Schule des Immunsystems

Geheimnisvolles Organ: die Thymusdrüse

Dr. med. Rainer Matejka

Gibt man den Begriff „Thymus“ in eine Internet-Suchmaschine ein, erhält man Antworten wie „ist Teil des Lymphsystems“ und „prägt bestimmte Immunzellen“. Daneben gibt es aber auch spirituelle Deutungen der Thymusdrüse: Sie sehen das Organ mit dem Herzen in Verbindung. Der Thymus wird sogar als Bindeglied zwischen Seele und Körper beschrieben, das dem Menschen den Willen schenke, gesund zu werden. Chefredakteur Dr. Rainer Matejka beschäftigt sich mit dem zweilappigen Organ, das hinter unserem Brustbein sitzt.

Vom Schnarchen mit Aussetzern

Risiko Schlafapnoe: Atemaussetzer in der Nacht

Dr. med. Volker Brauner

Lautes, unregelmäßiges Schnarchen in Verbindung mit Übergewicht und ausgeprägter Tagesmüdigkeit gelten als Indizien für eine Schlafstörung, die etwa fünf Prozent der Bevölkerung betrifft: die Schlafapnoe. Wer auch noch hohen Blutdruck hat, leidet so gut wie sicher unter dieser Erkrankung. Eine eindeutige Ursache ist angeblich nicht bekannt. Die Erfahrung in der schlafmedizinischen, ganzheitlichen Praxis zeigt jedoch sehr deutlich, dass dauerhafter Stress eine wesentliche Rolle spielt.

Teil 1: Warum man die Homöopathie bekämpft

Die „Globukalypse“: Streit um Homöopathie

Hans-Josef Fritschi, Heilpraktiker

Die Homöopathie steht zurzeit im Kreuzfeuer der Kritik. Im „Informationsnetzwerk Homöopathie“ (INH) haben sich rund 60 glühende Gegner der Lehre Hahnemanns zusammengefunden, um die bewährte Heilmethode „auf dem Friedhof der Medizingeschichte zu begraben“. Heilpraktiker Hans-Josef-Fritschi kennt die Zusammenhänge und erläutert die wesent­lichen Fakten der Homöopathiedebatte.

Atemtherapie bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung

Mit Übungen den Atem entspannen und beruhigen

Heike Höfler

Eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), früher chronische Bronchitis genannt, ist eine fortschreitende und bislang nicht heilbare Lungenkrankheit. Eine chronische Entzündung verengt die Bronchien und erschwert die Ausatmung. Die Atemnot erzeugt zusätzlich Stress. Wie man seine Lunge trainieren und wieder zu einem ruhigen, gelösten Atem kommen kann, zeigt der folgende Artikel.

Alte Gedankenmuster überwinden

Nur wer loslässt, wird sich finden

Dr. med. Wolf-Jürgen Maurer

Wir alle kommen nackt auf die Welt und verlassen sie auch wieder so. Niemand kann etwas mitnehmen. Dennoch fällt es vielen Menschen unendlich schwer loszulassen. Die meisten von uns suchen Sicherheit und Glück im Außen. Und doch wird uns das Leben zwingen, nicht an alten Mustern und Überzeugungen festzukleben, wenn wir frei und glücklich weiterleben wollen.

Bewusst leben – und arbeiten

Den Berufsalltag nachhaltig gestalten

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

Mit seinem Verhalten trägt jeder Einzelne Verantwortung für eine Umwelt mit Zukunft. Das Bewusstsein dafür wächst. Immer mehr Unternehmen versuchen daher, Nachhaltigkeit bei ihren Aktivitäten zu berücksichtigen. Ebenso wächst die Zahl an Menschen, die privat wie beruflich eine entsprechende Überzeugung in die Tat umsetzen wollen.

Mehlsorten

Mehl muss nicht immer Weizen heißen

Christian Zehenter, Heilpraktiker

Unter Mehl versteht man gewöhnlich fein gemahlenen Weizen als klassische Backgrundlage. Allerdings eignen sich viele weitere Samen und Früchte für die Mehlherstellung – vom Reis über Buchweizen bis hin zu Mandel, Kastanie und Amarant. Die daraus hergestellten Mehle sind nicht nur glutenfrei und bringen Abwechslung auf den Tisch, sondern erreichen zum Teil Superfood-Qualität!

Nahrungsmittel-Unverträglichkeit

Histamin-Intoleranz im Darm bekämpfen

Dipl. Biol. Peter Emmrich M. A., Facharzt für Allgemeinmedizin

Ein häufig vorkommendes Phänomen ist die Histamin-Intoleranz, doch wird sie oft nicht diagnostiziert. Meist quälen sich die Betroffenen über Jahre mit diffusen Beschwerden, bis sie oftmals selbst auf die Idee kommen, dass sie unter einer Histamin-Intoleranz leiden könnten. Erfahren Sie hier die Symptome, hinter denen sich eine Histamin-Intoleranz verstecken kann, und lernen Sie Maßnahmen kennen, um die Krankheit zu beseitigen.

Wie sich das Essen auf unser Gehirn auswirkt

Wertvolle Nahrung für unser Denkorgan

Dr. med. Alex Witasek

Nahrungsaufnahme ist eine elementare Notwendigkeit für jedes Lebewesen. Aber nicht nur die Nahrungsmittel selbst haben eine große Bedeutung für unser Denken, Fühlen und Handeln. Noch mehr Einfluss nimmt die Art und Weise ihrer Aufnahme, also die Essensweise. Nur wenn Nahrung ordnungsgemäß verdaut wird, kann sie die Hirnleistung und damit unsere Gesundheit und allgemeine Leistungsfähigkeit unterstützen.

Von Bärlauch bis Wacholder

Mit Nahrungsmitteln erfolgreich entgiften

Christian Zehenter, Heilpraktiker

Jeden Tag kommt der Körper mit Tausenden Stoffen in Kontakt, die er während der Evolution nie antraf. Manche davon verursachen toxische Wirkungen oder lagern sich im Gewebe ein. Eine ungesunde Ernährungsweise trägt ihren Teil dazu bei. Aber es geht auch anders! Naturarzt-Autor Christian Zehenter stellt Nahrungsmittel vor, die Abfall- und Schadstoffe aus dem Körper ausleiten.

Zöliakie und andere Gluten-Unverträglichkeiten

Glutenverzicht: Eine Option für (fast) jeden?

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

Glutenfreie Produkte liegen voll im Trend. Sie werden mittlerweile auch von Menschen bevorzugt, die nicht an einer diagnostizierten Zöliakie (Erkrankung des Magen-Darm-Trakts durch Gluten-Unverträglichkeit) oder an einer nachgewiesenen Weizenallergie leiden. Ist das sinnvoll? Und was bedeutet der neu geprägte Begriff der Weizensensitivität? Ernährungsexpertin Dr. Bettina Pabel klärt die Begrifflichkeiten und beleuchtet Vor- und Nachteile einer glutenfreien Ernährung.

Medizinerlatein: Arzt – Deutsch

Begriffserklärung rund ums Herz

Dr. med. Rainer Matejka

Wie überall im Leben, hat sich auch in der Medizin die Komplexität der Vorgänge stark ausgeweitet. Der Beratungsbedarf von Patienten hat dementsprechend zugenommen. Arztbriefe werden aber für den Patienten immer unverständlicher, manchmal sogar auch für ärztliche Kollegen anderer Fachgebiete. Nachfolgend sollen einige Fachbegriffe und Abkürzungen aus dem Bereich der Kardiologie, die in solchen Berichten oft auftreten, näher erläutert werden.

Eine Frage der Wahrnehmung

Erinnerung ans Glücklichsein

Dr. med. Wolf-Jürgen Maurer

Glücklichsein möchte wohl fast jeder Mensch. Aber oft stehen wir uns dabei selbst im Weg. Wir richten unsere Aufmerksamkeit eher auf die negativen Ereignisse und das, was uns Schlimmes widerfahren ist. Damit sind wir in der Vergangenheit und nehmen uns die Möglichkeit, in der Gegenwart glücklich zu sein. Aber wenn wir unser Denken auf die Glücksmomente in unserem Leben richten, dann werden wir insgesamt glücklicher.

Heilende Gewürze (Teil 5)

Gewürze gegen Infekte und Erkältungen

Elisabeth Engler

Einer banalen Erkältungskrankheit oder einem „grippalen Infekt“ (nicht zu verwechseln mit der echten Grippe) kann in der kalten Jahreszeit kaum jemand entgehen. Und oft läuft es nach der alten Regel „Kommt eine Woche, bleibt eine Woche, geht eine Woche“ ab. Wie man sich auch mit Küchengewürzen helfen kann, zeigt der folgende Artikel.

Vegetative Dystonie

Maßnahmen gegen die „Ich-zentrierte Nervosität“

Dr. med. Rainer Matejka

Gegen funktionelle Störungen hat die moderne Medizin – bei allen sonstigen Fortschritten – wenig anzubieten. Oft landen die Betroffenen nach einer Arzt-Odyssee beim Psychologen. Ein Blick in alte Medizinlehrbücher kann sich in diesen Fällen lohnen, denn oft findet man dort nicht nur eine gute Beschreibung der Befindlichkeitsstörung, sondern auch eine effektive Therapie.

Die Kraft der inneren Bilder

Imagination als heilsame Kraft

Prof. Dr. med. Luise Reddemann

Eine Anregung der Vorstellungskraft, der Imagination, können wir als älteste Form der Heilkunde betrachten. Denn durch gezielte Imaginationen unterstützen wir unsere Selbstheilungskräfte. Sie sind die Komponente, der wir Genesung verdanken. Fachärztin für Psychiatrie und Psychoanalytikerin Prof. Dr. Luise Reddemann gilt als Expertin auf diesem Gebiet und schildert, was unsere Vorstellungskraft für unsere Gesundheit tun kann.

Ginkgo biloba

Allzweckwaffe für die grauen Zellen

Marianne Porsche-Rohrer, Heilpraktikerin und Apothekerin

Ginkgo-Präparate versprechen eine Steigerung der Gehirnleistung und werden gegen Ohrgeräusche, Schwindel, Vergesslichkeit, kalte Hände und Füße, Sehstörungen und Arterienverkalkung empfohlen. Viele Hersteller pflanzlicher Arzneimittel bieten Ginkgo-Extrakte in Form von Tropfen oder Dragées an. Apothekerin Marianne Porsche-Rohrer sorgt für Faktenwissen zu den Wirkungen des „Tempelbaums“.

Baldrian, Johanniskraut, Melisse, Lavendel

Mit Pflanzenkraft die Seele stützen

Ernst-Albert Meyer, Fachapotheker

Immer mehr Menschen leiden an psychischen Beschwerden und Erkrankungen. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Ärztlicherseits werden meist synthetische Arzneimittel verordnet, die jedoch mit zahlreichen Nebenwirkungen belasten können. Bei leichteren Beschwerden bieten sich daher Heilpflanzen und daraus hergestellte Arzneimittel als hilfreiche Alternative an. Fachapotheker Ernst-Albert Meyer stellt die wichtigsten pflanzlichen Seelentröster vor und gibt Experten-Tipps zur wirksamen Dosierung.

Dem Hamsterrad entkommen

Wenn Stress in den Burnout führt

Martina Riepold, Heilpraktikerin

Wann wird aus Stress ein Burnout? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Burnout und Depression? Und warum leiden überhaupt so viele Menschen in Deutschland unter stressbedingten psychischen Erkrankungen? Diesen Fragen stellt sich Heilpraktikerin für Psychotherapie und Naturarzt-Autorin Martina Riepold. Sie zeigt Lösungswege auf, um der Burnout-Falle zu entkommen.

Somatisierungsstörung

Schmerz als Schrei der Seele

Dr. med. Wolf-Jürgen Maurer

Schmerz ist stets ein psychisches Phänomen. Denn er wird im emotionalen Teil des Gehirns verschaltet und erst dann bewusst wahrgenommen. Bei weit mehr als der Hälfte chronischer Schmerzpatienten haben die Schmerzen vollständig oder teilweise psychische Ursachen. Bei ihnen wird seelischer Schmerz symbolisch als körperlicher Schmerz dargestellt und erlebt.

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