Winterspargel im schwarzen Mantel
Ursprünglich stammt die Schwarzwurzel (Scorzonera hispanica) aus dem Mittelmeerraum. Sie gehört zur Familie der Korbblütler. Als Heilmittel bei Wundfieber, Knochenbrüchen und Schlangenbissen kannte man sie bereits im Altertum. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde sie erstmals in Spanien als Gemüse kultiviert.
Der kleine Bruder des Weißkohls
Der Spitzkohl (Brassica oleraceae convar. capitata) ist nahe verwandt mit dem Weißkohl, der wie alle Kohlsorten aus dem Meerkohl entstanden ist. Diesen findet man heute noch wildwachsend an den Mittelmeerküsten und am europäischen Atlantik. Spitzkohl ist die früheste aller Weißkohlsorten: Er wird in Deutschland von Mai bis Dezember geerntet. Eine festere und dem Weißkohl ähnlichere Variante ist als „Filderkraut“ aus der Gegend um Stuttgart bekannt und wird meist zu Sauerkraut verarbeitet.
Harmonischer Ausgleich mit Kräutern und Gewürzen
Sowohl im Naturkosthandel als auch in Teegeschäften und Supermärkten boomt das Geschäft mit ayurvedischen Tees. Versehen mit verlockenden Namen wie „Frauenpower“ oder „Harmonie“ animieren sie zum Kauf. Als Teegenießer fragt man sich, was es mit diesen Mischungen auf sich hat: Versprechen sie „nur“ exotische Geschmackserlebnisse oder können mit den aus Gewürzen und Pflanzenteilen bestehenden Tees Heilwirkungen erzielt werden?
Mehr Entspannung für den Unterleib!
Entzündungen der Prostata sind nicht selten. Laut Zahlen aus den USA sollen sie häufiger vorkommen als koronare Herzkrankheit, Diabetes, gutartige Prostatavergrößerungen und Prostatakarzinom. Besonders chronische Formen können die Lebensqualität der betroffenen Männer erheblich beeinflussen. Mit einfachen Maßnahmen und viel Geduld sind aber gute Behandlungserfolge zu erzielen.
Mit täglichen Übungen das Körpergefühl stärken
Übermäßige körperliche Schonung verstärkt die Beschwerden der an Parkinson Erkrankten, während regelmäßige Bewegung die Lebensfunktionen unterstützt und das Selbstwertgefühl steigert. Schon ein täglicher Spaziergang hat eine günstige Wirkung – doch kann er ein gezieltes Übungsprogramm nicht ersetzen. Untersuchungen zeigen, dass die Kombination von medikamentöser Therapie und begleitenden Maßnahmen den größten Langzeiterfolg verspricht. Der Bewegungstherapie kommt in diesem Konzept eine wichtige Rolle zu.
Kostumstellung bringt Energie fürs Studium
Sich wiederfinden im Rhythmus der Schritte
Wandern war schon lange ein beliebtes Urlaubsprogramm. Mittlerweile wird es auch als idealer Wohlfühlsport gesehen, nach dem Motto: Bewegung ja, aber bitte stressfrei. Wer regelmäßig wandert, verbessert Fitness und Gesundheit. Naturarzt-Autor Christian Zehenter beginnt seinen Beitrag jedoch nicht mit Fakten und Tipps, sondern mit einem Erfahrungsbericht, der viel davon vermittelt, was Wandern auch ist: Entspannung und Lebensfreude.
Trotz Parkinson beweglich bleiben
Vor beinahe 200 Jahren hat der englische Arzt James Parkinson erstmals die später nach ihm benannte Schüttellähmung beschrieben. In den 1960er und 70er Jahren entdeckte man, dass ein Fehlen des Gehirnbotenstoffs Dopamin maßgeblich am Krankheitsmechanismus beteiligt ist – und dass sich die Krankheit behandeln lässt, wenn man den Dopamin-Mangel behebt. Zwar zeigt sich diese Therapie auf Dauer als nicht unproblematisch, Alternativen gibt es aber kaum. In der Naturheilkunde sind bisher nur Ansätze alternativer oder komplementärer Therapien zu erkennen.
Schlapp nach Hepatitis C
Dr. med. Volker Schmiedel
Die Suche nach dem natürlichen Ideal
„So wird ein Schuh daraus!“ Das geflügelte Wort bedeutet eigentlich: Wenn man den Sachverhalt umgekehrt darstellt, dann stimmt’s. Seltsam, dass dafür ausgerechnet der Schuh herhalten muss. Denn dieses Thema steckt voller Widersprüche. Der Schuh ist einerseits ein Markenzeichen der Zivilisation, und schuhlos sein bedeutet Armut, andererseits gilt barfuß gehen zu Recht als der unerreichbare Maßstab für alle Schuhe …
Die persönliche Gesundheitsreform
In der Theorie weiß es (fast) jeder: Bewegungsmangel ist eine der Hauptursachen von Zivilisationskrankheiten. In der Praxis, besser gesagt: im Gesundheitssystem sowie im Alltag der Menschen, wird diese Erkenntnis noch zu wenig umgesetzt. Der Deutsche Naturheilbund und die unter seinem Dach zusammengeschlossenen Naturheilvereine haben den Begriff „Naturheil-Bewegung“ daher wörtlich genommen und widmen ihm den diesjährigen bundesweiten „Tag der Naturheilkunde“ am zweiten Oktoberwochenende.
Wieder Tennis spielen dank sinnvollem Therapie-Konzept
Die 29-jährige Fleischereifachverkäuferin Hanna Voss (Name von der Redaktion geändert), spielte seit ihrem zwölften Lebensjahr Tennis und trainierte zweimal pro Woche. Nun stellte sie sich wegen eines Schmerzes am rechten Ellenbogengelenk vor, der seit drei Monaten bestand. Er entsprang am äußeren, seitlichen Knochenvorsprung (Epicondylus) und strahlte von dort in Unter- und Oberarm aus. Solch ein entzündlicher Reizzustand wird in der Umgangssprache als Tennisellenbogen bezeichnet. Er entsteht bei immer wiederkehrenden Tätigkeiten mit Streckung in Hand- und Ellenbogengelenk, wie sie z. B. … weiterlesen
Durch Rituale das Leben ordnen
Viele Menschen haben heute das Gefühl, dass sie von Sachzwängen bestimmt werden. Sie fühlen sich ohnmächtig in ihrem eigenen Leben. Vieles verstellt uns den Weg zu einer selbst bestimmten Lebensführung: vollgestopfte Terminkalender, überzogene Erwartungen an uns selbst, seelischer Ballast aus der Vergangenheit. Gesunde, strukturgebende Rituale können den Weg zu innerer Klarheit und Geborgenheit weisen. Sie tun Körper und Seele gut und lassen uns wieder frei atmen.
Arthrose-Therapien auf dem Prüfstand
Etwa 15 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Arthrose. Da es sich um eine chronische Erkrankung handelt, die phasenweise mit starken Beschwerden einhergeht, suchen Betroffene immer wieder nach neuen, besser wirksamen Behandlungsmöglichkeiten. Seriöse und wirksame Verfahren unter der Vielzahl angebotener Therapien zu erkennen, ist nicht immer einfach. Es lohnt sich also, die verschiedenen Verfahren genauer unter die Lupe zu nehmen. Auch eignet sich nicht jede angebotene Therapie für jedes Stadium einer Arthrose gleich gut.
Die Blockade zwischen Rumpf und Becken lösen
Die Kreuz-Darmbein-Gelenke haben große Bedeutung für die Körperstatik. Über sie wird die gesamte Last der oberen Körperhälfte auf die Beine übertragen. Diese medizinisch „Iliosakralgelenk“ genannte Verbindung von Becken und Wirbelsäule kann eine Reihe von Beschwerden verursachen, die manchmal als Bandscheiben- oder Hüftprobleme fehlgedeutet werden. Eine Betrachtungsweise, die neben Knochen, Muskeln und Bändern auch Seele und Energieblockaden berücksichtigt, bietet gerade bei langwierigen Rückenproblemen hilfreiche Therapieansätze.
Schüßler-Salbe beruhigte das aufgewühlte Bäuchlein
Vor drei Jahren kam der damals vierjährige Tim in Begleitung seiner Mutter in die Sprechstunde. „Immer wieder leidet er unter heftigen Bauchkrämpfen“, berichtete sie. „Manchmal kann ich das kaum mit ansehen.“ Bislang wurden drei Fachärzte aufgesucht. Organische Leiden konnten ausgeschlossen werden. Aber eine Besserung brachten die bisher empfohlenen Mittel nicht.
Butylscopolamin
Dr. med. Volker Schmiedel
So vertreiben Sie die Bakterien aus dem Finger
Oftmals ist es nur eine minimale Verletzung im Bereich von Fingern oder Zehen, aus der sich eine schmerzhafte eitrige Entzündung entwickelt. Beim sogenannten Panaritium greift der Arzt oft zu Skalpell und Antibiotika – und in der Tat sollte man die Erkrankung nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn sie kann chronisch werden und sogar Sehnen und Knochen schädigen. Die Naturheilkunde kennt etliche Maßnahmen, um die Entzündung einzudämmen und auszuheilen.
Wie ein Fisch im Wasser
Den Körper intensiv, gleichmäßig und schonend trainieren, in jedem Alter und Gesundheitszustand: Dies erreichen nur wenige Ganzkörpersportarten, allen voran das Schwimmen. Richtig ausgeführt, bauen sich durch die ebenso lockere wie kraftvolle Bewegung im Wasser Muskeln, Gewebe und Blutgefäße in allen Körperbereichen auf – und dies unter sanfter Blut- und Lymphdrainage und optimaler Schonung der Gelenke: Der Auftrieb im Wasser setzt das Körpergewicht auf etwa zehn Prozent herab, sodass Gelenke, Bänder und Knochen kaum belastet werden.