Wer einmal erlebt hat, wie dreißig Menschen in einem Raum, gemeinsam, einen einzigen Ton anstimmen, der weiß: Mit dem Wort „Entspannung“ ist hier nichts beschrieben. Der Ton steht im Raum wie ein anderer Anwesender – lebendig, präsent, greifbar fast. Die Schultern lockern sich, ja, aber es lockert sich auch etwas in der Brust, hinter dem Brustbein, wo sonst die stillen Verhärtungen sitzen. Die Augen werden ein wenig feuchter, und jemand lacht hinterher verlegen, als hätte er zu viel preisgegeben.
Singen, Summen, Schweigen
Wie Musik uns berühren kann
Mika Schöberl, Heilpraktiker