Norsan
Aus der ärztlichen Praxis

Darmsanierung beruhigte überreizte Harnblase

Dr. med. Sebastian Boekels

Frau Gertrud Berlinger (Name von der Redaktion geändert), eine schlanke Frau von 71 Jahren, kam neu in unsere Praxis. Sie wirkte unsicher, fast ängstlich und berichtete: „Seit einem Jahr schlage ich mich mit Blasenentzündungen herum. Ich habe in dieser Zeit schon etwa 25- oder 26-mal Antibiotika bekommen. Aber das hilft nur kurz, schon eine Woche nach Ende der Einnahme beginnt das Drama erneut.“ Und das, obwohl sie viel trinke, abends oft eine Wärmflasche auf die Blase lege und fremde Toiletten … weiterlesen

Tipps vom Schüßler-Profi

Gut gewappnet gegen Erkältungen und Grippe

Peter Emmrich, Facharzt für Allgemeinmedizin

In der kalten Jahreszeit haben Erkältungskrankheiten und Virus­grippen Hochkonjunktur. Mit den sanft wirkenden Schüßler-­Mineralsalzen kann man nicht nur das Immunsystem stärken, sondern auch Entzündungen in jedem Stadium bekämpfen. So ­lässt sich, auch in Kombination mit pflanzlichen Mitteln, ein ­guter Abwehrschild aufbauen.

Schlafwandeln

Gefährliches Wandeln durch die Nacht

Dr. rer. nat. Peter Spork

In der Kindheit gehört Schlafwandeln bei vielen Kindern (bis zu 30 Prozent) fast schon zur normalen Entwicklung dazu. Bei Erwachsenen dagegen kann die „Somnambulismus“ genannte Schlafstörung auch ein Hinweis auf eine ernsthafte Störung des Gehirns sein. Die Ursachen sollten daher schnell abgeklärt werden.

Besser schlafen ohne Chemie

Guter Schlaf ist (k)ein Luxus

Dr. med. Matthias Menschel

An chronischen Schlafstörungen leiden über zwölf Millionen Deutsche. Dabei hat guter Schlaf für unser Wohlbefinden eine ebenso große Bedeutung wie Atmen, regelmäßige Bewegung und ausgewogene Ernährung. Sofern nicht Krankheiten uns am Schlafen hindern, ist es oft die Lebensweise, die unsere Schlafqualität beeinträchtigt. Und die können wir beeinflussen.

Nützlich und schnell gemacht

Weihnachtsgeschenke für die Gesundheit

Marianne Porsche-Rohrer, Apothekerin und Heilpraktikerin

Vielen bereitet die Vorweihnachtszeit Kopfzerbrechen: Gerne möchte man Familie und Freunden mit schönen Geschenken eine Freude machen, doch gibt es kaum noch offene Wünsche bei den Lieben. Mit einem selbst gefertigten Weihnachtsgeschenk zeigt man dem Beschenkten, dass man an ihn denkt und gerne etwas für ihn tut. Alle genannten Geschenkideen sind kostengünstig und einfach mit Zutaten aus Apotheke und Supermarkt herzustellen.

Schilddrüsenüberfunktion

Unklare Beschwerden? An die Schilddrüse denken!

Dr. med. Rainer Matejka

Die Schilddrüse beeinflusst zahlreiche Lebensfunktionen: vom Stoffwechsel bis hinein in den geistig-seelischen Bereich. Wenn sie zu viel Hormone bildet – man spricht dann von einer Überfunktion oder Hyperthyreose –, kann sich das auf die verschiedensten Körperfunktionen auswirken. Die Symptome täuschen oft andere Erkrankungen vor, so dass man leicht auf eine falsche Fährte gerät und die Krankheit zunächst nicht erkennt.

Tai Chi und Atmung

Aus der Verwurzelung kommt die Kraft

Dr. med. Volker Brauner

Tai Chi Chuan, auch chinesisches Schattenboxen genannt, ­diente ursprünglich der Selbstverteidigung. Heute wird es eher als ­System der Bewegungslehre praktiziert. Meist übt man dabei eine „Form“: eine Abfolge klar umschriebener, in der Regel fließender Bewegungen. Tai Chi kann von großem gesundheitlichen Nutzen sein. Für Teilnehmer ist zunächst die Erfahrung beeindruckend, dass man nicht nur durch körperliche Anstrengung, sondern auch aus der Entspannung heraus enorme Kräfte freisetzen kann. Es geht mehr um ein „Lassen“ als um ein „Machen“.

Allergien und Infektanfälligkeit

So erholt sich Ihr ­Immunsystem

Dr. med. Norbert Lischka

Viele Menschen leiden in heutiger Zeit zunehmend unter Allergien und Infektanfälligkeit. Der Stress aufgrund unserer schnelllebigen und leis­tungsorientierten Lebensweise ist daran sicher nicht ganz unschuldig. Medikamente helfen nicht dauerhaft weiter, wohl aber Maßnahmen, die die Selbstheilungskräfte aktivieren und das Immunsystem normalisieren.

Der nächste Frühling kommt bestimmt

Heuschnupfen – nutzen Sie die pollenfreie Zeit!

Dr. med. Rainer Matejka

Wenn es Herbst wird, geht es vielen von Heuschnupfen geplagten Patienten deutlich besser, weil die Pollen nicht mehr fliegen. Allerdings bedeutet dies nicht, dass die eigene Allergieneigung damit auch verschwunden wäre. Die nächste „Saison“ kommt bestimmt und beginnt oft schon früh. Genau jetzt ist die Zeit, um das Immunsystem darauf vorzubereiten und für eine verbesserte Selbstregulation zu sorgen – damit man im nächsten Frühjahr nicht wieder nur an den Symptomen herumdoktert.

Neurodermitis, Psoriasis & Co. von innen heilen

„Es gibt de facto ­keine Hautkrankheiten“

Naturarzt-Interview mit Dr. med. Raphael Shimshoni

Naturheilkunde und Dermatologie, die medizinische Fachdisziplin für Hauterkrankungen, vertragen sich nur selten gut. Während der Dermatologe – überspitzt gesagt – alles von außen einsalbt oder gar von innen das Immunsystem unterdrückt, will der Naturheilkundler von innen nach außen die natürliche Selbstregulation fördern. Der Dermatologe Dr. med. Raphael Shimshoni ist insofern ein Sonderfall: Für ihn gibt es keine Hautkrankheiten, sondern nur innere Störungen, die sich an der Haut äußern. Naturarzt-Chefredakteur Dr. med. Rainer Matejka sprach mit dem Pionier einer ganzheitlichen Hautheilkunde.

Keine Angst vor Minusgraden

Zehn heiße Tipps ­gegen das Frösteln

Karin Hertzer

Bibbern, schlottern, zittern – das muss nicht sein. Die Medizinjournalis­tin Karin Hertzer beschäftigt sich seit mehreren Jahren intensiv mit dem Thema Frieren. Sie hat dabei unter anderem festgestellt: Man kann und muss das Rad nicht neu erfinden. Viele effektive Maßnahmen sind seit Langem bekannt. Wir müssen sie nur konsequent umsetzen.

Schwarzwurzeln

Winterspargel im schwarzen Mantel

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Ursprünglich stammt die Schwarzwurzel (Scorzonera hispanica) aus dem Mittelmeerraum. Sie gehört zur Familie der Korbblütler. Als Heilmittel bei Wundfieber, Knochenbrüchen und Schlangenbissen kannte man sie bereits im Altertum. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde sie erstmals in Spanien als Gemüse kultiviert.

Süßholzwurzel

Eine süße Pflege für Magen und Atemwege

Ursel Bühring, Heilpraktikerin

Die chinesische Medizin kennt sie seit 2800 v. Chr. Und bei römischen Soldaten gehörte sie zur Standardausrüstung – als Heilmittel gegen Hus­ten und als Durstlöscher: die Süßholzwurzel. Heute wird sie vor ­allem bei Erkrankungen der Atemwege und bei Magenbeschwerden ­verwendet sowie als Ausgangsstoff für Lakritze.

Mit Ernährung das Immunsystem stärken

Futter für die Abwehr

Dipl. oec. troph. Karin Possin

Unsere Abwehrkräfte stehen rund um die Uhr in Bereitschaft. Sobald sich Angreifer nähern, treten sie in Aktion. Sie können aber noch mehr. Taucht in unserem Körper eine fehlerhafte Zelle auf, tritt ebenso unser Immunsystem auf den Plan. Damit unsere „Beschützer“ schnell ihre Aufgaben erledigen, sollten wir sie mit ihrem Lieblingsfutter verwöhnen. Mit Vitamin C allein ist es nicht getan!

Fußbäder

Die kleine ­Wassertherapie zeigt große Wirkung!

PD Dr. med. Rainer Brenke

Dass müde, schmerzende Füße dankbar für ein abendliches Fußbad sind, weiß jeder von uns aus eigener Erfahrung. Weniger bekannt ist, dass unsere Füße über viele Nervenverbindungen mit anderen Bereichen des Körpers vernetzt sind. Mit Fußbädern können wir uns diese Verbindungen gezielt zunutze machen und von Venenleiden bis Unterleibserkrankungen viele Beschwerden behandeln oder vorbeugen.

Verschlusskrankheit: Raucherbein betrifft auch Nichtraucher

Schaufensterkrankheit ohne Einkaufsvergnügen

Dr. med. Rainer Wander

Fast jeder Fünfte über 70-Jährige leidet in Deutschland unter verengten Arterien der Beine, seltener auch der Arme. Als typische Raucherkrankheit ist die Durchblutungsstörung zwar als „Raucherbein“ bekannt, betrifft aber auch viele Nichtraucher. Der Begriff Schaufensterkrankheit entstand, weil im fortgeschrittenen Stadium bereits nach kurzen Gehstrecken heftige Beinschmerzen zum Stehenbleiben zwingen. Betroffene sind zum Schaufenstergucken gezwungen, bis der Schmerz nachlässt. Früh erkannt und behandelt, lässt sich die Erkrankung stoppen.

Aus der naturheilkundlichen Praxis

Homöopathische Wurmkur beendete Bettnässen

Anita Kraut, Heilpraktikerin

Etwas verlegen saß der 11-jährige Lukas vor mir. Es war ihm sichtlich peinlich, als seine Mutter mir erzählte, dass er immer wieder nachts einnässte, obwohl er jahrelang trocken war. Es stand eine Klassenfahrt bevor, und er fürchtete, dass ihm dort auch so ein „Malheur“ passieren könnte. Außerdem juckte seine Kopfhaut, und er war unruhig und hibbelig. Sämtliche Untersuchungen waren ohne Befund: keine Bakterien im Urin, keine Entzündungen. Vom Arzt wurde Lukas ein Medikament verordnet, das über das Nervensystem das Einnässen … weiterlesen

Was mir geholfen hat

Ganzheitliche Therapie führte aus dem „Lupus“

Üblicherweise offenbart sich die Autoimmunerkrankung Lupus erythematodes erst durch Entzündungen auf der Haut. Typisch ist der "Schmetterling" im Gesicht. Doch bei Anna Schenk griff der "rote Wolf" sofort die inneren Organe an. Die schmerzhafte Schwellung aller Gelenke verleitete zur Fehldiagnose Polyarthritis und damit zur jahrelangen Fehlbehandlung. Ein Homöopathie-Arzt half bei der mühevollen Ausheilung.
Parkinson: Bewegung ist das A & O

Mit täglichen Übungen das Körpergefühl stärken

Elke Löbring, Bewegungstherapeutin

Übermäßige körperliche Schonung verstärkt die Beschwerden der an Parkinson Erkrankten, während regelmäßige Bewegung die Lebensfunktionen unterstützt und das Selbstwertgefühl steigert. Schon ein täglicher Spaziergang hat eine günstige Wirkung – doch kann er ein gezieltes Übungsprogramm nicht ersetzen. Untersuchungen zeigen, dass die Kombination von medikamentöser Therapie und begleitenden Maßnahmen den größten Langzeiterfolg verspricht. Der Bewegungstherapie kommt in diesem Konzept eine wichtige Rolle zu.

Naturheilkundliche Optionen bei Parkinson

Trotz Parkinson ­beweglich bleiben

Sabina Thiemeyer, Naturarzt-Redaktion

Vor beinahe 200 Jahren hat der englische Arzt James Parkinson erstmals die später nach ihm benannte Schüttellähmung beschrieben. In den 1960er und 70er Jahren entdeckte man, dass ein Fehlen des Gehirnbotenstoffs Dopamin maßgeblich am Krankheitsmechanismus beteiligt ist – und dass sich die Krankheit behandeln lässt, wenn man den Dopamin-Mangel behebt. Zwar zeigt sich diese Therapie auf Dauer als nicht unproblematisch, Alternativen gibt es aber kaum. In der Naturheilkunde sind bisher nur Ansätze alternativer oder komplementärer Therapien zu erkennen.

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