Naturheilkundlicher Rat

Ist „Einrenken“ gefährlich?

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Benjamin Hartlieb, Osteopath und Heilpraktiker

Alle paar Monate bekomme ich plötzlich Schmerzen an der Wirbelsäule. Mal schießt es mir in den Rücken, ein anderes Mal habe ich einen steifen Nacken. Ich denke, es ist nichts Schlimmes, da die Beschwerden nach einer Weile wieder nachlassen. Mir hilft dann leichtes Dehnen oder Wärme. Wenn es länger dauert, bin ich auch schon zum Arzt gegangen. Er lässt dann meine Wirbel knacken und renkt mich ein. Dazu erhalte ich Schmerzmittel. Dabei möchte ich eigentlich keine Medikamente nehmen. Zusätzlich habe ich Angst, dass beim Einrenken mehr Schaden als Nutzen entsteht und dass die Wirbel noch mehr ausleiern, je häufiger ich es machen lasse. Ist das richtig?

Die von Ihnen beschriebenen Beschwerden deuten auf wiederkehrende Blockierungen hin. Dabei kommt es zu einer schmerzhaften Bewegungseinschränkung einzelner oder auch mehrerer Wirbelsäulengelenke, meist in Verbindung mit einer stark erhöhten Muskelspannung. Eine Blockierung hat zunächst noch nichts mit der Bandscheibe zu tun und heilt in aller Regel auch folgenlos aus. Die Schmerzen sind natürlich unangenehm und können sehr stark ausgeprägt sein. Durch die damit verbundene Schonhaltung werden die Symptome oft verschleppt. Dies möchte Ihr Arzt verhindern, indem er Ihnen ein Schmerzmittel verordnet …

Den Artikel zu dieser redaktionellen Einleitung finden Sie in der Naturarzt-Druckausgabe 2/2020