Was mir geholfen hat

Hitzewallungen mit frischer Kost und Bewegung im Griff

Ruth Siebert (Name geändert)

Ruth Siebert (Name geändert) suchte zu Beginn ihrer Wechseljahre ihren Frauenarzt auf. Er verschrieb ihr Hormonpräparate gegen die lästigen Hitzewallungen und die Schlafstörungen. Doch unter dieser Behandlung fühlte sie sich noch miserabler. Den besten, aber unbequemsten Rat gab ihr schließlich der Hausarzt.

Kamille

Die „Kummerblume“, die fröhlich stimmt

Dipl. oec. troph. Roland Possin

Seit mehr als 2000 Jahren zählt die Kamille in Europa zu den beliebtesten Heilkräutern. Schon die alten Griechen machten sich ihre Arzneikraft zunutze. Ägyptische und arabische Heilkundige setzten die unscheinbare Pflanze sogar zur Behandlung von Malaria und Fieber ein. Der Ernährungswissenschaftler Roland Possin nennt triftige Gründe, warum die Kamille in jede Hausapotheke gehört.

Aus der ärztlichen Praxis

Hilfe für Mundschleimhäute bei Chemo-/Strahlentherapie

Dr. med. Gabriele Tille

Es ist ein großes Problem für Krebspatienten, daß sich während der Chemo- und Strahlentherapie häufig schmerzhafte, nur langsam heilende Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhäute bilden. Sie werden überwiegend auf die Verschlechterung des Blutbildes zurückgeführt – hier vor allem auf das Absinken der weißen Blutkörperchen. Der Mangel an weißen Blutkörperchen schwächt die Abwehrlage des Patienten ganz erheblich. Die einzelnen Untergruppen der weißen Blutkörperchen haben sich auf bestimmte Schutzaufgaben spezialisiert. Die Granulozyten wehren als „Türsteher“ Eindringlinge ab, und die Lymphozyten bekämpfen maßgeschneidert … weiterlesen

Augentraining nach Bates

Eine etwas andere Sicht der Dinge

Dr. med. Arvi Päärmann

Eine ganzheitliche Therapie von Fehlsichtigkeiten? Da verdrehen viele Augenärzte die Augen. Und doch hat das vom amerikanischen Arzt William H. Bates (1860-1931) entwickelte Augentraining schon vielen geholfen. Bates stellte das Sehen in den Zusammenhang von Seele und Geist. Diese Auffassung läßt sich auch mit der Traditionellen Chinesischen Medizin plausibel machen. Entscheidend bleiben aber die eigenen praktischen Erfahrungen mit dem Augentraining. Unser Autor lädt Sie ein, die Übungen in Ihren Alltag zu integrieren.

Chelat-Therapie

Jungbrunnen oder gefährliche Beutelschneiderei?

Dr. med. Jens-R. Collatz, Jahrgang 1941, führt ein naturheilkundliches Zentrum in Werne

Ihren Ursprung fand die Chelat-Therapie durch ein Unglück in einer Akkumotorenfabrik in Milwaukee (USA). Die unkontrollierte Freisetzung von Bleistaub hatte 1960 zu lebensbedrohlichen Vergiftungen bei Arbeitern geführt. Um die Betroffenen zu retten, wurde eine Substanz eingesetzt, von der seit langem bekannt war, daß sie Schwermetalle aus dem Körper entfernen kann: „Ethylen-Diamin-Tetra-Acetat“ (EDTA). Als einige der Betroffenen darüber berichteten, daß nicht nur die Vergiftungssymptome beseitigt wurden, sondern auch Herzbeschwerden verschwanden, Krämpfe in den Beinen nachließen und sich hohe Blutdruckwerte normalisierten, haben … weiterlesen

Fußreflexzonenarbeit bei Herz-Kreislauf-Problemen

Gesundes Zwerchfell stärkt das Herz

Hanne Marquardt

Herzpatienten brauchen mehr als regelmäßige Blutdruckkontrollen und synthetische Arzneimittel. Vielen von Ihnen fehlt auch menschliche Zuwendung. Die Reflexzonentherapie am Fuß bietet eine gute Möglichkeit, den heilsamen Körperkontakt mit therapeutischen Hilfen zu verbinden. Hanne Marquardt ist seit 40 Jahren mit Erfolg auf diesem Gebiet tätig und bezieht neben dem kranken Organ auch weiter entfernt liegende Zonen in die Behandlung ein.

Hypertonie

Bluthochdruck – die heimliche Gefahr

Dr. med. Volker Schmiedel

Grundkenntnisse in Sachen Blutdruck sind ein Muß für alle, die das Risiko von Schlaganfall, Herzinfarkt, Nierenschäden oder Augenerkrankungen reduzieren möchten. Das Risiko ist groß, denn jeder vierte oder fünfte Deutsche hat zu hohen Blutdruck, bei den Senioren über 65 ist es jeder zweite. Und die meisten ahnen nichts davon, denn die Hypertonie gibt selten Signale. Warten Sie also nicht, bis Ihr Blutdruck irgendwann mehr oder weniger zufällig mal wieder gemessen wird.

Infektanfälligkeit

So trotzen Sie dem Angriff der Viren

Dr. med. Burkhard Flechsig

Wenn Sie mehrmals im Jahr Schnupfen bekommen und von einer Erkältung in die nächste schliddern, sind sie infektanfällig. Vielfach betrifft dies nur die Atemwege, manchmal aber auch den Verdauungstrakt. Meist sind Viren im Spiel, gegen die Antiobiotika nichts ausrichten. Hier ist es besser, auf unterdrückende Mittel ganz zu verzichten und das Immunsystem mit natürlichen Maßnahmen zu stärken.

Darmpilze

Tödliche Parasiten oder harmlose Schmarotzer?

Dr. med. Rainer Matejka

Pilze kommen an vielen Stellen des menschlichen Körpers vor, an Haut, Haaren und Nägeln ebenso wie in der Mundhöhle oder im Darm. Solange das Immunsystem stabil ist, richten die Mikroorganismen kaum Schaden an. Einer von ihnen, Candida albicans, wird jedoch für zahlreiche Krankheiten verantwortlich gemacht. Was es zu bedeuten hat, wenn der Hefepilz im menschlichen Darm nachzuweisen ist, darüber wird in der Fachwelt nach wie vor gestritten.

Hausstauballergie

Der Kampf gegen die Milben beginnt im Bett

Dr. med. Klaus Küstermann

Augentränen, Schnupfen, dicke Nase, Niesanfälle, Husten, manchmal sogar Atemnot und Asthma. Und das Tag für Tag. Für Hausstauballergiker ist immer Saison. Unterdrückende Medikamente bieten kaum Hilfe. Also, was tun? Machen Sie den Hausstaubmilben das Leben schwer – und verbessern Sie Ihre eigene Toleranz gegen die Spinnentiere und ihren Kot.

Borreliose

Zeckenbiß: Tips für den Notfall

Dr. med. Rosemarie Lingscheidt-Schmidt

Wenn der Sommer nicht mehr weit ist, fürchten sich viele Menschen vor Zeckenbissen. Wer sich dabei mit Borrelien infiziert, muß mit unangenehmen Folgen rechnen. Umso wichtiger sind die rechtzeitige Diagnose und die fachkundige Behandlung durch den Arzt. Doch die Betroffenen können auch selbst dazu beitragen, das Erkrankungs-Risiko zu senken.

Arzneien auf dem Prüfstand

Freispruch für Kava-Kava!

Ein Plädoyer von Dr. med. Volker Schmiedel

Ende letzten Jahres hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) beschlossen, die Zulassung für Kava-Kava zu widerrufen. Eine Substanz, die sich in der Naturheilkunde als Mittel gegen Angstzustände millionenfach bewährt hat, wäre damit vom Markt. Beim BfArM gingen 24 Berichte über Verdacht auf unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kava-Kava-Präparaten ein, darunter ein Todesfall. Also ein neuer Arzneimittelskandal, diesmal durch ein „harmloses“ Naturpräparat? Ja und nein!

Bärlauch

Geruchlose Alternative zum Knoblauch

Peter Mayr, Diplom-Diätküchenmeister

Der Bärlauch (Allium ursinum) ist eng mit dem Knoblauch verwandt und wird auch als Wildknoblauch bezeichnet. Bei uns wächst er in feuchten Laubwäldern und an schattigen, feuchten Plätzen, auch in Hausgärten. Schon von weitem erkennt man ihn an seinem intensiven knoblauchartigen Duft. Die Blätter pflückt man vor der Blüte im Mai. Die kleinen, zarten Blätter schmecken besonders fein. Je älter und damit größer die Blätter sind, desto weniger intensiv ist ihr Geschmack. Die Blüten sind ungenießbar.

Alternative Süßungsmittel

Kein Zuckerschlecken mit Honig, Dicksaft & Co

Dipl. oec. troph. Ulrike Berges

Die angeborene Vorliebe für Süßes war sinnvoll, als der Mensch noch als Jäger und Sammler unterwegs war. Denn in süßen, reifen Früchten der Natur stecken auch Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Doch seit es industriell hergestellten Zucker gibt, stimmt die Schlußfolgerung „Es ist süß, also gut für mich“ nicht mehr. Die Hersteller zahlreicher alternativer Süßungsmittel werben mit natürlicher, gesunder Süße und Genuß ohne schlechtes Gewissen. Was ist dran an den Versprechungen?

Musiktherapie

Heilen mit Klang und Improvisation

Wolfgang Bossinger, Dipl.-Musiktherapeut

Die Beziehungen von Musik und Medizin reichen bis weit zurück in die Menschheitsgeschichte. In vielen Heilungszeremonien stand die Musik im Mittelpunkt. Doch auch moderne Menschen können die heilenden Wirkungen von Melodien, Rhythmen und Harmonien erfahren, denn in jedem menschlichen Leben ist Musik von Anfang an „da“ und wirkt. Wolfgang Bossinger schildert die Bedeutung von Musik für unser Leben und die Ansätze und Vorgehensweisen der Musiktherapie.

Emanuel Felke und seine Kur

Wellness: Der Lehmpastor macht’s vor

Dr. med. Axel Bolland

Eine ganzheitliche Therapie – Seelsorge inklusive – schuf vor mehr als 100 Jahren Emanuel Felke. Der Pfarrer kombinierte, was er an Nützlichem in der Naturheilkunde vorfand, zu einer erfolgreichen Methode. Er machte die Irisdiagnose populär und die Komplexmittelhomöopathie hat er mitbegründet. Doch bekannt blieb Felke bis heute als der „Lehmpastor“. Seine Heilerde-Kur ist immer noch gefragt.

Mundgeruch

Den Kontaktkiller am richtigen Ort bekämpfen

Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch

Mundgeruch macht uns alle zu Betroffenen: Die einen riechen aus dem Mund, die anderen müssen es ertragen. Viele Menschen glauben, die Ursache des Problems liege im Verdauungstrakt. Besonders unter Naturheilkundlern ist diese Auffassung weit verbreitet. Auch Dr. Wolfgang Koch, Zahnarzt und Ganzheitsmediziner, war früher davon überzeugt. Forschungen und die eigene praktische Tätigkeit haben ihn eines Besseren belehrt.

Psychische Überlastung

Streß? Eine Frage der Einstellung

Dr. med. Wolf-Jürgen Maurer

Streß ist in westlichen Gesellschaften zu einem „kollektiven Schicksal“ geworden. Er untergräbt Freundschaften, Ehen, Familien – und unsere Gesundheit. Hektik bestimmt das Leben, der Arbeitsdruck steigt, Mehrfachbelastungen nehmen zu, gesellschaftliche Beziehungen werden anonymer. Die Gründe sind also bekannt. Wirklich? Die größte Streßursache sind wir doch häufig selbst!

Wie wirkt das? Naturheilkundlich orientierte Patienten stehen schulmedizinischen Arzneimitteln oft skeptisch gegenüber. Andere Kranke haben eher übersteigerte Erwartungen. Viele Vorurteile beruhen auf mangelnder Information. Um Klarheit zu schaffen, stellen wir in loser Folge die am häufigsten verordneten Arzneimittel vor:

Beta-Blocker

Dr. med. Volker Schmiedel

Der Beta-Blocker ist zum Symbol für eine leistungsorientierte Gesellschaft geworden. Viele Manager sind stark im Streß, haben einen Bluthochdruck oder bereits den ersten Herzinfarkt hinter sich, so daß sie einen Beta-Blocker als Herzschutz benötigen (oder zu benötigen glauben). Weil neben Managern auch viele Normalbürger unter ähnlichen Symptomen oder Erkrankungen leiden, sind Beta-Blocker zu einer der wirtschaftlich erfolgreichsten Medikamentengruppen avanciert.

Frühjahrskur mit Wildkräutern

Frisches Grün weckt die Lebensgeister

Brigitte Walde-Frankenberger

Die Frankfurter Grüne Soße war die Leibspeise des Dichters Johann Wolfgang von Goethe. Der Herr Geheimrat wird gewußt haben, warum: Frühjahrskräuter spenden viel Energie. Mit der aufsteigenden Sonne erwacht im März die Natur. Wer jetzt hinaus geht und wilde Gänseblümchen oder Schlüsselblumen, Sauerampfer oder Brennesseln sammelt, erhält die idealen Zutaten für eine schmackhafte und vitalstoffreiche Kur.

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