Was mir geholfen hat

Schmalzwickel bei hartnäckigem Husten

Einmachglas, Zwiebeln

Die Erkältung von Dora Maas (Name geändert) fing mit trockenem Husten an, auf den schnell eine Verschleimung folgte. Tiefes Einatmen provozierte Hustenreiz. Der Arzt empfahl Erkältungspräparate mit Salbei, Thymian, Efeu und Inhalationen. Nach sechs Wochen vergeblicher Mühe kamen hilfreiche Tipps: Schmalzwickel, Zwiebel-Honig und Pelargonien-Extrakt.

Es begann mit Schmerzen im Hals und einem trockenen Husten in der Nacht. Schnell setzte ein Krankheitsgefühl ein. Hals und Nase verschleimten. Mit Lindenblütentee, heißer Zitrone und Honig, generell viel Trinken sowie Orangen, einem Wollschal, Mütze und Wollsocken bemühte ich mich um Linderung. Gegen die trockene Heizungsluft – es war Anfang Februar – öffnete ich täglich mehrmals die Fenster und sorgte für Stoßlüftung. Nachts stellte ich zur Luftbefeuchtung einen Wäscheständer mit nassen Handtüchern in mein Schlafzimmer. Trotzdem verstärkten sich die Beschwerden und „rutschten“ vom Hals hinunter in die Bronchien. Jeder tiefere Atemzug wurde von einem Hustenreiz gebremst. Telefonieren ohne Hustenanfall war nicht möglich.

Heilversuche mit Salbei, Thymian, Efeu

Der Hausarzt hörte meine Lunge ab – nichts Beunruhigendes – und verschrieb Husten- und Erkältungspräparate mit Salbei, Thymian und Efeu. Dazu empfahl er mir, mehrmals täglich zu inhalieren. Es tat gut, doch mein hartnäckiger Husten blieb. Wir wechselten die Präparate, ich nahm immunstärkenden Sonnenhut (Echinacea) dazu und lutschte diverse Hustenpastillen, auch mit Isländisch Moos. Täglich um die Mittagszeit ging ich warm eingepackt an die frische Luft, um meine Immunkräfte zu stärken. Eine Physiotherapeutin zeigte mir Dehnübungen für den Brustkorb, welche Bronchien und Lunge etwas weiten und entspannen können – ohne spürbaren Erfolg. Nach sechs Wochen Therapieresistenz drängte mein Hausarzt auf eine Röntgenaufnahme der Lunge sowie eine Lungenfunktionsprüfung. Diese Untersuchungen blieben ohne Befund, auch der Allergie-Test auf diverse Stoffe und Lebensmittel. Einzig auf Äpfel und Haselnüsse zeigte sich eine leichte Hautreaktion.

Foto: Piotr Tomicki/Shutterstock

Den Artikel zu dieser redaktionellen Einleitung finden Sie in der Naturarzt-Druckausgabe 10/2016

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