Unverträglicher Roggen löste  Gelenkentzündung aus
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Aus der naturheilkundlichen Praxis

Unverträglicher Roggen löste Gelenkentzündung aus

Anita Kraut, Heilpraktikerin

Rudolf G. (Name geändert), 65 Jahre, litt seit etwa fünf Jahren an Muskelschwäche und -schmerzen, mal mehr, mal weniger. Was ihm jedoch am meisten Sorgen bereitete, waren seine entzündeten Fingergelenke. Dadurch konnte er seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Klavierspiel, nicht mehr nachkommen. Bisherige Untersuchungen ergaben eine entzündliche Arthritis. Die Blutwerte waren überraschend gut: Außer leicht erhöhten Entzündungswerten und grenzwertigen Leberwerten war nichts zu finden. Schmerzmittel reduzierte er auf das Allernötigste, nahm eigenen Angaben zufolge höchstens einmal pro Woche eine Tablette. Regelmäßige Physiotherapie und Massagen waren für ihn selbstverständlich.

Mit Medikamenten allein war es nicht getan

Ich wies darauf hin, dass Probleme mit dem Bewegungsapparat nicht zu meinen Stärken gehören. Daraufhin meinte er, dass er ja „nur“ wissen wolle, warum er die Schmerzen habe. Nur. Naturheilkundliche Medikamente hatte er noch nie genommen. So verordnete ich ihm zunächst Areutid spag. Peka morgens 10 Tropfen, ein spagyrisches Medikament, gewonnen aus Heilpflanzen wie Arnika, roter Zaunrübe, Herbstzeitlose, bittersüßem Nachschatten und Löwenzahn, die positiv bei Gelenkschmerzen wirken. Daneben sollte er Cartilago/Mandragora comp. abends 5 Globuli nehmen, ein anthroposophisches Mittel aus metallischem Zinn und Alraune, das bei chronischer Arthrose zum Einsatz kommt. Die Hände rieb er mehrmals täglich mit Flamyar spag. Peka N Salbe ein. Hier sollten Arnika, Gänseblümchen und Weinraute die Beschwerden beruhigen …

Den Artikel zu dieser redaktionellen Einleitung finden Sie in der Naturarzt-Druckausgabe 1/2024