Nadeln gegen den Arthroseschmerz
Erika Koll
Erika Koll
Pilzinfektionen der Scheide werden zu 80 Prozent von Candida albicans, zu 15 Prozent von Candida glabrata und zu 5 Prozent von anderen Candida-Spezies verursacht. Diese Pilze machen jedoch nicht zwangsläufig krank: Candida albicans ist in geringer Keimzahl neben anderen Keimen auch im normalen Scheidenschleimhautmilieu zu finden. Erst wenn sich das Milieu verändert, entstehen die für diese Erreger charakteristischen Symptome wie Juckreiz und Ausfluß.
Wissenschaftliche Erkenntnisse über Heilpflanzen wie Weißdorn, Mariendistel und Johanniskraut haben der Pflanzenheilkunde Anerkennung auch im Bereich der „Schulmedizin“ gebracht. Trotzdem herrscht bei Ärzten, Naturwissenschaftlern und mehr noch bei den zuständigen Behörden nach wie vor große Skepsis und Unkenntnis. Nicht zuletzt deshalb verändert sich das Angebot an pflanzlichen Präparaten: Mittel werden zurückgezogen, andere unter gleichem Namen neu zusammengesetzt, wieder andere gar nicht erst als Medikamente, sondern als Nahrungsergänzungsprodukte auf den Markt gebracht. Chefredakteur Dr. med. Rainer Matejka befragte dazu Prof. Dr. … weiterlesen
Viele Frauen werden Monat für Monat von ihrer Menstruation geplagt. Der Volksmund sagt dazu lapidar: „Sie hat die Tage“ oder „Sie ist unpäßlich“. Manchmal wird damit sogar unterstellt, es handele sich um eingebildete Beschwerden oder um solche, die zu einem bestimmten Zweck vorgetäuscht werden. Doch die zum Teil unerträglichen Schmerzen sind Realität, auch wenn die schulmedizinische Diagnostik oft keine organische Ursache finden kann.
Im Jahr 1955 begründete der Berliner Arzt Dr. Hans-Heinrich Reckeweg (1905-1985) das Modell der Homotoxikologie. Krankheit wird dabei als Abwehr- und Ausscheidungsreaktion auf Giftstoffe verstanden und in verschiedene Schweregrade (Phasen) eingeordnet, vom „normalen“ Ausscheidungsvorgang bis hin zur Zellentartung und Organschäden. Homöopathische Komplexmittel sind wesentlicher Bestandteil der Behandlung.
Ohne Probleme durch die Wechseljahre – das ist für viele westliche Frauen ein Wunschtraum. Japanerinnen dagegen wissen gar nicht, von welchem Problem die Rede ist: Hitzewallungen zum Beispiel sind ihnen unbekannt. Wissenschaftler führen dies auf die Besonderheiten asiatischer Ernährung zurück.
Kandierte Veilchen, Salbeiblüten in Honig, Baldrian-Limonade, Schafgarbensuppe – längst haben Blüten ihren Platz in der Küche erobert. Indes sind sie nicht nur dekorativ und wohlschmeckend, sondern sorgen mit ihren heilenden und nährenden Kräften auch für unser leibliches und geistiges Wohl.
Eine straffe und glatte Haut mit einem sanften Schimmer – dieses Schönheitsideal geistert durch die Köpfe der Menschen. Doch ab einem bestimmten Alter beeinträchtigt die orangenschalenartige Haut der Cellulite dieses Idealbild. Mit Salben, Medikamenten und sogar Operationen versuchen Betroffene, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Was meist vergessen wird: Cellulite ist keine Krankheit, sondern ein natürlicher Vorgang, der in gewissen Grenzen beeinflußt werden kann.
Die Zeiten, da Patienten brav das schluckten, was ihnen der Arzt verschrieb, sind längst vorbei – wenn es sie denn jemals gegeben hat. Heute jedenfalls lesen viele Kranke zu Hause erst mal gründlich im Beipackzettel durch, was sie sich aus der Apotheke mitgebracht haben. Und nicht wenige entscheiden sich dann angesichts der Liste an möglichen Nebenwirkungen, das Medikament unberührt in den Schrank zu stellen. Sensibilität gegenüber Risiken ist sicher gut, doch übertriebene Angst kann auch gefährlich sein.
Ob Weißbrot, Grau- oder Schwarzbrot, Mischbrot, Mehrkornbrot oder Vollkornbrot – in Deutschland gibt es über 300 verschiedene Brotsorten. Der Bäcker verarbeitet aber heute nicht mehr nur Mehl, Wasser, Salz, Sauerteig und Hefe. Bei der weitgehend industriellen Fertigung von Backwaren werden eine Reihe fragwürdiger Backhilfsmittel und Fertigmischungen verwendet. Häufig wissen weder Bäcker noch Verbraucher, was im fertigen Brot wirklich drin ist. Grund genug, beim Brotkauf genauer hinzuschauen oder sich sein Brot selbst zu backen.
Die Angst vor Herzinfarkt oder Krebs beschäftigt viele von uns irgendwann einmal, zum Beispiel wenn wir Druck auf der Brust verspüren oder eine merkwürdige Hautveränderung registrieren. Solche Reaktionen auf körperliche Signale sind allerdings vorübergehend. Was aber spielt sich bei jenen Betroffenen ab, wo die Angst nicht weicht, obwohl eigentlich kein körperlicher Anlaß besteht?
Unter einer peripheren Polyneuropathie versteht man die Schädigung derjenigen Nerven, die außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks verlaufen. Das Problem ist alles andere als selten – Diabetes oder Alkoholkonsum sind in den meisten Fällen die Ursache. Die Polyneuropathie entwickelt sich oft über viele Jahre unerkannt. Dies kann sogar zu einem – unbemerkten ! – Herzinfarkt führen.
Die Akupunkt-Massage nach Penzel (APM) beruht wie die Akupunktur auf den Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Demnach hängen Schmerzen oder überhaupt alle Beschwerden und Krankheiten mit Störungen des Energiekreislaufs zusammen. Die APM führt durch Massage von Energieleitbahnen (Meridiane) einen energetischen Ausgleich herbei. Welche Meridiane dafür jeweils in Frage kommen, muß der Therapeut durch Anamnese der Beschwerden und durch Erhebung eines energetischen Befunds – wo zuviel und wo zuwenig Energie ist – klären.
Glukosesirup wird wegen seiner milden Süße und vor allem seiner Klebrigkeit seit 40 Jahren von der Nahrungsmittelindustrie verwendet. Ob Konfitüre, Schokolade, Yoghurt, Eis – er steckt „fast überall“ drin, selbst in Bio-Produkten. Nach den Erkenntnissen von Dr. med. Hartwig Carstensen läßt sich darauf eine Vielzahl „moderner“ Krankheiten von Allergien über Rheuma und Morbus Crohn bis zur Schuppenflechte zurückführen. Carstensen spricht von einem „Glykoproteinsyndrom“ – und verspricht Heilung, sofern der Auslöser gemieden wird.
Woher kommt eigentlich die Bezeichnung „Genußmittel“? Ist doch vieles, was dazu gehört, wie Alkohol oder Zigaretten, oft eher Droge. Wie verhält es sich mit dem Kaffee? Der „Durchschnittsdeutsche“ trinkt von seinem Lieblingsgetränk einen halben Liter täglich. Viele Ernährungs- und Gesundheitsberater sehen das kritisch, manche reden gar vom „schwarzen Gift“. Bekanntlich macht aber erst die Dosis das Gift. Und wie wirkt die dampfende, duftende Brühe unterhalb dieser Dosis – als leckere Medizin? Fragen über Fragen.
Beim „starken Geschlecht“ dominiert nach wie vor der Mythos Fleisch: Auf die Frage, welche Speisen zu ihren Lieblingsgerichten zählen, nennen Männer bei 19 von 20 Gerichten solche mit Fleisch. Frauen bevorzugen dagegen eher vegetarische Speisen – und tendieren insgesamt zu einer gesünderen Ernährung. Doch auf den Tisch kommt in der Regel, was der Mann sich wünscht, mitunter zum Nachteil für die Gesundheit der ganzen Familie.
Die Geburtswehen wurden für Karin Knöthig so unerträglich, daß ihr die verständnisvolle Hebamme in der Klinik ein warmes Bad bereitete. Das entspannte und tat gut. Außerhalb des warmen Wassers kamen die Schmerzen sofort wieder in voller Heftigkeit. Frau Knöthig blieb in der Wanne und gebahr ihren ersten Sohn im Wasser. Diese wunderbare Erfahrung wiederholte sie drei Jahre später bei einer Hausgeburt.
Die Prostata umschließt unterhalb der Blase als walnußgroße Drüse die Harnröhre des Mannes. Diese anatomische Struktur erklärt, warum sich Prostataprobleme häufig als Beschwerden beim Wasserlassen äußern: Wächst die Drüse, wird die Harnröhre eingeengt. Verschiedene Heilpflanzen haben sich zumindest bei den einfachen Fällen bewährt.
Beim Prostatakarzinom besteht ein großes Interesse an Behandlungsalternativen. Dies gilt vor allem für Männer unter 70, denen bei Verdacht auf Prostatakarzinom eine Radikalentfernung des Organs droht. Bekanntlich führt die Operation in vielen Fällen zu unangenehmen Auswirkungen – unter anderem zu Inkontinenz und Impotenz. Seit einiger Zeit werden daher operationsfreie Alternativmethoden diskutiert. Chef-redakteur Dr. med. Rainer Matejka sprach darüber mit Dr. med. Joachim-Ernst Deuster, der eine Tagesklinik für Prostata-Therapie leitet.
Im Zeitalter des Konsums und der Perfektion einerseits und des Wohlfühl- und Jugendwahns andererseits hat jeder Mann ein Anrecht auf „seine“ Potenz, oder er empfindet es zumindest so. Ist die Potenz gestört, kann eine gravierende Abwärtsspirale in Gang kommen: Die organischen Störungen vermischen sich mit psychischen Ursachen. Dank moderner Therapiemöglichkeiten ist es heute möglich, den meisten betroffenen Männern zu helfen.