Mit Homöopathie stellte sich der ersehnte Nachwuchs ein
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Aus der ärztlichen Praxis

Mit Homöopathie stellte sich der ersehnte Nachwuchs ein

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Dipl. Biol. Peter Emmrich M. A., Facharzt für Allgemeinmedizin

Die 33-jährige Helga J. (Name geändert) wünschte sich seit Jahren ein Kind. Sie hatte schon fast alles versucht, was die moderne Medizin zu bieten hat, wenn sich eine Schwangerschaft partout nicht einstellen will: Jahrelange Hormontherapie, In-vitro-Fertilisation (IVF, lateinisch für „Befruchtung im Glas“), gesunde Ernährung, Einschränkung der Genussgifte, Vitamingaben und vieles mehr – nichts half. Eine Endometriose (gutartige Wucherung von Gebärmutterschleimhaut im Bauchraum) wurde durch eine Bauchspiegelung ausgeschlossen. Auch eine Überprüfung der Spermienqualität beim Ehemann blieb unauffällig. Frau J. fühlte sich schuldig und zeigte eine ausgeprägte depressive Verstimmung. Sie stand spürbar unter Druck. Die Schwiegereltern warteten so sehr auf einen heiß ersehnten Stammhalter, der sich partout nicht einstellen wollte.

Tod der Mutter belastete über viele Jahre hinweg

In solchen Fällen rate ich zu einer homöopathischen Erstanamnese, die in der Regel eine Stunde dauert und alle Bereiche (körperlich, seelisch und geistig) des Patienten so genau wie möglich zu erfassen sucht. Mit den auffallenden und individuellen Symptomen, die dabei erhoben werden, versucht man, ein homöopathisches Konstitutionsmittel zu bestimmen, das den Körper in die Lage versetzt, Fehlregulationen zu beheben. Dieses Mittel wird dann über Wochen und Monate in aufsteigenden Potenzen verabreicht …

Den Artikel zu dieser redaktionellen Einleitung finden Sie in der Naturarzt-Druckausgabe 12/2018