Kirschen

Verführerische Früchte von süß bis sauer

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Der römische Feldherr Lucullus brachte 74 v. Chr. den ersten Süßkirschenbaum von der Schwarzmeerküste nach Italien. Wildkirschen waren dort bereits bekannt. Circa 120 Jahre später kam die Edelkirsche auch nach Nordeuropa.

Die Kirsche (Prunus spec.) zählt zu den Rosengewächsen und ist mit Pflaumen, Mandeln und Aprikosen verwandt. Die feinen Sommerfrüchte wachsen eher in gemäßigten Klimazonen als in heißen Gegenden, denn Kirschbäume benötigen eine lange und kalte Winterruhe. Süßkirschenbäume werden bis zu 20 m hoch, Sauerkirschbäume bleiben kleiner. Die Kirschensaison beginnt in Europa Ende Mai und dauert etwa zehn Wochen. Der Geschmack der Früchte variiert je nach Sorte von zuckersüß bis sauer, die Farbe von gelb über dunkelrot bis fast schwarz. Es gibt auch Kreuzungen zwischen Süß- und Sauerkirschen, die Süßweichseln und die Glaskirschen.

Den Artikel zu dieser redaktionellen Einleitung finden Sie in der Naturarzt-Druckausgabe 7/2007