Zwischen Dinkelkeksen und Edelsteinketten ist sie verloren gegangen: die eigentliche Dimension dessen, was Hildegard von Bingen unter Ganzheitlichkeit verstand. Wie im ersten Teil (siehe Naturarzt 1/2026) gezeigt, war die Äbtissin eine brillante Strategin. Doch ihr Denken ging weit über Taktik hinaus – sie entwarf ein Weltbild, in dem Körper, Geist und Seele, Kosmos und Individuum eine untrennbare Einheit bildeten.
Ganzheitlichkeit ist keine Wohlfühloption
Hildegards zweiter Tod
Mika Schöberl, Heilpraktiker