Süßkartoffel

Nahrhafte Wurzelknolle – vielseitig verwendbar

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Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Die Süßkartoffel (Ipomoea batatas), auch Batate oder Knollenwinde genannt, gehört nicht wie die Kartoffel zur Familie der Nachtschattengewächse, sondern zählt zu den Windengewächsen. Es handelt sich um eine mehrjährige, krautige Kletterpflanze, deren Stängel kriechend auf dem Boden liegen und bis zu 4 Meter lang werden. Als Lebensmittel dienen die unterirdischen Speicherknollen und in manchen Regionen auch die Laubblätter. Ihre Heimat liegt im Norden von Südamerika, wo sie schon seit Jahrhunderten als Grundnahrungsmittel gilt. Heute ist China mit Abstand der größte Produzent. Nach Europa kam die Batate übrigens schon vor der Kartoffel im Jahr 1519. Sie gedeiht nur im warmen bis tropischen Klima, innerhalb Europas in Italien, Spanien und Portugal.

Die Knollen nehmen unterschiedliche Formen an, können bis zu drei Kilogramm schwer werden, haben eine glatte Schale und weisen einige Vertiefungen auf. Sie schmecken süßlich und mehr oder weniger mehlig. Je nach Herkunft findet man hellbraune Sorten mit mehligem, weißlichem Fruchtfleisch oder purpurrote Exemplare mit lachsrotem Innenleben. Je heller das Fruchtfleisch, desto trockener ist es. Für die Küche eignen sich eher die rotfleischigen Knollen wegen ihres besseren Aromas. Der süße Geschmack lässt sich mit ein paar Tropfen Zitronensaft neutralisieren …

Den Artikel zu dieser redaktionellen Einleitung finden Sie in der Naturarzt-Druckausgabe 3/2018