beruf Sekretärin, klagte ihr Leid. Sie war noch nie eine gute Schläferin gewesen, aber in letzter Zeit klappte es mit dem Schlafen gar nicht mehr.

Ihre Tätigkeit war anspruchsvoll. Wenn sie abends nach Hause kam, war sie nur noch in der Lage, die nötigsten Handgriffe im Haushalt zu erledigen, etwas zu essen und die Zeitung zu lesen, um dann erschöpft ins Bett zu sinken. Sie schlief schnell ein, erwachte aber beinahe täglich zwischen 1 und 3 Uhr und konnte dann nicht mehr einschlafen. Erst gegen Morgen übermannte sie wieder die Müdigkeit, und beim Aufstehen riss sie der Wecker dann aus dem Tiefschlaf. Weder Baldriantropfen, Lavendelbäder noch Melissentee wirkten auch nur halbwegs zufriedenstellend.

Ich glaubte zunächst, dass es mit Atemtherapie und einer Serie von Lymphbehandlungen am Fuß nach Hanne Marquardt klappen könnte, den Stress auf sanfte Weise abzubauen. Doch dann berichtete Frau K. auf die Frage nach ihren Ernährungsgewohnheiten, dass sie tagsüber wenig esse, meist Obst und eine Vollkornsemmel, aber abends so großen Hunger habe, dass sie sich dann noch „etwas Handfestes“ gönnen musste, z. B. eine Pizza, Currywurst oder Hamburger. Gelegentlich trank sie dazu auch Wein oder Bier …

Den Artikel zu dieser redaktionellen Einleitung finden Sie in der Naturarzt-Druckausgabe 1/2026