„Können Sie mir einen Spezialisten empfehlen?“
„Sanft“ und „möglichst natürlich“ behandelt zu werden, ist der Wunsch vieler Patienten. Doch die Vorstellungen von einer solchen “alternativen“ Therapie sind stark geprägt vom schulmedizinischen Vorgehen. Deshalb kann der Rat aus der Naturarzt-Redaktion zu-nächst durchaus für manchen Leser im wahrsten Sinne des Wortes „enttäuschend“ sein. Denn der Wert der naturheilkundlichen Therapie besteht nicht darin, dass er das schulmedizinische Konzept imitiert, sondern häufig in den Unterschieden zu dieser Standardtherapie.
Ein besonderer Fall: Krebs nur mit Mistel besiegt
Vera F., eine 60-jährige, lebhafte, schlanke und sehr elegant wirkende Frau, kam wegen einer plötzlich aufgetretenen linksseitigen Stimmbandlähmung in meine Sprechstunde. Aufgrund des gelähmten Stimmbandes war sie äußerst heiser. Die Untersuchung zeigte zudem auf der linken Seite stark vergrößerte Halslymphknoten, die recht verbacken waren. Schock: Trotz gesunder Lebensweise Krebsdiagnose
Der Mensch gehört in den Mittelpunkt der Medizin
„Mit kleinen Wehwehchen und Befindlichkeitsstörungen kann man sich getrost einmal der sanften Medizin anvertrauen. Tritt dagegen eine ernste oder gar eine seltene Erkrankung auf, ist der Weg zum Spezialisten unvermeidlich.“ Dies glauben nicht nur eingefleischte Schulmediziner, sondern auch zahlreiche naturheilkundlich orientierte Patienten. Doch Naturheilkunde kann bei „richtigen Erkrankungen“ einiges erreichen, sofern sie mit Verstand und Erfahrung angewandt wird.
Mit Hypnose gegen Schmerz und Angst
Hypnose? „Lieber nicht, da bin ich ja absolut hilf- oder gar bewusstlos und manipulierbar. Wer weiß, was da mit mir passiert, ohne dass ich mich wehren kann! Es soll ja sogar Missbrauch bis hin zu Verbrechen in Hypnose geben!“ So oder so ähnlich lauten Vorurteile gegenüber der Hypnose. Dabei stellt die therapeutisch angewandte Hypnose eine bei vielen Erkrankungen überaus wirksame und zudem vollkommen ungefährliche Behandlung dar.
Effektive Darmspülung wirkt auf den ganzen Körper
Chronische Krankheiten lassen sich oft erst heilen, wenn auch der Darm mitbehandelt wird. Als eine der ersten Maßnahmen steht in der Naturheilkunde daher häufig die gründliche Darmspülung auf dem Programm, die bereits vor Jahrtausenden wesentlicher Bestandteil medizinischer Behandlungen war. Eine moderne und sehr effektive Form der Darmreinigung ist die Colon-Hydro-Therapie.
Einlauf bringt den Darm in Schwung
Nicht nur im Krankenhaus gelten Einläufe als effiziente Methode der Darmentleerung, z. B. vor manchen operativen Eingriffen und bei Verstopfung. Dort werden sie in der Regel vom Pflegepersonal durchgeführt. Ein Einlauf hilft aber auch zu Hause bei trägem Darm und wird zur regelmäßigen Darmreinigung beim Fasten empfohlen. So mancher scheut sich jedoch, diese „Prozedur“ an sich selbst durchzuführen. Dabei ist es mit den modernen Einlaufgeräten ganz einfach – und im Gegensatz zu Abführmitteln weiß man, wann der Einlauf wirkt.
Rastlose Beine zur Ruhe bringen
Das Leiden der „unruhigen Beine“, medizinisch als Restless Legs Syndrom (RLS) bezeichnet, ist keine seltene Kuriosität. Weiter verbreitet als Migräne – zehn Prozent der Erwachsenen sollen betroffen sein – wird die Krankheit allerdings viel zu selten oder erst spät diagnostiziert. Die Diagnose stellt aber nicht das einzige Problem dar: Eine standardmäßige schulmedizinische Therapie führt auf Dauer in vielen Fällen zur Verschlimmerung.
Wundermittel Q10?
Q10 – immer häufiger findet man den Wirkstoff prominent auf Verpackungen, Tiegeln und Tuben. Nahrungsergänzungsmittel enthalten die Substanz, weil sie Erschöpfung lindern und die Vitalität zurückbringen soll. In Anti-Aging-Mitteln aller Art wird Q10, das unsere Zellen schützt und deren Energie-Stoffwechsel am Laufen hält, als Wunderwaffe schlechthin gehandelt. Kaum eine Anti-Falten-Creme kommt ohne die Substanz aus. Kann der vitaminähnliche Stoff die Versprechungen halten?
Mit Magnesium für Entspannung sorgen
Bekommen Pflanzen zu wenig Magnesium, verwelken sie. Ganz so dramatisch sind die Wirkungen eines Mangels beim Menschen zwar nicht. Dennoch lohnt es sich, unter anderem bei Kopfschmerzen, Krämpfen und Koliken, aber auch bei Nervosität und Herzstolpern an Magnesium zu denken. Oft hilft bereits eine homöopathisierte Aufbereitung des Minerals.
Glück ist kein Zufall
Wer häufig glücklich ist, lebt gesünder und länger, leidet seltener unter Herzinfarkt und Diabetes und hat mehr Freunde. Es lohnt sich also, dem Streben nach Glück eine hohe Priorität einzuräumen, das Glück als grundlegende Währung zu betrachten. Und das Gute ist: Erkenntnisse der modernen Hirnforschung zeigen eindeutig, dass Glück kein Zufall ist, sondern dass man es lernen kann!
Schwache Venen stützen und den Blutfluss optimieren
Bei Venenproblemen denkt man zuerst an die sichtbare Form der Erkrankung, die Krampfadern. Dabei kann sich eine Venenschwäche durchaus auch in den tieferliegenden Venen abspielen: Zu den typischen Beschwerden gehören schwere, müde und schmerzende Beine, auch können die Füße anschwellen. Was harmlos beginnt, kann sich zu ernsthaften, sogar lebensbedrohlichen Folgeerkrankungen auswachsen. Doch das Leiden lässt sich mit einfachen Mitteln gut kontrollieren.
Ob sportlich oder locker: So fahren Sie richtig!
Radfahren bedeutet nicht nur seelischen und körperlichen Ausgleich, sondern auch eine effektive Therapie gegen Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Übergewicht oder Arthrose. Nicht zuletzt handelt es sich um eine der kalorienintensivsten und gleichzeitig gelenkschonendsten Bewegungsformen – geeignet für über 90 Prozent der Menschen nahezu aller Altersstufen. Ist das passende Rad gefunden und individuell angepasst, kann es sofort losgehen!
Königliches Kraut vom Mittelmeer
Die Pflanzengattung Basilikum (Ocimum) umfasst etwa 60 Arten aus der Familie der Lippenblütler, von denen einige Arten weltweit angebaut werden. Die bekannteste ist das in Mitteleuropa als Gewürz verwendete Basilikum (Ocimum basilicum). Der Name stammt aus dem Griechischen und bedeutet „königlich“ (basilikos), was sich wahrscheinlich auf den würzigen, edlen Duft bezieht.
Darauf sollten Sie beim Einkauf achten
„Sport ist Mord und Gemüse ist giftig“ – mag mancher angesichts wiederholter Meldungen über Rückstände in Lebensmitteln schließen. Spanischer Paprika fällt durch illegale Insektizide auf, Rucola aus Italien, Trauben aus der Türkei: belastet. Auch zu Johannisbeeren gibt’s fast durchweg Pestizide obenauf. Greenpeace warnt vor Gesundheitsrisiken, der zuständige Minister Horst Seehofer beschwichtigt. Der Verbraucher steht wieder einmal verunsichert zwischen den Fronten.
Gesund zunehmen – wie geht das?
„Spargeltarzane“ oder „Bohnenstangen“ – so werden extrem dünne Personen häufig genannt. Sie können scheinbar soviel essen, wie sie wollen, nehmen aber an Gewicht nicht zu. Viele beneiden sie darum. Dabei kann es wirklich ein Problem sein, ein paar Kilos zuzulegen.
Was die Verpackung wirklich verrät
Seit Juli 2007 existiert in Europa eine einheitliche Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel, die sogenannte Health-Claims-Verordnung (übersetzt etwa: „Gesundheitsangaben-Verordnung“). Sie regelt, was tatsächlich in Käse, Joghurt oder Saft stecken darf, wenn die Produkte Bezeichnungen wie „fettarm“, „zuckerarm“ oder „reich an Vitamin C“ tragen. Bringen die neuen Vorgaben tatsächlich mehr Transparenz für den Verbraucher?
Grüne Vielfalt von Busch und Stange
Von keinem Gemüse der Welt gibt es so viele verschiedene Sorten wie von den Bohnen. Sie gehören weltweit zu den wichtigsten Kulturpflanzen und sind für manche Völker die wertvollsten Eiweißquellen. Im 17. Jahrhundert brachten spanische Seefahrer die grünen Bohnen (Phaseolus vulgaris) mit essbarer Schote aus Südamerika nach Europa. Je nach Sorte wachsen sie als Busch- oder Stangenbohnen. Man unterscheidet außerdem flache und breite Schnitt- oder Schnippelbohnen von den runden Brechbohnen, die nochmals in Haricots verts ohne Samen, junge Prinzessbohnen mit … weiterlesen
Nach Ursachen der Vergesslichkeit fahnden
Gingko, Ginseng, Lezithin … Es gibt eine Reihe von Heilpflanzen und natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln, die gegen Gedächtnisschwäche und Konzentrationsmangel helfen sollen. Nicht immer sind die Ergebnisse allerdings zufriedenstellend. Häufig ist nämlich die Funktion eines Organs gestört, an das der Laie zunächst nicht denkt, wenn er Hirnleistungsschwäche hört, z. B. Herz oder Schilddrüse. Ein Blick auf zwei scheinbar untypische Fälle zeigt, welche Faktoren berücksichtigt werden müssen, damit die Therapie Erfolg verspricht.
Brennende Füße
Christoph Wagner (HP)