Norsan
Cholesterinsenker

Lipobay – jeder bekommt sein Fett weg

Dr. med. Volker Schmiedel

Das Stichwort „Lipobay“ steht für einen der größten Arzneimittelskandale der jüngsten Zeit. Über 50 Menschen, die den Cholesterinsenker eingenommen hatten, starben vermutlich an den Nebenwirkungen. Der Bayer-Konzern nahm das Medikament im August vom Markt, der Kurs der Bayer-Aktie stürzte daraufhin dramatisch ab. Rechtsanwälte fiebern nun Schadensersatzprozessen in hundertfacher Millionenhöhe entgegen. Allerdings, die Nebenwirkungen des Mittels waren längst bekannt, sie standen auch im Beipackzettel. Worin also besteht dann der Skandal? Pointierte Antworten gibt Dr. med. Volker Schmiedel, der sich seit vielen … weiterlesen

Was der DNB empfiehlt

Impfung: Risiken und Nutzen abwägen

Dr. med. Volker Schmiedel

Impfungen werden kontrovers diskutiert. Während die eine Seite eine mög1ichst vollständige „Durchimpfung“ der Gesellschaft gegen zahlreiche Krankheiten anstrebt, warnen Impfgegner vor Nebenwirkungen und Langzeitschäden. Außerdem geben sie zu bedenken, daß eine durchgemachte Erkrankung – gerade bei den typischen Kinderkrankheiten – für die Persönlichkeitsentwicklung oft vorteilhaft ist. Beide Seiten untermauern ihre Argumente mit Statistiken. Da es gerade unter den Befürworten der Naturheilkunde relativ viele Impfgegner gibt, hat der Deutsche Naturheilbund (DNB) die Mitglieder seines wissenschaftlichen Beirates um Stellungnahme gebeten. Ergebnisse der … weiterlesen

Rote Bete

Blutrote Knollen für rosige Wangen

Josef Fehrenbach, Küchenmeister

Rote Bete, auch Rote Rübe oder Rande genannt, zählt zu den Gänsefußgewächsen und gehört somit zur Familie der Zuckerrüben. Ursprünglich wuchs sie an den Küsten des Mittelmeeres, heute wird sie in sämtlichen Ländern mit gemäßigtem Klima angebaut. Wie alle Wurzelgemüsesorten stellt auch die Rote Bete keine großen Ansprüche an Boden und Klima. Sie benötigt nur einen gleichmäßig feuchten Boden. Von Oktober bis März ist sie auf unseren Märkten frisch zu kaufen. Hierbei sollten Sie Knollen aus ökologischem Anbau bevorzugen. Denn … weiterlesen

Gleichgewichtsstörungen

Schwindel ist kein Grund zu rotieren

Lutz Michael Schäfer

Kennen Sie das? Plötzlich dreht sich alles um Sie herum und Sie haben das Gefühl, auf Watte zu laufen. Ihnen wird übel und Sie fühlen sich ängstlich und schwach. Etwa jeder zehnte Patient, der einen Arzt aufsucht, leidet unter Schwindel als Haupt- oder Nebensymptom. Gleichgewichtsstörungen gehören neben Kopf- und Rückenschmerzen zu den häufigsten Erkrankungen. So beunruhigend die Beschwerden, so harmlos sind oft die Ursachen. Lutz-Michael Schäfer informiert Sie über die vielen Gesichter des Schwindels und seine Behandlung. Bewegungs-übungen stehen im … weiterlesen

Mineralwasser

Heilmittel oder Durstlöscher?

Hans Krautstein

Mineralwasser genießt in Deutschland einen guten Ruf. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei 100 Litern, dank der Sortenvielfalt haben Verbraucher die Qual der Wahl. Die Unterschiede in der Zusammensetzung sind oft beträchtlich. Suchen Sie ein Heilwasser oder eine Erfrischung? Welches Wasser können Sie Ihrem Baby zumuten? Hans Krautstein sagt Ihnen, worauf Sie achten sollten, wenn Sie zur Sprudelflasche greifen. Obwohl Mineralwasser besser vor Verunreinigung geschützt ist als Leitungswasser, ist es längst nicht immer „ursprünglich rein“.

Nasenbluten

Wie Sie die Blutung auf einfache Weise stoppen

Dr. med. Christel Papendick

Die Schleimhäute, die die Nase innen auskleiden, sind sehr zart und von zahlreichen kleinen Blutgefäßen durchzogen. Bei einer Verletzung oder Entzündung der Nasenschleimhaut kommt es leicht zu einer Blutung. „Epistaxis“ heißt es in der medizinischen Fachsprache: ein griechisches Wort für „dauerndes Tröpfeln“ – vielleicht ein bißchen verharmlosend, denn manchmal tröpfelt das Blut nicht, sondern fließt richtig. Dennoch können und sollten Sie dann die Ruhe bewahren, denn Nasenbluten ist selten gefährlich und läßt sich mit einfachen Mitteln erfolgreich behandeln. Wie, das … weiterlesen

Krebshäufigkeiten

Kühlschrank stoppt Krebs – was Statistik verrät

Dr. rer. nat. Wiebke Rögener-Schwarz

Wie stark sich die Lebenserwartung im vergangenen Jahrhundert verändert hat, das läßt sich auch an der Krebsstatistik ablesen: Beim ersten Blick auf die Zahlen springt die Zunahme der bösartigen Erkrankungen ins Auge. Weil wir immer älter werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, daß dem körpereigenen Reparaturtrupp etwas entgeht. Zellen geraten außer Kontrolle und können zum Ausgangspunkt eines Tumors werden. Aber auch die Lebensgewohnheiten haben sich verändert – und damit die Risikofaktoren für verschiedene Krebsarten. Wiebke Rögener-Schwarz erläutert die Krebsfallzahlen und stellt mögliche … weiterlesen

Reis

Korn für Korn ein Schongang

Josef Fehrenbach, Küchenmeister

Reis ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Nach heutigem Wissen stammt er aus Süd-Ost-Asien. Etwa 1000 nach Christus wurden die ersten Reisfelder in Europa angelegt. Hauptanbaugebiete sind heute China, Indien, Indonesien und Japan. Aber auch in Frankreich, Italien, Afrika und den USA wird Reis erzeugt. Reis ist ein Rispengewächs, das wie Weizen und Roggen zum Getreide zählt. Doch im Unterschied zu den anderen Getreidearten benötigt er als Sumpfgewächs viel Wärme und „nasse Füße“.

Selbsthilfegruppen

Krebs: Reden hilft – auch länger zu leben

Dietrich Beyersdorff

Die ersten Selbsthilfegruppen von Patienten waren dem Medizinbetrieb ein Dorn im Auge. Daß Laien sich in ihre Arbeit einmischten, paßte vielen Ärzten nicht. Doch die Zeiten haben sich geändert, aus dem modernen Gesundheitswesen sind Selbsthilfegruppen nicht mehr wegzudenken. Rund 1500 Treffs für Krebskranke sind in Deutschland aktiv. Sie helfen Betroffenen, besser mit ihrer Krankheit klarzukommen und fangen sie seelisch auf. Während hier persönlicher Kontakt eine wichtige Rolle spielt, eröffnet das Internet völlig neue Möglichkeiten. Im virtuellen Gesprächsraum tauschen Patienten wichtige … weiterlesen

Ernährung bei Krebs, Teil I

Mehr Lebenslust durch gesunde Kost

Prof. Dr. rer. nat. Claus Leitzmann

Zwischen Ernährung und Krebserkrankungen bestehen enge Wechselwirkungen: Bestimmte Inhaltsstoffe tragen dazu bei, Krebserkrankungen zu verhindern, andere erhöhen das Krebsrisiko. Gleichzeitig ist Ernährung auch bei der Tumorbehandlung von Bedeutung. Sie kann den erkrankten Organismus stärken und Beschwerden lindern. Hierdurch läßt sich das Wohlbefinden und damit auch die Lebensqualität steigern. Wie Krebspatienten mit ihrer Ernährung den Heilungsprozeß unterstützen können und was von sogenannten „Krebsdiäten“ zu halten ist, erfahren Sie in diesem ersten Teil des Beitrags.

Biochemie

Schüßler-Salze gegen Schnupfen und Husten

Peter Emmrich

Der wärmende Sommer ist zu Ende, und der naßkalte Herbst steht vor der Tür. Viele Menschen fangen sich in der Übergangszeit eine Erkältung ein. Mit Schüßler-Salzen können Sie nicht nur dem lästigen Schnupfen trotzen, sondern auch eine ganze Reihe anderer Beschwerden lindern. Entzündungen, Krämpfe, Fieber und Kopfschmerzen sprechen auf die sanft wirkenden biochemischen Heilmittel an. Weil Schüßlers Arzneischatz gut zu überschauen und einfach anzuwenden ist, eignen sich die Mineralsalze auch für die Selbstbehandlung. Unangenehme Nebenwirkungen sind nicht zu befürchten.

Ganzheitliche Krebstherapie

Alternativ gegen die Rückkehr des Tumors

Interview mit Professor Dr. Dr. med. Ben Pfeifer

Für die Krebsbehandlung gibt es kein Patentrezept. Allerdings verfährt die Schulmedizin in der Praxis oft so, als gäbe es doch eines: Da werden mit größter Selbstverständlichkeit die immer gleichen Verfahren mit weiterhin mäßigem Erfolg angewandt. Neue, gerade biologische Methoden der Krebsbekämpfung haben es dagegen schwer, als Ergänzung zur „Standardtherapie“ anerkannt zu werden. Mit der fehlenden „wissenschaftlichen Anerkennung“ begründen die Krankenkassen, warum sie nicht dafür zahlen wollen. Über diese Probleme und über ein neues biologisches Mittel sprach Dr. med. Rainer Matejka … weiterlesen

Was mir geholfen hat

Brennesseltee gegen Hautallergie

Heidelore Kluge

Ausgerechnet im Familienurlaub – inmitten von Natur pur – erlebte der neunjährige Sohn von Heidelore Kluge erstmals einen starken allergischen Hautausschlag. Mit Puder und Kleiebad gab es keine Besserung. Eine Kortisonsalbe ließ die Symptome kurzfristig verschwinden. Nachhaltige Hilfe brachten homöopathische Mittel und vor allem Brennesseltee.

Prostata-Karzinom

Individuelle Therapie statt Radikallösung

Dr. med. Rainer Matejka

Das Prostata-Karzinom ist mittlerweile eine der häufigsten Krebsarten bei Männern. Die Diagnose ist anfangs ein Schock für die Betroffenen. Doch die Heilungs-Aussichten sind aus verschiedenen Gründen in den meisten Fällen nicht so schlecht. Je nach Alter und Krankheitsstadium gilt es, individuelle Strategien zu entwickeln. Radikale Lösungen sind nicht immer die besten. Dr. med. Rainer Matejka schildert den schwierigen Weg zu einer geeigneten Therapie.

Wasser wirkt Wunder

Hans Krautstein

Medizinisch gesehen ist Trinkwasser unbestritten das Lebensmittel Nummer eins. Trotzdem wird seine wahre Bedeutung oft unterschätzt. Während halbe Erdteile unter Wassermangel leiden, baden Westeuropäer in dem kostbaren Naß. Seine Qualität gibt jedoch zu denken, nicht nur wegen der Umweltgifte, deren Zahl stetig wächst. Den eher verborgenen Eigenschaften des Wassers kommen Wissenschaftler erst allmählich auf die Spur. Im ersten Teil des Beitrags beschreibt Hans Krautstein die Qualitäten von Wasser, erläutert rätselhafte Phänomene und gibt Einblicke in teilweise umstrittene Wasser-Theorien.

Impotenz

Wann ist ein Mann ein Mann?

Dr. med. Wolf-Jürgen Maurer

„Echte“ Männer haben keine sexuellen Probleme. Sie können und wollen jederzeit: Bei Sexualstörungen spielt der Einfluß von „männlicher“ Erziehung, Leistungsorientierung und Mythenbildung noch immer eine große Rolle. Wenn ein Mann unter starkem Leistungsdruck steht, die Partnerin ablehnt oder mit ganz anderen Dingen beschäftigt ist, sollte er sich nicht wundern, wenn er keine Erektion bekommt. Aus psychologischer Sicht hilft bei Erektionsstörungen, die keine organische Ursache haben, vor allem eins: lernen, daß Selbstachtung und Selbstwert nicht mit dem Penis stehen und fallen.

Speiseöle

Lieber kaltgepreßt als raffiniert

Dipl. oec. troph. Corinna Dürr

Ein Schuß Öl zum Salat rundet den Geschmack ab. Gleichzeitig liefert er fettlösliche Vitamine und ähnliche „sekundäre“ Pflanzenstoffe sowie essentielle Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Ernährungsmediziner und -berater empfehlen, häufiger zur Ölflasche zu greifen, denn pflanzliche Öle enthalten besonders viele cholesterinsenkende ungesättigte Fettsäuren. Doch Öl ist nicht gleich Öl. Corinna Dürr erläutert, worin die Unterschiede bestehen, und gibt Tips zu Einkauf, Verwendung und Lagerung.

Zukunft der Naturheilkunde

Ein akuter Fall von Entmündigung

Dr. med. Volker Schmiedel

Patienten dürfen den Aufpreis für die Behandlung in einer ganzheitlich orientierten Reha-Klinik nicht aus eigener Tasche bezahlen. Krebskranke müssen sich zur Chemotherapie in Akut-Kliniken mit deutlich höherem Tagessatz als in speziellen Sanatorien begeben. Ärzte, die die Patienten in der Regel nicht zu Gesicht bekommen, entscheiden über die medizinische Notwendigkeit einer stationären Heilmaßnahme. Von mündigen Patienten oder wirtschaftlichem Verhalten keine Spur. Die Konsequenzen für die Naturheilkunde, besonders die stationären Maßnahmen, beschreibt Dr. med. Volker Schmiedel.

Zwetschgen

Süße Abfuhr für den Darm

Josef Fehrenbach, Küchenmeister

Botanisch gesehen zählen Zwetschgen zu den Pflaumen. Die Heimat der Pflaume ist Vorderasien, vornehmlich der Kaukasus. Heute wird dieses Steinobst in allen Klimazonen der Welt angebaut. Mittlerweile gibt es 2000 verschiedene Sorten. Pflaumen sind damit das vielfältigste und am weitesten verbreitete Steinobst

Pro und Contra Mammographie

Weniger Krebstote durch Röntgenuntersuchung?

Privatdozent Dr. med. Harald Sittek, Oberarzt am Institut für Klinische Radiologie der Universität München

Die Mammographie ist nach wie vor das einzige bildgebende Verfahren, welches nachgewiesenermaßen die Sterberate bei Brustkrebs senken kann. Ultraschalluntersuchung (Sonographie) ist bei dichten Drüsenkörpern sinnvoll, wobei jedoch auch in diesen Fällen die Mammographie notwendig ist. Nur mit ihrer Hilfe lassen sich kleinste Verkalkungen, die eine Vorstufe von Brustkrebs darstellen können, nachweisen oder ausschließen. Die Magnetresonanz- oder Kernspintomographie (MRT) kommt nur bei speziellen Problemfällen in Frage, da sie ansonsten zu häufig zu falschem Brustkrebs-Verdacht führt.

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