Chronische therapieresistente Durchfälle

Bakterien und Vitamine gegen Pilze und Allergien

Dr. med. Sorin Schirmer

Chronische Durchfälle können den Darm dauerhaft schädigen und das Immunsystem schwächen. Die Ursachen sind meist vielfältig, eine exakte Diagnose fällt selbst erfahrenen Therapeuten schwer. Zum Glück kommen ernstzunehmende Entzündungen oder gar Tumoren nicht so häufig vor wie Parasiten, Pilzbefall oder Allergien. Dr. med. Sorin Schirmer schildert ein Beispiel aus seiner Praxis und weist den Weg zu einer ganzheitlichen Therapie.

Jodprophylaxe für alle

Jodierte Lebensmittel: Gefahr oder Schutz?

Prof. Dr. habil. Gerhard Jahreis, Institut für Ernährungswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universit Jena.

Die Schilddrüse benötigt Jod, um Thyroxin und Trijodthyronin herzustellen. Diese Hormone bestimmen unser Energienievau und unseren Stoffwechsel, sie fördern Wachstum und Entwicklung – und zwar schon im Mutterleib –, sie beeinflussen Körpertemperatur und Muskeltätigkeit und wirken auf andere Hormonsysteme. Ohne Jod ist menschliches Leben also nicht denkbar.

10 Tips bei Verstopfung

Dr. med. Petra Bracht

Verstopfung ist die Verdauungsstörung Nummer eins. Viele Menschen kämpfen fast täglich mit ihrem Stuhlgang und erhalten die unterschiedlichsten Ratschläge. Etwa neun Millionen nehmen Abführmittel, die das Problem auf Dauer jedoch verschlimmern. Sie haben sich damit abgefunden, regelmäßig Pillen zu schlucken und machen sich keine weiteren Gedanken über Alternativen. Doch die gibt’s.

Wieder selbständig mit Ergotherapie

Connie Koesling

Die Ergotherapie soll seelisch Kranken, Körperbehinderten oder auch Menschen nach einem Unfall oder Schlaganfall helfen, sich psychisch und physisch im Alltag zurechtzufinden. Ergotherapeuten arbeiten mit Rheumatikern ebenso wie mit Krebskranken, mit Kindern wie mit alten Patienten. Trotz mancher Unterschiede haben alle Betroffenen aber eines gemein: Sie sind durch ihr Leiden stark eingeschränkt und müssen ein selbständiges Leben erst wieder lernen.

Kampf dem Chaos im Zucker- und Fettstoffwechsel

Die effektivste Behandlung des metabolischen Syndroms

Dr. med. Bernd Döring

Der Begriff „metabolisches Syndrom“ klingt kompliziert und läßt an eine ganz ausgefallene Krankheit denken. Davon betroffen sind jedoch sehr viele: die meisten der vier bis fünf Millionen Typ-II-Diabetiker in Deutschland ebenso wie viele Übergewichtige, die – noch – nicht an Diabetes leiden. Beim metabolischen Syndrom kommen einige Risikofaktoren zusammen, insofern ist das Problem tatsächlich kompliziert. Und doch ist die Basistherapie sehr einfach, vorausgesetzt, die Patienten sind zur Therapie bereit.

Gesundheitspolitik

Reform – ab zum Notfall-Chirurgen

Dr. med. Rainer Matejka

„Unser deutsches Gesundheitswesen ist gut!“ So beginnt die Bundesgesundheitsministerin etliche ihrer Reden. Im Hinblick auf die rasche Erreichbarkeit ärztlicher Hilfe für jedermann hat sie recht. Hier ist unser System sogar sehr gut. Auch die breite Palette ambulanter und stationärer medizinischer Angebote sucht ihresgleichen. Dennoch zeigen sich erhebliche Defizite in wichtigen Bereichen, ein merkwürdiges Nebeneinander von Überangebot, Mangel und Desorganisation. Wir brauchen ein deutlich kostengünstigeres Gesundheitswesen, das anders organisiert und medizinisch-inhaltlich modifiziert werden muß.

Die 5 x 5 besten Tips gegen Kopfschmerzen

Dr. med. Jan Brand, Prof. Dr. oec. troph. Ines Heindl, Dr. med. Rainer Matejka, Dr. med. Volker Schmiedel, Dr. med. Claus Schulte-Uebbing

Formen und Ursachen von Kopfschmerzen sind vielfältig, und auch die Therapie ist relativ kompliziert. Trotzdem bringen oft schon einfache Maßnahmen spürbare Besserung, sofern keine schwere Grunderkrankung hinter den Beschwerden steckt. Die Naturheilkunde bietet zwar keine Patentrezepte, aber ebenso praktische wie wertvolle Hilfen. Fünf erfahrene Ärzte stellen hier ihre besten Tips gegen Kopfschmerzen vor.

Die richtige Zahnpflege

Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch

Gute Mundhygiene ist eine wesentliche Voraussetzung für die Gesunderhaltung von Zähnen und Zahnfleisch. Wie aber sieht die richtige Pflege in der Praxis aus? Welche Hilfsmittel sind sinnvoll und wie (oft) müssen sie angewendet werden? Das Angebot ist mittlerweile für den Laien kaum noch zu überschauen. Und die Werbebotschaften, die wirksame Vorbeugung vor Karies oder Parodontose versprechen, verwirren mehr als sie aufklären. Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch bringt Ordnung ins Chaos und sagt Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Afterjucken – mehr als ein lästiges Symptom

Anita Kraut-Fischer

Das Problem ist den meisten Menschen peinlich: Wenn es am After juckt, ist man froh, wenn andere nichts davon merken. Also, Pobacken zusammenkneifen! In den eigenen vier Wänden oder unter der Bettdecke wird dafür umso heftiger gekratzt. Doch das hilft nur vorübergehend und schädigt die Haut. Wer Heilung wünscht, muß die Ursachen behandeln. Neben Hämorrhoiden, Parasiten und falscher Ernährung können auch seelische Faktoren eine Rolle spielen.

Übergewicht

Zehn gewichtige Abspeck-Regeln

Dr. med. Volker Schmiedel

Mit Sensationsmeldungen und Wundermitteln kann Naturarzt-Autor Dr. Volker Schmiedel nicht aufwarten. Seine 10 goldenen Diät-Regeln sind völlig unspektakulär. Und weil sich nichts damit verdienen läßt, redet kaum einer davon. Ein weiterer Nachteil: Es wird Sie eigene Anstrengung kosten, die Ratschläge in die Praxis umzusetzen. Dafür sind die Vorteile unbezahlbar: Es liegt allein in Ihrer Hand, ob Sie Ihr Gewicht dauerhaft in den Griff kriegen.

Schlankheitschips und Vitaminpillen

Das Geschäft mit den Wundermitteln

Interview mit Dr. rer. nat. Gregor Huesmann

Das Geschäft mit der Gesundheit läuft auf Hochtouren. Jeder dritte Bundesbürger greift zu Nahrungsergänzungsmitteln, darunter eine Vielzahl von dubiosen Produkten. Glaubt man den Versprechungen der Hersteller, wirken manche davon wahre Wunder. So soll Apfelessig gegen Übergewicht helfen und Aloe-Vera-Saft bei Diabetes. Doch was taugen die Präparate wirklich? Der Naturarzt sprach mit dem Apotheker Dr. rer. nat. Gregor Huesmann über die Heilerwartungen der Käufer und die Werbetricks der Industrie.

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Frei von Schmerzen ohne Kortison

Dr. med. Hartmut Dorstewitz

Am Anfang fühlt es sich wie eine Magen-Darm-Infektion oder ein Reisedurchfall an. Doch wenn die Beschwerden anhalten, kann auch eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED) dahinterstecken. Dann bleiben die Krankheitssymptome selten auf den Darm beschränkt – das Allgemeinbefinden verschlechtert sich teilweise dramatisch. Die Schulmedizin kann akute Schübe, vor allem beim ersten Mal, erfolgreich verkürzen, doch oft ändert sie wenig am weiteren Verlauf der Erkrankung.

Für den Urlaub gerüstet

Die kleine Reiseapotheke

Dr. med. Rainer Matejka

Der Umfang einer Reiseapotheke richtet sich nach dem angestrebten Reiseziel. Bei Aufenthalten in Mitteleuropa genügen wenige Mittel, um sich vor allem am Wochenende oder nachts helfen zu können. Weitere Arzneien sind fast überall in Apotheken erhältlich. Anders ist die Ausgangslage bei Fernreisen. Vor allem in den Tropen sollte die Reiseapotheke besser bestückt sein und auch einige Notfallpräparate enthalten. Naturheilmittel allein reichen hier in der Regel nicht aus.

Diagnose Krebs: Messer oder Mistel?

Hans-Heinrich Jörgensen

„Messer oder Mistel?“ – mit dieser Frage wird der Naturarzt immer wieder konfrontiert. Dahinter verbirgt sich die Frage, ob sich das Schreckgespenst Krebs nicht auch sanfter als mit Operation, Strahlen- oder Chemotherapie vertreiben läßt. Und dahinter wiederum steht die Angst vor dem Sterben. Doch die Diagnose „Krebs“ ist kein Todesurteil. Etwa die Hälfte aller diagnostizierten „bösartigen“ Erkrankungen wird heute kurativ behandelt, das heißt geheilt. Von der Schulmedizin – mit Hilfe der Naturheilkunde.

Aus der ärztlichen Praxis

Erfolg bei Schuppenflechte durch gute Detektivarbeit

Dr. med. Jürgen Freiherr von Rosen

Frau Bauer (Name geändert) war Anfang 30 als sie erstmals in meine Praxis kam und mich um Hilfe bei der Behandlung ihrer Schuppenflechte bat. Sie litt seit sieben Jahren an diesen typischen Hauterscheinungen. Die schuppige, rot entzündete Haut bedeckte ihre Ellbogen, die Knie und Füße, das Gesäß und Stellen hinter dem Ohr. Auch ihr Vater sei damit belastet, erzählte mir die junge Frau, sie hätte es wohl von ihm geerbt. Was zu dieser These nicht so richtig paßte: Die Erkrankung … weiterlesen

Was mir geholfen hat

Schwindel: gezielte Ruckbewegungen stoppten Attacken

Immer häufiger litt Doris Molénat aus der südwestfranzösischen Stadt Dax unter Schwindelattacken. Erst wurde eine Virusinfektion vermutet, schließlich diagnostizierte ein Hals-Nasen-Ohrenarzt aber einen Lagerungsschwindel und konnte die Anfälle stoppen.

Leichte Küche für den Sommer

Peter Mayr, Diplom-Diätküchenmeister

Die Natur beschenkt uns in der Sommerzeit mit einer Fülle von verschiedenen Salaten, Gemüsen, Kräutern, Beerenfrüchten sowie Obst. Richtig ausgewählt und zubereitet unterstützen diese Lebensmittel unsere Gesundheit und helfen dabei, die heißen Tage ohne Hitzestreß zu überstehen.

Nur in Spuren wertvoll

Eisen, Zink, Selen: Wer braucht wieviel?

Dr. oec. troph. Claudia Müller

Wie bei Vitaminen ist unser Körper auch bei den Spurenelementen auf die Zufuhr mit der Nahrung angewiesen. Denn sie sind lebensnotwendig, und unser Organismus kann sie nicht selbst bilden. Wie bei den Vitaminen stellt sich daher die Frage: Reicht die Zufuhr mit der Nahrung aus? Eisen-, Zink- und Selenpräparate sind unter den Spurenelementen die „Renner“ im Bereich Selbstmedikation. Nützt oder schadet die Nahrungsergänzung? Wozu braucht der Körper diese Mineralstoffe überhaupt?

Aprikose

Die Karotte des Obstgartens

Peter Mayr, Diplom-Diätküchenmeister

Der dem Pfirsichbaum ähnliche Aprikosenbaum (Prunus armeniaca) gehört zur Familie der Rosengewächse. Ursprünglich stammt er aus Ostasien. Heute finden sich größere Anbaugebiete in der Gegend von Mainz, in Ungarn, Italien und Nordamerika. Der Aprikosenbaum verlangt sehr warmes und feuchtes Klima. Der Gartenfreund pflanzt ihn am besten als Spalierbaum, möglichst geschützt durch eine Mauer. Die weißen, einzeln oder zu zweit stehenden Blüten entfalten sich im März und April als erste von allen Obstbaumblüten. Die Frucht ist rundlich und samtig behaart, das … weiterlesen

Prickelnd wie Sekt: der Wasserkefir

Dipl. oec. troph. Karin Possin

Vor allem in Osteuropa ist der Wasserkefir seit langem bekannt. In den vergangenen Jahren hielt er auch Einzug in bundesdeutsche Haushalte. Die Herkunft des Gärgetränkes läßt sich nicht eindeutig klären, über allen Zweifel erhaben ist nach Meinung von Liebhabern aber sein Geschmack: wie Sekt. Außerdem soll Wasserkefir die Vitalität steigern und bei regelmäßigem Konsum diverse Beschwerden lindern. Ein großes Versprechen.

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