Norsan
Lebensmittelverpackungen kritisch gesehen

Risiken von Dose, Folie & Co. reduzieren!

Längst holen wir Milch nicht mehr in der Milchkanne oder lassen uns ein Stück Butter abschneiden und in Papier einwickeln. Lose Ware wird rar. Stattdessen gibt es heute für alle möglichen Lebensmittel auch alle möglichen Verpackungen. Es besteht dabei allerdings die Gefahr, dass Chemikalien aus dem Verpackungsmaterial in das Lebensmittel übergehen – und die Ökobilanz sieht auch nicht immer gut aus.

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

Aus der ärztlichen Praxis

Homöopathie gegen die Angst: Auswahl ­erfordert Geduld

Im Februar 2007 sucht mich die 24-jährige Marion Thaler (Name geändert) in meiner Praxis auf. Frau Thaler ist adrett und ordentlich gekleidet. Seit 2002 arbeitet sie als Finanzbeamtin. Sie habe schon seit der Kindheit viele Ängste.
Stärker als Morphium – die Droge Arzt

Placebo oder: Die Macht der Zuversicht

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Als Placebo (lat. „Ich werde gefallen“) bezeichnet man ein Scheinmedikament, welches nur harmlose Substanzen, aber keinen Arzneistoff enthält. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass sich damit durchaus Wirkungen erzielen lassen: Placebos können z. B. Schmerzen lindern, den Blutdruck senken, bei ­Rheuma, Asthma und Magengeschwüren helfen. Placebo­effekte spielen jedoch bei jeder medi­zi­nischen Behandlung eine Rolle und sollten gezielt genutzt werden.

Schlaflos in den Wechseljahren

Verena Rosar, Heilpraktikerin

Die Wechseljahre, also die Zeit, in der die Keimdrüsen ihre Hormon­produktion einstellen, zeigen sich in unterschiedlichster Art und Weise. An manchen Frauen gehen sie spurlos vorüber, andere haben unter vielfältigsten Beschwerden zu leiden. Neben Schweißausbrüchen ist es oft die Schlaflosigkeit, die die Lebensqualität mancher Frauen stark beeinträchtigt.

Der altersbedingte graue Star

Besser sehen mit ­optimiertem Stoffwechsel

Dr. med. Brigitte Schüler

Als grauen Star oder Katarakt bezeichnet man die Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse. Die häufigste Ursache dafür ist der natürliche Alterungsprozess. Im fortgeschrittenen Stadium hilft nur noch die Operation. Zu Beginn kann jedoch eine Optimierung des Körperstoffwechsels auch den Stoffwechsel der Augenlinse verbessern.

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

CED: Wie viel ist mit ­Naturheilkunde möglich?

Naturarzt-Interview mit Dr. med. Roman Huber

Morbus Crohn (MC) und Colitis ulcerosa (CU) gelten als „unheilbar“. Aber was bedeutet das? Was konkret ist mit zielgerichteter Therapie bei diesen chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) zu erreichen? Inwiefern kann und sollte die Therapie naturheilkundlich sein? Welche Rolle ­spielen Ernährung und Psyche? Der Naturarzt sprach darüber mit Dr. ­Roman ­Huber, Magen-Darm-Spezialist (Gastroenterologe) und Leiter des Uni-­Zentrums Naturheilkunde an der Universitätsklinik Freiburg.

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa besser im Griff

Dr. med. Volker Schmiedel

Die eigentlichen Ursachen von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) sind bisher nicht bekannt. Zu den Faktoren, die eine Rolle spielen, gehören offenbar die Darmflora ebenso wie die Ernährung – zwei Ansatzpunkte für die Behandlung. Allerdings: Vor der Therapie kommt die Diagnose. Dabei führt die ganzheitliche Diagnostik manchmal zu überraschenden Erkenntnissen.

Tipps gegen Motivationsblockaden

Mit Köpfchen an Ihr sportliches Ziel

Der Einstieg in regelmäßige körperliche Bewegung fällt schwer. Und ­Motivationsblockaden und falsches Training vereiteln häufig den gewünschten sportlichen Erfolg. Manche Sport-Einsteiger geben bald wieder auf. In allen Fällen ist die Lösung "Kopfsache": Einige Tricks verschaffen mehr Lust auf Bewegung und steigern die Wirksamkeit Ihres Trainings.

Dipl.-Soz.Päd. Christian Zehenter (HP)

Wie wirkt das

Blutzuckersenker Insulin

Standard oder letzte Wahl?

Naturheilkundlich orientierte Patienten stehen schulmedizinischen Arznei­mitteln oft skeptisch gegenüber. Andere Kranke haben eher übersteigerte Erwartungen. Vorurteile beruhen auf mangelnder Information. Um hier ­Klarheit zu schaffen, stellen wir in loser Folge häufig verwendete Arzneimittel vor. Diesmal: Insulin.

Wetterfühligkeit: Anpassung an äußere Reize verbessern

Keine Angst mehr vor dem Wetterumschwung!

Dr. med. Andreas Weiß

Wetterfühligkeit ist ein weit verbreitetes Phänomen. Millionen Menschen klagen bei Wetterumschwung über Kopfschmerzen, Müdigkeit, ­Schwindel und ähnliche Symptome. Es handelt sich bei den Betroffenen weder um eingebildete Kranke noch um Simulanten, wohl aber um sensiblere ­Naturen, die mehr als andere für ihre Anpassungsfähigkeit tun müssen.

Rosmarin: Muntermacher für Herz und Kreislauf

Ursel Bühring, Heilpraktikerin

Wer an den nadelförmigen Blättern des Rosmarins reibt und seinen intensiven, strengwürzigen Geruch einatmet, spürt die Wirkung unmittelbar: Ein Duft, der wach macht und die Sinne klärt! Benediktinermönche brachten den Strauch nach Mitteleuropa und bauten ihn im 8. Jahrhundert auf Anordnung Karls des Großen in Klostergärten an. Bis heute schätzen wir seine rasche Hilfe bei Kreislaufschwäche und Durchblutungsstörungen.

Brombeere

Stachelige Schönheit mit verlockendem Aroma

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Brombeersträucher wachsen auf der gesamten nördlichen Halbkugel. Die zu den Rosengewächsen gehörende Brombeere (Rubus fruticosus) mit den dunklen Sammelfrüchten stammt jedoch ursprünglich aus Nordamerika und den eurasischen Wäldern. Für den Garten gibt es Züchtungen ohne Dornen, die aber nicht so aromatisch schmecken wie die Wildbeeren. Brombeersträucher haben keine einheitliche Blütezeit. Sie blühen von Mai bis in den Winter. Man findet im Sommer an einem Strauch gleichzeitig Blüten, reife und unreife Beeren. Die Haupterntezeit ist August und September.

Was mir geholfen hat

Mit Osteopathie verschwanden die Migräne-Anfälle

Jeden Tag liegen etwa 300.000 Menschen mit ­Migräne im Bett, stellt die Schmerzklinik Kiel fest. Eva Voss ­(Name geändert) gehörte fast fünfzig Jahre dazu. Sie ging nie zum Arzt. Als auch ihr Sohn darunter litt, suchte sie medizinische Hilfe und fand diese – besonders für sich selber.
Analog-Käse, Klebeschinken, "Frischmilch" ...

Erkennen Sie die ­Verbrauchertäuschung!

Dipl. oec. troph. Stephanie Kissing

Es vergeht kaum ein Monat, in dem nicht ein neuer Lebensmittelskandal ans Tageslicht kommt und der Verbraucher erfährt, wie sehr er von den Lebensmittelkonzernen getäuscht wird: Letztes Jahr waren Analog-Käse und wochenlang haltbare „Frischmilch“ in vieler Munde. Neuerdings hört man von Klebeschinken, bei dem Fleischteile mit Enzymen zusammen­geklebt werden, und Speiseeis, bei dem zunehmend Milchfett durch billigeres Pflanzenfett ersetzt wird.

Fruchtshakes aus dem Kühlregal

Smoothies – die ganze Frucht in flüssiger Form

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

Sämige Fruchtsäfte haben seit ein paar Jahren unter dem Fantasie­namen „Smoothies“ Einzug in die Kühlregale gehalten. Die Kombination aus Frucht(püree) und Saft bietet intensiven, frischen Geschmack und ist im Alltag durchaus praktisch. Doch sollte man beim Kauf ein paar Dinge beachten. Oder selbst zum Mixer bzw. Pürierstab greifen.

Übungen statt Medikamente

Mit Yoga die Hormone locken

Sigrid Molineus, Heilpraktikerin

Yoga regt die Vitalität an und reguliert das vegetative Nervensystem. Aber es kann mehr als nur die alltäglichen Verspannungen zu beheben: In Indien wird in Krankenhäusern schon lange die Wirkung von Yoga studiert und einige Yogaschulen bieten therapeutisches Yoga zur Behandlung verschiedener Krankheiten an. Mit der in Brasilien erprobten hormonellen Yoga-Therapie lassen sich unter anderem Wechseljahresbeschwerden lindern.

Sprachverlust nach Schlaganfall

So finden Sie die Sprache wieder

Bianca Orth, Logopädin und Heilpraktikerin

Wenn sich ein Schlaganfall in der linken Hirnhälfte ereignet, dann ist auch das Sprachzentrum in unterschiedlichem ­Ausmaß betroffen. Der Verlust der Sprechfähigkeit ist meist eine Katastrophe für Betroffene und Angehörige. Mit viel Übung und Disziplin kann man das Sprechen und Verstehen jedoch oft wieder neu lernen.

Worauf es in der Reha ankommt

Wieder fit nach dem Schlaganfall

Rainer Pflaum

Bei der Behandlung eines Schlaganfalls kommt es vor allem darauf an, in einer spezialisierten Klinikabteilung möglichst früh mit der Therapie zu beginnen, und danach in einer Reha-Klinik verloren gegangene Fähigkeiten wieder zu erlernen. In vielen Fällen können andere Gehirnzellen die Funktion der abgestorbenen Zellen übernehmen, wenn sie entsprechend trainiert werden.

Strategien gegen den vernichtenden Kopfschmerz

Migräne: Erfolg mit ganzheitlicher Therapie?

Naturarzt-Interview mit Priv.-Doz. Dr. med. habil. Konrad Taubert

Ungefähr zwölf Millionen Menschen in Deutschland sind von Migräne betroffen, darunter dreimal so viele Frauen wie Männer. Der heftige, oft von Übelkeit und Erbrechen begleitete, halbseitige Kopfschmerz kann bis zu drei Tage andauern. Viele Patienten haben nach jahrelangem Leidensweg resigniert. Privatdozent Dr. Taubert erklärt im Interview, warum und wie auch in schwierigen Fällen Besserung möglich ist.

Anämien durch Eisen- oder Vitaminmangel

Blutarmut: Wenn es am Lebenssaft fehlt

Dr. med. Sebastian Boekels

Blässe und Müdigkeit sind die klassischen Anzeichen einer Anämie, bei der Organe und Gewebe nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. ­Eine Blutuntersuchung gibt schnell Aufschluss, ob dem Körper Eisen, Vitamin B12 oder Folsäure fehlen. Liegen Mangelzustände vor, reicht es nicht aus, diese Substanzen zu ergänzen. Eine gründliche Suche nach den Ursachen muss erfolgen.

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