Wenn Antidepressiva in den Abgrund führen
Unglück auf Rezept

Wenn Antidepressiva in den Abgrund führen

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Naturarzt-Interview mit Sabine Ansari und Dr. rer. biol. hum. Peter Ansari

Ist die Seele krank, heißt es häufig erstmal: Willkommen in der Warte-schleife. Drei Monate dauert es durchschnittlich, bis ein Mensch mit psychischem Leiden zum ersten Mal einen Fachmann sieht. Ein weiteres Vierteljahr bis seine ambulante Behandlung endlich beginnt. Viele Verzweifelte greifen nicht zuletzt deshalb nach jedem „Strohhalm“. Und eben auch zum Antidepressivum. Dass es von den Medikamenten heißt, sie seien hochwirksam und sehr gut verträglich, erleichtert den Entschluss, es mal mit Tabletten zu „versuchen“, enorm. Doch von effektiv und harmlos kann wahrlich keine Rede sein, meinen Sabine Ansari und Dr. Peter Ansari. Beide beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit Depressionen und behandeln Menschen, die unter Psychopharmaka keine Linderung, sondern Höllenqualen erfahren. Naturarzt-Redakteurin Verena Grein sprach mit den Experten über wirkungslose Unglückspillen, Verklärung statt Aufklärung, und schließlich die brisante Frage: Wer profitiert von Antidepressiva, wenn nicht die Betroffenen?

Foto: Fabio Berti/Shutterstock

Den Artikel zu dieser redaktionellen Einleitung finden Sie in der Naturarzt-Druckausgabe 2/2017