Norsan
Infektanfälligkeit

So trotzen Sie dem Angriff der Viren

Dr. med. Burkhard Flechsig

Wenn Sie mehrmals im Jahr Schnupfen bekommen und von einer Erkältung in die nächste schliddern, sind sie infektanfällig. Vielfach betrifft dies nur die Atemwege, manchmal aber auch den Verdauungstrakt. Meist sind Viren im Spiel, gegen die Antiobiotika nichts ausrichten. Hier ist es besser, auf unterdrückende Mittel ganz zu verzichten und das Immunsystem mit natürlichen Maßnahmen zu stärken.

Darmpilze

Tödliche Parasiten oder harmlose Schmarotzer?

Dr. med. Rainer Matejka

Pilze kommen an vielen Stellen des menschlichen Körpers vor, an Haut, Haaren und Nägeln ebenso wie in der Mundhöhle oder im Darm. Solange das Immunsystem stabil ist, richten die Mikroorganismen kaum Schaden an. Einer von ihnen, Candida albicans, wird jedoch für zahlreiche Krankheiten verantwortlich gemacht. Was es zu bedeuten hat, wenn der Hefepilz im menschlichen Darm nachzuweisen ist, darüber wird in der Fachwelt nach wie vor gestritten.

Osteoporose und Arthrose

Salze statt Säure und Gymnastik statt Gips

Hans-Heinrich Jörgensen

In der Schulmedizin wird so getan, als seien Osteoporose und Arthrose furchtbare Volksseuchen, an denen jeder irgendwann erkrankt. Zwar ist der altersbedingte Substanzverlust genauso unvermeidlich wie Abnutzung an den Gelenken. Die Frage ist nur: Warum trifft es die eine mit 70, den anderen mit 90? Hans-Heinrich Jörgensen hat in seiner langjährigen Praxis Antworten darauf gefunden und entsprechende Therapiekonzepte entwickelt.

Die Weidenrinde

Stark gegen Rheuma und Kopfschmerzen

Dipl. oec. troph. Roland Possin

Die Nachfrage nach nebenwirkungsarmen Schmerzmitteln bei chronischen Erkrankungen wie Rheuma steigt. Ein Therapeutikum, das schon in Altertum und Mittelalter genutzt wurde und zwischenzeitlich fast in Vergessenheit geriet, drängt sich wieder in den Vordergrund. Untersuchungen bestätigen, daß berühmte Ärzte von Hippokrates bis Paracelsus diese Pflanze mit Recht schätzten: die Weidenrinde. Sie liefert offenbar mehr als „nur“ den Ausgangsstoff des „Aspirin“.

Fußreflexzonenarbeit bei Rheuma und Hüftproblemen

Sanfter Druck auf wunde Punkte

Hanne Marquardt

Die Behandlungserfolge der Fußreflexzonen-Therapie bei chronischen Schmerzen von Muskulatur und Gelenken sind teilweise verblüffend. Das Verfahren geht auf Dr. William Fitzgerald (USA) zurück, der Ende des 19. Jahrhunderts von den Indianern Kenntnisse über die Fußbehandlung erwarb. Wiederentdeckt und weiterentwickelt wurde die Reflexzonentherapie von Hanne Marquardt. Für den Naturarzt beschreibt sie Grundzüge der Therapie anhand von zwei Beispielen aus ihrer Praxis.

Fersenprobleme

Schritt für Schritt wieder gut zu Fuß

Dr. med. Emmerich Verderber

Kaum ein menschliches Körperteil wird so vernachlässigt wie die Füße. Schon im Jugendalter kommt es manchmal zu krankhaften Veränderungen. Besonders anfällig ist die Ferse. Millionen Menschen leiden unter dem sogenannten Fersensporn oder Reizungen der Achillessehne. Dr. med. Emmerich Verderber nennt die möglichen Ursachen von Fersenschmerzen und sagt Ihnen, wie Sie sich auf sanftem Wege davon befreien.

Raumklima

Lassen Sie die dicke Luft raus!

Dipl.-Ing. Thorsten Schütze

Der Mensch in Deutschland verbringt rund 90 Prozent seiner Freizeit in geschlossenen Räumen. Somit hat das Raumklima großen Einfluß auf sein Wohlbefinden. Neben Hausstaub, Milben und chemischen Schadstoffen belasten vor allem Feuchtigkeit und Schimmel die Luft.

Tennisellbogen

Alles im Griff mit Wickeln und Eis

Rainer Pflaum

Man muß nicht unbedingt Boris Becker heißen, um zu wissen, was ein Tennisellbogen ist. Auch viele Freizeitsportler und alle diejenigen, die Handgelenk und Unterarm inseitig belasten, gehören zu den Leidtragenden. Damit die Schmerzen nicht chronisch werden, heißt es rechtzeitig gegensteuern. Wenn Schonung allein nicht ausreicht, um die Beschwerden zu lindern, helfen physiotherapeutische Maßnahmen weiter.

Wie wirkt das? Naturheilkundlich orientierte Patienten stehen schulmedizinischen Arzneimitteln oft skeptisch gegenüber. Andere Kranke haben eher übersteigerte Erwartungen. Viele Vorurteile beruhen auf mangelnder Information. Um Klarheit zu schaffen, stellen wir in loser Folge die am häufigsten verordneten Arzneimittel vor:

Beta-Blocker

Dr. med. Volker Schmiedel

Der Beta-Blocker ist zum Symbol für eine leistungsorientierte Gesellschaft geworden. Viele Manager sind stark im Streß, haben einen Bluthochdruck oder bereits den ersten Herzinfarkt hinter sich, so daß sie einen Beta-Blocker als Herzschutz benötigen (oder zu benötigen glauben). Weil neben Managern auch viele Normalbürger unter ähnlichen Symptomen oder Erkrankungen leiden, sind Beta-Blocker zu einer der wirtschaftlich erfolgreichsten Medikamentengruppen avanciert.

Frühjahrskur mit Wildkräutern

Frisches Grün weckt die Lebensgeister

Brigitte Walde-Frankenberger

Die Frankfurter Grüne Soße war die Leibspeise des Dichters Johann Wolfgang von Goethe. Der Herr Geheimrat wird gewußt haben, warum: Frühjahrskräuter spenden viel Energie. Mit der aufsteigenden Sonne erwacht im März die Natur. Wer jetzt hinaus geht und wilde Gänseblümchen oder Schlüsselblumen, Sauerampfer oder Brennesseln sammelt, erhält die idealen Zutaten für eine schmackhafte und vitalstoffreiche Kur.

Keine Angst vor harten Schalen

Rund zwei Millionen Deutsche nutzen Kontaktlinsen, und die Zahl der Linsenträger steigt weiter. Allerdings, gegenüber anderen Ländern, etwa den Vereinigten Staaten, ist die Bundesrepublik fast noch ein „Entwicklungsland“. Vor allem ältere Menschen haben Angst vor den kleinen „Fremdkörpern“. Manche geben nach ersten schlechten Erfahrungen auf. Dr. med. Reinhard Küstermann erläutert die unterschiedlichen Systeme und erklärt, wie Probleme vermieden werden können.

Feldsalat

Vom Unkraut zum Gourmet-Blättchen

Peter Mayr, Diplom-Diätküchenmeister

Feldsalat (Valerianella olitoria) ist unter vielen Namen bekannt, zum Beispiel Rapunzel, Acker- oder Wintersalat. In der Schweiz heißt er aufgrund seines nußartigen Geschmacks auch Nüßlisalat, die Österreicher nennen ihn Vogerlsalat. Er entstammt der Familie der Baldriangewächse. Auf Äckern, Gartenland, an Wegrändern, Hecken, Zäunen und Bahndämmen, besonders auf feuchten, lehmigen oder kalkhaltigen Böden wächst der Feldsalat wild. Früher galt er als lästiges Unkraut. Ab dem Mittelalter wurde die Pflanze gesammelt und gewann so als winterliches Blattgemüse an Bedeutung. Der erwerbsmäßige Anbau … weiterlesen

Osterbräuche

Fasten und feiern rund ums Ei

Dipl. oec. troph. Karin Possin

Ostern ohne bunt gefärbte Eier – einfach unvorstellbar. Doch kaum jemand weiß, woher diese Tradition stammt und was sie ursprünglich bedeutet. Bei der einen Familie steht traditionell ein Osterzopf auf dem Frühstückstisch, bei anderen ein gebackenes Lamm. Jede Region Deutschlands hat ihre eigenen Speisen an diesen Feiertagen, je nachdem, ob sie katholisch oder evangelisch geprägt ist.

Eßgewohnheiten

Mit List und Lust den inneren Schweinehund überwinden

Dr. oec. troph. Claudia Gölz

Haben Sie sich nicht auch schon einmal gefragt, wieso einige Ärzte rauchen oder manche Ernährungsberaterinnen dauernd Süßigkeiten essen? Eigentlich sollte gerade diesen Berufsgruppen bekannt sein, daß so etwas nicht gesund ist. Doch viele sind über das Thema Gesundheit gut informiert und schaffen es trotzdem nicht, das Wissen für sich selbst umzusetzen. Warum ist es so schwer, sein Eßverhalten dauerhaft zu ändern?

Was mir geholfen hat

Darmpilze lösten Pollenallergie aus

Martina Müller

Innerhalb von wenigen Stunden war die Nase komplett zu und die Augen tränten unaufhörlich: Martina Müller litt erstmals in ihrem Leben unter einer Pollen-Allergie. Nach einigen Wochen war die 42jährige völlig niedergeschlagen. Eine Heilpraktikerin traf anhand der weiß belegten Zunge die richtige Diagnose und fand den erfolgreichen Heilungsweg.

Anti-Aging-Tips des Ayur-Veda

Jung bleiben mit Öl, Butter und Wasser

Dr. phil. Karin Pirc

Der Wunsch nach einem langen, gesunden Leben ist so alt wie die Menschheit selbst. Er hat selbstverständlich eine bedeutende Rolle in allen traditionellen Heilsystemen. Der Sanskrit-Begriff Ayur-Veda bedeutet übersetzt das „Wissen vom Leben“ (ayu=Leben, veda=Wissen). Er läßt sich aber auch als „Wissenschaft vom langen Leben“ verstehen. Das mehr als 2500 Jahre alte Heilsystem aus dem Himalayagebiet geht von der Ganzheit von Körper, Seele und Geist aus. Es nutzt seit alters her eine große Menge verschiedener natürlicher Verfahren, um die Gesundheit … weiterlesen

Nebenwirkungen pflanzlicher Heilmittel

Damit sanfte Medizin nicht gefährlich wird

Dr. med. Ulrike Novotny

Die Behandlung mit Heilkräutern gilt als „sanfte“ Medizin. Dennoch können auch pflanzliche Mittel Nebenwirkungen bis hin zu lebensbedrohlichen Organkrankheiten auslösen. In den letzten zehn Jahren stieg der Verbrauch an Phytopharmaka und pflanzlichen Nahrungsergänzungen um mindestens das Fünffache an. Die Kenntnisse über ihre Neben- und Wechselwirkungen folgen nur allmählich diesem Trend. Dr. med. Ulrike Novotny nennt problematische Inhaltsstoffe, schildert typische Folgen und gibt Ratschläge für einen vernünftigen Umgang mit Heilpflanzen.

Gesunde Darmflora nach Antibiotika

Dr. med. Rainer Matejka

Der Zustand der Darmflora wirkt sich auf die Stoffwechsel- und Immunleistung des Verdauungstraktes nachhaltig aus. Gesunde Darmkeime können durch zahlreiche Einflüsse geschädigt werden. Besonders nachteilig wirken sich Antibiotika und andere Pharmaka (Säureblocker, Cortisonpräparate), ferner Schwermetalle (zum Beispiel aus Amalgamplomben) sowie psychische Traumata aus. Immer mehr Patienten fragen, welche Möglichkeiten bestehen, während und nach einer Antibiotika-Behandlung die gesunde Darmflora zu schützen.

Anatomie und Physiologie des Darms

Der Darm – mehr als ein Passage-Rohr

Dr. med. Rainer Matejka

Herz, Lunge, Leber, Niere – prominente Organe gibt es reichlich. Der Darm gehörte lange Zeit nicht dazu. Die meisten Menschen hatten nur vage Vorstellungen von diesem „Rohr“, durch das die Nahrung „halt hindurch muß“. Doch mehr und mehr hat sich gezeigt, wie wichtig der Darm ist: Er stellt mit einer Oberfläche von zirka 300 Quadratmetern das mit Abstand größte Kontaktorgan des Menschen zur Außenwelt dar. Hier entscheidet sich, welche Bestandteile des Nahrungsbreis verwertet oder als unverdauliche Stoffe ausgeschieden werden. Außerdem … weiterlesen

Alternative Zahnmedizin

Herdsanierung oder Gebißverstümmelung?

Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch, Vorstandsmitglied der Internationalen Gesellschaft für Ganzheitliche Zahn-Medizin (GZM)

Viele Menschen kehren der Schulmedizin den Rücken und wenden sich ganzheitlichen Methoden zu. Zwei Experten streiten an dieser Stelle über Sinn und Unsinn alternativer Zahnheilkunde. Einig sind sie sich über die Existenz vielfältiger Wechselbeziehungen zwischen Mund- und Allgemeingesundheit. Die Diagnose- und Therapiemethoden der sogenannten Biologischen Medizin werden jedoch unterschiedlich bewertet.

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