Norsan
Stärker als Morphium – die Droge Arzt

Placebo oder: Die Macht der Zuversicht

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Als Placebo (lat. „Ich werde gefallen“) bezeichnet man ein Scheinmedikament, welches nur harmlose Substanzen, aber keinen Arzneistoff enthält. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass sich damit durchaus Wirkungen erzielen lassen: Placebos können z. B. Schmerzen lindern, den Blutdruck senken, bei ­Rheuma, Asthma und Magengeschwüren helfen. Placebo­effekte spielen jedoch bei jeder medi­zi­nischen Behandlung eine Rolle und sollten gezielt genutzt werden.

Schlaflos in den Wechseljahren

Verena Rosar, Heilpraktikerin

Die Wechseljahre, also die Zeit, in der die Keimdrüsen ihre Hormon­produktion einstellen, zeigen sich in unterschiedlichster Art und Weise. An manchen Frauen gehen sie spurlos vorüber, andere haben unter vielfältigsten Beschwerden zu leiden. Neben Schweißausbrüchen ist es oft die Schlaflosigkeit, die die Lebensqualität mancher Frauen stark beeinträchtigt.

Der altersbedingte graue Star

Besser sehen mit ­optimiertem Stoffwechsel

Dr. med. Brigitte Schüler

Als grauen Star oder Katarakt bezeichnet man die Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse. Die häufigste Ursache dafür ist der natürliche Alterungsprozess. Im fortgeschrittenen Stadium hilft nur noch die Operation. Zu Beginn kann jedoch eine Optimierung des Körperstoffwechsels auch den Stoffwechsel der Augenlinse verbessern.

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

CED: Wie viel ist mit ­Naturheilkunde möglich?

Naturarzt-Interview mit Dr. med. Roman Huber

Morbus Crohn (MC) und Colitis ulcerosa (CU) gelten als „unheilbar“. Aber was bedeutet das? Was konkret ist mit zielgerichteter Therapie bei diesen chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) zu erreichen? Inwiefern kann und sollte die Therapie naturheilkundlich sein? Welche Rolle ­spielen Ernährung und Psyche? Der Naturarzt sprach darüber mit Dr. ­Roman ­Huber, Magen-Darm-Spezialist (Gastroenterologe) und Leiter des Uni-­Zentrums Naturheilkunde an der Universitätsklinik Freiburg.

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa besser im Griff

Dr. med. Volker Schmiedel

Die eigentlichen Ursachen von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) sind bisher nicht bekannt. Zu den Faktoren, die eine Rolle spielen, gehören offenbar die Darmflora ebenso wie die Ernährung – zwei Ansatzpunkte für die Behandlung. Allerdings: Vor der Therapie kommt die Diagnose. Dabei führt die ganzheitliche Diagnostik manchmal zu überraschenden Erkenntnissen.

Tipps gegen Motivationsblockaden

Mit Köpfchen an Ihr sportliches Ziel

Der Einstieg in regelmäßige körperliche Bewegung fällt schwer. Und ­Motivationsblockaden und falsches Training vereiteln häufig den gewünschten sportlichen Erfolg. Manche Sport-Einsteiger geben bald wieder auf. In allen Fällen ist die Lösung "Kopfsache": Einige Tricks verschaffen mehr Lust auf Bewegung und steigern die Wirksamkeit Ihres Trainings.

Dipl.-Soz.Päd. Christian Zehenter (HP)

Wie wirkt das

Blutzuckersenker Insulin

Standard oder letzte Wahl?

Naturheilkundlich orientierte Patienten stehen schulmedizinischen Arznei­mitteln oft skeptisch gegenüber. Andere Kranke haben eher übersteigerte Erwartungen. Vorurteile beruhen auf mangelnder Information. Um hier ­Klarheit zu schaffen, stellen wir in loser Folge häufig verwendete Arzneimittel vor. Diesmal: Insulin.

Naturheilkundlicher Rat

Fußheberschwäche durch Verengung im Rückenmarkskanal

"Mein rechtes Bein behindert mich beim Gehen, denn nach 10 bis 15 Minuten hängt der Fuß schlapp herunter und es entwickeln sich starke Krämpfe. Wenn ich mich dann zwei Minuten hinsetze, ist der Schmerz vorbei und ich kann wieder normal gehen, bis es von vorne losgeht. Mein Arzt spricht von einer Verengung im Rückenmarkskanal. Wie kann ich dieses lästige Problem in den Griff bekommen?" Aufgrund Ihrer Schilderung gehe ich auch von einer Engstelle (Stenose) des Rückenmarkskanales aus, die zur Lähmung des Fußhebermuskels führt. In diesem Spinalkanal verlaufen die zentralen Nervenleitungen des Körpers. Ein Druck auf die Nervenwurzeln kann zu Schmerzen, Taubheitsgefühlen oder sogar einer Nervenlähmung führen. Die Auswirkungen dieser Nervenstörung sind ähnlich wie bei der "Schaufensterkrankheit", der allerdings eine arterielle Durchblutungsstörung zugrunde liegt, und die ebenfalls regelmäßige Pausen beim Gehen erfordert. Bei Ihrer nervenbedingten Symptomatik könnte man von einer "Schaufensterkrankheit des Wirbelkanals" sprechen.

Dr. med. Andreas Weiß

Nitratbelastung von Salat, Spinat und Wurzelgemüse

Nitrat in der Nahrung – zu Unrecht verdächtigt?

Seit Jahrzehnten gilt Nitrat in Lebensmitteln als problematische Substanz: Unzählige Pressemeldungen warnten wiederholt vor nitratbelastetem Salat, Spinat und weiteren Gemüsesorten. In jüngerer Zeit mehren sich jedoch Hinweise, dass die Belastungen wahrscheinlich überschätzt wurden. Überdies hat Nitrat möglicherweise auch positive gesundheitliche Wirkungen. Ist die Zeit reif, die Bedeutung von Nitrat und seinen Verbindungen neu zu überdenken?

Dipl. oec. troph. Stephanie Fromme

Was mir geholfen hat

Mit Osteopathie verschwanden die Migräne-Anfälle

Jeden Tag liegen etwa 300.000 Menschen mit ­Migräne im Bett, stellt die Schmerzklinik Kiel fest. Eva Voss ­(Name geändert) gehörte fast fünfzig Jahre dazu. Sie ging nie zum Arzt. Als auch ihr Sohn darunter litt, suchte sie medizinische Hilfe und fand diese – besonders für sich selber.
Brombeere

Stachelige Schönheit mit verlockendem Aroma

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Brombeersträucher wachsen auf der gesamten nördlichen Halbkugel. Die zu den Rosengewächsen gehörende Brombeere (Rubus fruticosus) mit den dunklen Sammelfrüchten stammt jedoch ursprünglich aus Nordamerika und den eurasischen Wäldern. Für den Garten gibt es Züchtungen ohne Dornen, die aber nicht so aromatisch schmecken wie die Wildbeeren. Brombeersträucher haben keine einheitliche Blütezeit. Sie blühen von Mai bis in den Winter. Man findet im Sommer an einem Strauch gleichzeitig Blüten, reife und unreife Beeren. Die Haupterntezeit ist August und September.

Analog-Käse, Klebeschinken, "Frischmilch" ...

Erkennen Sie die ­Verbrauchertäuschung!

Dipl. oec. troph. Stephanie Kissing

Es vergeht kaum ein Monat, in dem nicht ein neuer Lebensmittelskandal ans Tageslicht kommt und der Verbraucher erfährt, wie sehr er von den Lebensmittelkonzernen getäuscht wird: Letztes Jahr waren Analog-Käse und wochenlang haltbare „Frischmilch“ in vieler Munde. Neuerdings hört man von Klebeschinken, bei dem Fleischteile mit Enzymen zusammen­geklebt werden, und Speiseeis, bei dem zunehmend Milchfett durch billigeres Pflanzenfett ersetzt wird.

Fruchtshakes aus dem Kühlregal

Smoothies – die ganze Frucht in flüssiger Form

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

Sämige Fruchtsäfte haben seit ein paar Jahren unter dem Fantasie­namen „Smoothies“ Einzug in die Kühlregale gehalten. Die Kombination aus Frucht(püree) und Saft bietet intensiven, frischen Geschmack und ist im Alltag durchaus praktisch. Doch sollte man beim Kauf ein paar Dinge beachten. Oder selbst zum Mixer bzw. Pürierstab greifen.

Übungen statt Medikamente

Mit Yoga die Hormone locken

Sigrid Molineus, Heilpraktikerin

Yoga regt die Vitalität an und reguliert das vegetative Nervensystem. Aber es kann mehr als nur die alltäglichen Verspannungen zu beheben: In Indien wird in Krankenhäusern schon lange die Wirkung von Yoga studiert und einige Yogaschulen bieten therapeutisches Yoga zur Behandlung verschiedener Krankheiten an. Mit der in Brasilien erprobten hormonellen Yoga-Therapie lassen sich unter anderem Wechseljahresbeschwerden lindern.

Sprachverlust nach Schlaganfall

So finden Sie die Sprache wieder

Bianca Orth, Logopädin und Heilpraktikerin

Wenn sich ein Schlaganfall in der linken Hirnhälfte ereignet, dann ist auch das Sprachzentrum in unterschiedlichem ­Ausmaß betroffen. Der Verlust der Sprechfähigkeit ist meist eine Katastrophe für Betroffene und Angehörige. Mit viel Übung und Disziplin kann man das Sprechen und Verstehen jedoch oft wieder neu lernen.

Worauf es in der Reha ankommt

Wieder fit nach dem Schlaganfall

Rainer Pflaum

Bei der Behandlung eines Schlaganfalls kommt es vor allem darauf an, in einer spezialisierten Klinikabteilung möglichst früh mit der Therapie zu beginnen, und danach in einer Reha-Klinik verloren gegangene Fähigkeiten wieder zu erlernen. In vielen Fällen können andere Gehirnzellen die Funktion der abgestorbenen Zellen übernehmen, wenn sie entsprechend trainiert werden.

Strategien gegen den vernichtenden Kopfschmerz

Migräne: Erfolg mit ganzheitlicher Therapie?

Naturarzt-Interview mit Priv.-Doz. Dr. med. habil. Konrad Taubert

Ungefähr zwölf Millionen Menschen in Deutschland sind von Migräne betroffen, darunter dreimal so viele Frauen wie Männer. Der heftige, oft von Übelkeit und Erbrechen begleitete, halbseitige Kopfschmerz kann bis zu drei Tage andauern. Viele Patienten haben nach jahrelangem Leidensweg resigniert. Privatdozent Dr. Taubert erklärt im Interview, warum und wie auch in schwierigen Fällen Besserung möglich ist.

Anämien durch Eisen- oder Vitaminmangel

Blutarmut: Wenn es am Lebenssaft fehlt

Dr. med. Sebastian Boekels

Blässe und Müdigkeit sind die klassischen Anzeichen einer Anämie, bei der Organe und Gewebe nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. ­Eine Blutuntersuchung gibt schnell Aufschluss, ob dem Körper Eisen, Vitamin B12 oder Folsäure fehlen. Liegen Mangelzustände vor, reicht es nicht aus, diese Substanzen zu ergänzen. Eine gründliche Suche nach den Ursachen muss erfolgen.

Vorbeugung und Behandlung der koronaren Herzkrankheit

Schützen Sie Ihre Herzkranzgefäße!

Dr. med. Rainer Matejka

Unter einer koronaren Herzkrankheit, kurz KHK, versteht man eine Verkalkung der Herzkranzgefäße, also der Blutgefäße, die den Herzmuskel mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Die Folgen können dramatisch sein, schlimmstenfalls droht ein Herzinfarkt. Dabei hat es jeder selbst in der Hand: Eine Änderung des Lebensstils wirkt oft wesentlich besser als eine medikamentöse Therapie, wie bereits im „Deutschen Ärzteblatt“ berichtet wurde.

Gesundheitliche Gefahren durch Haarfärbemittel

Haarfarbe gegen die „Altersweißheit“?

Anita Kraut, Heilpraktikerin

Vom dichten Haarkleid unserer Vorfahren ist uns nur ein kleiner Schopf geblieben. Und um dieses kleine Haarbüschelchen auf unserem Haupt wird ein wahrer Kult betrieben. Wörtlich zum Haareraufen sind aber viele Methoden der Pflege und Fürsorge, der Verschönerung und Veränderung der durchschnittlich 110.000 Hornfäden auf unserem Haupt. Gerade beim Färben gelangt oft ein üppiger Chemiecocktail auf Haar und Kopfhaut.

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