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Perinatale Programmierung: Wie die Gesundheit vor und nach der Geburt beeinflusst wird

Gesundheit beginnt im Mutterleib

Dipl. oec. troph. Kirsten Jänisch-Dolle

Was erhält einen Menschen gesund? Einerseits sind es die Gene, die man von den Eltern in die Wiege gelegt bekommt, andererseits ist es der Lebensstil. Viel Bewegung und eine gute Ernährung schützen nachweislich vor Krankheiten. Da gibt es aber noch etwas: Schon das Leben im Bauch der Mutter und die erste Zeit nach der Geburt sind für unsere zukünftige Gesundheit sehr wichtig.

Wie gesund ist der moderate Alkoholkonsum?

Beim Thema Alkohol ­reinen Wein einschenken!

Christoph Wagner, Heilpraktiker

„Das Glück, das kommt vom Trinken, die roten Wangen malt der Wein.“ Vor allem beim Rebensaft ist der Tenor des deutschen Liedgutes eindeutig: Wein sorgt für Glück – und Gesundheit. Die moderne Medizin weiß zwar, dass rote Wangen nicht automatisch ein Zeichen von Gesundheit sind. Die Ansicht allerdings, Alkohol sei, wenn er in Maßen konsumiert werde, durchaus gesund, ist auch unter Medizinern weit verbreitet.

Blackouts: oft harmlos, manchmal aber lebensgefährlich

Plötzliche Ohnmacht – was steckt dahinter?

Dr. med. Rainer Matejka

Jede plötzliche Bewusstlosigkeit eines Menschen ruft bei den Umstehenden Panik hervor. In der Tat sollte man sicherheitshalber immer auch an etwas Schlimmes dabei denken. Zwar stecken vor allem bei jüngeren ­Menschen häufig harmlose Ursachen (z. B. ein vorübergehender Blutdruckabfall) dahinter. Es kann sich aber auch um ein neurologisches Geschehen (z. B. epileptischer Anfall) oder um die Folge einer gravierenden Herzstörung handeln.

Naturheilkundlicher Rat

Grüner Star: Augeninnendruck in beiden Augen erhöht

Antwort von: Dr. med. Brigitte Schüler

Vor zwei Monaten wurde bei mir beidseitig ein grüner Star (Glaukom) mit einem erhöhten Augeninnendruck festgestellt. Meine Augenärztin verschrieb mir Beta-Blocker-Tropfen. Ich bekam davon starke Nebenwirkungen, unter anderem Juckreiz und Kehlkopfdruck mit Todesangst. Auch Tropfen mit dem Wirkstoff Dorzolamid vertrug ich nicht, und der Augendruck blieb unverändert hoch. Nun bekam ich ein Prosta-glandin-Präparat. Bei der neuerlichen Kontrolluntersuchung waren die Augendruckwerte erfreulicherweise gefallen. Seit zehn Tagen nehme ich dazu täglich zweimal eine Tablette mit Blaubeer-Extrakt sowie die Schüßler-Salze Nummer 3 (Ferrum … weiterlesen

Die zwölf wichtigsten Schadstoffquellen im Alltag

Mit Umweltgiften bewusster umgehen

Dipl.-Soz.Päd. Christian Zehenter (HP)

Schwefeldioxid, Blei oder Dioxin: Wurden Schadstoffe früher meist klar umrissen, so ist heute die Information spärlicher und die Datenlage komplexer geworden. Hormonartige Stoffe in PET-Flaschen, Tonerstaub aus Laserdruckern, Spielwaren aus Asien und Nanopartikel hinterlassen auch unter Experten Ratlosigkeit. Doch mit einigen Maßnahmen können Sie Umweltbelastungen im Alltag deutlich reduzieren.

Aus der ärztlichen Praxis

Mit Pflanzenextrakten und Kneipp verschwand die Schlafstörung

Peter Emmrich

Johanna S., eine Dame von 76 Jahren, konsultierte mich erstmalig vor 18 Monaten und berichtete: „Ich kann seit nahezu 40 Jahren nicht richtig schlafen. Niemand konnte mir bisher helfen. Meistens bekam ich Schlaftabletten verordnet. Ich habe aber Angst, davon abhängig zu werden. Gibt es denn keine natürlichen Mittel, mit denen ich meine Schlafstörungen behandeln kann?“ Eine Energiemessung mit dem Vega-Check (ein Diagnosegerät, das elektrische Parameter in vorgegebenen Körperabschnitten misst und funktionelle Störungen aufdeckt) wies auf eine Belastung durch Erdstrahlen hin, … weiterlesen

Umweltmedizin

Macht „verpestete Luft“ heute weniger krank?

Naturarzt-Interview mit Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing

Wer denkt heute bei gesundheitlichen Beschwerden an Umweltfaktoren? Früher wussten selbst Laien, was „Toxikologie“ bedeutet: dass es etwas mit Blei, Amalgam, Dioxin, DDT, Radioaktivität oder „verpesteter Luft“ zu tun hat. Heute scheint die Umweltmedizin eher ein Schattendasein zu fristen. Sind die Gefährdungen und Belastungen geringer geworden? Bei welchen Symptomen sollte man Umweltfaktoren als Ursache in Erwägung ziehen? Naturarzt-Chefredakteur Dr. med. Rainer Matejka sprach mit Prof. Dr. Claus Schulte-Uebbing.

Was mir geholfen hat

Diabetes Typ II: Der Insulinpflicht davongelaufen

Es ist nie zu spät, sein Leben zu ändern. Davon hat sich Clementine Schäfer (Name geändert) im Alter von 85 Jahren überzeugt. Mit Hilfe einer engagierten Heilpraktikerin gewann sie Einsicht in die eigentlichen Ursachen ihres Diabetes und stellte ihre Lebensweise so konsequent um, dass sie heute auf Insulinspritzen verzichten kann.
Antihomotoxische Therapie

Wie Sie „Schlacken“ wieder loswerden

Dr. med. Klaus Küstermann

Zunehmend leiden Menschen an unspezifischen Befindlichkeitsstörungen, bei denen Laboruntersuchungen und bildgebende Verfahren keine auffälligen Ergebnisse zeigen. Die Betreffenden werden für organisch gesund erklärt. Suchen sie schließlich einen naturheilkundlich arbeitenden Therapeuten auf, lernen sie andere Behandlungsansätze kennen: Meist beginnt es mit Maßnahmen zur Entgiftung und Entschlackung. Und oft verschwinden dann auch die Beschwerden ohne weitere Therapie.

Mit Ausleitungsverfahren gegen Zivilisationskrankheiten

„Gifte“ ­ausleiten bringt neuen Schwung!

Dr. med. Rainer Matejka

In der Naturheilkunde gehören ausleitende Verfahren seit jeher zum Therapiestandard. Die Anregung der Ausscheidungsorgane Haut, Niere und Darm – gekoppelt mit basenbetonter Ernährung – hilft auch dem überforderten Stoffwechsel heutiger Zivilisationsmenschen schnell wieder auf die Sprünge.

Auf Hippokrates' Spuren

Honig als Hausmittel – wofür taugt er wirklich?

Dr. med. Jürgen Fege

„Honig ist auch nichts anderes als Zucker.“ Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht mag das (fast) richtig sein: Das Bienenprodukt besteht überwiegend aus Zucker. Doch den medizinischen Nutzen des Honigs sollte man nicht unterschätzen. Die beiden wichtigsten Anwendungsgebiete kannte schon Hippokrates, seither hat sich der Honig in der Erfahrungsheilkunde vielfach bewährt. Allerdings sind nicht alle Wirkungen, die man ihm nachsagt, auch erwiesen.

Die Heilkraft des Meerrettichs nutzen

Natürliches Antibiotikum für Harn- und Atemwege

Ursel Bühring, Heilpraktikerin

Im Volksglauben galt Meerrettich als Glücksbringer: Ein Stückchen der ge­trockneten Wurzel im Geldbeutel sollte dafür sorgen, dass dieser das ganze Jahr gefüllt bleibt. Heute nutzen wir Meerrettich als schmackhafte Zutat in der Küche wie auch als hochwirksames Heilmittel, das – äußerlich angewendet – durchwärmt und die Durchblutung anregt. Als „pflanzliches Antibiotikum“ hilft er effektiv gegen Infektionen.

Naturarzt-Check

Ermitteln Sie Ihr wahres Alter!

Christoph Wagner (HP)

„Man ist stets so alt, wie man sich fühlt.“ Ganz so einfach, wie es das geflügelte Wort meint, ist die Sache nicht. Es stimmt aber: Unser Geburtsdatum stellt nicht den einzigen Aspekt unseres Alters dar. Die Lebensqualität und die Lebenserwartung hängen stark von unserem „biologischen Alter“ ab, was teilweise erheblich vom offiziellen Alter abweichen kann. Prüfen Sie selbst. Die Punktwerte entsprechen Jahren bzw. Halbjahren Ihres biologischen Alters.

Feldsalat

Wichtiger Vitaminspender in der kalten Jahreszeit

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Der gewöhnliche Feldsalat (­Valerianella locusta) gehört zur Familie der Baldrian­gewächse. Er enthält Baldrianöl und soll daher beruhigend und entspannend wirken. In früheren Zeiten wurde er als Wildgemüse gesammelt. Erst seit dem 20. Jahrhundert wird er in zahlreichen westeuropäischen Ländern kultiviert. Da Feldsalat kalte Temperaturen bis zu minus 15 Grad verträgt, wird er den ganzen Winter über bis ins zeitige Frühjahr hinein geerntet. Der Ernteaufwand ist hoch, deshalb zählt Feldsalat zu den teuersten Gemüsesorten. Allerdings benötigt man für vier Portionen nur … weiterlesen

Wintergemüse mit Gesundheitsplus

Rote Beete stärkt Gefäße und Immunsystem

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

Wer Rote Beete achtlos als Kellergemüse tituliert, verkennt ihren gesundheitlichen Nutzen: Sie bringt Farbe auf Teller und Wangen, liefert viele wertvolle Nährstoffe und neue Energie für den Körper. Dank seines Eisengehaltes gilt der Saft der Roten Bete als Hausmittel bei Blutarmut und allgemeiner körperlicher Schwäche. Doch es steckt noch einiges mehr in der roten Rübe …

Saisonale Küche für Umwelt und Gesundheit

Gut durch den Winter mit Wurzelgemüse und Kohl

Dipl. oec. troph. Karin Possin

Jahrtausende lang stand dem Menschen an Essen nur das zur Verfügung, was die Natur zu der entsprechenden Jahreszeit gerade bot oder was man zum Beispiel durch Trocknen haltbar gemacht hatte. Heutzutage können wir jederzeit aus einem breiten Angebot an Lebensmitteln aus aller Herren Länder auswählen – allerdings auf Kosten des Geschmacks und der Umwelt.

Rosenkohl

Feinstes Wintergemüse nach dem ersten Frost

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Rosenkohl, auch Brabanter Kohl, Brüssler Kohl oder Sprossenkohl (Brassica oleracea var. gemmifera) genannt, ist ein relativ junges Gemüse. Er wurde das erste Mal im 19. Jahrhundert in Belgien angebaut und gehört wie alle Kohlsorten zur Familie der Kreuzblütler. Die Röschen wachsen traubenartig an einem bis zu einem Meter hohen Strunk.

Aus der ärztlichen Praxis

Eigenblut und Vitamine heilten Hand-Ekzem

Dr. med. Bernd Döring

Erst 42 Jahre alt war Jörg D. (Name von der Redaktion geändert), als er sich in der Praxis vorstellte, und hatte trotz des verhältnismäßig jugendlichen Alters schon Jahre zuvor einen Schlaganfall mit Hirnblutung erlitten. Als Folge davon zeigten Hand und Arm der linken Seite eine Lähmung und Kontraktur (Fehlstellung eines Gelenkes in Beugehaltung). Nun kam er wegen eines ausgeprägt nässenden und juckenden Ekzems in der Fläche der linken Hand. „Ich muss ständig kratzen, selbst wenn ich versuche, das zu vermeiden“, … weiterlesen

Naturheilkundlicher Rat

Müdigkeit und schlechte Kondition – liegt es wirklich an der Schilddrüse?

Dr. med. Rainer Matejka

Mein Mann (56 Jahre) wird seit fünf Jahren wegen einer Schilddrüsenunterfunktion behandelt und nimmt die fehlenden Schilddrüsenhormone als Tabletten. Trotzdem ist er antriebslos, schnell erschöpft und schon nach einer kleinen Wanderung schweißgebadet. Leider ist mein Mann auch etwas übergewichtig. Die aktuellen Schilddrüsenwerte liegen im Normbereich. Sein großes Herz bringt nur eine verminderte Leistung. Er bekam deshalb zusätzlich einen ACE-Hemmer verordnet. Außerdem soll die Dosis der Schilddrüsenhormone erhöht werden. Wir bezweifeln jedoch, dass damit die Probleme gelöst werden können.

Was Dr. Schüßler schon richtig erkannte

Kalium: Wenn die Gelassenheit fehlt

Hans-Heinrich Jörgensen, Heilpraktiker

Während Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium, Eisen und Zink zu den Standards der Nahrungsergänzung zählen – sowohl in der orthomolekularen Medizin als auch in der Selbstmedikation –, wird Kalium medizinisch weitgehend ignoriert. Dabei ist Kalium besonders wichtig. Unsere Vorfahren haben davon wahrscheinlich viel mehr aufgenommen als wir (durch ihre eher vegetarisch betonte Kost). Deshalb müssen wir nun aber nicht gleich zum Kaliumpulver greifen – meist reicht die sanfte Zufuhr oder Anregung in Form eines Kalium-Schüßlersalzes.

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