Was mir geholfen hat

Nach Herzinfarkt neuer bewegter Lebensstil

Wanderndes Paar

Obwohl sich Erwin Aichinger gesundheitsbewusst und vegetarisch mit Bio-Produkten der Region ernährte, ereilte ihn ein Herzinfarkt. Die Anzeichen erahnte er früh. Ohne Verzögerung bekam er in der Klinik einen Stent. In der Reha wurde ihm sein jahrelanges Bewegungsdefizit bewusst und er änderte seinen Lebensstil.

Im Februar 2014 freute ich mich auf ein ruhiges Wochenende, denn ich hatte ein großes Projekt abgeschlossen. Doch die Nacht auf Samstag verlief alles andere als ruhig. Ein dumpfer Druck im Bereich der Schulterblätter ließ mich keinen Schlaf finden. Durch Gymnastik versuchte ich diese vermeintliche Verspannung loszuwerden, ohne Erfolg.

Herzinfarkt-Zeichen zur rechten Zeit erahnt

Am Morgen erschien ich gerädert zum Frühstück, und meine Frau riet mir, ein Schmerzmittel einzunehmen. Kaum hatte ich die Tablette geschluckt, kam mir der Gedanke, dass ich dadurch vielleicht ein wichtiges Signal meines Körpers unterdrücke und bestand darauf, sofort ins nahe Krankenhaus zu fahren. Die Ambulanzschwester wollte mich in die Orthopädie-Abteilung schicken. Ich weigerte mich und verwies auf den selbst gemessenen Blutdruck von 200/120 mm Hg. Eine nochmalige Messung und ein EKG bestätigten meine insgeheime Befürchtung: Herzinfarkt!

Der herbeigeeilte Oberarzt sagte: „Sie haben Glück, ich bin da, der OP-Saal ist frei – Sie werden gleich versorgt!“ Er suchte den bestmöglichen Zugang zu meinem Herzen, um in der Vorderwandarterie einen Stent zu setzen. Als ich auf der Intensivstation erwachte, war kaum eine halbe Stunde vergangen und ich fühlte mich, als wäre nie etwas geschehen. Auch die panische Angst war verflogen. Ich versuchte nachzuvollziehen, wie es zu dem Infarkt gekommen war, und überlegte, wie ich einen weiteren verhindern könnte.

Foto: Monkey Business Images/Shutterstock

Den Artikel zu dieser redaktionellen Einleitung finden Sie in der Naturarzt-Druckausgabe 8/2016

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