Chronische Verstopfung: Was empfiehlt die Leitlinie?

Neuer Elan für den langsamen Darm

Dr. med. Rainer Matejka

Der Darm ist träge und der Gang zur Toilette eine Tortur. Wer sich länger als drei Monate mit Verstopfungsbeschwerden herumschlagen muss, leidet auf Medizinerlatein unter chronischer Obstipation und zählt damit zu den 5 bis 15 % der betroffenen Deutschen. Hat es sich der Darm erst einmal zu „gemütlich“ gemacht und weigert sich den Nahrungsbrei zügig weiter zu transportieren, braucht es gute Ideen und Geduld, aber auch die richtige Einstellung, um ihn aufs Neue zu motivieren. Foto: Romario len/Fotolia by Adobe

Achten Sie auf Ihre Mitbewohner!

Der Darm und seine Flora

Dr. med. Sebastian Boekels

Schon in der Antike wusste man um die Bedeutung des Darms für die allgemeine Gesundheit. Nur den Grund dafür kannte man damals noch nicht: Es sind die zahlreichen Mikroorganismen, die vor allem unseren Dünn- und Dickdarm besiedeln. Sie leisten nicht nur Verdauungshilfe, sondern übernehmen weitere nützliche Aufgaben im Organismus: Zum Beispiel die Herstellung von Vitaminen, die Regulation der körpereigenen Abwehr und die Bereitstellung von speziellen Fettsäuren. Foto: rainbow83/Fotolia by Adobe

Bleiben Sie kritisch!

Wieviel Himalaya steckt im Himalayasalz?

Dr. med. Volker Schmiedel

Seit einigen Jahren wird Himalayasalz als wahres Wundermittel vermarktet. Es soll ein besonderes Schwingungsmuster aufweisen und wesentlich zur Versorgung mit Mineralstoffen beitragen. Naturarzt-Autor Dr. Volker Schmiedel hat geprüft, ob an diesen Behauptungen etwas dran ist, oder ob es sich nur um ein teures „Placebo“ handelt. Foto: Sandra Thiele/Fotolia by Adobe

Wege aus dem Burnout

Wenn Sinnverlust zu Überlastung führt

Dr. med. Jakob Derbolowsky

Überarbeitet, erschöpft, ausgebrannt. „Burnout“ wird zur Volkskrankheit unserer Zeit. Doch lässt sich diese Diagnose allein mit zunehmender Arbeitsbelastung in einer immer hektischeren Umwelt erklären? Nur zum Teil, meint Psychopädagoge Dr. med. Jakob Derbolowsky. Entscheidend sei vielmehr der Sinnverlust des eigenen Tuns, der gerade besonders aktive, engagierte Menschen ausbremse. Eine erfolgreiche Therapie fragt daher auch nach den Lebenszielen. Foto: iStockphoto/wildpixel

Naturarzt-Check

Ist Ihre Nase gesund?

Christian Zehenter, Heilpraktiker

Die meisten Menschen verstehen unter „Nase“ nur deren zierlichen bis markanten äußeren Anteil. Doch tatsächlich durchzieht die Nasenhöhle mit ihren sechs Gängen und fünf großen Nebenhöhlen den halben Kopf und gewährleistet gesunde Atemwege, Riechfähigkeit und Vitalität. Wie gesund ist Ihre Nase? Foto: InspirationART/Shutterstock und ZoneCreative/Shutterstock

Zu wenig weiße Blutkörperchen

Leukopenie – Mangel an Abwehrzellen

Dr. med. Markus Pfisterer

Herrscht im Blut ein Mangel an weißen Blutkörperchen, spricht der Mediziner von einer Leukopenie. Verschiedene Ursachen – von Infektionskrankheit bis Medikamenteneinnahme – können zur Verminderung der weißen Blutzellen führen. Bewegt sich ihre Anzahl an der unteren Grenze der Laborwerte, besteht aber noch lange kein Grund zur Panik. Dr. Pfisterer klärt auf, wann welche Diagnostik sinnvoll ist. Foto: iStockphoto/Henrik5000

Atopische Hauterkrankungen, Rosacea & Co.

Augen und Haut: Eine enge Verbindung

Prof. Dr. med. Ilse Strempel

Dass Haut und Augen den Zustand der Seele spiegeln, ist hinreichend bekannt. Nicht jedoch, dass diese wichtigen Organe auch in enger Beziehung zueinander stehen. Haut und Augenoberfläche bilden die Außengrenze des Menschen zu seiner Umwelt. Wer unter Hauterkrankungen leidet, ist häufig auch anfälliger für Leiden der Sehorgane. Eine wirkungsvolle Therapie berücksichtigt diese Zusammenhänge. Foto: iStockphoto/Global Stock

Mit Homöopathie gegen Mandelentzündungen

Gaumenmandeln: Die Polizei des Organismus

Dr. med. Karl-Heinz Friese

Anders als in den 1950er und 60er Jahren weiß man heute, dass die Gaumenmandeln wichtige Funktionen in der körpereigenen Infektabwehr erfüllen und Bedeutung für eine gesunde Entwicklung haben. Grund genug, um bei Infekten nicht sinnloserweise mit Antibiotika zu reagieren, sondern sanfte homöopathische Therapien zu bevorzugen. Foto: puhha/Shutterstock

Pflanzliche Ernährung

Endlich vegan! So gelingt der Umstieg

Alexandra Kuchenbaur, Heilpraktikerin

Laut Marktforschung ernährten sich im Jahr 2016 bereits 1,3 Millionen Deutsche rein pflanzlich. Die Zahl derer, die über den Einstieg in ein veganes Leben nachdenken, dürfte weitaus höher liegen. Gewohnheiten, Befürchtungen und Bequemlichkeit hindern manchen daran, sein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Dabei ist vegan kochen kein Hexenwerk. Foto: iStockphoto/RossHelen

Geballte Nährstoffpower

Nüsse und Ölsaaten: weit besser als ihr Ruf

Dipl. oec. troph. Hans-Helmut Martin

Nüsse, Kerne und Ölsaaten hatten wegen ihres hohen Fettanteils und des Energiegehalts bislang ein eher negatives Image. Zu Unrecht, denn sie liefern viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe, und die Energieaufnahme ist meist geringer als vermutet. Foto: mama_mia/Shutterstock

Traditionelle japanische Ernährung

Was wir von Nippon lernen können

Dr. med. Rainer Matejka

Seit Jahren führt Japan die Liste der Länder mit den meisten hochbetagten Bewohnern an: 68.000 Japaner zählen 100 oder mehr Lebensjahre! Ein wichtiger Grund dürfte in der Ernährungsweise liegen. Die traditionelle Küche mit ihrem hohen Anteil an Gemüse, Fisch, Algen und pikanten Wurzeln tut viel für die Gesundheit. In einem kulinarischen Japantrip der besonderen Art lernen Sie die wertvollen Zutaten der „Japan-Diät“ kennen. Foto: VICUSCHKA/Fotolia by Adobe

Patienten hoffen, Ärzte warnen

Methadon in der Krebstherapie

Jan Reuter, Apotheker

Das synthetische Methadon gehört zur Arzneimittelgruppe der Opioide und lindert starke Schmerzen. Bekannt ist es vor allem aus der Heroin-Ersatztherapie. Im Rahmen von Forschungsarbeiten an der Universität Ulm wurde festgestellt, dass Methadon das Wachstum von Krebszellen hemmen kann. Seit diese Ergebnisse Eingang in die Berichterstattung der Medien gefunden haben, wird darüber heftig diskutiert. Für verzweifelte Patienten ist es ein letzter Strohhalm, Ärzte hingegen warnen vor Nebenwirkungen bzw. Wirkungslosigkeit. Foto: Jonas Glaubitz/Fotolia by Adobe

Wie Fischöl vor Tumorleiden schützt

Mit Omega-3 gegen den Krebs

Dr. med. Volker Schmiedel

Omega-3-Fettsäuren regulieren Entzündungen herunter. Sie beruhigen ein überschießendes Immunsystem, schützen vor gefährlichen Herz-Rhythmus-Störungen und helfen sogar bei Depressionen. Auch in der Krebsvorbeugung und -therapie sollen sie unterstützend wirken. Aber ist das nur frommes Wunschdenken, oder gibt es belastbare Beweise? Foto: puhhha/Fotolia by Adobe

Australische Wildblütenessenzen für die Seele

Vom Heilschatz der Aborigines

Dr. med. Ingfried Hobert

Das extreme Klima Australiens hat besonders widerstandsfähige Heilpflanzen hervorgebracht, die über außergewöhnliche Kräfte verfügen. Die Aborigines, die Ureinwohner Australiens, nutzten ihr Kräuterwissen, um Gesundheit und Lebenskraft über Generationen hinweg zu erhalten. Die Wildblütenessenzen liefern heute auch in unseren Breiten eine wertvolle Grundlage für tiefergreifende Heilungsprozesse. Sie helfen dabei, Körper und Seele in Balance zu bringen. Fotos: iStockphoto/Ida Jarosova, Julian Peters Photos/Fotolia by Adobe

Aus der ärztlichen Praxis

Bestanden! Angst vor Prüfungen überwunden

Dipl.-Biol. Peter Emmrich M.A., Facharzt für Allgemeinmedizin

„Ich weiß nicht mehr, was ich noch machen soll.“ Der 26-jährige Jurastudent Holger F. war verzweifelt. Er stand unmittelbar vor dem zweiten Staatsexa-men und kam völlig verzagt in die Praxis, weil er beim ersten Anlauf durchgefallen war. „Ich hatte mich doch so gut vorbereitet: ein ganzes Jahr auf Urlaub verzichtet, keine Partys mehr besucht. Und habe nur noch gelernt, um endlich den Abschluss zu schaffen. Aber im entscheidenden Moment der Prüfung überfiel mich auf einmal die Panik.“ Panik blockiert Körper … Weiterlesen

Arbeiten ohne Leistungstief

Gesunde Mahlzeiten für den Büroalltag

Dipl. oec. troph. Kisten Jänisch-Dolle

Wer den ganzen Tag außer Haus arbeitet, greift im stressigen Alltag häufig auf bequeme, aber ungesunde Snacks zurück: das belegte (Weißmehl-)Brötchen vom Bäcker um die Ecke, das süße Teilchen oder etwas aus der „heißen Theke“ des nahe gelegenen Metzgers. Abgesehen davon, dass wir uns mit dieser Art Ernährung nichts Gutes tun, macht sie auch noch müde und schlapp. Doch es geht auch anders: Mit wenig Vorbereitung sorgen Sie für gesunde Mahlzeiten am Arbeitsplatz – und im Idealfall stecken Sie Ihre … Weiterlesen

So übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Emotionen

Gefühle sind Entscheidungen!

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Dr. med. Wolf-Jürgen Maurer

Vermutlich sind Sie im Glauben aufgewachsen, dass Sie Ihre Gefühle nicht beeinflussen können, und dass Ihnen Ärger, Angst, Liebe oder Freude ohne eigenes Zutun widerfahren. Gefühle sind aber nicht einfach Empfindungen, die vom Himmel fallen, sondern Reaktionen, die Sie immer wieder aufs Neue wählen. Man kann also lernen, Gefühle zu steuern und so den Weg in ein selbstbestimmtes, freies Leben öffnen. Foto: iStockphoto/SrdjanPav

Grundlage des Lebens

Gut versorgt mit pflanzlichem Eiweiß

Dipl. oec. troph. Karin Possin

Durch die in den letzten Jahren populär gewordenen Low-Carb-Diäten sind Proteine (Eiweiße) wieder mehr in den Mittelpunkt von Ernährungskonzepten gerückt. Auf der anderen Seite gibt es in der Naturheilkunde die Aussage: Eiweißmast bedeutet Krankenkost. Die Vorstellungen wie viel Eiweiß für den Menschen gesundheitsfördernd wirkt, unterscheiden sich – je nachdem, wem man diese Frage stellt. Foto: Rimma Bondarenko/Shutterstock

Hausmittel in der modernen Medizin

Honig: Wundheilmittel aus dem Bienenstock

Dr. med. Angela Sänger

Seit einiger Zeit rückt ein altes Hausmittel wieder in den Fokus der Medizin: der Bienenhonig. Seine Renaissance verdankt er sicher auch den zunehmenden Resistenzen von Bakterien auf Antibiotika. Seit circa zehn Jahren ist in Deutschland Honig für medizinische Zwecke auf dem Markt – meist hergestellt aus neuseeländischem Manuka-Honig. Aber hält dieser wirklich, was er verspricht? Foto: Billion Photos/Shutterstock

Ja, sauber!

Die Renaissance der guten alten Seife

Anita Kraut, Heilpraktikerin

Wer auf der Suche nach einem hautgesunden Mittel zur alltäglichen Reinigung der Hände, zum Duschen oder Baden ist, kann sich im Überangebot von Drogerien und Supermärkten leicht verlieren. Mit viel Glück findet er ganz unten im Regal vielleicht ein paar Stücke eines alten Klassikers: der Seife. Bei solider Qualität lohnt sich das Zugreifen. Denn eine gute Seife lässt die Haut in einem intakten Zustand und macht andere Pflegeprodukte häufig überflüssig. Foto: iStockphoto/amphotora