Das Geschäft mit dem Lebensende
Von vollen Kassen und Menschen, die nicht sterben dürfen

Das Geschäft mit dem Lebensende

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Naturarzt-Interview mit Dr. med. Matthias Thöns

Früher war es an der Tagesordnung, dass ein Mensch seine letzten Wochen, Tage, Stunden zu Hause im Kreise seiner Nächsten verlebt. Das ist heute längst nicht mehr die Regel. Jede/jeder Zweite stirbt in einer Klinik. Und das obwohl nur drei Prozent dies als für sich akzeptabel erachten. Was zu diesem Wandel des Sterbens geführt hat? Dieser setzte mit der Geburtsstunde der gesetzlichen Krankenkasse und des Krankenhauswesens ein. Mit dem Lebensende Todgeweihter lässt sich nämlich richtig viel Geld verdienen. Naturarzt-Redakteurin Verena Grein sprach mit Palliativmediziner und Anästhesist Dr. med. Matthias Thöns über Patienten ohne Verfügung, schwarze Schafe, gemolkene Kühe, Profitgier, die keine Menschenwürde kennt, und Palliativmedizin, die nur ein Ziel hat: wirklich leben bis zuletzt.

Foto: jeremyculpdesign/Fotolia

Den Artikel zu dieser redaktionellen Einleitung finden Sie in der Naturarzt-Druckausgabe 3/2017