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Histamin-Intoleranz wird oft übersehen

Histamin: versteckter Reizstoff in Lebensmitteln

Dr. med. Rainer Schmidt

Vertragen Sie bestimmte Lebensmittel nicht und haben Sie das Gefühl, dass bei Ihnen eine Lebensmittelallergie vorliegt? Leiden Sie vielleicht unter Juckreiz, Übelkeit, Kopfschmerzen oder Schnupfen, nachdem Sie z. B. Käse oder Räucherfisch gegessen haben? Dann haben Sie möglicher­weise nicht eine Lebensmittelallergie, sondern eine Histamin-Intoleranz.

Süßkartoffeln

Geheimtipp aus der Neuen Welt

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Zwar sieht die Süßkartoffel der Kartoffel sehr ähnlich und kann wie diese gebraten, gekocht und frittiert werden, sie ist aber nicht mit ihr verwandt, sondern gehört zur Familie der Windengewächse. Ihre tatsächlichen Verwandten, die Prachtwinden und die Zaunwinde, werden bei uns wegen ihrer schönen Blüten angepflanzt. Kolumbus brachte die Süßkartoffel, die auch Batate genannt wird, aus der Neuen Welt nach Europa. Sie wächst nur in warmen Klimazonen und konnte sich gegen die Kartoffel nicht durchsetzen. Bis heute blieb sie mehr … weiterlesen

Problematische Lebensmittel schneller erkennen

Gesünder einkaufen mit der Lebensmittelampel?

Dipl. oec. troph. Stephanie Fromme

Zu süß, zu fett, zu kalorienreich, oft auch zu salzig. Die Ernährungs­fehler von Otto Normalverbraucher sind bekannt. Die Frage ist: Würde ­Otto es besser machen, wenn er es besser wüsste? Verbraucherschützer, Krankenkassen, die Deutsche Herzstiftung und andere Gesundheits­organisationen fordern eine „transparente“ Kennzeichnung von Lebensmitteln mit den Ampelfarben rot, gelb und grün. Doch ganz so einfach ist das Anliegen nicht umzusetzen, und das nicht nur wegen der Widerstände aus der Wirtschaft.

Schwarzwurzeln

Winterspargel im schwarzen Mantel

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Ursprünglich stammt die Schwarzwurzel (Scorzonera hispanica) aus dem Mittelmeerraum. Sie gehört zur Familie der Korbblütler. Als Heilmittel bei Wundfieber, Knochenbrüchen und Schlangenbissen kannte man sie bereits im Altertum. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde sie erstmals in Spanien als Gemüse kultiviert.

Mit Ernährung das Immunsystem stärken

Futter für die Abwehr

Dipl. oec. troph. Karin Possin

Unsere Abwehrkräfte stehen rund um die Uhr in Bereitschaft. Sobald sich Angreifer nähern, treten sie in Aktion. Sie können aber noch mehr. Taucht in unserem Körper eine fehlerhafte Zelle auf, tritt ebenso unser Immunsystem auf den Plan. Damit unsere „Beschützer“ schnell ihre Aufgaben erledigen, sollten wir sie mit ihrem Lieblingsfutter verwöhnen. Mit Vitamin C allein ist es nicht getan!

Spitzkohl

Der kleine Bruder des Weißkohls

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Der Spitzkohl (Brassica oleraceae convar. capitata) ist nahe verwandt mit dem Weißkohl, der wie alle Kohlsorten aus dem Meerkohl entstanden ist. Diesen findet man heute noch wildwachsend an den Mittelmeerküsten und am europäischen Atlantik. Spitzkohl ist die früheste aller Weißkohlsorten: Er wird in Deutschland von Mai bis Dezember geerntet. Eine festere und dem Weißkohl ähnlichere Variante ist als „Filderkraut“ aus der Gegend um Stuttgart bekannt und wird meist zu Sauerkraut verarbeitet.

Ayurvedische Teemischungen

Harmonischer Ausgleich ­mit Kräutern und Gewürzen

Dipl. oec. troph. Karin Possin

Sowohl im Naturkosthandel als auch in Teegeschäften und Super­märkten boomt das Geschäft mit ayurvedischen Tees. Versehen mit verlockenden Namen wie „Frauenpower“ oder „Harmonie“ animieren sie zum Kauf. Als Teegenießer fragt man sich, was es mit diesen ­Mischungen auf sich hat: Versprechen sie „nur“ exotische Geschmacks­erlebnisse oder können mit den aus Gewürzen und Pflanzenteilen ­bestehenden Tees Heilwirkungen erzielt werden?

Rosmarin

Aromatisches Kraut von der Meeresküste

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Die Heimat des Rosmarin (Rosmarinus officinalis) ist Italien und andere Mittelmeerländer. Der immergrüne Strauch gehört zur Familie der Lippenblütler. Sein Name kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Tau (ros) des Meeres (marinus)“. Als Erklärung wird angeführt, dass die Sträucher an der Meeresküste wachsen und sich nachts der Tau in den Blüten sammelt. Es gibt aber auch andere Deutungen. Der Strauch erreicht eine Höhe von 50 Zentimetern bis 2 Meter und trägt von März bis Mai kleine blassblaue Blüten. Manchmal blüht … weiterlesen

Ernährung und Psyche

Essen für Leib und Seele

Dipl. oec. troph. Stephanie Kissing

Wissen über gesunde Ernährung und hochwertige Nahrungsmittel ist ­in den Industrieländern im Überfluss vorhanden, dennoch ernähren sich viele Menschen „falsch“. Weder fühlen sie sich glücklich mit ihrer Ernährung, noch sorgt ihre Kost für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Dass Ernährungsweise und psychische Faktoren sich gegenseitig beeinflussen, ist heute unbestritten. Beherzigt man einige Tipps, sorgt man für mehr Ausgeglichenheit und Wohlgefühl.

Aprikosen

Wärmeliebendes Steinobst

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Die Aprikose (Prunus armenica) stammt ursprünglich nicht aus Armenien, wie der Name vermuten lässt, sondern aus China. Die Bäume lieben es warm und gedeihen in Deutschland nur in ­Gebieten mit Weinklima wie Rheinhessen, Mainzer Becken oder Berg­straße. In Österreich wachsen die dort Marillen genannten Aprikosen vor allem in der Wachau. Anbauschwerpunkt ist jedoch der Mittelmeerraum. Türkei und Iran liefern hauptsächlich Trockenaprikosen, Konservenfrüchte kommen aus Südafrika und europäischen Mittelmeerländern. Letztere haben jedoch ihr Aroma weitgehend verloren und schmecken fast nur noch … weiterlesen

Was Croissant, Nuss-Nougat-Creme, Chips und Margarine häufig gemeinsam haben

Vorsicht: Gehärtete Fette!

Dipl. oec. troph. Karin Possin

Margarine, Brat- und Backfette, Kekse, Kuchen, Brotaufstriche, Fertigsuppen – in vielen Nahrungsmitteln sind gehärtete Fette und damit „Trans-Fettsäuren“ enthalten. Sie stellen ein Gesundheitsrisiko dar, vor allem, wenn sie in größeren Mengen konsumiert werden, denn sie erhöhen den Anteil an „schlechtem“ Cholesterin (LDL) im Blut und fördern den Prozess der Gefäßverkalkung. Da der genaue Anteil solcher Fettbestandteile in Deutschland nicht deklariert werden muss, sollte der Hinweis „pflanzliches Fett, gehärtet“ jeden Verbraucher stutzig machen.

Yin und Yang in Medizin und Ernährung

Harmonie als Ernährungsprinzip

Christoph Wagner, Heilpraktiker

Das Zeichen von Yin und Yang – die ineinander verschränkten, einen Kreis bildenden Wellen – kennt fast jeder. Aber weit weniger Menschen können hierzulande damit etwas Konkretes anfangen. Manche sehen es einfach nur als ein schönes Symbol für die Harmonie der Gegensätze, andere halten es für ein Erkennungsmerkmal von Esoterik oder Spiritualität. Und viele sind einfach skeptisch. Bei etwas Beschäftigung damit zeigt sich jedoch, gerade im Bereich der Ernährung, dass ein Verständnis von Mensch und Natur mit Hilfe von Yin … weiterlesen

Durchblick schaffen im Chaos der Ernährungsregeln

Sind pauschale Empfehlungen überholt?

Naturarzt-Interview mit Prof. Dr. rer. nat. Claus Leitzmann

Was vor 20 Jahren als Inbegriff gesunder Ernährung galt – vegetarische Küche mit Vollkorn und großen Rohkostanteilen – wird heute selbst von früheren Verfechtern gelegentlich in Frage gestellt. Experten oder solche, die sich dafür halten, bringen ständig neue Einwände in Umlauf und verunsichern die Verbraucher. Hinzu kommt, dass viele Menschen an individuellen Unverträglichkeiten leiden. Naturarzt-Redakteur Christoph Wagner sprach mit Prof. Dr. Claus Leitzmann über den veränderten Wert „allgemeingültiger“ Ernährungsempfehlungen.

Tomate

Dipl. oec. troph. Kirsten Jänisch-Dolle

Die Tomate kam mit Kolumbus nach Europa. Damals war sie noch klein und gelb und wurde als Zierpflanze angesehen. Es dauerte noch 200 Jahre, bis da­raus die roten, saftig-süßen Früchte gezüchtet wurden, die wir heute kennen.

Grillvergnügen ohne Risiko

Dipl. oec. troph. Kirsten Jänisch-Dolle

Sommerzeit ist Grillzeit. Für viele ist ein geselliger Abend mit Leckereien vom Grill Inbegriff der Sommerfreuden. Auch wer sich vegetarisch ernährt oder nur wenig Fleisch und Fisch auf seinen Speisezettel setzt, muss auf das gemeinschaftliche Grillvergnügen nicht verzichten. Mit Gemüse, Obst, Käse und etwas Phantasie lassen sich köstliche Grillspezialitäten zubereiten. Beherzigt man einige Regeln bei der Zubereitung des Grillguts, kann man gesundheitliche Risiken weitgehend ausschließen.

Was "Low-Carb"-Diäten wirklich taugen

Kohlenhydrate: ­Dickmacher oder Fitmacher?

Dipl. oec. troph. Peter Faulstich

Wurden früher vorwiegend Fette als Übeltäter für ­Gewichtsprobleme und Stoffwechselerkrankungen ­angesehen, sind es nun die Kohlenhydrate. Low-Carb-Diäten sind aktueller denn je. Viele sprechen schon von „Diätsünden“, wenn sie Appetit auf Kartoffeln, Nudeln oder Brot haben. Verbote fördern aber kein ­gesundes Essverhalten, sondern Essstörungen. Die Diätgläubigen bekommen Appetit auf das, was sie sich verbieten.

Gurke

Erfrischendes Sommergemüse

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Von den Südhängen des Himalaja gelangte die Gurke (Curcumis sativus) erst im Mittelalter in das nördliche Europa. Die ersten Gewächshauskulturen gab es im 19. Jahrhundert in England. Heutzutage wird die Frucht aus der Familie der Kürbisgewächse weltweit angebaut. Sie ist – von einigen robusten Sorten abgesehen – allerdings kälteempfindlich und wird in kühlen Regionen im Treibhaus oder unter Folie gezogen.

Buchweizen, Zwiebel, Soja

Wertvoll im Garten und auf dem Teller

Heide Haßkerl

Historische Speisepflanzen spielen in der modernen Landwirtschaft ­eine untergeordnete Rolle. Ihr Wert für die Natur, aber auch für unsere Gesundheit sollte uns motivieren, sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Zwiebel, Soja und Buchweizen mit ihren zahlreichen positiven Wirkungen sind dafür Musterbeispiele. Und nicht nur als Verbraucher, auch als Freizeitgärtner können wir einen Beitrag zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt leisten.

Allergieprävention

Allergierisiken reduzieren: Was das Baby essen darf

Dipl. oec. troph. Stephanie Fromme

Seit Jahrzehnten werden Allergien immer häufiger. Heute leiden etwa 30 Prozent aller Kinder an einer allergischen Erkrankung. Sind Säuglinge und Kleinkinder betroffen, ist der Leidensdruck für die Familien besonders hoch. Im Gegensatz zu früheren Empfehlungen wird nicht mehr dazu geraten, dass Mütter während Schwangerschaft und Stillzeit stark allergene Nahrungsmittel meiden – heutzutage geht es um Toleranzentwicklung.

Erdbeeren

Rote Beeren eröffnen die Obstsaison

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Schon in der Steinzeit spielte die aromatische Walderdbeere in der Er­näh­rung eine Rolle. Die heute kultivierte Gartenerdbeere entstand im 18. Jahrhundert durch Kreuzung einer amerikanischen und einer chilenischen Art. Mittlerweile gibt es über 1000 Sorten. Jährlich erscheinen neue, während andere wieder in Vergessenheit geraten. Es gibt frühe, mittelfrühe, mittelspäte und späte Sorten, wobei das Aroma der letzteren oft am besten ist. Gartenfreunde kennen auch mehrmals tragende Monats- oder am Spalier wachsende Zaunerdbeeren.

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