Naturheilkundlicher Rat

Pfeiffer’sches Drüsenfieber

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Dr. med. Karl-Heinz Friese

Seit Kurzem leide ich unter grippe­ähnlichen Symptomen mit heftigen Halsschmerzen und Fieber. Ich dachte, ich hätte mir irgendwo eine Erkältung geholt. Meine Hausärztin klärte mich aber auf, dass ich mich mit Pfeiffer’schem Drüsenfieber angesteckt hätte. Ein Bekannter meinte lapidar, ich solle mir einfach ein Anti­biotikum und ein fiebersenkendes Mittel verschreiben lassen. Davon bin ich nicht so recht überzeugt. Man liest immer wieder von zunehmenden Resis­tenzen der Krankheitserreger gegen Antibiotika und dass Letztere nicht gegen alle Keime eingesetzt werden können. Wie verhält es sich in diesem Fall? Gibt es naturheilkundliche Therapien, die erfolgversprechend sind?

Beim Pfeiffer‘schen Drüsenfieber (infektöse Mononukleose) dürfen Sie auf keinen Fall Antibiotika nehmen, da sich dadurch die Symptome verschlechtern. Dies entspricht auch der offiziellen Lehrmeinung. Die schulmedizinische Leitlinie zur Mono­nukleose besagt, dass es sich dabei um einen viralen Infekt handelt, bei dem der Einsatz von Antibiotika unnötig ist. Auch von fiebersenkenden Mitteln würde ich unbedingt Abstand nehmen, da sie ebenfalls die Symptome verschlechtern. Insgesamt geht es dem Patienten am ersten Tag mit diesen Mitteln zwar besser, langfristig behindern sie aber den Heilungsprozess. Antibiotika werden zwar oft verordnet, aber häufig leider ohne Sinn und Verstand – auch von Kliniken. Wenn Ärzte unsicher sind, dienen Antibiotika meist als Verlegenheitstherapie …

Den Artikel zu dieser redaktionellen Einleitung finden Sie in der Naturarzt-Druckausgabe 11/2019