Was taugen Glühbirne, Halogenlampe & Co.?
Christian Zehenter, Heilpraktiker
Christian Zehenter, Heilpraktiker
Michaela Girsch, Heilpraktikerin
Die Behandlung der Füße wurde in verschiedenen Kulturkreisen seit Jahrhunderten ausgeübt und geschätzt. Hanne Marquardt entwickelte aus diesem alten Volkswissen die heute als Reflexzonentherapie am Fuß (RZF) bekannte Behandlungsform zu einer therapeutischen Disziplin. Seit nunmehr 50 Jahren beschäftigt sich Frau Marquardt mit den Füßen, und der Naturarzt nahm dieses Jubiläum zum Anlass, sie zur Wirkung der RZF zu befragen.
„Wie neugeboren durch Fasten“ – der Titel des meist verkauften Gesundheitsratgebers beschreibt treffend, was viele Menschen durch regelmäßiges Fasten erfahren. In der klassischen Naturheilkunde stellt das Heilfasten eine Basistherapie bei vielen chronischen Krankheiten dar. Gesunde können auch zu Hause fasten, sollten dabei aber einige Regeln beachten, um in den Genuss der wohltuenden Wirkung zu kommen.
Antibiotika sind bei einigen Krankheiten unentbehrlich und können Leben retten. Doch die oftmals vorschnelle Verschreibung bei banalen Infekten kann ihren Nutzen ins Gegenteil verkehren: Die Patienten werden übermäßig belastet und die Zahl der Bakterien, die resistent gegenüber gängigen Antibiotika sind, steigt an. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie eine antibiotische Therapie funktioniert, wie man sie begleitet, um z. B. die Darmflora zu schützen, und wann pflanzliche Alternativen helfen.
Jede zweite Frau erkrankt einmal im Laufe ihres Lebens an einem Harnwegsinfekt. Ein Drittel derer, die je davon betroffen waren, sind es immer wieder. Oft treten Beschwerden auch ohne Beteiligung von Keimen auf und wachsen sich auf Dauer zu einer Blasenschwäche aus. Betroffen sind alle Altersstufen. Grund genug, sich mit dem Thema Frauen und Blase einmal näher zu beschäftigen.
Entdeckt man selbst Blut im Urin oder erhebt der Arzt diesen Befund, ist der Schreck bei den Betroffenen meist groß, denn intuitiv vermutet man dahinter eine Erkrankung. Tatsächlich kann ein Blutnachweis im Urin verschiedene, mehr oder weniger schwerwiegende Diagnosen anzeigen. Daher ist eine Abklärung geboten, zumal eine richtungsweisende Diagnostik oft wenig Aufwand erfordert. Andererseits lässt sich glücklicherweise nicht jede Lehrbuchmeinung über mögliche Ursachen in der Praxis bestätigen.
Dr. med. Karl-Heinz Friese
Dr. med. Rainer Matejka
Ziegen- und Schafsmilch sowie daraus hergestellten Produkten wird nachgesagt, dass sie bekömmlicher, verträglicher, vitamin- und mineralstoffreicher, d. h. generell gesünder als Kuhmilch sind. Sie sollen einen positiven Effekt bei Asthma, Neurodermitis und bei Stoffwechselerkrankungen haben. Da Allergien gegen Kuhmilch auf dem Vormarsch sind, suchen viele Betroffene in der Milch von Schaf und Ziege eine Alternative.
Reis (Oryza sativa) ist ein Süßgrasgewächs, das ursprünglich aus China kommend inzwischen auf allen Kontinenten angebaut wird. Für die Hälfte der Menschheit dient Reis als Hauptnahrungsmittel. Es gibt eine Vielzahl von Sorten: rund oder länglich; nach der Zubereitung körnig oder klebend; rot, grün, weiß, gelb, schwarz oder braun; neutral, nussig, aromatis
Dr. med. Wolf-Jürgen Maurer
Ursel Bühring, Heilpraktikerin
Dr. med. Volker Schmiedel
Über den Dünndarm wusste man bisher weniger als über den Dickdarm, da er wegen seiner Länge herkömmlichen Untersuchungsverfahren wie einer Darmspiegelung nur sehr eingeschränkt zugänglich war. Neuere Methoden ermöglichten jedoch weitergehende Einblicke und brachten erstaunliche Erkenntnisse hervor, unter anderem über Darmentzündungen und -blutungen, aber auch über Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
In der asiatischen Medizin hat die Verwendung von Pilzen eine sehr lange Tradition. Dort fand das Erfahrungswissen auch Eingang in die wissenschaftliche Forschung, und die Ergebnisse lassen immer mehr Anwendungsgebiete der Pilze interessant erscheinen. Auch zur Krebsvorbeugung und -behandlung werden sie zunehmend eingesetzt. Trotz des vielversprechenden therapeutischen Potenzials steckt die Heilpilz-Anwendung hierzulande noch in den Anfängen.
Es ist leider ein auch in Deutschland noch weit verbreiteter Irrtum, dass „hartnäckiger“ Husten durch antibiotisch „nicht erwischte“ Bakterien hervorgerufen sei. Keime rangieren als Ursache chronischen Hustens eher unter „ferner liefen“. Herumdoktern mit Hausmitteln bringt beim Dauerhusten deshalb nichts. Die Ursache muss abgeklärt werden. Was manch ein Betroffener für selten hält, das ist in Wirklichkeit sehr häufig.
Erde gehört zu den ältesten Heilmitteln der Menschheit. Sie wird von der Naturmedizin aufgrund ihrer Vielseitigkeit und guten Verträglichkeit immer wieder neu entdeckt: Die besonders feine Heilerde reinigt, hilft beim Entgiften, hemmt Entzündungen … Allerdings sollte man wissen, wie man sie richtig anwendet.