Norsan
Analog-Käse, Klebeschinken, "Frischmilch" ...

Erkennen Sie die ­Verbrauchertäuschung!

Dipl. oec. troph. Stephanie Kissing

Es vergeht kaum ein Monat, in dem nicht ein neuer Lebensmittelskandal ans Tageslicht kommt und der Verbraucher erfährt, wie sehr er von den Lebensmittelkonzernen getäuscht wird: Letztes Jahr waren Analog-Käse und wochenlang haltbare „Frischmilch“ in vieler Munde. Neuerdings hört man von Klebeschinken, bei dem Fleischteile mit Enzymen zusammen­geklebt werden, und Speiseeis, bei dem zunehmend Milchfett durch billigeres Pflanzenfett ersetzt wird.

Fruchtshakes aus dem Kühlregal

Smoothies – die ganze Frucht in flüssiger Form

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

Sämige Fruchtsäfte haben seit ein paar Jahren unter dem Fantasie­namen „Smoothies“ Einzug in die Kühlregale gehalten. Die Kombination aus Frucht(püree) und Saft bietet intensiven, frischen Geschmack und ist im Alltag durchaus praktisch. Doch sollte man beim Kauf ein paar Dinge beachten. Oder selbst zum Mixer bzw. Pürierstab greifen.

Möhren

Süßes Lieblingsgemüse für Gaumen und Auge

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Die Namen Möhre, Karotte, Mohrrübe oder Gelbe Rübe bezeichnen alle das gleiche, nämlich eine Gemüsepflanze (Daucus carota ssp. sativus) aus der Familie der Doldenblütler. Außer im Winter wird sie zu jeder Jahreszeit geerntet: Zarte Früh- oder Bundmöhren mit Kraut im Frühling, Sommer- oder Waschmöhren (sie werden vor dem Verkauf entlaubt und in einer Waschstraße gereinigt) ohne Grün im Sommer und Frühherbst, Spät- oder Lagermöhren im Spätherbst.

Aus der ärztlichen Praxis

Fersensporn: Therapie mit ­Homöopathie und Akupunktur

Dr. med. Domenica Engelhardt

Stefanie K. hatte sich den Ostermorgen so schön vorgestellt: Sie war gerade dabei aufzustehen, während ihre Familie noch schlief. Da durchfuhr sie ein stechender Schmerz. Der erste Fuß, den sie vors Bett setzte, tat so höllisch weh, dass sie nicht einmal auftreten konnte.

Frisch und gesund aus dem Garten

(K)ein bitteres Vergnügen: Appetitanreger Gemüse

Dipl.-Ing. agr. Brunhilde Bross-Burkhardt

Bitterstoffe in Kräutern und Gemüse sind gesund: Sie regen Magen, Leber und Bauchspeicheldrüse an, verhelfen zu gutem Appetit und wirken überdies immunstärkend. Einige Gemüse- und Kräuterarten aus der Familie der Korbblütler enthalten besonders viel von dem „gesunden Bitter“. Artischocken und Zichoriensalate lassen sich im eigenen Garten anbauen. Löwenzahn, Wegwarte und weitere Wildgemüse findet man auf der Gartenwiese oder in der freien Natur.

Alternative Süßungsmittel: Nicht automatisch gesünder

Zucker bleibt Zucker … oder: Weniger ist mehr!

Dr. oec. troph. Claudia Müller

Süße begleitet die Menschheit bereits seit Jahrtausenden – ob in Form von Kuchen und Desserts, heißen Getränken oder Milchprodukten. Zum Süßen muss es nicht der weiße Haushaltszucker sein. Der Handel bietet eine ganze Reihe „alternativer“ Süßungsmittel wie Honig, Fruchtdicksäfte, Ahornsirup oder Agavendicksaft. Doch sind sie auch eine gesündere Alternative?

So finden Sie Ihre individuelle Diät

Bekömmliche Ernährung für Reizdarm-Patienten

Dipl. oec. troph. Kirsten Jänisch-Dolle

Ein Reizdarm kann die Lebensqualität der Betroffenen empfindlich beeinträchtigen. Bauchkrämpfe, Blähungen, Durchfälle im Wechsel mit Verstopfung – 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung leiden dauerhaft unter diesen Beschwerden. Zwar gibt es keine allgemeingültige „Reizdarm-Diät“, dennoch sollten Betroffene ihre Ernährungsgewohnheiten unter die Lupe nehmen.

Wie Geisteswissenschaft Naturheilkunde "übersetzt"

Medizin nicht nur als Mittel und Methoden verstehen

Naturarzt-Interview mit Prof. Dr. Hartmut Schröder

Schulmedizin und Naturheilkunde reden häufig aneinander vorbei. Hat dieses Missverständnis mit sprachlichen Schwierigkeiten zu tun? Bedarf es einer „Übersetzung“? Kann die Naturheilkunde nur bestehen, wenn sie naturwissenschaftlich wird bzw. sich so aufführt? Der Sprachwissenschaftler Prof. Hartmut Schröder beschäftigt sich am „Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften“ der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) mit solchen Fragen.

Wechseljahresbeschwerden

Sanfte Hilfe für die neue Lebensphase

Dr. med. Ulrike Keim

Bei einem Drittel aller Frauen entwickeln sich leichte, bei einem weiteren Drittel heftige Beschwerden in den Wechsel­jahren. Stimmungsschwankungen kommen häufig vor, aber auch Antriebslosigkeit, Reizbarkeit und Konzentrations­störungen, Schwindel bis hin zu Depressionen. Am häufigsten sind jedoch Hitzewallungen und Schweißausbrüche.

Sinnvolle Diagnostik bei Mikrohämaturie

Unsichtbares Blut im Urin – was steckt dahinter?

Dr. med. Rainer Matejka

Das Symptom ist gar nicht selten: Im Rahmen einer routinemäßigen ­Urin­untersuchung wird eine geringfügige Blutbeimengung festgestellt. Mit bloßem Auge ist sie nicht erkennbar. Was tun bei einer derartigen „Mikrohämaturie“? Einfach ignorieren, wenn sonst nichts Auffälliges zu finden ist? Kontrollieren? Wie weit muss die Diagnostik getrieben ­werden?

Frühkindliche Bindungen und wie sie uns prägen

„Die“ Stellschraube der Psychosomatik

Dr. med. Wolf-Jürgen Maurer

Die Bindungserfahrungen unserer ersten Lebensphase prägen uns ein ­Leben lang. Sie haben nicht nur Auswirkungen auf das spätere Beziehungs­verhalten, sondern auch auf die Stressanfälligkeit – und somit auf unsere Gesundheit. Die gute Botschaft der psychosomatischen Medizin lautet aber, dass frühe problematische Bindungserfahrungen durch korrigierende ­Einwirkung moderner Psychotherapie verändert werden können!

Zehn Tipps bei zu viel Luft im Bauch

„Über Blähungen spricht man nicht …“

Marianne Porsche-Rohrer, Apothekerin und Heilpraktikerin

Kaum ein anderes Beschwerdebild ist so kontinuierlich über alle ­Altersstufen – vom Säugling bis zum Greis – vertreten wie ­Blähungen. Dennoch ist es für viele Menschen ein Problem, ihre ­Symptome zu ­benennen. Blähungen zu haben schickt sich nicht, und vielen Patienten ist die Frage nach Blähungsbeschwerden ­peinlich. ­Dabei liefern die Details wichtige Hinweise für Diagnose und Therapie.

Wer bestimmt über unsere Lebensmittel?

Codex Alimentarius: Vor Panik wird gewarnt

Christoph Wagner, Heilpraktiker

Der Handel mit Lebensmitteln wird immer globaler. Deshalb sollten die Sicherheit und der Verkehr von Lebensmitteln am besten auch weltweit geregelt werden. Schon seit 1963 gibt es ein entsprechendes Regelwerk, den Codex Alimentarius. Kritiker behaupten allerdings, dass er längst nicht mehr dem Schutz der Verbraucher diene, sondern von der Lebensmittel- und Pharmaindustrie oder von anderen „bösen Kräften“ benutzt werde, um eine Art Weltherrschaft zu errichten.

Orthomolekulare Medizin

Nahrungsergänzung: Wie nützlich sind ­Vitamine & Mineralien?

Dr. med. Volker Schmiedel

Kaum ein Zweig der Medizin polarisiert Therapeuten und Patienten so stark wie die orthomolekulare Medizin, also die Therapie mit den richtigen Nährstoffen: Für die einen sind Nahrungsergänzungen ein Segen, ohne den heute keiner mehr leben kann. Für die anderen sind sie im besten Falle überflüssig, möglicherweise sogar schädlich. Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte.

Naturheilkundlicher Rat

Ernährung nach Gallenoperation

Dr. med. Rainer Matejka

„Welche Nahrung und Vitamingaben empfehlen Sie einem 50-jährigen Mann, dem vor vier Wochen wegen Gallensteinen die Gallenblase entfernt wurde?“ Die Galle spielt für die Fettverdauung eine wichtige Rolle. Mit Entfernung der Gallenblase wird lediglich das Reservoir der Gallenflüssigkeit entfernt. Galle wird weiterhin gebildet. Die Nahrung sollte sich nach Ihrer individuellen Bekömmlichkeit richten. Bei „schlechten“ Fetten (insbesondere Trans­fetten) ist natürlich Zurückhaltung angezeigt. Gallepatienten haben häufig Probleme mit Hülsenfrüchten, Kohl und Wirsing. Auch Obst mit Schale wird meist nicht gut vertragen.

Was mir geholfen hat

Fasten beruhigte den Ischias-Nerv

Während eines Trainingslaufes meldete sich bei Karin Pfeiffer der Ischias-Nerv mit Schmerzen. Die Hobby­sportlerin fand die Ursache selbst heraus: ein sogenanntes Musculus-piriformis-Syndrom. Gezielte Dehnübungen, Magnesiumgaben und eine Heilfastenkur mit täglichen Wanderungen lockerten den Muskel und beruhigten den Nerv.
Was mir geholfen hat

Salmonellen mit Komplikationen – Papaya heilte

Eine gesellige Einkehr an einem heißen Sommertag endete für Marion Schmid mit einer Salmonellen­infektion. Komplikationen wie eine entzündete Leber, Hautentzündungen sowie ein Pilzbefall verhinderten monatelang die Gesundung – bis zuckerfreie basische Kost und Papayas Heilung brachten.
Naturheilkundlicher Rat

Herzinfarkt-Nachsorge

Dr. med. Sebastian Boekels

„Vor zehn Monaten erlitt mein Lebensgefährte mit 68 Jahren einen Herzinfarkt. Da er sofort Hilfe bekam, überlebte er. Bereits nach einer Woche Krankenhaus wurde er in die Reha entlassen. Die beiden ersten implantierten Stents zum Offenhalten der verengten Gefäße waren nach ein paar Monaten bereits wieder zu und mussten erneuert werden. Seit dem Infarkt nimmt er Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung sowie einen Betablocker und einen ACE-Hemmer zur Entlastung von Herz- und Kreislauf sowie einen Fettsenker. Mein Partner hat weder … weiterlesen

Aus der ärztlichen Praxis

Störfeldsuche erlöste von ­hartnäckigem Rückenleiden

Dr. med. Sebastian Boekels

Frau Birgit S., eine sportlich wirkende Frau von 50 Jahren, kam wegen Rückenschmerzen in unsere Praxis. Die Schmerzen waren ihr anzusehen, sie bewegte sich nur noch vorsichtig und war sehr steif. Sie berichtete: „Ich habe nun seit zwei Jahren fast immer Rückenschmerzen. Ich habe schon so viele Ärzte durch.“ Am besten helfe ihr noch der Orthopäde H. im Nachbarort, der zur Zeit aber in Urlaub sei. Dr. H. mache Akupunktur und behandle sie mit Osteopathie. Daneben müsse sie aber täglich … weiterlesen

Zucchini

Kleiner Kürbis: unreif schmeckt er besser

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Vor nicht allzu langer Zeit waren sie in Deutschland völlig unbekannt, heute gehören sie zu unserem Gemüserepertoire selbstverständlich dazu: Zucchini. Das Wort bedeutet „kleiner Kürbis“ und stammt vom italienischen Wort für Kürbis „Zucca“ ab. Zucchini (Curcubita pepo var. giromontiina) werden halbreif geerntet und sind das ganze Jahr erhältlich. Aus heimischem Anbau bekommt man sie von Mitte Juni bis Oktober.

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