Naturarzt 8/2019

Der Naturarzt erscheint monatlich als Gesundheitsratgeber für Laien und Therapeuten. Er tritt ein für den weitgehenden Verzicht auf pharmazeutische Produkte mit ihren oft gefährlichen Nebenwirkungen. Er spricht die Sprache der Patienten und erklärt Beschwerden und Symptome im Zusammenhang. Der Naturarzt ist unabhängig, frei von Einflüssen der pharmazeutischen Industrie und zeigt Ihnen, wie Sie auf natürliche Weise gesund und leistungsfähig bleiben oder werden.

Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen

So stärken Sie ein schwaches Herz

Dr. med. Rainer Matejka

Seit Jahrzehnten versterben die meisten Deutschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Im Mittelpunkt steht die Herzschwäche (Herzinsuffizienz): Das Herz ist dann nicht mehr in der Lage, den Organismus mit ausreichend Blut zu versorgen. Welche Therapien das Herz stärken, und wie die Naturheilkunde Unterstützung leistet, erklärt Naturarzt-Chefredakteur Dr. med. Rainer Matejka.

Klare Flüssigkeit für ganze Immunkraft

Natürliche Pflege für Ihr Lymphsystem

Marianne Porsche-Rohrer, Apothekerin und Heilpraktikerin

Kommt die Rede auf die Organsysteme des menschlichen Körpers, wird „Flüssiges“ zumeist vernachlässigt: Blut, Liquor, Intrazellularflüssigkeit und Lymphe fristen ein Schattendasein. Dabei kann ohne diese besonderen Säfte kein Leben ent- und bestehen. Das lymphatische System ist als wichtiger Teil des Immunsystems maßgeblich für die Abwehr von Krankheitserregern verantwortlich. Kränkelt es, bröckelt auch unser Immunschutz. Gerade die Naturmedizin bietet vielerlei Ansätze, mit denen sich das Lymphsystem päppeln und pflegen lässt.

Der Vagus – ein sonderbarer Hirnnerv

Datenautobahn zwischen Kopf- und Bauchhirn

Sebastian Bartning, Heilpraktiker

Der Vagus ist der zehnte von zwölf Hirnnervenpaaren. Diese werden so genannt, weil sie direkt aus speziellen Nervenzellansammlungen im Gehirn entspringen – zumeist im Hirnstamm. Andererseits wird der Vagus auch mit dem Bauchhirn assoziiert, soll Magenschmerzen auslösen und Schmetterlingsgefühle verursachen. Ist er dann nicht eher ein Bauchnerv? Das nicht, aber er nimmt eine Sonderstellung ein, weil er vom Stammhirn durch den Hals, Brustkorb, Bauchraum und Becken „vagabundiert“ und schließlich wieder an seinen Ursprung zurückkehrt. Er bildet so die überlebenswichtige Darm-Hirn-Achse.

Herzgespannkraut

„Löwenschwanz“ beruhigt nervöses Herz und Magen

Ursel Bühring, Heilpraktikerin

Ursprünglich aus Asien stammend, wird das pflegeleichte Herzgespann schon lange in europäischen Kräutergärten kultiviert. Die Volksmedizin setzt es bei Magendrücken und Herzbeschwerden ein. Neue Studien bestätigen diese Wirkung: Der Herzmuskel wird besser durchblutet, und das Herz schlägt langsamer. Auch gegen Ängste scheint das Kraut zu wirken.

Sport für ein gesundes Herz

So senken Sie Ihr Herz-Kreislauf-Risiko

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Dr. Sportwiss. Christoph Raschka

Dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen in den heutigen Industrienationen die mit Abstand häufigste Todesursache sind, müsste nicht so sein. Zahlreiche Studien belegen einen engen Zusammenhang zwischen regelmäßiger Bewegung und sinkendem Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Sportmediziner Prof. Raschka erläutert die Studienlage und erklärt, worauf es beim Herz-Kreislauf-Training ankommt.

Naturarzt 7/2019

Der Naturarzt erscheint monatlich als Gesundheitsratgeber für Laien und Therapeuten. Er tritt ein für den weitgehenden Verzicht auf pharmazeutische Produkte mit ihren oft gefährlichen Nebenwirkungen. Er spricht die Sprache der Patienten und erklärt Beschwerden und Symptome im Zusammenhang. Der Naturarzt ist unabhängig, frei von Einflüssen der pharmazeutischen Industrie und zeigt Ihnen, wie Sie auf natürliche Weise gesund und leistungsfähig bleiben oder werden.

Alltagstaugliche Ernährungstrends

Vegan ist nichts für Weicheier

Martina Fontana

Immer neue Ernährungstrends sprechen eine deutliche Sprache: Unsere Ansprüche an die tägliche Kost sind in den letzten Jahren deutlich größer geworden. Natürlich soll sie den Hunger vertreiben, dabei aber bitte auch noch gesund und fit halten. Und auf keinen Fall der Figur schaden, schließlich muss ja auch von außen zu sehen sein, wie hochwertig und aufwändig man „lebensmitteltechnisch“ für sich sorgt!

Eine „alte Gesundheitslehre“

Rohkost im Fokus: Gesund oder nicht?

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

Manche Menschen bezeichnen Rohkost spöttisch als „Hasenfutter“. Dabei profitieren Anhänger dieser Ernährungsform von einer großen Auswahl an Lebensmitteln. Aber was genau ist Rohkost? Wie ist es um ihren Nähr- und Gesundheitswert bestellt? Und genauso wichtig: Gelingt es mit dieser Ernährungsform, schmackhafte Mahlzeiten herzustellen? Ernährungsexpertin Dr. Bettina Pabel klärt auf.

Ernährungstypen: Jedem das Richtige

Dipl. oec. troph. Karin Possin

Seitdem unzählige Ernährungsgurus aufgetaucht sind, die alle die „gesündeste“ Ernährung propagieren, seitdem die Lebensmittelindustrie uns mit Convenience-Produkten und Werbung bombardiert, wird es für den Einzelnen immer schwieriger, sich auf diesem Gebiet noch zurechtzufinden. Helfen kann die traditionelle Typenlehre und ein Gespür für die eigenen Körpersignale.

Ein Fest für die Sinne

Von der einfachen Kunst des Brotbackens

Alexandra Kuchenbaur, Heilpraktikerin

Der Duft von frischem Brot ist einfach unwiderstehlich. Selbstgebacken ist es nicht nur köstlich und gesund: Es erfüllt seinen Erzeuger völlig zu Recht mit großem Stolz. Mit ein paar einfachen Tricks gelingen auch Anfängern erlesene Brote, die erstaunlich schnell zubereitet sind.

Der Zivilisationskrankheit davonlaufen

Diabetes: Weltweit auf dem Vormarsch

Sebastian Bartning, Heilpraktiker

Weltweit leiden immer mehr Menschen an Diabetes. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet, dass sich die Zahl der Betroffenen innerhalb von 35 Jahren vervierfacht habe. Als Grund für diese Entwicklung benennt sie das weltweit zunehmende Übergewicht als Folge unseres heutigen Lebensstils mit ungesunder Ernährung und wenig Bewegung. Hier können wir ansetzen, um den Blutzuckerspiegel wieder zu normalisieren.

Von Quarkwickel bis Zwiebelsaft

Ein Hoch auf unsere bewährten Hausmittel!

PD Dr. med. Rainer Brenke

Viele Krankheiten brauchen nicht gleich das gesamte Arsenal der modernen Medizin, sondern lassen sich auch mit Maßnahmen der „Hausapotheke“ gut behandeln. Selbstverständlich sollte man einschätzen können, ob Hausmittel ausreichen, um einen gegebenenfalls nötigen Arztbesuch nicht zu versäumen und eine ernstere Krankheit zu verschleppen. PD Dr. med. Rainer Brenke stellt bewährte Maßnahmen bei den häufigsten Erkrankungen vor.

Mehr Bewegung hilft gegen die Sitzkrankheit

„Arbeite täglich im Freien bis zum Schwitzen“

Dr. med. Rainer Matejka

Der Titel ist ein Zitat von Hippokrates und bezieht sich ursprünglich auf Gartenarbeit und Bautätigkeit, die „Körper, Geist und Seele“ stärken, obwohl im Nachhinein manche Muskeln (angenehm) zu spüren sind. Für die wenigsten Berufstätigen ist das heute noch „tägliches Brot“. Inzwischen hat sich bereits der Begriff „Risiko Sitzkrankheit“ etabliert. Chefredakteur Dr. Rainer Matejka berichtet über neue Forschungsergebnisse.

Naturarzt 6/2019

Der Naturarzt erscheint monatlich als Gesundheitsratgeber für Laien und Therapeuten. Er tritt ein für den weitgehenden Verzicht auf pharmazeutische Produkte mit ihren oft gefährlichen Nebenwirkungen. Er spricht die Sprache der Patienten und erklärt Beschwerden und Symptome im Zusammenhang. Der Naturarzt ist unabhängig, frei von Einflüssen der pharmazeutischen Industrie und zeigt Ihnen, wie Sie auf natürliche Weise gesund und leistungsfähig bleiben oder werden.

Entgiftungsmethoden auf dem Prüfstand

Zeit für Ausleitung und wirksame Entlastung

Jan Reuter, Apotheker

Ein überlasteter Stoffwechsel kann sich durch viele Symptome zeigen: Allergien, Diabetes, Übergewicht, Rheuma … Gerade die Organe, über die unser Körper Schadstoffe ausleitet, sind überfordert und häufig durch dauerhafte Medikamenteneinnahme gestresst. Die Naturheilkunde rät hier zur „Entgiftung“. Naturarzt-Autor Jan Reuter erklärt aus Apothekersicht, welche Maßnahmen sinnvoll sein können.

F. X. Mayr für die Damen

Wie Frauen die Mayr-Kur für sich nutzen können

Dr. med. Alex Witasek

Spätestens seitdem sich Ende des 20. Jahrhunderts die geschlechtsspezifische Medizin (Gender-Medizin) entwickelt hat, die Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten zwischen Männern und Frauen in Bezug auf Gesundheit und Krankheit untersucht, weiß man, dass Frauen keine „kleineren Männer“ sind. Vielmehr sind sie anfälliger für manche Krankheiten, entwickeln andere Symptome oder reagieren auf Arzneimittel nicht in der gleichen Weise. Warum Frauen von einer F.-X.-Mayr-Kur besonders profitieren, erläutert der Präsident der Gesellschaft der Mayr-Ärzte.

Wenn die Eierstöcke nachlassen

Östrogenmangel schonend ausgleichen

Verena Rosar, Heilpraktikerin

Ob Beginn der Wechseljahre oder Funktionsschwäche der Eierstöcke: Das Absinken des weiblichen Sexualhormons sorgt im Körper für Aufruhr. Schweißausbrüche und Schlafmangel sind die bekanntesten Symptome, derer es zahllose gibt. Nicht jede Frau benötigt deshalb gleich eine Hormontherapie. Belasten die Beschwerden allerdings stark, kann eine Salbenbehandlung mit bioidentischen Hormonen für Linderung sorgen. Hormonexpertin Verena Rosar erklärt, worauf es ankommt.

Unentbehrlich für körperliches und geistiges Wohlbefinden

„Reißfeste“ Nerven dank Vitamin B₁₂

Ernst-Albert Meyer, Fachapotheker

Vitamine sind lebensnotwendige (essenzielle) Verbindungen, die der Körper jedoch nicht selbst produzieren kann. Vitamin B12 spielt eine besonders wichtige Rolle, da nur eine ausreichende Versorgung ein starkes Nervenkostüm und körperliches Wohlbefinden sichert. Nur wenige wissen, dass bestimmte Medikamente seine Aufnahme verhindern können. Fachapotheker Meyer klärt auf, wie Sie Ihre B12-Versorgung sichern.

Naturarzt-Check

Reizdarm: Sind Sie betroffen?

Christian Zehenter, Heilpraktiker

Offiziell gilt das Reizdarmsyndrom nicht als Krankheit. Doch Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung schmälern die Lebensqualität. Wo und wann der nächste Toilettengang möglich ist, kann sich bei allen Vorhaben zur zentralen Frage entwickeln. Doch eine Kombination aus Entspannung und angepasster Ernährung kann Entlastung verschaffen. Der Test eignet sich, wenn noch keine weiteren Darmerkrankungen festgestellt wurden.

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