Norsan
Unverträglichkeiten erkennen und behandeln

Damit gesunde Kost nicht krank macht

Dr. med. Rainer Matejka

Halten Sie sich an die Ratschläge der Ernährungsexperten, und geht es Ihnen trotzdem schlecht? Leiden Sie zum Beispiel häufig unter Blähungen und Bauchkrämpfen? Gesunde Nahrung bekommt nicht jedem und ist dann auch nicht gesund. Zwar erfordert die Ursachenfindung oft detektivische Fähigkeiten, weil die möglichen Gründe vielfältig sind. In den meisten Fällen kann aber das Beschwerdebild und damit die Lebensqualität Betroffener mit etwas Geduld deutlich gebessert werden.

Rhabarber

Stielgemüse für die Frühjahrskur

Peter Mayr, Diplom-Diätküchenmeister

Rhabarber aus der Familie der Knöteriche wird zwar meist wie Obst verwendet, doch botanisch gehört er zu den Gemüsesorten. Man ißt nur den Blattstengel der Pflanze, sie zählt also zum Stielgemüse. Geerntet wird Rhabarber von April bis Juni. In ein feuchtes Tuch gewickelt, hält er sich einige Tage im Kühlschrank.

Pflanzliche Milchalternativen

Milch, die auf dem Feld wächst

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

Gründe, die Milchflasche stehen zu lassen, gibt es viele. Häufig sind es eine Milchzuckerintoleranz oder eine Milcheiweißallergie, die nach Alternativen suchen läßt. Hersteller von Naturkostprodukten haben sich hier als Vorreiter ausgezeichnet, indem sie zunächst die aus Sojabohnen erzeugte Sojamilch auf den Markt brachten. Heute stehen aber mit Hafer-, Reis- oder Dinkeldrinks bereits eine ganze Reihe wohlschmeckender pflanzlicher Milchersatzgetränke im Regal.

Sauerampfer

Deftiges Würzkraut von der Wiese

Peter Mayr, Diplom Diätküchenmeister

Aus der Familie der Knöterichgewächse (Polygonazeen) stammt der Sauerampfer (Rumex acetosa), der volkstümlich auch Sauerhanf, Sauerkump, Roden Hinerk, Saustampfer, Surhamfel, Sürling, Buchampfer genannt wird. Er ist in ganz Europa und einem Teil Asiens heimisch, liebt die Feuchtigkeit und bevorzugt feuchte Wiesen und Gebüsche, ist aber auch an Wegrändern und Hecken zu finden. Auf trockeneren Wiesen wächst eine kleinere Variante (Rumex acetosella). Der Anblick der Pflanze ist unverwechselbar, ebenso wie der saure Geschmack der Blätter. Der bis zu einem Meter hohe … weiterlesen

Was in Hühnereiern steckt

Das Ei – in Maßen gesünder als in Massen

Dipl. oec. troph. Karin Possin

Galten Hühnereier früher als geballte Nährstoffpakete, so werden sie aufgrund des hohen Cholesteringehalts und des allergischen Potentials heute kritischer gesehen. 18 Milliarden Eier essen die Deutschen jedes Jahr. In Maßen verzehrt können sie die Ernährung mit wertvollen Eiweißen sinnvoll ergänzen, in Massen dagegen die Verdauung erschweren, Gefäße schädigen und den Blutfettspiegel erhöhen.

Backtriebmittel für den Hausgebrauch

Damit Kuchen und Gebäck gelingen

Dipl. oec. troph. Ursula Lenz

Wer kennt ihn nicht, den erwartungsvollen Blick durch die Backofentür – und die Erleichterung, wenn der Kuchen „aufgeht“! Damit Gebäck sein Volumen vergrößert, ist bei den meisten Teigen die Hilfe von Triebmitteln notwendig. Sie setzen im richtigen Moment – beim Backen – Kohlensäure bzw. das Gas der Kohlensäure (Kohlendioxid) frei. Hier erfahren Sie, was die verschiedenen Triebmittel unterscheidet und wie man sich die Eigenarten zunutze macht.

Zwiebeln

Zwiebeln heilen manches Übel

Peter Mayr, Diplom Diätküchenmeister

Die beliebte Küchenzwiebel (Allium cepa) entstammt der Familie der Liliengewächse. Man vermutet, daß sie vor etwa 6000 Jahren in Zentralasien zum erstenmal angebaut wurde. Bereits die Arbeiter an den Pyramiden sollen angeblich ihre Leistungsfähigkeit mit Hilfe von Zwiebeln, Knoblauch und Rettich erhalten haben. Erst im frühen Mittelalter gelangte die Zwiebel dann nach Europa. Heute verbraucht jeder Deutsche circa sieben Kilo pro Jahr. Die Frühlingszwiebel mit den grü- nen Blättern wird oft als junger Lauch angesehen, ist aber eine eigene Art. … weiterlesen

Planzliche Bindemittel

Pudding und Marmelade ohne Gelatine binde

Dipl. oec. troph. Ulrike Berges

Bei Vegetariern und Vollwertköstlern schon lange verpönt, geriet Gelatine durch BSE erst recht in Verruf. Wer sich gegen dieses Bindemittel entschieden hat, muß im Supermarkt allerdings genau auf das Etikett schauen. In der eigenen Küche läßt sich dagegen leicht auf Gelatine und chemisch modifizierte Stärken verzichten: Naturkosthandel und Reformhäuser bieten pflanzliche Alternativen für jeden Einsatzbereich.

Buchweizen

Buchweizen – Allergenarmer Eiweißkünstler

Peter Mayr, Diplom Diätküchenmeister

Botanisch zählt der Buchweizen (Fagopyrum esculentum) nicht zu den Getreidearten. Er ist ein Knöterichgewächs wie der Rhabarber und der Sauerampfer. Im 14. Jahrhundert soll er mit den Mongolen nach Mitteleuropa gelangt sein. Buchweizen ist wie alle Knöterichgewächse ziemlich anspruchslos. Er gedeiht auch auf armen, sandigen Böden, zum Beispiel in Heidegebieten, daher vermutlich auch die Bezeichnung „Heidekorn“. Leider geht der Anbau von Buchweizen in jenen Ländern, in denen er bisher seit langem angebaut worden war, stark zurück. Obwohl der Buchweizen kein … weiterlesen

Kreuzallergien

Wenn Pollenallergiker keine Kiwis vertragen

Dipl. oec. troph. Elisabeth Dietz

Ein Biß in den Apfel, und schon kribbelt oder juckt es im Mund, oder es schwellen sogar die Mundschleimhäute an. Eine Erfahrung, die manch einer macht, der eigentlich auf Birkenpollen oder andere früh blühende Bäume wie Erle oder Hasel allergisch reagiert. Nur wenig tröstlich ist für den Betroffenen die Erkenntnis, daß es sich zumeist nicht um eine zusätzliche neue Allergie handelt, sondern um einen Irrtum seines Immunsystems. Das identifiziert nämlich Nahrungsmittelbestandteile – vor allem aus Obst wie Apfel, Kiwi, Pfirsich … weiterlesen

Orangen, Zitronen, Mandarinen und Co

Zitrusfrüchte täglich auf dem Speiseplan?

Dipl. oec. troph. Karin Possin

In der Winterzeit, wenn heimisches Obst in den Regalen zurückgeht, haben Zitrusfrüchte Hochkonjunktur. Ihre Vitamine und Bitterstoffe machen sie zu wertvollen Vitalstofflieferanten, Verdauungs- und Appetitanregern. Doch zuviel des Guten kann sich belastend auf den Körper auswirken.

Was die fettreiche Atkins-Diät taugt

Abnehmen wie im Schlaraffenland?

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

Für viele klingt es verführerisch: Jeden Tag Spiegeleier mit Speck, Steak mit fetter Soße oder Lachs-Mayonnaisesalat – wer sich so durchfuttert, nimmt dabei sogar ab. Das meinte der im Frühjahr 2003 verstorbene US-Amerikaner Dr. Robert Atkins, der die nach ihm benannte Diät entwickelt hat. In jüngster Zeit wurde von einigen Studien berichtet, die angeblich den Nutzen der Atkins-Diät belegen. Solche Nachrichten werden von den Medien begierig aufgegriffen, wahrlich ein „gefundenes Fressen“ für alle, die es gerne glauben möchten. Doch was … weiterlesen

Langfristig abnehmen

Nachhaltige Strategien gegen das Übergewicht

Dr. med. Petra Bracht, Prof. Dr. troph. Michael Hamm, Heilpraktikerin Regina Kretschmer, Prof. Dr. rer. nat. Claus Leitzmann

Seit 50 Jahren versuchen Experten die Bevölkerung über Ernährungsfragen aufzuklären und den Verbrauchern zu verdeutlichen, wie man sich vollwertig und ausgewogen ernähren kann. Das Eßverhalten konnten sie damit allerdings kaum beeinflussen und die er- nährungsbedingten Erkrankungen nehmen zu. Jeder zweite Erwachsene, jeder dritte Jugendliche und jedes fünfte Kind haben Übergewicht. Aber Abnehmen ist schwer und das Ange- bot an Diäten unübersichtlich. Vier Experten geben Ihnen hier Tips, wie Sie einen dauerhaften Erfolg errei- chen können.

Weihnachtsmenü

Vegetarische Festtagsküche

Peter Mayr, Diplom-Diätküchenmeister

Wenn es draußen kalt ist, brauchen wir mehr Wärme von innen. Dabei helfen uns deftige Wintergemüse, aber auch viele Gewürze und Kräuter. Besonders die scharfen Gewürze wie Pfeffer und Chilli wärmen uns. Wer kalte Füße hat, sollte öfter Ingwer zu sich nehmen. Das kann die frische Wurzel sein, aber auch kandierter Ingwer zum Kauen. Sternanis, Fenchelsamen, Muskat, Zimt und Nelken gehören ebenso zu den „heißen Gewürzen“. In der Weihnachtszeit weht einem überall der Duft dieser Gewürzkräuter um die Nase. Köstliche, … weiterlesen

Fehl- und Unterernährung entgegenwirken

Im Alter gesund und genußvoll essen

Dr. med. Ulrike Novotny

Ältere Menschen trinken oft zu wenig und essen zu fett, zu süß und zu ballaststoffarm, mitunter auch zu geringe Mengen. Eine Ernährungsumstellung fällt ihnen schwer. Schon durch kleine Veränderungen beim Essen können sie aber das Immunsystem unterstützen, Herzerkrankungen vorbeugen, sich nach Operationen schneller erholen und sich schlichtweg wohler fühlen. Eine Umstellung unter dem Motto „leichter, mehr pflanzliche Kost, klügere Fettauswahl mehr Vitalstoffe und Flüssigkeit“ ist unbedingt sinnvoll und in jedem Alter möglich.

Brot ist nicht gleich Brot

Mit Laib und Seele Vollkornbrot

Dipl. oec. troph. Ursula Lenz

Ob Weißbrot, Grau- oder Schwarzbrot, Mischbrot, Mehrkornbrot oder Vollkornbrot – in Deutschland gibt es über 300 verschiedene Brotsorten. Der Bäcker verarbeitet aber heute nicht mehr nur Mehl, Wasser, Salz, Sauerteig und Hefe. Bei der weitgehend industriellen Fertigung von Backwaren werden eine Reihe fragwürdiger Backhilfsmittel und Fertigmischungen verwendet. Häufig wissen weder Bäcker noch Verbraucher, was im fertigen Brot wirklich drin ist. Grund genug, beim Brotkauf genauer hinzuschauen oder sich sein Brot selbst zu backen.

Typ-2-Diabetes

Richtig essen ist die beste Therapie

Prof. Dr. rer. nat. Claus Leitzmann

Wenn das blutzuckersenkende Hormon Insulin seine Wirkung verliert oder nicht mehr in ausreichender Menge in der Bauchspeicheldrüse produziert wird, erhöht sich der Glukosegehalt im Blut und sinkt nach den Mahlzeiten nur noch stark verzögert ab. Mit bewußter und angepaßter Ernährung kann man der gefährlichen Zuckerkrankheit nicht nur sehr gut vorbeugen, sondern sie auch wirksam behandeln. Der richtige Speiseplan und körperliche Aktivität sind der Weg zu einem gesunden und entspannten Leben mit und trotz Diabetes-Typ-2

Fragen und Antworten zur braunen Bohne

Was Sie über Kaffee längst wissen wollten

Dipl. oec. troph. Karin Possin

Woher kommt eigentlich die Bezeichnung „Genußmittel“? Ist doch vieles, was dazu gehört, wie Alkohol oder Zigaretten, oft eher Droge. Wie verhält es sich mit dem Kaffee? Der „Durchschnittsdeutsche“ trinkt von seinem Lieblingsgetränk einen halben Liter täglich. Viele Ernährungs- und Gesundheitsberater sehen das kritisch, manche reden gar vom „schwarzen Gift“. Bekanntlich macht aber erst die Dosis das Gift. Und wie wirkt die dampfende, duftende Brühe unterhalb dieser Dosis – als leckere Medizin? Fragen über Fragen.

Das Glykoproteinsyndrom – Ursache vieler Krankheiten?

Vorsicht Glukosesirup!

Dr. med. Hartwig Carstensen

Glukosesirup wird wegen seiner milden Süße und vor allem seiner Klebrigkeit seit 40 Jahren von der Nahrungsmittelindustrie verwendet. Ob Konfitüre, Schokolade, Yoghurt, Eis – er steckt „fast überall“ drin, selbst in Bio-Produkten. Nach den Erkenntnissen von Dr. med. Hartwig Carstensen läßt sich darauf eine Vielzahl „moderner“ Krankheiten von Allergien über Rheuma und Morbus Crohn bis zur Schuppenflechte zurückführen. Carstensen spricht von einem „Glykoproteinsyndrom“ – und verspricht Heilung, sofern der Auslöser gemieden wird.

Fettarm kochen

80 Gramm Fett pro Tag reichen „dicke“!

Dipl. Diät-Küchenmeister Peter Mayr

Die meisten von uns nehmen zuviel Fett auf. Viele wissen es zwar, aber es hapert an einer Vorstellung, wie es anders gehen könnte – und an der Umsetzung guter Vorsätze. Wir müssen lernen, fettärmer zu essen. Das bedeutet in erster Linie, den Verzehr fettreicher Produkte zu reduzieren. Es bedeutet aber auch, in der Küche selbst bewußter und sparsamer mit Butter und Öl umzugehen. Das ist leichter als gedacht.

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