Norsan
Tabuthema Impfschäden

„Kaum ein Arzt weiß etwas über Impfkomplikationen“

Naturarzt-Interview mit Dr. med. Klaus Hartmann

Unerwartete Reaktionen nach einer Impfung treten gelegentlich auf, doch dabei handelt es sich nicht automatisch um Impfkomplikationen oder -schäden. Leider wird auch in Fällen, in denen die Impfreaktion „das übliche Maß“ überschreitet, meist nichts unternommen: Da die impfenden Ärzte für Impfkomplikationen nicht sensibilisiert sind, sehen sie auch keinen Zusammenhang. Der Naturarzt sprach mit Dr. med. Klaus Hartmann. Er war zehn Jahre lang bei der obersten Bundesbehörde für die Zulassung von Impfstoffen, dem Paul-Ehrlich-Institut, tätig.

Impfungen in der Diskussion

So harmlos wie ein Kuss von Mama?

Christoph Wagner, Heilpraktiker

Eigentlich ist jeder Arzt dazu verpflichtet, vor einer Behandlung den Patienten oder seine Sorgeberechtigten über mögliche Konsequenzen des Eingriffs zu informieren. Doch beim Impfen existiert die Aufklärung nur auf dem Papier. Selbst der Bundesgerichtshof hat diese laxe Praxis im Umgang mit Patientenrechten abgesegnet, als er 2000 befand, die Aushändigung eines Merkblatts sei Aufklärung genug. Welche Gründe stecken hinter der faktischen Entmündigung? Und welche Inhalte müssten Gegenstand einer „Aufklärung“ sein, die den Namen verdient?

Das vegetarische Festmenü

Entspannt und gesund schlemmen

Wer ein Festmenü ausrichtet, steht vor dem Dilemma, dass man einerseits etwas Besonderes auf den Tisch bringen will, andererseits aber am Feiertag nicht den ganzen Tag in der Küche stehen möchte. Deshalb ist es günstig, Gerichte auszuwählen, die sich gut vorbereiten lassen, damit Sie sich nicht völlig gestresst und erledigt an den Tisch setzen müssen. Auch empfiehlt es sich, noch einen oder zwei Helfer aus der Familie oder dem Freundeskreis zu organisieren, die einen Teil der Arbeit übernehmen.

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Prämenstruelles Syndrom

So kommen Sie wieder in Balance

Verena Rosar, Heilpraktikerin

Kurz vor der Blutung fühlen sich manche Frauen, als ­hätten sie eine zweite Persönlichkeit: Manche ­überfällt plötzliche Reizbarkeit, andere sind „nah am Wasser ­gebaut“ oder tieftraurig. Hinzu kommen ­körperliche Beschwerden wie Rücken-, Kopf- oder ­Unterleibsschmerzen und Brustspannen. Schuld daran ist vielfach ein gestörtes Zusammenspiel der weib­lichen Zyklus-Hormone. Doch ­deren Gleichgewicht ­lässt sich langfristig mit naturheilkundlichen Maßnahmen stabilisieren.

Lebensmittelzusatzstoffe kritisch bewertet

Was wir unfreiwillig mitessen (müssen)

Verbraucher, die industriell hergestellte Nahrungsmittel zu sich nehmen, sollten sich darüber im Klaren sein, dass sie sich die Bequemlichkeit der schnellen und einfachen Zubereitung sowie der langen Haltbarkeit oft mit etlichen Zusatzstoffen erkaufen. Zwar müssen diese laut Gesetz gesundheitlich unbedenklich sein, doch einige können bei entsprechend veranlagten Menschen allergische Symptome auslösen. Außerdem wird bei einigen Stoffen diskutiert, ob sie zur Entstehung von Krankheiten beitragen. Es lohnt sich, im Einzelfall genau hinzuschauen.

Dipl. oec. troph. Kirsten Jänisch-Dolle

Die Prostata – erst Lust dann Last

Hans-Heinrich Jörgensen, Heilpraktiker

Die Prostata ist der Schwachpunkt des Mannes, denn meistens bereitet sie im höheren Lebensalter Probleme. Und es gibt kaum ein Organ, bei dem die Methoden der Krebsfrüherkennung so umstritten sind wie bei der Prostata. Bevor sie Beschwerden verursacht, macht Mann sich meistens kaum Gedanken über sie. Doch irgendwann steht er dann unvorbereitet vor der Frage: Handeln oder gelassen bleiben?

Ernährungs-Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung

Wie sinnvoll sind die 10 Regeln der DGE?

Dr. med. Rainer Matejka

Die Empfehlungen der Deutschen Gesell­- schaft für Ernährung (DGE) sollen die wichtigsten Aspekte eines gesunden Essverhaltens und Lebensstils zusammenfassen. Doch nicht all ihre Empfehlungen scheinen rundherum ­nachvollziehbar und zeitgemäß zu sein. Eine ­kritische Bestandsaufnahme.

Populäre Abnehmdiäten unter der Lupe

Die Energiebilanz kann man nicht ignorieren

Dipl. oec. troph. Stephanie Fromme

Wenn die Zeit der Adventsfeiern, inklusive Weihnachten und Silvester, vorbei ist und wie so häufig Spuren in Form zusätz­licher Kilos hinterlassen hat, dann haben Abnehm­diäten ­Hochkonjunktur. Die Vorsätze zum neuen Jahr sind noch frisch, und die Diätbranche lockt mit Versprechen für ­garantierte Erfolge und müheloses, schnelles Abnehmen. Grund genug, beliebte Abnehmstrategien und aktuelle Diättrends unter die Lupe zu nehmen.

Eisenspeicherkrankheit Hämochromatose

Normales Leben trotz Eisenüberladung

Dr. med. Volker Schmiedel

Bei chronischer Müdigkeit und geringer Belastbarkeit denkt der Arzt an Eisenmangel. Was aber, wenn die Eisenwerte im Blut erstaunlich hoch sind? Dahinter könnte sich eine Hämochromatose verbergen, eine angeborene Störung des Eisenstoffwechsels, die unbehandelt schwere Organschäden verursacht und die Lebenserwartung deutlich reduzieren kann. Rechtzeitig erkannt, richtig behandelt und unter guter Kontrolle der Therapie können Betroffene aber ein normales Leben führen und damit auch alt werden. Ein bewährtes Naturheilverfahren ist dabei die wichtigste Therapie.

Zeitmanagement zu Hause und im Beruf

Mehr Zeit für das Wesentliche

Haben Sie genug Zeit? Wenn Sie diese Frage mit "Ja" beantworten können, brauchen Sie eigentlich nicht weiterzulesen. Erfahrungsgemäß ist jedoch die Zahl derer, die diese Frage mit "Nein" beantworten, ziemlich groß. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Tage nur noch aus Arbeiten und Schlafen bestehen, Sie kaum noch Zeit für die schönen Dinge des Lebens haben, Partner oder Familie zu kurz kommen und Ihnen alles über den Kopf wächst, dann wird es Zeit, etwas dagegen zu unternehmen, denn sonst drohen Unzufriedenheit, Überlastung und Burnout.

Dipl.-Psych. Esther Wolter

Aus der ärztlichen Praxis

Achillessehne nach Tanznacht entzündet

Humpelnd betrat der 45-jäh­rige Versicherungsvertreter meine Praxis und klagte über Schmerzen beim ­Abrol­len beider Füße. Sowohl langsames als auch zügiges Gehen und Treppensteigen waren schmerz­haft. Der seit über 10 Jahren zweimal pro Woche im Tanzsportclub aktive Mann berichtete, dass er am Wochenende auf einem Fest die ganze Nacht durchgetanzt habe. "Erst am nächsten Morgen habe ich dann die Schmerzen an der Achillessehne bemerkt". Nächtliche Quarkwickel und die Einnahme von Ibuprofen hatten nach vier Tagen keine Besserung bewirkt. Bei der Untersuchung bemerkte ich eine druckschmerzhafte Anschwellung beider Achillessehnen. Anspannungs- und Dehnungsversuche schmerzten, und die Wadenmuskulatur erschien verkürzt. In der Ultraschall-Untersuchung zeigten beide Achillessehnen einen vergrößerten Durchmesser.

Priv.-Doz. Dr. med. Christoph Raschka

Ganzheitliche Zahnmedizin

Wann müssen die ­Weisheitszähne raus?

Die Weisheitszähne genießen gemeinhin keinen guten Ruf: Im Kiefer ist nicht genug Platz, häufig verkeilen sie sich beim Herauswachsen oder entzünden sich. Die meisten Zahnärzte halten sie deshalb für entbehrlich und greifen oftmals schnell zur Zange. Ganzheitlich orientierte Zahnmediziner sehen dies etwas differenzierter. Das Für und Wider ­einer Entfernung bedarf in jedem Fall einer individuellen Abklärung.

Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch

Was mir geholfen hat

Osteoporose mit Ernährung und Sport gestoppt

Ohne es zu ahnen, litt Maria Mayr hoch­gradig an Osteoporose. Ein Wirbelkörper war bereits eingebrochen. Die geplante ­Behandlung geriet durch eine lebensgefährliche Herzrhythmusstörung aus dem Blickfeld. Doch in der anschließenden "Herz-Reha" gab es HeiIimpulse für die Osteoporose – ganz ohne Arznei.
Naturarzt-Check

Wie gesund ­ernähren Sie sich?

Nahezu jedes Molekül, das sich in unserem Körper befindet, stammt aus der Nahrung, überwiegend aus den letzten Tagen bis Wochen. Dies hat nicht nur Einfluss auf die Körperfunktionen, sondern auch auf ­Befinden und Erscheinung: Ob wir aktiv oder träge, konzentriert oder zerstreut, entzündungsanfällig oder robust, schlank oder mollig sind, wird durch die Ernährung wesentlich mitbeeinflusst. Wie gesund ernähren Sie sich? Machen Sie den Naturarzt-Check: Kreuzen Sie die am ehesten zutreffenden Antworten an und zählen Sie am Schluss die Punkte zusammen.

Christian Zehenter, Heilpraktiker

Naturheilärztlicher Rat

Rissige Nägel der Mittelfinger

"Die Fingernägel meiner beiden Mittelfinger reißen immer wieder ein – und das schon lange. Mit den anderen Fingernägeln habe ich keine Probleme. Gibt es dafür eine Erklärung?" Nach der Antlitzdiagnostik wird der Mittelfinger der rechten Hand in Wechselwirkung zum Blinddarm gesehen, der Mittelfinger der linken Hand steht in Verbindung mit dem Lymphsystem im Bauchraum. Nun stellt der Blinddarm ebenfalls eine Lymphstruktur des Bauchraumes dar, sodass es sinnvoll sein kann, das lymphatische Gewebe kurmäßig einige Wochen lang zu stärken. Bewährt haben sich dafür homöopathische Komplexmittel wie Lymphomyosot®, Thuja-Lachesis spag.® oder Lymphaden Hevert®. Zusätzlich möchte ich zu der Einnahme von Silizium raten, da eine gestörte Nagelbildung meistens auch mit einer Siliziumunterversorgung zu tun hat. Als homöopathische Behandlung empfiehlt sich, Silicea D6 über einen Zeitraum von mehreren Monaten einzunehmen, und zwar dreimal täglich eine Tablette. Auf gesunde Weise können Sie Ihre Nägel auch über die Ernährung festigen, indem Sie Hirse, Amarant, Quinoa und Hülsenfrüchte als gute Siliziumlieferanten in Ihre tägliche Ernährung einbauen. Da sich Nagelveränderungen und Nagelausheilungen nur sehr langsam vollziehen, müssen Sie bei einer solch langwierigen Behandlung jede Menge Geduld mitbringen. Als weitere Ursache, die allerdings eher selten vorkommt, könnte eine Blockade im Halswirbelbereich in Erwägung gezogen werden. In diesem Falle behindert die mittlere Halswirbelsäule, wie wir es sagen, die "trophische" Versorgung der Mittelfingerregion. Unter "trophisch" sind die Nervenstränge zu verstehen, die Einfluss auf die Durchblutung und den Stoffwechsel haben. In diesem Fall könnte eine gezielte Krankengymnastik helfen. Die hier vorgestellten Fälle beruhen auf speziellen Leseranfragen. Die genannten ergänzenden Therapievorschläge können nur allgemeinen Charakter haben. Der "Naturheilärztliche Rat" ersetzt nicht Untersuchung, Anamnese und Therapie durch einen naturheilkundlich tätigen Arzt.

Dr. med. Rainer Matejka

Wie wirkt die Trennkost?

„Der Insulinspiegel ist der Schlüssel zum Erfolg“

Naturarzt-Interview mit Dr. med. Martin Noelke

Die Trennkost gehört zu den beliebtesten Diäten. Bis vor einigen Jahren haben viele Ernährungswissenschaftler Trennkost für Unsinn gehalten. Mittlerweile sieht das etwas anders aus, da man das Prinzip der Diät wissenschaftlich erklären und belegen kann. Offensichtlich überzeugt sie mit Erfolgen bei der Gewichtsreduktion. Der Naturarzt sprach mit Dr. med. Martin Noelke, dessen Schwiegereltern die Trennkost vor 50 Jahren in Deutschland bekannt gemacht haben.

Wiederkehrende Scheiden- und Harnwegsinfekte

Mit gesunder Flora gegen Eindringlinge gewappnet

Dr. med. vet. Andreas Rüffer

Nahezu jede erwachsene Frau hat mindestens schon einmal in ihrem Leben eine Scheidenpilzinfektion oder einen Harnwegsinfekt durch­litten. Viele Betroffene kämpfen sogar mit ständig wiederkehrenden ­Beschwerden. Kein Wunder: Denn meist beschränken sich die thera­peutischen Bemühungen nur auf den Einsatz von Antibiotika beziehungs­weise Antipilzmitteln. Diese machen zwar im besten Falle dem aktuellen Infektionserreger den Garaus, dezimieren aber auch die ­körpereigene Schutzflora. Das stört die lokale Abwehr – und der nächste Infekt ist fast schon vorprogrammiert.

Sieben Tips zum Umgang mit Fieber

Erhöhte Temperatur ist Teil der Heilreaktion

Christoph Wagner, Heilpraktiker

In früheren Zeiten löste „Fieber“ Angst und Schrecken aus: Viele Menschen ­starben an Fieber oder an einer mit Fieber verbundenen Krankheit. Demgegen­über fehlt der modernen Angst vor erhöhter Körpertemperatur die reale Ursache, sie beruht meist auf Unkenntnis oder Bequemlichkeit. Da Fieber jedoch Teil der Heilreaktion ist, sollte man es nicht ohne weiteres unterdrücken, sondern den Körper auf sanfte Weise in seinem Bestreben unterstützen.

Quinoa

Das Kraftkorn der Inkas

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Das glutenfreie Pseudogetreide Quinoa (Chenopodium quinoa) gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse. Die einjährigen Pflanzen werden bis zu zwei Meter hoch und gedeihen auf kargen Böden, in großen Höhen und vertragen erhebliche Temperaturschwankungen. Die Farbe der essbaren Samen variiert von schwarz über rot zu weiß.

Biologische Krebsmedizin gestern und heute

„Zunächst einmal muss die Überbehandlung verhindert werden“

Naturarzt-Interview mit Dr. med. Dirk-Ingo Wolfrum

Die Bilanz des oft angekündigten „Fortschritts in der Krebsmedizin“ ist – kritisch betrachtet – nicht überwältigend. Das gilt für konventionelle wie für biologische Verfahren. Der Naturarzt sprach über Ursachen und Konsequenzen mit Dr. Dirk-Ingo Wolfrum, der seit mehr als 30 Jahren Krebsmedizin praktiziert.

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