Andorn beruhigte nicht nur den Husten
Aus der ärztlichen Praxis

Andorn beruhigte nicht nur den Husten

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Dipl.-Biol. Peter Emmrich M.A.

Die 44-jährige Grundschullehrerin Petra H. (Name von der Redaktion geändert) litt seit acht Monaten unter hartnäckigem Husten, der partout nicht weichen wollte. Sie ließ daraufhin alles diagnostisch abklären. Der Lungenfacharzt kam zu dem Schluss, es sei „kein Tumor, nur eine starke Bronchitis“.

Verdauungsschwäche bestand seit Jahren

Da sie schulmedizinisch nicht weiter kam, suchte Frau H. Hilfe durch die Naturheilkunde. Neben den akuten Beschwerden durch die Bronchitis berichtete sie bei der Erstuntersuchung, seit mindestens 20 Jahren unter dyspeptischen Beschwerden zu leiden. So nennt man Probleme im Oberbauch, die sich nur unzureichend zuordnen lassen. Mal wand sich Frau H. unter Blähungen vor Schmerzen und musste drei- bis fünfmal am Tag zur Toilette. Dann gab es wieder Phasen, in denen sie einen oder zwei Tage lang gar keinen Stuhlgang, dafür aber die heftigsten Blähungen hatte. Da Frau H. auf einem Arzneimittel bestand, das weder Zucker noch Alkohol enthält, fiel mir spontan der gemeine Andorn (Marrubium vulgare) in Form eines Frischpflanzenpresssaftes ein.

Foto: ryanking999/Fotolia by Adobe

Den Artikel zu dieser redaktionellen Einleitung finden Sie in der Naturarzt-Druckausgabe 1/2018