Carola S. (Name von der Redaktion geändert) lebt mit ihrer Familie auf einem Bauernhof. Vor einigen Monaten bekam die Familie Zuwachs in Form eines Golden-Retriever-Welpen. Der Kleine bereitete ihr Sorgen, weil er – besonders nachts – sehr unruhig war und winselnde Geräusche machte. Der Tierarzt hatte bestätigt, dass das Hündchen gesund sei, dass aber Wachstumsschmerzen bei Welpen großer Rassen im Alter von etwa 4 – 7 Monaten durch das schnelle Wachstum recht häufig seien und dass man dies mit gängigen Schmerzmitteln lindern könne.
Dieser Rat war für die naturheilkundlich orientierte Frau S. keine gute Lösung. Sie erhoffte von mir einen anderen Tipp. Obwohl Tiere normalerweise nicht in meine Zuständigkeit fallen, gab ich ihr den Rat, von dem Schüßler-Salz Nr. 2, Calcium phosphoricum D6, jeden Morgen und jeden Abend 2 Tabletten ins Futter zu geben, bis die Schmerzen aufhörten. Das Mittel wirkte schnell. Der Hund wuchs und gedieh prächtig, benötigte aber bei weiteren Schüben noch für gut ein Jahr immer wieder mal ein paar Tabletten des Schüßler-Salzes Nr. 2, in der Regel abends zum Einschlafen.
Mittlerweile war auch das zweite Kind der Familie, der kleine Tobi, herangewachsen und mit seinen fast drei Jahren ein sehr aktiver Lausbub. Beim Einschlafen kam er mitunter schwer zur Ruhe. Er klagte immer wieder über Schmerzen in den Beinchen. Frau S. hatte längst bemerkt, dass in unregelmäßigen Abständen Wachstumsschübe stattfanden. Daraufhin fragte sie, ob das Mittel, das sie vor einiger Zeit dem Welpen gegeben hatte, auch beim Kleinkind wirken würde. Sie hätte noch etliche Tabletten übrig.