Aus der naturheilkundlichen Praxis

Makuladegeneration natürlich ausgebremst

Klaus Kleiber, Heilpraktiker
Frau schaut durch 2 gespreizte Finger

Doris H. (62 Jahre) bemerkte über Monate hinweg eine Verschlechterung der Sehkraft des rechten Auges. Der Augenarzt, den sie aufgesucht hatte, diagnostizierte eine trockene Makuladegeneration. Momentan könne er nichts weiter machen, als ihr einige Augen-Vitamine zu verschreiben (siehe dazu auch den Naturarzt-Artikel „Welche Mikronährstoffe dem Auge helfen“ in Ausgabe 7/2009). Familiär bedingt hatte Frau H. schon von der Makuladegeneration gehört und wollte sich deshalb mit dieser Auskunft nicht zufrieden geben. Nun suchte sie nach Alternativen.

Nach einem ausführlichen Erstgespräch und dem Sehtest wurde sie auch mit Hilfe der Optischen Koheränz-Tomographie (OCT) untersucht. Es handelt sich dabei um eine Art Scanner, der auf schonende Weise die Netzhaut abtastet und dabei ein farbiges Bild erstellt. Das Ergebnis zeigte am rechten Auge eine Makuladegeneration und lieferte die Erklärung für den vorhandenen Sehkraft-Verlust von 30 Prozent.

Scanner macht Risiken sichtbar

Jedoch auch beim vermeintlich „guten“ Auge – der Arzt stellte dort eine Sehschärfe von 100 Prozent fest – war auf den hochauflösenden Bildern eine erhebliche Anzahl an Drusen (Einlagerungen von Stoffwechsel-Endprodukten) zu erkennen, die typisch für eine Makuladegeneration sind, aber zum Glück noch keinen Einfluss auf die Sehschärfe genommen hatten. Durch solche Vorboten stand aber die zu erwartende Verschlechterung der Sehkraft auch auf diesem Auge sozusagen auf Messers Schneide.

Als langjährige Naturarzt-Leserin ernährte sich Frau H. sehr gesundheitsbewusst und nahm keine allopathischen Medikamente zu sich. Dadurch waren die Voraussetzungen für eine alternative Behandlung sehr günstig.

Foto: contrastwerkstatt/Fotolia

Den Artikel zu dieser redaktionellen Einleitung finden Sie in der Naturarzt-Druckausgabe 1/2017

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