Im dritten und letzten Teil des Lebens, Wirkens und Denkens Hildegards führt Mika Schöberl uns an die „Tugendlehre“ der Äbtissin heran. 35 Laster-Tugend-Paare, die seelische und körperliche Zustände mit geistiger Ausrichtung verbinden, lassen sich als Vorläufer moderner Psychosomatik verstehen. Krankheit entsteht bei Hildegard als Ausdruck einer inneren Unordnung, einer gestörten Beziehung zwischen Mensch, Schöpfung und Gott.
Krankheit als Ausdruck innerer Unordnung
Hildegard: Tugenden als heilende Kräfte
Mika Schöberl, Heilpraktiker