Viele Menschen leiden heute unter Zahnfleischbluten. Diese Erkrankung wird oft durch bakterielle Zahnbeläge und Nahrungsreste, sogenannte Plaque, ausgelöst, die zu einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) führen. Dabei handelt es sich um eine oberflächliche Zahnfleischentzündung, die sich zu einer chronischen Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis) entwickeln kann und den Kieferknochen nachhaltig schädigt. Nährstoffmängel an Vitamin C, Zink und Kupfer oder blutverdünnende Medikamente, wie ASS (Acetylsalicylsäure), Marcumar® sowie die neuen oralen Antikuagulanzienpräparate (z. B. Xarelto®, Eliquis®, Pradaxa® und Lixiana®) lassen das Zahnfleisch ebenfalls leichter bluten. Daneben kommen als Ursachen eine fehlerhafte oder zu aggressive Putztechnik sowie hormonelle Umstellungen, z. B. während einer Schwangerschaft oder in der Menopause, infrage. Und letzten Endes schwächt Dauerstress das Immunsystem und stört die Wundheilung.
Aus der ärztlichen Praxis
Ayurvedische Rezeptur beendete Zahnfleischbluten
Dipl.-Biol. Peter Emmrich M. A., Facharzt für Allgemeinmedizin