Naturheilkundlicher Rat

Regenbogenhaut- entzündung

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Annetta Dimitrow, ganzheitliche Augenärztin

Vor ein paar Tagen begannen meine Augen zu brennen und zu tränen. Ich nahm alles wie durch einen Schleier wahr. Ich vermutete, mir einen Zug geholt zu haben, glaubte an eine Bindehautentzündung und suchte meinen Augenarzt auf. Der attestierte mir aber eine Entzündung der Regenbogenhaut (Uveitis). Besteht da ein Unterschied? Und wenn ja, was kann ich für meine Augen naturheilkundlich Gutes tun, damit sie sich möglichst bald wieder erholen?

Es gibt erhebliche Unterschiede zwischen einer Regenbogenhaut- und einer Bindehautentzündung. Während die Bindehautentzündung die äußerste dünne, fast durchsichtige Schleimhaut betrifft, erstreckt sich die Uveitis als Sammelbegriff auf entzündliche Prozesse der inneren Augenanteile bis zur Aderhaut.

Die Uveitis anterior bezeichnet eine Entzündung der Iris (= Regenbogenhaut), gegebenenfalls mit Beteiligung des Ziliarmuskels.

    Die Uveitis intermedia betrifft den Glaskörperbereich.
    Die Uveitis posterior betrifft Ader- und Netzhaut.
    Die Panuveitis umfasst alle genannten Bereiche.

Ferner wird die primäre Uveitis als eigenständige Erkrankung von der sekundären Uveitis unterschieden, die im Rahmen anderer Erkrankungen entsteht. Die Symptome unterscheiden sich ebenfalls.

Bei der Uveitis anterior stehen rote Augen mit Schmerzen und Lichtempfindlichkeit im Vordergrund, bei der intermediären Form geht es mehr um Schleier- und Punktesehen. Bei der posterioren Form hingegen gibt es oft ein uneinheitliches, teils gering ausgeprägtes Beschwerdebild …

Den Artikel zu dieser redaktionellen Einleitung finden Sie in der Naturarzt-Druckausgabe 3/2019