Norsan
Nebenwirkungen pflanzlicher Heilmittel

Damit sanfte Medizin nicht gefährlich wird

Dr. med. Ulrike Novotny

Die Behandlung mit Heilkräutern gilt als „sanfte“ Medizin. Dennoch können auch pflanzliche Mittel Nebenwirkungen bis hin zu lebensbedrohlichen Organkrankheiten auslösen. In den letzten zehn Jahren stieg der Verbrauch an Phytopharmaka und pflanzlichen Nahrungsergänzungen um mindestens das Fünffache an. Die Kenntnisse über ihre Neben- und Wechselwirkungen folgen nur allmählich diesem Trend. Dr. med. Ulrike Novotny nennt problematische Inhaltsstoffe, schildert typische Folgen und gibt Ratschläge für einen vernünftigen Umgang mit Heilpflanzen.

Ernährung und Haut

Schönheit geht durch den Magen

Dipl. oec. troph. Roland Possin

„Wahre Schönheit kommt von innen“, dieser Satz trifft kaum irgendwo mehr ins Schwarze als bei der menschlichen Haut. Deren gesundes Aussehen ist weniger von äußerer Pflege abhängig als von dem, was wir täglich essen. Vor allem pflanzliche Lebensmittel enthalten viele Substanzen mit hautschützenden Eigenschaften. Der Ernährungsberater und Buchautor Roland Possin gibt Tips, wie Sie Ihre Haut mit Äpfeln, Grünkohl und Karotten möglichst lange zart und geschmeidig erhalten.

Gesunde Darmflora nach Antibiotika

Dr. med. Rainer Matejka

Der Zustand der Darmflora wirkt sich auf die Stoffwechsel- und Immunleistung des Verdauungstraktes nachhaltig aus. Gesunde Darmkeime können durch zahlreiche Einflüsse geschädigt werden. Besonders nachteilig wirken sich Antibiotika und andere Pharmaka (Säureblocker, Cortisonpräparate), ferner Schwermetalle (zum Beispiel aus Amalgamplomben) sowie psychische Traumata aus. Immer mehr Patienten fragen, welche Möglichkeiten bestehen, während und nach einer Antibiotika-Behandlung die gesunde Darmflora zu schützen.

Alternative Zahnmedizin

Herdsanierung oder Gebißverstümmelung?

Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch, Vorstandsmitglied der Internationalen Gesellschaft für Ganzheitliche Zahn-Medizin (GZM)

Viele Menschen kehren der Schulmedizin den Rücken und wenden sich ganzheitlichen Methoden zu. Zwei Experten streiten an dieser Stelle über Sinn und Unsinn alternativer Zahnheilkunde. Einig sind sie sich über die Existenz vielfältiger Wechselbeziehungen zwischen Mund- und Allgemeingesundheit. Die Diagnose- und Therapiemethoden der sogenannten Biologischen Medizin werden jedoch unterschiedlich bewertet.

Anatomie und Physiologie des Darms

Der Darm – mehr als ein Passage-Rohr

Dr. med. Rainer Matejka

Herz, Lunge, Leber, Niere – prominente Organe gibt es reichlich. Der Darm gehörte lange Zeit nicht dazu. Die meisten Menschen hatten nur vage Vorstellungen von diesem „Rohr“, durch das die Nahrung „halt hindurch muß“. Doch mehr und mehr hat sich gezeigt, wie wichtig der Darm ist: Er stellt mit einer Oberfläche von zirka 300 Quadratmetern das mit Abstand größte Kontaktorgan des Menschen zur Außenwelt dar. Hier entscheidet sich, welche Bestandteile des Nahrungsbreis verwertet oder als unverdauliche Stoffe ausgeschieden werden. Außerdem … weiterlesen

Anti-Aging-Tips des Ayur-Veda

Jung bleiben mit Öl, Butter und Wasser

Dr. phil. Karin Pirc

Der Wunsch nach einem langen, gesunden Leben ist so alt wie die Menschheit selbst. Er hat selbstverständlich eine bedeutende Rolle in allen traditionellen Heilsystemen. Der Sanskrit-Begriff Ayur-Veda bedeutet übersetzt das „Wissen vom Leben“ (ayu=Leben, veda=Wissen). Er läßt sich aber auch als „Wissenschaft vom langen Leben“ verstehen. Das mehr als 2500 Jahre alte Heilsystem aus dem Himalayagebiet geht von der Ganzheit von Körper, Seele und Geist aus. Es nutzt seit alters her eine große Menge verschiedener natürlicher Verfahren, um die Gesundheit … weiterlesen

Bewusstsein

Verwundbar bleiben

Hildegard Willms-Beyàrd

„Das Leben ist Kampf“ wurde uns beizeiten beigebracht, ganz so, als gönne man uns nicht die Unbeschwertheit, die nur Kindern eigen ist und die leider mit dem Älterwerden immer mehr verloren geht. Kämpfen ist eine Grunderfahrung des Menschen, die stark mit dem Überleben zu tun hat. Für den Lebenskampf muß man gerüstet sein! Mit den Jahren eignet man sich die verschiedensten Strategien an, eine davon ist, sich eine „dicke Haut“ zuzulegen.

Diplom-Diätküchenmeister Peter Mayr

„Gesundheit muß auch schmecken“

Dr. oec. troph. Claudia Müller

Was macht ein Diplom-Diätküchenmeister? Zumindest nicht nur Diäten erfinden. Peter Mayr beherrscht viel mehr. Das können Sie als Naturarzt-Leser gleich testen, denn von dieser Ausgabe an serviert Ihnen der 49jährige phantasievolle Rezepte für Gerichte, die jeder leicht nachkochen kann. Peter Mayrs Spezialität sind schmackhafte Vollwertmenüs, die auch gehobenen kulinarischen Ansprüchen genügen. Sie sind gleichzeitig gesund und leicht bekömmlich. Im Vordergrund steht aber der Genuß. Na dann: Wohl bekomm’s, der Tisch ist gedeckt!

Tee

Gesunder Genuß in schwarz und grün

Hans Krautstein

Anders als Kaffee gilt der Tee nicht nur als anregendes Getränk, sondern auch als Heilmittel. Vor allem dem Grüntee werden gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt. Er soll die Cholesterin- und Blutdruckwerte senken und vor Karies schützen. Mit Schwarztee verbindet man dagegen vor allem Genuß. Beides läßt sich nur erreichen, wenn Sie beim Einkauf besonders auf Qualität setzen. Beutel-Tees genügen selten höheren Ansprüchen, besser sind lose Blatt-Tees, möglichst fair gehandelt und ungespritzt. Was Sie sonst noch beachten müssen, damit das Teetrinken zum Erlebnis … weiterlesen

Wie wirkt das?

Acetylsalicylsäure

Dr. med. Volker Schmiedel

Naturheilkundlich orientierte Patienten stehen schulmedizinischen Arzneimitteln meist skeptisch gegenüber. Eher „konventionelle“ Patienten haben hingegen nicht selten übersteigerte Erwartungen an diese Medikamente. Vorurteile beruhen oft auf mangelnder Information. In dieser Serie stellen wir daher in loser Folge einige der am häufigsten verordneten Arzneimittel vor: Acetylsalicylsäure

Fette in der Ernährung

Der richtige Umgang mit den „Dickmachern“

Prof. Dr. troph. Michael Hamm

Fette sind ein unverzichtbarer, aber auch kritischer Bestandteil unserer Nahrung. Im Organismus funktionieren sie als Energiespeicher. In Zeiten des Wohlstands wird häufig zuviel davon gespeichert. Deshalb ist „fett“ schon zu einem Synonym für „ungesund“ geworden. Fette sind allerdings nicht nur Energielieferanten oder „Dickmacher“. Prof. Michael Hamm verrät, wofür wir sie brauchen – und wie wir sie loswerden, wenn wir zuviel davon haben. Denn Großmutters Küche hat zwar abgespeckt, doch die Deutschen essen immer noch zu fett.

Naturheilkundliche Ekzem-Therapie

Zehn Schritte zu gesunder Haut

Dr. med. Michael Worlitschek

· Es wird zu schnell gegessen. · Es wird zu viel gegessen. · Es wird zu oft gegessen. · Es wird zu schwer gegessen (zu fett, zu süß) · Es wird zu spät gegessen. Bei manchen Hauterkrankungen reicht es schon aus, diese Eßfehler zu erkennen und abzustellen. Dadurch konnten viele Patienten ihre Leiden auf höchst einfache Weise lindern.

Familienkrach zu Weihnachten

Oh, du fröhliche …

Dr. med. Wolf-Jürgen Maurer

Alle hoffen in diesen Tagen auf ein Fest voller Ruhe, Besinnlichkeit und Harmonie. Doch Anspruch und Wirklichkeit klaffen selten so weit auseinander wie zur Weihnachtszeit. Emotionaler Streß und psychosomatische Beschwerden sind jetzt besonders ausgeprägt. Warum gerade unterm Christbaum so viel geheuchelt wird, erklärt Dr. med. Wolf-Jürgen Maurer. Und er zeigt Auswege: Wenn Sie Ihre Erwartungen kritisch überprüfen und die Tips beherzigen, steht einem frohen Beisammensein nichts im Wege.

Convenience-Produkte aus dem Bioladen

Ökopizza & Co.: Was ist daran noch gesund?

Dr. agr. Robert Hermanowski

Der Trend in der Küche geht eindeutig zu Fertiggerichten, sogenannten Convenience-Produkten. Gemeint sind Lebensmittel, die man zum Beispiel nur noch mit etwas Flüssigkeit anrührt, und fertig ist das Hauptgericht. Auch Tiefkühlpizza, Eintopfsuppen aus der Dose und Kartoffelbrei aus der Tüte gehören dazu. Selbst die Naturkostläden können sich dieser Entwicklung längst nicht mehr entziehen. Dr. Robert Hermanowski beschreibt die Situation, erklärt, wodurch sich Öko-Convenience von konventionellen Produkten unterscheidet und bewertet sie aus ernährungsökologischer Sicht.

Ekzeme

Die Haut – so gesund wie der Körper

Dr. rer. nat. Dipl.-Biol. Edgar Paulke

Die beim Hautarzt am häufigsten gestellte Diagnose lautet: Ekzem. Schätzungsweise 20 Prozent aller Hauterkrankungen gehören zu diesem Formenkreis. Die Ursachen sind ebenso vielgestaltig wie die Symptomenbilder. Der Hautarzt Dr. Edgar Paulke erklärt, welche Erkrankungen von der Neurodermitis bis zur Kontaktallergie sich als Ekzem äußern. Verschiedene Therapieansätze werden beschrieben. In einem weiteren Beitrag geht Dr. med. Michael Worlitschek auf die naturheilkundliche Basistherapie bei Hautleiden ein.

BSE – ein Jahr danach Ätsch! Schon vergessen?

Ätsch! Schon vergessen?

Dr. rer. nat. Wiebke Rögener-Schwarz

Noch vor einem Jahr war sie täglich in den Schlagzeilen – die BSE-Krise. Die Verbraucher waren entsetzt, Roulade, Roastbeef und Rumpsteak wurden zum Ladenhüter. Bioläden erlebten daraufhin einen noch nie dagewesenen Ansturm auf ihre Fleischtheke. In den normalen Supermärkten wurden dem Verbraucher schnell Alternativen geboten wie Känguruh- und Straußenfleisch. Aus den Schlagzeilen sind die mit BSE infizierten Rinder inzwischen längst wieder verschwunden – aus den Ställen auch? Gibt es für den Verbraucher Entwarnung? Dr. Wiebke Rögener-Schwarz beschreibt die aktuelle Situation … weiterlesen

Natürliche Antibiotika

Keime natürlich in Schach halten

Christoph Wagner

Als Alexander Fleming 1928 das Penicillin entdeckte, war ihm nicht klar, daß dies die Medizin revolutionieren würde. Schon 20 Jahre später schien die Schlacht gegen Infektionskrankheiten geschlagen. Wie anders stellt sich die Situation heute dar. Bei Antibiotika denken viele sofort an Nebenwirkungen und an „Resistenzen“: Immer mehr Keime haben Abwehrmechanismen gegen Antibiotika entwickelt. Gibt es Alternativen? An erster Stelle wohl wäre ein zurückhaltender Umgang mit Antibiotika zu nennen. Zweitens der Griff in die gute alte Pflanzenapotheke. Und drittens: Gemüsesuppe! Lesen … weiterlesen

Was mir geholfen hat

Druckbehandlung verhärteter Muskeln heilte Arthrose

Waltraud Schaller

Waltraud Schaller lernte eine neue Sichtweise der Arthroseerkrankung und eine spezielle Muskelbehandlung kennen. Ihre Schmerzen wurden durch eine Kombination von Druckbehandlung und speziellen Bewegungsübungen dauerhaft behoben.

Weihnachtsmenü

Ein Festschmaus der leichten Art

Peter Mayr, Diplom-Diätküchenmeister

Ein köstliches Festessen ist der kulinarische Höhepunkt der Feiertage. Es gehört zu Weihnachten wie der Tannenbaum mit seinen Lichtern. Daher habe ich für Sie ein Menü mit fünf Gängen komponiert, das leicht bekömmlich ist und sich schnell zubereiten läßt. Zum Auftakt gibt es Rohkostsalat mit Avocadodressing. An-schließend wird eine Gemüsebouillon mit Topfennockerl serviert, gefolgt von ei- ner raffinierten Gemüselasagne. Als Hauptspeise sorgen Dinkelnudeln mit einer feinen Steinpilzsoße für den Genuß. Und dann noch eine süße Köstlichkeit zum Schluß: die Orangenterrine.

Badische Zwiebelsuppe

Rezept für 4 Personen 200 g Gemüsezwiebeln 200 g rote Zwiebeln 200 g Schalotten 1 EL Butterfett 1/2 l Gemüsebrühe 5 dl trockener Weißwein 3 EL Haferflocken Salz, Pfeffer, Muskat je 1 kleiner Bund glatte Petersilie, Thymian Zubereitung Die Zwiebeln in feine Streifen schneiden und in Butter glasig andünsten, mit der Gemüsebrühe und dem Weißwein auffüllen. Die Haferflocken einrühren und etwa fünf Minuten köcheln. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und mit der gehackten Petersilie und dem Thymian bestreuen.

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