Pasta hausgemacht

Frisch genudelt

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Josef Fehrenbach, Küchenmeister

Es gibt wohl kaum einen appetitlicheren Anblick als einen Teller dampfender, duftender Pasta mit leuchtend roter Tomatensauce in der Mitte und dem schneeweißen Häubchen aus geriebenem Käse. Ein typisch italienisches Gericht.
Gerne hätten sich auch die Italiener die Erfindung der Nudel auf die eigene Fahne geschrieben. Doch die erste Nudel wurde weit entfernt von Italien, in China, hergestellt. Vermutlich führte Marco Polo die Nudel im 13. Jahrhundert nach Italien ein, von wo aus sie nach Deutschland gebracht wurde.
Ob nun Farfalle, Tagliatelle, Spaghetti oder Tortellini – die Vielfalt der Nudelformen ist fast grenzenlos. Weltweit werden immerhin über 600 verschiedene Nudelsorten produziert, allein in Deutschland gibt es rund 60 verschiedene. Die Formenvielfalt der Nudeln haben wir den Italienern zu verdanken: Italien bestand bis 1861 aus vielen kleinen Staaten, die entsprechend ihrer Tradition unzählige Nudelformen erfanden. Dazu kam dann noch der Konkurrenzkampf unter den Nudelherstellern. Wie zu erwarten liegen die Italiener auch beim Nudelverzehr an der Spitze mit jährlich etwa 28 Kilo Nudeln pro Person. Die Deutschen essen im Jahr hingegen nur rund fünf Kilo pro Kopf.

Den Artikel zu dieser redaktionellen Einleitung finden Sie in der Naturarzt-Druckausgabe 4/2001