Szintigraphie

Szintigraphie: Blick in die Schilddrüse

Prof. Dr. med. Lothar-Andreas Hotze

Wenn Menschen unter Schweißausbrüchen, Gewichtsabnahme und hervortretenden Augen leiden, „unter Strom“ stehen oder hingegen leicht frieren, sich müde und lustlos fühlen und zunehmen, kann dies nicht selten an einem Überschuß oder Mangel an Schilddrüsenhormonen liegen. Beides kann das Leben wesentlich beeinträchtigen und verkürzen, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Mit Hilfe der Szintigraphie wird die Aktivität der Schilddrüse und damit eine Störung der Hormonproduktion bildlich sichtbar gemacht. Viele Menschen werden im Laufe ihres Lebens mit dieser Untersuchungsmethode konfrontiert. … weiterlesen

Homöosiniatrie

Homöopathie und Akupunktur – wie paßt das zusammen?

Dr. med. Werner Frase

Homöosiniatrie ist ein zusammengesetzter Begriff, er besteht aus den Bestandteilen „Homöo“ von Homöopathie, „Sin“ von Sinologie (Chinakunde) und „Iatros“ von dem griechischen Begriff für Arzt. Homöosiniatrie bedeutet also die Zusammenführung der Homöopathie und der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM): Homöopathische Medikamente werden in Akupunkturpunkte gespritzt. Diese Kombination ist nicht willkürlich oder erst in den letzten Jahren entstanden – etwa weil die beiden ursprünglichen Verfahren so beliebt sind –, sondern sie entwickelte sich über mehrere Etappen. Die interessante Geschichte der Homöosiniatrie fördert … weiterlesen

Moxa- und Softlasertherapie

Mit Glut und Laser gegen den Schmerz

Christian W. Engelbert, Arzt

Ein Drittel aller Menschen in Deutschland leidet unter wiederkehrenden Schmerzen, jeder zehnte unter schweren chronischen Schmerzen, häufig ausgehend von Wirbelsäule oder Gelenken. Immer mehr davon suchen aufgrund der starken Nebenwirkungen konventioneller Schmerzmedikamente nach Alternativen. Moxa- und Softlasertherapie entstammen völlig verschiedenen Zeitepochen, haben jedoch eines gemeinsam: Als nebenwirkungsarme, regulierende Verfahren eignen sie sich gut für eine verträgliche und selbstheilungsfördernde Schmerzbehandlung.

Mit künstlichem Hüftgelenk auf dem Laufenden bleiben

Dr. med. Andreas Weiß

Bei frühzeitiger Behandlung sowie einer Änderung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten kann vorzeitiger Hüftgelenkverschleiß in vielen Fällen abgemildert oder sogar verhindert werden. Ist das Gelenk jedoch bereits schwer geschädigt, bleibt oft ein operativer Eingriff als einzige Alternative. Lebten Menschen mit schwerer Hüftgelenkarthrose bis in die 50er Jahre als Invaliden und starben früher, so ermöglicht heute der routinemäßige Einsatz von Hüftprothesen vielen Betroffenen ein ganz normales, fast beschwerdefreies Leben, sofern sie die richtige Anschlußbehandlung erhalten.

Sollen tote Zähne erhalten werden?

Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch

„Tote Zähne müssen raus, denn sie können ein Herd für Störungen des gesamten Organismus werden!“ Davon sind nach wie vor viele ganzheitlich orientierte Therapeuten überzeugt (siehe auch den Artikel von Josef Karl in dieser Ausgabe). Dr. Wolfgang Koch erklärt zunächst, was an dieser Auffassung richtig ist und bleibt. Allerdings wäre es aus Sicht des Zahnarztes und des Patienten oft wünschenswert, den toten Zahn zu erhalten – wenn er doch nur keine Störwirkung entfalten könnte! Durch die „Endodontie“ scheint dies heute … weiterlesen

Störfelder mit Fernwirkung

Herde schmerzen selten – sie sind „Zeitbomben“!

Josef Karl, Heilpraktiker

Nicht erst dann, wenn die Patienten „durchdiagnostiziert“ sowie „austherapiert“ und mit den Nerven am Ende sind, sollten Behandler oder Patienten an unentdeckte Entzündungsherde oder Störfelder denken. Josef Karl, der über Jahrzehnte Erfahrungen mit Herdsuche und Herdsanierung gesammelt hat, weiß von unerwarteten Erfolgen zu berichten – muß aber auch übertriebene Erwartungen dämpfen.

Aus der ärztlichen Praxis

Entsäuerung beruhigte den gereizten Magen

Andreas Diemer, Arzt

Die vierzigjährige Frau D. stellte sich in meiner Praxis vor, nachdem ihr bisheriger Hausarzt die Beschwerden durch ihren chronischen Reizmagen nicht dauerhaft hatte beseitigen können. Die Gastroskopie hatte außer einer leichten Schleimhautreizung (Gastritis) keinen gravierenden Befund erbracht. Der bei einer Magenspiegelung obligatorische Test auf das Bakterium Helicobacter, das in Zusammenhang mit Gastritis und Magengeschwür gebracht wird, war ebenfalls unauffällig gewesen. So bestand die bisherige Therapie lediglich in der Gabe von Säureblockern, mit dem Wirkstoff Ranitidin. Dadurch wird die Absonderung von … weiterlesen

Sauerampfer

Deftiges Würzkraut von der Wiese

Peter Mayr, Diplom Diätküchenmeister

Aus der Familie der Knöterichgewächse (Polygonazeen) stammt der Sauerampfer (Rumex acetosa), der volkstümlich auch Sauerhanf, Sauerkump, Roden Hinerk, Saustampfer, Surhamfel, Sürling, Buchampfer genannt wird. Er ist in ganz Europa und einem Teil Asiens heimisch, liebt die Feuchtigkeit und bevorzugt feuchte Wiesen und Gebüsche, ist aber auch an Wegrändern und Hecken zu finden. Auf trockeneren Wiesen wächst eine kleinere Variante (Rumex acetosella). Der Anblick der Pflanze ist unverwechselbar, ebenso wie der saure Geschmack der Blätter. Der bis zu einem Meter hohe … weiterlesen

Zahnschmerzen

Erste Hilfe bei Zahnschmerzen

Dr. med. dent. Wolfgang Blien

Zahnschmerzen kommen meist dann, wenn man sie am wenigsten braucht oder wenn gerade kein Zahnarzt erreichbar ist: auf Reisen, in der Nacht, an Wochenenden oder Feiertagen. In diesen Fällen helfen altbekannte Haus- oder homöopathische Mittel, um die Schmerzen so lange einzudämmen, bis man endlich einen Zahnarzt aufsuchen kann. Mit einer konsequenten Vorsorge kann man solche Unannehmlichkeiten allerdings weitgehend vermeiden.

Tip des Monats

Bachblüten selbst herstellen – Beispiel Roßkastanie

Dr. Thea Weinbuch-Pfeifer

Längst gehören die 38 Blüten von Dr. Eduard Bach zur ganzheitlichen Therapie und Selbsthilfe. Wenn Sie „Ihre Bachblüte“ kennen, läßt sich die Essenz selbst herstellen – nach der Sonnen- (weiße Kastanienblüten „White Chestnut“) oder Kochmethode (Knospe der Kastanie, „Chestnut Bud“). Die Sonnen-Methode Geben Sie stilles Wasser in eine Glasschale, dazu die frischen Kastanien-Blüten, alles drei Stunden in die pralle Sonne stellen. 50 ml des Blütenwassers in eine braune Flasche geben und mit 50 ml Weinbrand auffüllen. Fertig. „White Chestnut“ hilft … weiterlesen

Wie wirkt das?

Protonenpumpenhemmer

Dr. med. Volker Schmiedel

Um Mikroorganismen, die mit der Nahrung zugeführt werden, unschädlich machen zu können, bildet der Magen Salzsäure. Außerdem benötigen bestimmte Verdauungsenzyme ein saures Milieu, damit sie ihre optimale Wirkung entfalten können. Damit die aggressive Salzsäure nicht auch die Magenwände angreift, wird in den sogenannten Nebenzellen der Magenschleimhaut Schleim gebildet, der den gesamten Magen innen auskleidet. Wenn dieser Schutzmechanismus allerdings nicht mehr funktioniert, schadet die starke Säure der Magenschleimhaut, und es kommt zu den entsprechenden Beschwerden wie Magenschleimhaut-entzündungen oder -geschwüre. In solchen … weiterlesen

Was in Hühnereiern steckt

Das Ei – in Maßen gesünder als in Massen

Dipl. oec. troph. Karin Possin

Galten Hühnereier früher als geballte Nährstoffpakete, so werden sie aufgrund des hohen Cholesteringehalts und des allergischen Potentials heute kritischer gesehen. 18 Milliarden Eier essen die Deutschen jedes Jahr. In Maßen verzehrt können sie die Ernährung mit wertvollen Eiweißen sinnvoll ergänzen, in Massen dagegen die Verdauung erschweren, Gefäße schädigen und den Blutfettspiegel erhöhen.

Was mir geholfen hat

Augentraining: Brille überflüssig

Im Alter von 51 Jahren genügten Manfred Bruer +2,5 Dioptrien nicht mehr. Er brauchte eine stärkere Lesebrille. Wenig später konnte er alle seine Brillen einmotten. Der Grund: konsequentes „Ganzheitliches Augentraining“ und eine Ernährung mit hohem Frischkostanteil. Auch jetzt nach fünf Jahren ist eine Lesebrille überflüssig. Dabei beobachtet er immer wieder erstaunt: Je natürlicher die Kost, desto besser seine Sehkraft.

Ginseng

Mehr Lebensenergie aus goldgelber Wurzel

Hans Krautstein, Heilpraktiker

In seiner fernöstlichen Heimat gilt der echte Ginseng als eine Art Allheilmittel. Es gibt kaum eine Krankheit, bei der er dort nicht verordnet wird. Obwohl nicht alle versprochenen Heilwirkungen einer wissenschaftlichen Analyse standhalten, weiß auch die westliche Medizin inzwischen den Ginseng zu schätzen. Vor allem bei Erschöpfungszuständen wird er als Kräftigungsmittel eingesetzt.

Backtriebmittel für den Hausgebrauch

Damit Kuchen und Gebäck gelingen

Dipl. oec. troph. Ursula Lenz

Wer kennt ihn nicht, den erwartungsvollen Blick durch die Backofentür – und die Erleichterung, wenn der Kuchen „aufgeht“! Damit Gebäck sein Volumen vergrößert, ist bei den meisten Teigen die Hilfe von Triebmitteln notwendig. Sie setzen im richtigen Moment – beim Backen – Kohlensäure bzw. das Gas der Kohlensäure (Kohlendioxid) frei. Hier erfahren Sie, was die verschiedenen Triebmittel unterscheidet und wie man sich die Eigenarten zunutze macht.

Naturheilärztlicher Rat

Nasenpolypen

Dr. med. Rainer Matejka

Aufgrund von Nasenpolypen schnarche ich nachts und leide unter Atem-aussetzern. Gibt es eine naturheilkundliche Behandlung zur Auflösung meiner Polypen? Darüber hinaus sind meine Nasenschleimhäute sehr oft geschwollen. Erleichterung bringt dann immer eine Inhalation mit Salzlösung. Offensichtlich hängen meine Atembeschwerden mit Stoffwechselstörungen und Streß zusammen. Bitte geben Sie mir Tips, was ich grundsätzlich dagegen tun kann.

Mit Wildpflanzen die Gesundheit stärken

Kräftiges Blattgemüse aus Wald und Flur

Heide Haßkerl

Während im Garten und auf den Feldern vom angebauten Gemüse noch kaum etwas zu sehen ist, hält die heimische Natur schon bald eine reich gedeckte Tafel für uns bereit. Bereits ab Ende März grünt und blüht es allerorts. Insider wissen: Hinter der Pracht verbergen sich unter anderem eine Vielzahl von Wildkräutern, die sich hervorragend für eine Verwendung in der Küche eignen.

Fingergelenkarthrose

Die Beweglichkeit der Finger erhalten

Dr. med. Andreas Weiß

Fast ein Drittel aller Frauen und immerhin drei bis vier Prozent der Männer leben mit dauernd oder schubweise auftretenden Schmerzen, Steifigkeit und Bewegungseinschränkung in den Fingergelenken: Sie leiden unter Fingergelenkarthrose. Doch mit einigen Maßnahmen kann man den zunehmenden Gelenkabbau bremsen, Schmerzen lindern und die Beweglichkeit erhöhen.

Chemische Grundlagen des Säure-Basen-Haushalts

„Was der Körper nicht verwerten kann, sollte ausgeschieden werden“

Naturarzt-Interview mit Prof. Dr. Helmut Gebelein

Seit etlichen Jahren wird besonders in der Volksheilkunde, aber auch in der naturheilkundlichen Medizin, gern der Begriff „Übersäuerung“ gebraucht. Die Schulmedizin kennt zwar auch Übersäuerungszustände – im akuten Notfall, z. B. beim entgleisten Diabetes oder bei schweren Lungenfunktionsstörungen. Weniger bekannt ist ihr aber der chronische Übersäuerungszustand. Somit existieren schon in diesem grundsätzlichen Punkt erhebliche Verständnisprobleme zwischen klinischer Medizin und der Erfahrungsheilkunde. Chefredakteur Dr. med. Rainer Matejka befragte Prof. Dr. Helmut Gebelein, Professor für Didaktik der Chemie an der Justus-Liebig-Universität Gießen, … weiterlesen

Zwiebeln

Zwiebeln heilen manches Übel

Peter Mayr, Diplom Diätküchenmeister

Die beliebte Küchenzwiebel (Allium cepa) entstammt der Familie der Liliengewächse. Man vermutet, daß sie vor etwa 6000 Jahren in Zentralasien zum erstenmal angebaut wurde. Bereits die Arbeiter an den Pyramiden sollen angeblich ihre Leistungsfähigkeit mit Hilfe von Zwiebeln, Knoblauch und Rettich erhalten haben. Erst im frühen Mittelalter gelangte die Zwiebel dann nach Europa. Heute verbraucht jeder Deutsche circa sieben Kilo pro Jahr. Die Frühlingszwiebel mit den grü- nen Blättern wird oft als junger Lauch angesehen, ist aber eine eigene Art. … weiterlesen

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