Butylscopolamin
Dr. med. Volker Schmiedel
Dr. med. Volker Schmiedel
Den Körper intensiv, gleichmäßig und schonend trainieren, in jedem Alter und Gesundheitszustand: Dies erreichen nur wenige Ganzkörpersportarten, allen voran das Schwimmen. Richtig ausgeführt, bauen sich durch die ebenso lockere wie kraftvolle Bewegung im Wasser Muskeln, Gewebe und Blutgefäße in allen Körperbereichen auf – und dies unter sanfter Blut- und Lymphdrainage und optimaler Schonung der Gelenke: Der Auftrieb im Wasser setzt das Körpergewicht auf etwa zehn Prozent herab, sodass Gelenke, Bänder und Knochen kaum belastet werden.
Seit dem Mittelalter wird Frauenmantel zur Heilung von Haut- und Frauenleiden eingesetzt. Durch seine Fähigkeit, aktiv Wasser auszuscheiden, erweckte er das Interesse der Alchemisten. Obwohl deutsche Gesundheitsbehörden den Frauenmantel heute nur noch bei leichtem Durchfall empfehlen, wird dieses Kraut in der Frauen-Naturheilkunde sehr geschätzt: Rund um die Geburt, bei Brustdrüsenentzündung, Menstruationsstörungen und Wechseljahrsbeschwerden wirkt es ausgleichend und regulierend.
In Deutschland ist jedes fünfte bis siebte Paar ungewollt kinderlos. Der Wunsch, es möge noch auf natürliche Weise „klappen“, ist weit verbreitet und führt zu verstärktem Interesse an der Naturheilkunde. Was kann die „sanfte Hilfe“ – und wann steht eventuell doch die künstliche Befruchtung an? Der Naturarzt sprach darüber mit der Ärztin Heide Fischer und der Heilpraktikerin Verena Rosar. Beide haben sich seit etlichen Jahren auf Naturheilkunde für Frauen spezialisiert.
„Vor knapp eineinhalb Jahren bekam ich nach einer Zahnbehandlung das Antibiotikum Clindamycin®, worauf ich sehr massiv mit bis zu 20 Durchfällen pro Tag reagierte. Ich verlor acht Kilogramm an Körpergewicht. Zunächst wurden die Clostridien, die im Darm überhand genommen hatten, mit Metronidazol, einem weiteren Antibiotikum bekämpft. Anschließend nahm ich zum Aufbau der Darmflora Bakterienpräparate ein, allerdings ohne Erfolg. Im anschließenden Untersuchungsmarathon wurden eine Fruktose-, Sorbit- Laktose- und Glutenintoleranz festgestellt, sowie jede Menge Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Seit knapp einem Jahr meide ich nun … weiterlesen
Oftmals ist es nur eine minimale Verletzung im Bereich von Fingern oder Zehen, aus der sich eine schmerzhafte eitrige Entzündung entwickelt. Beim sogenannten Panaritium greift der Arzt oft zu Skalpell und Antibiotika – und in der Tat sollte man die Erkrankung nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn sie kann chronisch werden und sogar Sehnen und Knochen schädigen. Die Naturheilkunde kennt etliche Maßnahmen, um die Entzündung einzudämmen und auszuheilen.
Die Stuhlverstopfung ist in den zivilisierten Ländern weit verbreitet, bei Frauen noch häufiger als bei Männern. Die Pharmaindustrie nimmt sich der Sorgen der Verstopften gerne an und bietet ihnen fast 100 preiswerte und „zuverlässig wirkende“ Mittel. Dass diese keine Verstopfung behandeln, sondern erst erzeugen, verrät sie natürlich nicht. Ist man erst einmal von Abführmitteln abhängig, gelingt es nur mit einer konsequenten ganzheitlichen Therapie und viel Geduld, die Verdauung wieder in Gang zu bringen.
Vor drei Jahren kam der damals vierjährige Tim in Begleitung seiner Mutter in die Sprechstunde. „Immer wieder leidet er unter heftigen Bauchkrämpfen“, berichtete sie. „Manchmal kann ich das kaum mit ansehen.“ Bislang wurden drei Fachärzte aufgesucht. Organische Leiden konnten ausgeschlossen werden. Aber eine Besserung brachten die bisher empfohlenen Mittel nicht.
Wenn wir eine Wunde mit einem Pflaster oder einem Verband bedecken, läuft darunter ein mehrstufiger Prozess ab, um die Verletzung zu schließen. Dafür, dass es oftmals nicht gelingt, die Wunde auszuheilen, gibt es viele Gründe. Doch die Naturheilkunde bietet bewährte, teilweise auch verblüffende Mittel an, um der Wundheilung auf die Sprünge zu helfen.
Die Heimat des Rosmarin (Rosmarinus officinalis) ist Italien und andere Mittelmeerländer. Der immergrüne Strauch gehört zur Familie der Lippenblütler. Sein Name kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Tau (ros) des Meeres (marinus)“. Als Erklärung wird angeführt, dass die Sträucher an der Meeresküste wachsen und sich nachts der Tau in den Blüten sammelt. Es gibt aber auch andere Deutungen. Der Strauch erreicht eine Höhe von 50 Zentimetern bis 2 Meter und trägt von März bis Mai kleine blassblaue Blüten. Manchmal blüht … weiterlesen
Wissen über gesunde Ernährung und hochwertige Nahrungsmittel ist in den Industrieländern im Überfluss vorhanden, dennoch ernähren sich viele Menschen „falsch“. Weder fühlen sie sich glücklich mit ihrer Ernährung, noch sorgt ihre Kost für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Dass Ernährungsweise und psychische Faktoren sich gegenseitig beeinflussen, ist heute unbestritten. Beherzigt man einige Tipps, sorgt man für mehr Ausgeglichenheit und Wohlgefühl.
Geht man heutzutage wegen Magenbeschwerden zum Arzt, verordnet dieser in den meisten Fällen einen modernen Magensäureblocker. Im Akutfall können diese Mittel durchaus sinnvoll sein, als Dauertherapie sind sie aber oft fragwürdig. Die Entzündung der Magenschleimhaut sollte ursächlich angegangen werden: Ernährungsumstellung und der Verzicht auf Genussmittel wie Kaffee, Zigaretten und Alkohol sind nach wie vor wichtige Therapiebausteine. Aber auch bewährte pflanzliche Präparate und homöopathische Mittel beruhigen den gereizten Magen.
Die Zahl der Demenzkranken in Deutschland beträgt heute circa eine Million und wird sich aufgrund unserer stark angestiegenen Lebenserwartung bis zum Jahr 2020 verdoppeln. Die Demenz ist somit eine typische und häufige Alterserkrankung. Trotzdem umgibt sie immer noch eine Aura des Unbekannten. Unverständnis, peinliche Betroffenheit, Scham und Verschweigen erschweren die Krankheitsbewältigung. Je intensiver sich Angehörige und Betroffene jedoch mit der Krankheit und dem umfangreichen Hilfsangebot auseinandersetzen, desto besser gelingt es, mit der Demenz zu leben.
Die Fähigkeit, positive Empfindungen wahrzunehmen, ist trainierbar – und sie fördert Gesundheit und Wohlbefinden. Daher verbreitet sich die Schulung der Achtsamkeit in den letzten Jahren auch außerhalb von Meditationsgruppen. Achtsamkeit bedeutet eine besondere Form der Wahrnehmung: Indem wir üben, mit allen Sinnen im Alltag gegenwärtig zu sein, lernen wir, den Augenblick zu genießen, mehr auf unser Wohlbefinden zu achten und Schwierigkeiten gelassener zu begegnen.
Die Fürsorge für andere ist eine wichtige Aufgabe der menschlichen Gemeinschaft, aber auch mit Gefahren für die Pflegeperson verbunden. Viele Betroffene spüren es am eigenen Leib: Sorge und Zuwendung für einen kranken Angehörigen weichen der Erschöpfung, der Müdigkeit und manchmal der Verzweiflung. Oft stellt sich die Frage, wie man die Balance zwischen Hilfeleistung und Selbstfürsorge hinbekommt und wo man Hilfe erhält, unabhängig davon, ob man mit dem Kranken unter einem Dach lebt oder nicht.
„Schon seit Jahren leide ich in meinen Urlauben unter starkem Juckreiz und Hautausschlägen, die mich um die Urlaubsfreude bringen. Allergietabletten oder Kalziumbrause helfen nicht wirklich, und so meide ich die Sonne oder lasse mir vor dem Sommerurlaub eine Kortisonspritze geben. Gibt es keine naturheilkundlichen Konzepte?“ Sonnenallergien sind häufig photoallergische Reaktionen, d. h. Allergien gegen Substanzen in Verbindung mit UV-Licht, auf Sonnencremes mit chemischen UV-Filtern. Diese Filter sind allergieauslösend und nur schlecht abwaschbar, da sie meist in eine wasserfeste Cremegrundlage eingebunden … weiterlesen
Der Schlaganfall kommt fast immer plötzlich – und reicht vom vorübergehenden „Aussetzer“ bis hin zum tödlichen Hirninfarkt. Mit acht Prozent der Todesfälle – in Deutschland ca. 65.000 pro Jahr – zählt er zu den häufigsten Todesursachen. Durch rechtzeitige Vorbeugemaßnahmen wäre er aber meist vermeidbar. Machen Sie den Naturarzt-Test. Kreuzen Sie dazu die am ehesten zutreffenden Antworten an und zählen Sie am Schluss alle Punkte zusammen. (Erläuterung: > = mehr als, < = weniger als)
Die Bedeutung des Lymphsystems für unser Wohlbefinden wird häufig unterschätzt. Ist es gesund, so stellt es die Entsorgung des Gewebes von Stoffwechselabfällen und das Funktionieren der körpereigenen Immunabwehr sicher. Die Unterstützung des Lymphsystems ist sowohl in der Therapie chronischer Erkrankungen als auch in der gesundheitlichen Vorsorge ein überaus wichtiger Faktor. Schon mit einfachen Mitteln kann man viel erreichen.´